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Das INSPIRE Monitoring 2018 stellt im fortlaufenden Identifizierungsprozess eine „Momentaufnahme“ mit Bezugszeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018 dar.

Zur Unterstützung der Identifizierung weiterer Geodatensätze und -dienste sowie der Konsolidierung bisheriger Meldungen dienen die Ergebnisse der Qualitätssicherung. In den Wiki-Bereichen der Fachnetzwerke finden Sie Listen mit potenziell betroffenen Geodatensätzen.

Die für das INSPIRE Monitoring zu meldenden Geodatensätze und -dienste sind im rechtlichen Zusammenhang mit der o.g. Richtlinie zu sehen (Betroffenheit) und spiegeln nicht die fachlichen und administrativen Zuständigkeiten für Datenbereitstellungsprozesse zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission wider.

Ergebnisse INSPIRE Monitoring 2018

Veröffentlichung

Die Veröffentlichung des INSPIRE Monitoring 2018 erfolgt spätestens am 15.05.2019 durch die Kst. GDI-DE.

Auswertung

Die Auswertung des INSPIRE Monitoring 2018 erfolgt nach dem 15.05.2019 durch die Kst. GDI-DE.

Vorgehen INSPIRE Monitoring 2018

Die GDI-Kontaktstellen / geodatenhaltenden Stellen passen die Meldungen für das INSPIRE Monitoring laufend an. Die Anpassung erfolgt über die GDI-DE Registry durch den Monitoring-Client. Neben der Möglichkeit des Katalog-Imports besteht alternativ die Möglichkeit, die Informationen über das "historische" Excel-Format zu importieren und in das Monitoring-Register zu übertragen.

  • Eine Anleitung für die Durchführung des Monitoring mit Hilfe der GDI-DE Registry können Sie hier herunterladen.
  • Eine Ausfüllhilfe für die "historische" Tabellenvorlage finden Sie hier.

Weitere Informationen zur GDI-DE Registry sind über redmine ersichtlich, bei Fragen zur GDI-DE Registry kontaktieren Sie bitte den GDI-DE Support .

Bis zum 29.03.2019 werden die Meldungen für das INSPIRE Monitoring 2018 in die GDI-DE Registry eingepflegt. Die Monitoring-Berichte werden von der Kst. GDI-DE ab 01.04.2019 aus der GDI-DE Registry erstellt und für die Veröffentlichung und Übermittlung an die Europäische Kommission in Abstimmung mit den GDI-Kontaktstellen aufbereitet. Spätestens am 15.05.2019 veröffentlicht und übermittelt die Kst. GDI-DE die Ergebnisse des Monitoring 2018 im Auftrag des LG GDI-DE an die Europäische Kommission.

Weitere Hinweise und Empfehlungen

Identifizierung von INSPIRE-relevanten Geodatensätzen

Konventionen und Empfehlungen zur Identifizierung

Metadaten zu den gemeldeten Geodatensätzen und Diensten

Konventionen und Empfehlungen zur Metadatenerfassung

Konformitätstests

  • Die Konformität von Metadaten (Indikatoren MDi2 und MDi2.1 ... MDi2.4) lässt sich mit der GDI-DE Testsuite überprüfen.

Suchdienste

Die Bereitstellung der Metadaten für INSPIRE wird über eine zentrale Katalog-Schnittstelle (Geodatenkatalog.de) realisiert. Der Geodatenkatalog.de sammelt die Metadaten der externen Kataloge über deren Schnittstelle ein, filtert Dubletten, erzeugt einen Index, verwendet ein konfigurierbares Ranking und stellt den konsolidierten Metadatenbestand über einen OGC/INSPIRE konformen Suchdienst bereit. Folglich ist es ausreichend im Monitoring lediglich den Geodatenkatalog-DE als Suchdienst zu melden. Voraussetzung hierfür ist, dass alle im Rahmen des Monitoring gemeldeten Geodatensätze und -dienste über den Geodatenkatalog.de recherchierbar sind, d.h. die entsprechenden Metadaten über dezentrale Katalogdienste bereitgestellt und an den Geodatenkatalog.de angebunden sind. Dies ist durch die Kontaktstellen von Bund und Ländern sicherzustellen. Andernfalls müssen weitere Suchdienste gemeldet werden, um die Zugänglichkeit der Metadaten für die gemeldeten Geodatensätze und -dienste vollumfänglich abzudecken. Redundante Meldungen, d.h. Meldungen von dezentralen Katalogdiensten, die an den Geodatenkatalog.de angebunden sind, sollten vermieden werden.

