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Am  informiert die Koordinierungsstelle GDI-DE im Rahmen einer Online-Veranstaltung über aktuelle Themen aus der INSPIRE MIG(-T) sowie weitere europäische Aktivitäten. Der thematische Schwerpunkt wird diesmal auf dem Thema "Fortschreibung der INSPIRE-Richtlinie" liegen.

Die Online-Veranstaltung "GDI-DE4EU" richtet sich vor allem an Interessierte aus dem Lenkungsgremium GDI-DE, den Kontaktstellen bei Bund und Ländern sowie den Arbeitskreisen der GDI-DE. Die Teilnahme ist darüber hinaus für alle weiteren Interessierten aus dem Netzwerk der GDI-DE möglich.

Die Zugangsdaten für die Teilnahme sowie die Agenda werden rechtzeitig vor der Veranstaltung hier bekannt gegeben. Eine Anmeldung bzw. Registrierung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Konkrete Themenvorschläge oder Fragestellungen, auf die im Rahmen der Veranstaltung eingegangen werden sollen, können gerne vorab über die Kommentarfunktion auf der Wiki-Seite abgegeben werden (hierfür ist eine Anmeldung im GDI-DE Wiki erforderlich).

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 14:00-15:30 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung (EU-Login erforderlich)

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Das Interoperable Europe Portal lädt zur ersten Ausgabe einer neuen Peer-Learning-Reihe ein. Im Fokus stehen zwei zentrale Interoperabilitätslösungen:

Die Peer-Learning-Reihe stellt Lösungen vor, die sich um das Interoperable Europe Solution Label beworben haben. Jede Session bietet:

  • einen Überblick über die jeweilige Lösung

  • Einblicke in Funktionsweise, Hintergrund und Anwendungsfälle

  • Praxisbeispiele von Implementierenden

  • Diskussionen zu Vorteilen, Herausforderungen, gemachten Erfahrungen und Weiterentwicklungspotenzialen

Ziel ist es, Teilnehmenden ein realistisches Bild davon zu vermitteln, wie Interoperabilitätslösungen in der Praxis funktionieren und welchen Mehrwert sie für Verwaltungen bieten.

light bulb Warum teilnehmen?

Die Session bietet eine Gelegenheit,

  • praktische Einblicke zu erhalten,

  • Fragen zu stellen,

  • Feedback zu teilen und

  • sich mit anderen Fachleuten aus dem europäischen Interoperabilitätsumfeld auszutauschen.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Mit dem Collaboration Channel bietet das Europäische Datenportal seit Februar 2026 einen strukturierten digitalen Raum, in dem sich Datenbereitstellende und Datennutzende aus ganz Europa vernetzen können. Ziel ist es, den Austausch über offene Daten zu stärken, Wissen sichtbar zu machen und gemeinsame Entwicklungen im europäischen Datenökosystem zu fördern.

puzzle piece Zweck und Mehrwert des Collaboration Channels

Der Collaboration Channel fungiert als themenoffene Austauschplattform innerhalb des Europäischen Datenportals. Er ermöglicht es Mitgliedern der Community, sich über aktuelle Fragestellungen, Herausforderungen und Entwicklungen rund um offene Daten auszutauschen.

Wesentliche Funktionen sind:

  • Diskussionen verfolgen und aktiv mitgestalten - Nutzende können aktuelle Diskussionen beobachten oder eigene Themen einbringen.

  • Teilnahme an thematischen Gruppen - für spezifische Fachgebiete stehen Gruppenräume bereit, die vertiefte Diskussionen ermöglichen.

  • Peer-Learning und Inspiration - der Channel unterstützt den Wissenstransfer zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft. 

busts in silhouette Zielgruppen

Der Collaboration Channel richtet sich an:

  • Datenbereitstellende aus Behörden und öffentlichen Einrichtungen,

  • Datennutzende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft,

  • Open-Data-Interessierte, die sich über Entwicklungen informieren oder eigene Erfahrungen einbringen möchten.

hammer and wrench Zugang und Nutzung

Die Teilnahme am Collaboration Channel ist unkompliziert:

  1. Anmeldung über den persönlichen Bereich von data.europa.eu (EU-Login erforderlich).

  2. Nach dem Login kann der Zugang zu relevanten Gruppen beantragt werden, z.  B. für Datenbereitstellende oder Datennutzende. 

