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  • Welche LandCoverNomenclature ist anzugeben?
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In Berlin wurden zum Thema Land Cover mehrere Datensätze identifiziert (ALKIS, ATKIS und einen Datensatz der den Grad der Versiegelung angibt). Beim FeatureType LandCoverDataset muss das Attribut nomenclatureDocumentation  vom Typ LandCoverNomenclature  angegeben werden, das ein Klassifikationssystem beschreibt. Und für jedes Objekt des FeatureTypes LandCoverUnit das Teil des LandCoverDataset ist, muss für das Attribut landCoverObservation mind. ein Wert des Klassifikationssystems, d.h. ein Wert aus der dazugehörigen Codeliste (LandCoverClassValue) vergeben werden.

Frage: Welche Klassifikationssysteme sind genau für die praktische Umsetzung zu verwenden? Im Technical Guidance-Dokument wird beispielhaft das Klassifizierungssystem Corine Land Cover (CLC) genannt oder die PLCC-Codeliste (Pure Land Cover Component) vorgestellt. Muss jetzt ein semantisches Mapping zwischen den ALKIS- bzw. ATKIS-Klassen bzw. dem Grad der Versiegelung und den PLCC bzw. CLC-Klassen durchgeführt werden? Oder kann direkt die ALKIS- oder ATKIS-Klassifizierung als LandCoverNomenclature genutzt werden? Wenn ja, wie genau? Gibt es vielleicht schon transformierte Beispieldatensätze?

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1 Comment

  1. Antwort zu obiger Frage:

    Prinzipiell ist in den Land Cover Datenspezifikationen keine zwingende (mandatory) Codelist festgelegt worden, so wie dies beispielsweise beim Thema Land Use / Bodennutzung festgelegt wurde in Form der HILUCS-Klassen.

    Vielmehr ist mit den PLCC (pure land cover components) ein Vorschlag erarbeitet worden, wie diverse Eingangsdatensätze in einer einheitlichen - wenn auch nicht verpflichtenden - Art und Weise bereitgestellt werden können. Um INSPIRE-konform zu sein, ist es ausreichend, die eigenen Klassen, d.h. in diesem Fall die ATKIS-Objektarten (eventuell mit deren relevanten Attributen) anzugeben, mit den dazugehörigen Definitionen in der Dokumentation.

    LandCoverObservation wäre dann die ATKIS-Objektartenkennung, z.B. "AX_Wald_43002", oder z.B. "AX_Wald_43002_VEG1100" für Laubwald. Möglicherweise ist das Modell flexibel genug, um hier noch weitere Modell-Attribute an die LandCoverObersation anzugliedern, um separat von der Objektart auch noch mehrere Attribute anzuhängen ( ? ).
    LandCoverNomenclature wäre "ATKIS Basis-DLM GeoInfoDok Version 6.0" (oder eben die entsprechend gültige Versionsnummer der GeoInfoDok).
    LandCoverDataset wäre z.B. "ATKIS Basis-DLM, Stand 31.12.2015". Der Name des Datensatzes ändert sich nicht im Lauf der Zeit. Es werden auch keine Bezugsjahre im Namen vergeben, wie dies z.B. bei CORINE Land Cover 2012 der Fall ist, sondern es findet bekanntermaßen ein kontinuierlicher mosaikartiger Fortführungsprozess statt. Daher schlage ich vor zumindest den letzten Stand des Datensatzes mit anzugeben, soweit dies pauschal möglich ist. Eine solche Angabe halte ich für sehr wichtig, wenn es darum geht, Vergleiche zwischen unterschiedlichen Zeitpunkten anzustellen, selbst wenn dadurch innerhalb eines Bundeslandes mehrere Aktualitätsstände vergeben werden müssen.
    Die Codelist LandCoverClassValue wäre eine Auflistung aller ATKIS-Objektartencodes, ohne erläuternde Definitionen. Letztere sind ja in der GeoInfoDok dokumentiert.

    Beispiel (so wie auch in der GeoInfoDok zu Beginn jedes Unterkapitels aufgelistet):

    Kennung | Name

    41001 | 'Wohnbaufläche'

    41002 | 'Industrie- und Gewerbefläche'

    41003 | 'Halde'

    41004 | 'Bergbaubetrieb'

    41005 | 'Tagebau, Grube, Steinbruch'

    41006 | 'Fläche gemischter Nutzung'

    41007 | 'Fläche besonderer funktionaler Prägung'

    41008 | 'Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche'

    41009 | 'Friedhof'

    41010 | 'Siedlungsfläche'

    Langfristig ist es wünschenswert, eine englische Fassung der GeoInfoDok zu haben, zumindest für den Grunddatenbestand, oder diejenigen Objektarten, welche über INSPIRE bereitgestellt werden (40000der Bereich des ATKIS-Objektartenkatalogs).

    CORINE Land Cover ist in den Spezifikationen nur zur Erläuterung erwähnt, um verständlich einen Bezug herzustellen zwischen den Modell-Elementen oder Begriffen der Spezifikationen und einem konkreten Anwendungsfall.

    Im besten Fall stellt der Datenprovider ein semantische Umsteigertabelle (semantisches Mapping) zwischen den Ursprungs-Objektarten (hier des ATKIS Basis-DLM) und den vorgeschlagenen ("recommended") PLCC bereit.

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