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Ziele:

In der heutigen Zeit müssen Entscheidungen schnell und fundiert getroffen werden, damit Projekte und Planungen kurzfristig umgesetzt werden können. Das bedeutet, dass alle Unterlagen, die für eine Entscheidung wichtig sind oder wichtig werden könnten, digital zugreifbar sein müssen. Dabei ist es elementar, dass Unterlagen widerspruchsfrei zueinander stehen, wenn auf dieser Grundlage ein Beschluss gefasst werden soll. Geodaten spielen in diesem Kontext eine wesentliche Rolle und ermöglichen es, text- und adressbasierte Unterlagen transparenter und anschaulicher zu präsentieren. Sie erlauben häufig erst in dieser Konstellation Fragen und Antworten mit räumlichen Sachlagen zu ergänzen.

Wie digital ist die Prozesskette im Bereich Geoinformation bisher in Schleswig-Holstein? Wo sind systemische Brüche, weil Daten noch analog oder nicht auffindbar sind, weil entsprechende Beschreibungen fehlen? Wo werden Anwendungen genutzt, die keine Schnittstellen nach draußen erlauben? Wo werden Daten doppelt aufbereitet, weil kein Kenntnisstand vorliegt, dass diese Daten an anderer Stelle vorliegen? Werden vorhandene Ressourcen in Schleswig-Holstein ausreichend genutzt? Zielsetzung des Geokompetenzzentrums ist es, dass verlässliche Ansprechpartner für Behörden in Schleswig-Holstein zur Verfügung stehen, die bei den oben genannten oder ähnlichen Fragestellungen helfen und konkret Umsetzungsvorschläge empfehlen, erarbeiten und begleiten können. Die Aufgabe der Geokompetenz richtet sich in diesen Fall vor allem nach außen in die Bereiche der Geofachdatenverwaltungen sowie Verwaltungen, die erkennen, dass sie auch Geofachdaten im eigenen Bereich benötigen.

Entwicklungen aus Geokompetenzprojekten sollen allen Nutzern in Schleswig-Holstein unentgeltlich zur Verfügung stehen, da die Entwicklungskosten aus dem Landeshaushalt finanziert werden und es erklärtes Ziel der Geokompetenz-Aktivitäten ist, Anwendungen und Umsetzungen zu bündeln und ganzheitlich innerhalb der Behördenlandschaft als GDI-Plus-Anwendungen zu nutzen. In diesem Sinne sollen auch Geodaten der schleswig-holsteinischen Behörden nach dem Geodateninfra­struktur­gesetz für das Land Schleswig-Holstein (GDIG SH) ohne Verwaltungshindernisse in die Nutzung kommen.


Hauptkomponenten:

  • Geodatenberatung
    • Leitstelle zur fachlichen Digitalisierung von Geodaten
      • Beratungsleistungen, Ideen und Empfehlungen
      • Themen: Verarbeitung, Visualisierung und Nutzung von Geoverfahren
      • Begleitend bei der Umsetzung zukünftiger Verfahren im Rahmen der Geokompetenz
    • Keine eigenen Dienstleistungen, sondern Aufzeigen von Verfahren und Mehrwerten
    • Copernicus-Leitstelle
    • Beratung der Landesregierung und Berichterstattung über erzielte Mehrwerte
  • Geodatenstandardisierung
    • Identifizierung und Entwicklung notwendiger Standards zusammen mit geodatenhaltenden Stellen und Nutzern
    • Mittel zur Harmonisierung zwischen Geobasis- und Geofachdaten sowie Geofachdaten untereinander
    • Landesübergreifend, Entwicklung zusammen mit dem CIO, Daten bleiben dezentral

  • Geodatenintegration
    • Verknüpfung von Fachdaten unterschiedlicher Zuständigkeit
    • Bereitstellung von Schnittstellen
    • Erstellung und Konzeption von Registern
    • Pflege von Registern
    • Verwaltung und Modernisierung von Registern
    • Schaffung von Geoverarbeitungswerkzeugen mit Zugriff über Geoportal
    • Zugriff auf Geoverarbeitungsprozesse mittels URLs
    • Zur Verfügung stellen von Programmelementen zur Ausführung im eigenen Software-Umfeld
  • GDI-Plus
    • Zentraler Austausch dezentraler Daten
    • Weiterentwicklung für zusätzliche Datenbanken und Technologien
    • Modelle und Schnittstelle für INSPIRE

Kontakt: geokompetenz@lvermgeo.landsh.de



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