Begleitende Community-Guidelines unterstützen neue Mitglieder dabei, sich im Channel zurechtzufinden und die Plattform effektiv zu nutzen.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 10:00–12:00 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Nähere Informationen und Zugangslink

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Die europäische SEMIC‑Community lädt zu einem vertiefenden Webinar zu den DCAT‑AP Reuse Guidelines ein. Im Mittelpunkt stehen offene Fragen und praktische Herausforderungen, die bei der Anwendung der Guidelines in europäischen Datenportalen auftreten.

Das Format verzichtet bewusst auf eine allgemeine Einführung in DCAT‑AP und widmet sich stattdessen direkt den Themen, die bereits in der Community – insbesondere auf GitHub – diskutiert werden. Ziel ist es, bestehende Klärungsbedarfe gemeinsam zu adressieren, Rückmeldungen aus der Praxis zu sammeln und die Harmonisierung der Metadatenstandards weiter voranzubringen.

Die Community ist eingeladen, sich bereits im Vorfeld an den Diskussionen zu beteiligen und eigene Erfahrungen einzubringen.

pushpin Inhalte des Webinars

Das Webinar konzentriert sich auf folgende Themen rund um die Reuse Guidelines:

  • Diskussion offener Issues und Rückmeldungen aus der Community

  • Klärung von Interpretationsfragen und Anwendungsszenarien

  • Austausch zu Best Practices für die Entwicklung neuer DCAT‑AP‑Profile

  • Keine allgemeine Einführung in DCAT‑AP – Fokus auf konkrete Weiterentwicklung der Guidelines

Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis zu stärken und die Harmonisierung innerhalb der europäischen Dateninfrastruktur weiter voranzubringen.

graduation cap Für wen ist das Webinar gedacht?

Das Webinar richtet sich an:

  • Verantwortliche für Metadatenstandards in Behörden und Organisationen

  • Fachleute aus der Interoperabilitäts‑ und SEMIC‑Community
  • Alle, die eigene DCAT‑AP‑Profile entwickeln oder bestehende Profile erweitern möchten

light bulb Hinweis: Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich. Der Zugangslink zur Veranstaltung ist auf der Veranstaltungsseite hinterlegt. 


(Text mit Hilfe von KI generiert)


 

Mit GeoDCAT‑AP 3.1.0 liegt seit dem eine aktualisierte Version des europäischen Anwendungsprofils zur Beschreibung raumbezogener Daten in allgemeinen Datenportalen vor. GeoDCAT‑AP erweitert DCAT‑AP 3.0.1 um Elemente zur präzisen Beschreibung von Geodaten, Datenserien und Diensten. Ziel ist es, Geoinformationen europaweit besser auffindbar, interoperabel und nachnutzbar zu machen.

Die Spezifikation ersetzt nicht die INSPIRE-Durchführungsbestimmungen oder die INSPIRE Technical Guidelines zur Erfassung und Bereitstellung von Metadaten in der europäischen Geodateninfrastruktur auf der Basis von ISO 19115 und ISO 19119, sondern ergänzt sie um eine interoperable RDF‑Implementierung.

magnifying glass tilted left Was hat sich gegenüber der vorherigen Version geändert?

GeoDCAT‑AP 3.1.0 bringt gegenüber der Vorgängerversion mehrere gezielte Weiterentwicklungen, die vor allem auf Rückmeldungen aus der Praxis (inklusive den Ergebnissen eines Pilotprojektes der INSPIRE MIG-T), die Angleichung an DCAT‑AP 3.0.1 sowie die Präzisierung bestehender Definitionen zurückgehen. Die folgenden Punkte fassen die wichtigsten Änderungen zusammen: 

Präzisierungen und redaktionelle Überarbeitungen

Mehrere Elemente wurden sprachlich und semantisch geschärft, um die Anwendung des Profils zu vereinheitlichen. Dazu gehören konkretisierte Definitionen und Nutzungshinweise sowie aktualisierte kontrollierte Vokabulare. Diese Anpassungen sollen die Konsistenz zwischen GeoDCAT‑AP, DCAT‑AP und den Vorgaben von INSPIRE verbessern.