Konformitätstests

  • Die Konformität der Suchdienste zur Verordnung (EG) Nr. 976/2009 (Indikator NSi4.1) lässt sich mit der GDI-DE Testsuite überprüfen.

Darstellungsdienste

Die Bereitstellung der Geodatensätze über Darstellungsdienste wird dezentral realisiert, d.h. die geodatenhaltenden Stellen müssen die Bereitstellung ihrer Geodatensätze über konforme Darstellungsdienste sicherstellen. Hierbei sollten Kooperationsmöglichkeiten (z.B. die Bereitstellung von aggregierten Geodatensätzen auf der übergeordneten Ebene) geprüft werden, um die Aufwände möglichst gering zu halten.

Konventionen und Empfehlungen zur Bereitstellung von Darstellungsdiensten

Konformitätstests

  • Die Konformität der Darstellungsdienste zur Verordnung (EG) Nr. 976/2009 (Indikator NSi4.2) lässt sich mit der GDI-DE Testsuite überprüfen.

Downloaddienste

Die Bereitstellung der Geodatensätze über Downloaddienste wird dezentral realisiert, d.h. die geodatenhaltenden Stellen müssen die Bereitstellung ihrer Geodatensätze über konforme Downloaddienste sicherstellen. Hierbei sollten Kooperationsmöglichkeiten (z.B. die Bereitstellung von aggregierten Geodatensätzen auf der übergeordneten Ebene) geprüft werden, um die Aufwände möglichst gering zu halten.

Konventionen und Empfehlungen zur Bereitstellung von Downloaddiensten

Konformitätstests

  • Die Konformität der Downloaddienste zur Verordnung (EG) Nr. 976/2009 (Indikator NSi4.3) lässt sich mit der GDI-DE Testsuite überprüfen.

Empfehlungen zum Ausfüllen der Meldeliste

  • Atom-Feed Download-Dienste werden folgendermaßen in die Meldeliste eingetragen:
    • Der Top Atom Feed kommt in die Tabelle "INSPIRE_Dienste".
    • Die Datensätze, die über den Atom Feed bereitgestellt werden (Entry A, Entry B usw.) kommen in die Tabelle "INSPIRE_Datensaetze".
    • Die Datensatz-Feeds für die einzelnen Entry A, Entry B usw. werden überhaupt nicht gemeldet, da die Daten selbst ja schon als Datensätze gemeldet sind. Diese Datensätze werden dem Top Atom Feed (Downloaddienst) in der Tabelle INSPIRE_Dienste zugeordnet.
    • Als Geodatendiensttyp wird für den Top Atom Feed "Downloaddienst" angegeben.

Interoperabilität von Datensätzen

Hinweise zur Kennzeichnung von Datensätzen, die "on-the-fly" transformiert werden

Durch die Transformation der Quelldaten in die INSPIRE-Schemata entstehen neue INSPIRE-Datensätze, unabhängig davon, ob diese physisch oder "virtuell" erzeugt werden. INSPIRE-Datensätze, die nur "virtuell" vorhanden sind, weil sie entweder durch eine "on-the-fly"-Transformation abgeleitet werden oder durch Filterung in der Konfiguration der Dienste erzeugt werden, müssen folglich mit Metadaten beschrieben und über den Geodatenkatalog.de zugänglich gemacht werden (siehe Handlungsempfehlungen zur Bereitstellung von Geodaten für INSPIRE).

Die für den INSPIRE-Datensatz erstellten Metadatensätze sind gemäß Konventionen zu Metadaten, v.1.2.0, Kap. 2.2 mit dem Schlagwort "inspireidentifiziert" zu kennzeichnen. Sofern die Konformität des INSPIRE-Datensatzes mit der Verordnung Nr. 1089/2010 zur Durchführung der INSPIRE-Richtlinie hinsichtlich der Interoperabilität von Geodatensätzen und -diensten erfolgreich geprüft wurde, ist dies ebenfalls entsprechend in den Metadaten zu kennzeichnen (siehe Konventionen zu Metadaten, v. 1.2.0, Kap. 2.7). Auf diese Weise werden auch "on-the-fly"-transformierte Datensätze im INSPIRE-Monitoring korrekt erfasst.

Wenn die Quelldaten keine über die transformierten Inhalte hinausgehenden INSPIRE-relevanten Informationen beinhalten, sollte das Schlagwort "inspireidentifiziert" aus den Metadaten des Quelldatensatzes entfernt werden, so dass dieser nicht mehr im INSPIRE-Monitoring berücksichtigt wird (siehe Handlungsempfehlungen zur Bereitstellung von Geodaten für INSPIRE).


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