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Aufbau des INSPIRE Mineralische Bodenschätze Modells - Application schema Mineral Resources

Allgemeines

Mineralische Bodenschätze werden als Thema des ANNEX III laut INSPIRE Direktive wie folgt definiert: Mineralische Bodenschätze umfassen Metallische Vorkommen (Erze), Industrieminerale und sonstige Rohstoffe, gegeben falls mit Angaben zur Ausdehnung, sowie zur Tiefe und Mächtigkeit.
Folgende Referenzmaterialien wurden bei der Zusammenstellung der Datenspezifikation besonders berücksichtigt:
Raw Materials Initiative:
[Communication 2008/699/EC] The raw materials initiative — Meeting our critical needs for growth and jobs in Europe {SEC(2008) 2741}. Communication COM(2008) 699

The management of waste from extractive industries:
[Regulation 2006/21/EC] DIRECTIVE 2006/21/EC OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THECOUNCIL of 15 March 2006 on the management of waste from extractive industries and amendingDirective 2004/35/ECEarthResourceML: www.earthresourceml.org
GeoSciML: www.geosciml.org

Mineralische Bodenschätze stellen natürlich vorkommende Ablagerungen in der Erdkruste aus organischen oder anorganischen Substanzen, wie mineralische Brennstoffe, Erze und Industrielle Minerale dar. Wasser wird hier nicht berücksichtigt.
Metallische Erze sind Gesteine, die Metalle in solchen Mengen enthalten, dass sie wirtschaftlich abgebaut werden können. Obwohl mehr als 3.500 Mineral-Arten bekannt sind, gelten nur etwa 100 als Erzminerale.
Industrielle Minerale und Gesteine sind Materialien, die weder metallisch noch Brennstoffe sind, aber wegen ihrem wirtschaftlichen Nutzen abgebaut werden. Erze, mineralische Brennstoffe sowie Edelsteine gehören nicht zu dieser Gruppe. Im Wesentlichen sind es die Rohstoffe, die in vielen industriellen und landwirtschaftlichen Produkten, sowie bei der Bauwirtschaft benötigt werden.

Tiefen / Höhen-Angaben sind als eigenständige Information nur von begrenztem Interesse. Sie sollten mit Informationen über die Form des Rohstoffvorkommens (z. B. Gang, massive Ablagerung, Schicht, etc.) und ihrer Geometrie, insbesondere dem Einfallen des Körpers verknüpft werden. Die Tiefen / Höhen-Angaben können helfen, das Abbauverfahren zu definieren (z. B. Tagebau vs. Untertagebau) sowie die Abraummächtigkeit bei einem Tagebau zu bestimmen.

Die wichtigsten Objektarten in der INSPIRE Datenspezifikation für Mineralische Bodenschätze sind Mineral Occurrence (Rohstoffvorkommen), Commodity (Erzeugnis, z.B. Cu, Au), Mine (Mine) und Product (Produkt), Mining Waste (Abraum, Abfall), Exploration activity (Explorationsaktivität) und Mining activity (Bergbautätigkeit).
Zwei Applikationsschemen stehen hier zur Verfügung:
Zum einen das Core Model, dieses bezieht sich auf die oben genannten Objektarten und zum anderen das erweiterte Extension Model, dieses entspricht hauptsächlich den Anforderungen der Raw Materials Initiative und der Mining Waste Directive.
Das Extension Model bietet zusätzliche Attribute für die Beschreibung der Bodenschätze um die oben genannten Richtlinien zu erfüllen. Hierzu gehören Halden und Größenangaben zum Abraum (z.B. MiningWaste , MiningWasteMeasure sowie WasteType, Material, Processing type, Storage type, Waste measures, Environmental Impact).
Produkte (Products) und der zu fördernde Rohstoff (MinedMaterial), sowie ihre Zusammensetzung (Composition) werden über: EarthMaterial (GeoSciML) beschrieben.