Angleichung an DCAT‑AP 3.0.1

Die neue Version orientiert sich enger an DCAT‑AP 3.0.1, das als Basisprofil für europäische Datenportale dient. Die Harmonisierung betrifft insbesondere:

  • die Struktur und Benennung zentraler Klassen und Eigenschaften,

  • die Verwendung von DCAT‑AP‑konformen Vokabularen,

  • die Abstimmung der Modelllogik zwischen raumbezogenen und allgemeinen Metadaten.

Damit wird die Interoperabilität zwischen Geodatenkatalogen und allgemeinen Datenportalen weiter gestärkt.

Verbesserte Ausrichtung an INSPIRE‑Metadaten

GeoDCAT‑AP 3.1.0 bleibt ein ergänzendes RDF‑Profil und ersetzt die INSPIRE‑Metadatenanforderungen nicht. Die neue Version schärft jedoch die Abbildung zwischen INSPIRE‑Metadaten und RDF‑Repräsentationen, so dass bestehende Metadaten aus ISO 19115/19139 konsistenter in Linked‑Data‑Umgebungen genutzt werden können.

backhand index pointing right  Die vollständige Dokumentation der Änderungen findet sich auf Github

information Weiterführende Informationen

Die vollständige Spezifikation, Beispiele sowie die technische Dokumentation zu GeoDCAT‑AP 3.1.0 stehen im Interoperable‑Europe‑Portal zur Verfügung.


(Text mit Hilfe von KI generiert)


backhand index pointing right  Weitere Blog-Beiträge zum Thema GeoDCAT-AP

Mit dem neuen einheitlichen SEMIC Validator stellt Interoperable Europe erstmals eine zentrale Plattform bereit, um Daten und Datenmodelle gegen europäische semantische Spezifikationen zu prüfen. Statt mehrere Werkzeuge einzeln aufzurufen, können nun alle relevanten DCAT‑AP‑Profile sowie der SEMIC Style Guide über ein gemeinsames Validierungsportal zur Qualitätsprüfung von Daten und Datenmodellen genutzt werden.

Validierung ist ein zentraler Baustein semantischer Interoperabilität. Der SEMIC Validator hilft dabei, frühzeitig Qualitätsprobleme zu erkennen und sicherzustellen, dass Metadaten und Datenmodelle den europäischen Vorgaben entsprechen. Er unterscheidet zwischen Fehlern, die eine Nicht‑Konformität anzeigen und Warnungen, die auf potenzielle Verbesserungen oder Abweichungen von Best Practices hinweisen.

Es werden zwei zentrale Anwendungsfälle bedient:

  • SEMIC SHACL Validator: Validierung von Daten (RDF/XML, JSON-LD, ...) gegen DCAT‑AP, DCAT‑AP HVD, MLDCAT‑AP, BRegDCAT‑AP und CPSV‑AP

  • SEMIC XML Validator: Prüfung der Konformität von Datenmodellen (UML) gegenüber dem SEMIC Style Guide

Beide Werkzeuge sind über eine gemeinsame Oberfläche erreichbar und ermöglichen eine einheitliche, transparente und leicht zugängliche Qualitätskontrolle.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Die Interoperable Europe Academy bietet einen neuen, kostenlosen Online‑Kurs an, der eine kompakte Einführung in DCAT‑AP gibt - den europäischen Standard zur Beschreibung von Datenkatalogen. Der Kurs zeigt, wie DCAT‑AP dabei hilft, Auffindbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Daten in Datenräumen zu verbessern.

In weniger als einer Stunde vermittelt das Training praxisnah, wie Organisationen DCAT‑AP nutzen können, um interoperable Datenräume aufzubauen und Innovation im digitalen Ökosystem voranzutreiben. 

direct hit An wen richtet sich der Kurs?

Der Kurs ist ideal für alle, die in einem Datenraum‑Kontext arbeiten oder sich dafür interessieren - auch ohne Vorkenntnisse zu Semantik oder Datenkatalogen. 

