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Geodaten besser vernetzen: Betriebsplanung Geodateninfrastruktur Deutschland startet mit fünf Kooperationspartnern

Am 7. Dezember 2010 fiel der Startschuss im Projekt „Betriebsmodell Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE)“ zur Untersuchung von Optimierungspotenzialen durch Geodaten und Geodatendienste in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen. Hierzu wurden Kooperationen mit Partnern aus der Metropolregion Rhein-Neckar, Schleswig-Holstein, Bayern, Hessen und dem Kreis Bergstraße geschlossen. Die Prozesse werden bis Ende April 2011 aufgenommen und analysiert, um daraus Anforderungen für den zukünftigen Aufbau, Ausbau und Betrieb der GDI-DE abzuleiten. Erste Ergebnisse der Prozessaufnahme werden vom 3.-5. März 2011 auf der CeBIT in Halle 9 am Stand des Bundesministeriums des Inneren präsentiert.

Ziel des Projektes „Betriebsmodell GDI-DE“ ist es,

  • die Strategie für einen nachfrageorientierten Ausbau der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) festzulegen,
  • das Thema Geodaten und Geodatendienste als wesentliche Säule des E-Government zu verankern und
  • den Ausbau der GDI-DE als eine priorisierte Aufgabe der deutschen Verwaltung über den IT-Planungsrat – das höchste Entscheidungsgremium der IT-Verant­wortlichen aus Bund, Ländern und Kommunen - zu etablieren.

Die gemeinsam ausgewählten Prozesse Breitbandausbau, Baugenehmigungsverfahren, Aufgrabungsgenehmigung, Schülerticket und INSPIRE Bereitstellung zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft decken ein breites Einsatzspektrum von Geodaten und Geodatendiensten ab. Die Beschreibung der Prozesse erfolgt anhand von Wertschöpfungsketten­diagrammen (WKD) und ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK). Sie werden in einer zentralen, deutschlandweiten Geschäftsprozessbibliothek gespeichert und können über das Prozessportal des Bundesministerium des Innern eingesehen werden. Die transparente Bereitstellung der Prozesse soll Anstoß geben, die Prozessbibliothek weiter auszubauen und Optimierungspotenziale durch Geodateninfrastrukturen aufzuzeigen. So soll ein Transfer auf die eigenen Geschäftsabläufe und Prozesse möglich werden. Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, die bereits Geschäftsprozesse erhoben haben oder aktuell erheben, können sich mit den Projektverantwortlichen in Verbindung setzen und ihre Prozesse für die gemeinsame Bibliothek bereitstellen.

Die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) ist ein gemeinsames Vorhaben von Bund, Ländern und Kommunen. Mit dem Aufbau der GDI-DE soll die Vernetzung von raumbezogenen Daten (Geodaten) über Verwaltungsgrenzen hinweg erreicht werden. Komplexe Entscheidungsprozesse in Verwaltung, Wirtschaft und Politik, z.B. bei Fragen des Umweltschutzes, der Sicherheit oder der Standortentscheidung können somit effizient unterstützt werden.