Damit eignet er sich besonders für:

  • Fachleute aus thematischen Datenräumen

  • Mitarbeitende in Verwaltungen, Organisationen oder Projekten, die Daten bereitstellen oder nutzen

  • Personen, die sich mit Interoperabilität, Open Data oder Datenmanagement beschäftigen

books Was sind die Inhalte des Kurses?

Der Kurs besteht aus fünf Kapiteln und vermittelt:

  • Verständnis von DCAT‑AP und seiner Rolle in Data Spaces

  • Praktische Anwendung von DCAT‑AP zur Verwaltung von Open Data

  • Vorteile des Standards für Interoperabilität und Datenqualität

  • Technische Grundlagen für die Einführung von DCAT‑AP in Datenräumen

Nach Abschluss wissen Teilnehmende, wie DCAT‑AP konkret eingesetzt werden kann, um Datenräume effizienter und nachhaltiger zu gestalten. 

compass Wie kann ich teilnehmen?

Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt über die Interoperable Europe Academy. Einfach anmelden, einschreiben und direkt starten. Der Kurs dauert rund 45 Minuten.

backhand index pointing right Zum Kurs geht es hier.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Im Januar haben wir berichtet, dass der Open Data Maturity Report 2025 veröffentlicht worden ist. Hierzu bietet die data.europa academy am ein Webinar an.


spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 10:00–11:30 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Das europäische Open Data Maturity (ODM) Assessment 2025 zeigt, wie weit die Mitgliedstaaten bei der Bereitstellung, Datenqualität und Wirkung offener Verwaltungsdaten sind. Das Webinar macht die Ergebnisse zugänglich und erläutert, wie die Bewertung funktioniert und welche Entwicklungen sich in den vier Dimensionen – Governance und Strategie, Portal, Datenqualität und Wirkung – abzeichnen.

pushpin Inhalte des Webinars:

Arman Behrooz, Mitautor des Berichts, führt in die Methodik und die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen ODM‑Bewertung ein. Anschließend gibt Alicia Nieto Ramos vom spanischen Ministerium für digitale Transformation Einblicke in die Iniciativa Aporta und zeigt, wie nationale Strategie, ein leistungsfähiges Portal und ein Fokus auf Wirkung Spaniens Open‑Data‑Reife stärken. Thanh Ha Le von der französischen Interministeriellen Direktion für Digitales ergänzt praktische Ansätze aus Frankreich, insbesondere zur Steigerung von Wirkung und Wiederverwendung offener Daten.

Im Anschluss haben Teilnehmende die Möglichkeit, in einer Q&A‑Session direkt mit den Referierenden ins Gespräch zu kommen.


light bulb Hinweis: Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit dem Link zum Webinar und einem Kalendereintrag. Das Webinar wird aufgezeichnet und als Teil des Kurses Measuring the impact of open data veröffentlicht.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Die Europäische Kommission lädt am  zu einem Webinar ein, das zeigt, wie zentrale Interoperable-Europe-Ressourcen in der Verwaltungspraxis eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht, wie öffentliche Stellen diese Angebote für die Umsetzung des Interoperable Europe Act nutzen und sich gleichzeitig mit der Kommission sowie mit Fachleuten aus ganz Europa vernetzen können.

pushpin Inhalte des Webinars:

Das Webinar beleuchtet drei Bereiche, die Verwaltungen unmittelbar unterstützen:

  • Gemeinsam gestalten in der Interoperable Europe (IOPEU) Community
    Austausch mit Fachleuten aus anderen Mitgliedstaaten und aktive Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Interoperable Europe.

  • Interoperabilität messen und verbessern mit IOPEU Monitoring
    Nutzung evidenzbasierter Daten, Werkzeuge und Ressourcen, um Fortschritte sichtbar zu machen und gezielt Handlungsfelder zu identifizieren.

  • Digitale Kompetenzen stärken in der Interoperable Europe Academy
    Aufbau fortgeschrittener digitaler Fähigkeiten und Zugriff auf Expert*innenmaterialien, um organisationsweite Interoperabilität zu fördern.

Die Teilnehmenden erhalten Einblicke aus erster Hand: Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Mitgliedstaaten berichten, wie sie die gemeinsamen Ressourcen bereits eingesetzt und in konkrete Maßnahmen in ihren Verwaltungen übersetzt haben. Live-Demonstrationen zeigen zudem, wie die Werkzeuge funktionieren und welchen Mehrwert sie im Alltag bieten.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Die Europäische Kommission hat ihren ersten Jahresbericht über die Interoperabilität in der Union veröffentlicht. Der Bericht bietet einen Überblick über die Fortschritte seit Inkrafttreten des Interoperable Europe Act (IEA) im April 2024.

Interoperabilität als Schlüssel für moderne Verwaltungsdienste

Interoperabilität ermöglicht es öffentlichen Verwaltungen, Systeme, Daten und Prozesse über Organisations- und Ländergrenzen hinweg reibungslos zusammenzuführen. Das reduziert Doppelstrukturen, senkt Kosten und erleichtert Bürgerinnen und Bürgern wie Unternehmen den Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen.

Laut Kommission könnten die Maßnahmen des IEA jährlich bis zu 5 Milliarden Euro einsparen – durch weniger redundante IT‑Investitionen und geringere Verwaltungsaufwände. Gleichzeitig unterstützt der Rechtsrahmen das Ziel der Digitalen Dekade, bis 2030 alle zentralen öffentlichen Dienste online verfügbar zu machen.

Ein Jahr Interoperable Europe Act: Von der Regulierung zur Umsetzung

Der Bericht zeigt, dass der IEA im ersten Jahr deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Die wichtigsten Entwicklungen:

Governance-Strukturen stehen

  • Der Interoperable Europe Board wurde eingerichtet und steuert die Umsetzung auf EU‑Ebene.

  • Mitgliedstaaten und Kommission entwickeln gemeinsam eine europaweite Interoperabilitätsagenda.

Interoperable Europe Portal als zentrale Anlaufstelle

  • Das Portal bündelt Lösungen, Leitfäden, Bewertungswerkzeuge und Schulungsangebote.

  • Ziel ist die Wiederverwendung digitaler Lösungen über Verwaltungs- und Ländergrenzen hinweg.

Innovationsförderung durch regulatorische Sandboxes

  • Ein neuer Durchführungsrechtsakt definiert, wie Mitgliedstaaten innovative digitale Lösungen unter realen Bedingungen testen können.

  • Die Sandboxes sollen regulatorisches Lernen ermöglichen und Innovation beschleunigen.

Stärkung von Kompetenzen

  • Die Interoperable Europe Academy verzeichnete über 12.000 neue Teilnehmende.

  • Das Angebot unterstützt Fachkräfte dabei interoperable digitale Dienste zu entwickeln.

Interoperabilitätsbewertungen verpflichtend

  • Seit Januar 2025 sind Bewertungen für neue oder wesentlich überarbeitete transeuropäische digitale öffentliche Dienste verpflichtend.

  • Leitlinien stehen in allen EU‑Sprachen bereit und werden bereits breit angewendet.

Wachsende Community

Ausblick 2026: Umsetzung der Interoperabilitätsagenda

Für 2026 kündigt die Kommission folgende Schwerpunkte an:

  • Start der Umsetzung der ersten Interoperable Europe Agenda mit klar priorisierten Maßnahmen.

  • Veröffentlichung der ersten Interoperable Europe‑zertifizierten Lösungen.

  • Ausbau der Unterstützungsangebote über Portal und Academy.

  • Weiterentwicklung der Interoperabilitätsbewertungen, um sie praxisnäher und weniger administrativ zu gestalten.

  • Stärkung der digitalen Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit Europas.


backhand index pointing right Der Jahresbericht über die Interoperabilität in der Union kann hier (in deutscher Sprache) heruntergeladen werden.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Mit der Interoperable Europe Agenda 2026 hat das Interoperable Europe Board erstmals eine Jahresagenda unter dem Interoperable Europe Act verabschiedet. Sie definiert sieben prioritäre Maßnahmen, die die europäische Verwaltungsdigitalisierung im kommenden Jahr prägen sollen.

Ein gemeinsames Zielbild für Interoperabilität in Europa

Die Agenda setzt auf ein abgestimmtes europäisches Architekturverständnis. Dazu gehört ein umfassendes Mapping bestehender Interoperabilitätslösungen entlang der European Interoperability Reference Architecture (EIRA). Ziel ist es, die Vielzahl vorhandener Komponenten sichtbarer und leichter wiederverwendbar zu machen.

Ein zentrales Element ist die Einführung des Labels „Interoperable Europe Solutions“, das hochwertige, etablierte Lösungen kennzeichnet. Zu den ersten ausgezeichneten Komponenten gehören unter anderem die Core Vocabularies sowie DCAT‑AP.

Semantische Standards und Register im Fokus

Die Agenda betont die Bedeutung semantischer Interoperabilität als Grundlage für vernetzte Verwaltungsdienste. Geplant ist der Aufbau eines europäischen semantischen Registers, das nationale und europäische Modelle zusammenführt. Ergänzend sollen bestehende Spezifikationen wie CPSV‑AP weiter verbreitet und in der Praxis gestärkt werden.

Offene und wiederverwendbare Lösungen stärken

Die Agenda unterstreicht die Rolle offener Technologien für digitale Souveränität. Der EU Open Source Solutions Catalogue soll weiter ausgebaut werden, um wiederverwendbare Komponenten leichter auffindbar zu machen. Ergänzend entstehen Leitlinien für das Teilen und Wiederverwenden von Interoperabilitätslösungen – ein Kernelement des Interoperable Europe Act.

Finanzierung über Multi‑Country Projects

Im Digital Europe Work Programme 2025-2027 ist ein neues Multi‑Country Project vorgesehen, das innovative und vernetzte öffentliche Verwaltungen unterstützt. Es soll gemeinsame Bedarfe identifizieren, Interoperabilitätslösungen entwickeln und grenzüberschreitend ausrollen. Die Ausschreibung läuft noch bis 19. Mai 2026.

Jährlicher Zyklus für kontinuierliche Weiterentwicklung

Die Agenda 2026 ist der erste Jahreszyklus unter dem Interoperable Europe Act. Die Prioritäten wurden gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und der Community erarbeitet. Künftige Agenden werden jährlich aktualisiert, um neue Bedarfe, Technologien und Erfahrungen aus der Umsetzung zu berücksichtigen.

backhand index pointing right Die Interoperable Europe Agenda 2026 kann hier heruntergeladen werden.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Die data.europa academy hat neue sogenannte Learning Paths veröffentlicht. Diese strukturierten Lernpfade sollen Fachleuten helfen, ihr Wissen über offene Daten Schritt für Schritt und in ihrem eigenen Tempo zu vertiefen.

graduation cap Erste Learning Paths, die jetzt verfügbar sind:

  • Essentials of open data – core principles and benefits

  • Navigating the legal aspects of open data – legal frameworks and compliance

  • Enhancing data quality and interoperability – best practices to improve usability and consistency

Jeder Learning Path beinhaltet ein Abschlusszertifikat.

locked Für die Absolvierung eines Lernpfads ist die Anmeldung über den EU-Login erforderlich. 

backhand index pointing right Hier geht's zu den neuen Learning Paths.

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 10:00–11:30 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Erdbeobachtungsdaten spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Veränderungen auf unserem Planeten sichtbar zu machen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Von der Analyse ökologischer Entwicklungen bis zur Vorhersage natürlicher Risiken – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Das Webinar der data.europa academy zeigt, wie diese Daten entstehen, was sie leisten und wie europäische Initiativen wie Destination Earth (DestinE) daraus ein digitales Abbild der Erde entwickeln.

pushpin Inhalte des Webinars:

Im Webinar Observing our planet through data: Destination Earth“ geben Expertinnen und Experten einen praxisnahen Einblick in die Welt der Erdbeobachtung und in die europäische Digital-Twin-Initiative:

  • Einführung in Erdbeobachtungsdaten
    Antje Kügeler (con terra) erläutert Grundlagen, Datentypen und Anwendungsfelder – von wissenschaftlichen Analysen bis hin zu politischen Entscheidungsprozessen.

  • Destination Earth – Europas digitaler Zwilling
    Daniel Draghicescu (DG CNECT) stellt die Ziele, Use Cases und politischen Hintergründe der DestinE-Initiative vor.

  • Technischer Blick hinter die Kulissen
    Michael Schick (EUMETSAT) zeigt, wie Plattform, Data Lake und digitale Zwillinge zusammenwirken, um natürliche und menschliche Systeme realitätsnah zu modellieren.

Im Anschluss haben Teilnehmende die Möglichkeit, in einer Q&A‑Session direkt mit den Referierenden ins Gespräch zu kommen.


light bulb Hinweis: Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit dem Link zum Webinar und einem Kalendereintrag. Das Webinar wird aufgezeichnet und als Teil des Kurses Incorporating data into your application veröffentlicht.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Das SEMIC Support Centre hat zwei neue Dokumente zur Weiterentwicklung der Metadatenstandards im DCAT‑AP‑Umfeld veröffentlicht und zur öffentlichen Kommentierung freigegeben: GeoDCAT‑AP 3.1.0 sowie die erste Version der DCAT‑AP Reuse Guidelines. Beide Veröffentlichungen unterstützen die Harmonisierung von Metadaten und stärken die Interoperabilität innerhalb der europäischen Dateninfrastruktur.

backhand index pointing right Noch bis zum können Kommentare zu beiden Dokumenten abgegeben werden.

GeoDCAT‑AP 3.1.0

GeoDCAT‑AP erweitert das DCAT‑AP‑Profil um Elemente zur Beschreibung von Geodaten. Ziel ist es, Geoinformationen über Länder‑ und Sektorgrenzen hinweg besser auffindbar und nachnutzbar zu machen.

Die Version 3.1.0 enthält Aktualisierungen auf Basis von Rückmeldungen aus der Praxis. Sie wurde mit DCAT‑AP 3.0.1 und den INSPIRE Technical Guidelines zu Metadaten abgestimmt und präzisiert Definitionen, Nutzungshinweise und kontrollierte Vokabulare.

DCAT‑AP Reuse Guidelines

Mit den DCAT‑AP Reuse Guidelines liegt erstmals ein Leitfaden vor, der beschreibt, wie Organisationen eigene DCAT‑AP‑Erweiterungen konsistent und interoperabel entwickeln können. Der Leitfaden richtet sich an fachliche und technische Teams und erläutert:

  • den Prozess zur Erstellung neuer DCAT‑AP‑Profile,

  • die korrekte Anwendung verpflichtender Eigenschaften und kontrollierter Vokabulare,

  • typische Herausforderungen und entsprechende Lösungsansätze.

Die Guidelines sollen eine einheitliche Weiterentwicklung innerhalb des DCAT‑AP‑Ökosystems unterstützen.

Beteiligung der Community

Für beide Dokumente können Rückmeldungen über die jeweiligen GitHub‑Issues‑Seiten eingereicht werden:

Kommentare werden dort transparent dokumentiert und bleiben während des gesamten Review‑Prozesses nachvollziehbar.

spiral calendar Frist für Kommentare: 30. Januar 2026


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Der Open Data Maturity Report 2025 ist erschienen. Neben dem Bericht selbst werden die Ergebnisse in Form einer interaktive Webseite präsentiert.

Welche Länder geben das Tempo vor und welche holen schnell auf? Wie ausgereift ist das Open-Data-Ökosystem in Europa insgesamt und wohin entwickelt es sich? Der Bericht bewertet die Fortschritte in 36 Ländern und verfolgt die Entwicklungen in den Bereichen Politik, Portale, Datenqualität und Auswirkungen. Er hebt bewährte Verfahren, wichtige Verbesserungen und verbleibende Herausforderungen hervor, darunter die Implementierung hochwertiger Datensätze.

Deutschland erzielt 2025 einen Score von 87.7 % und zählt damit zu den "Fast-Trackers". 

"Ein Land in dieser Gruppe weist in der Regel in allen Bereichen einen guten Reifegrad auf. Insgesamt zeigt das Land, dass es Maßnahmen zur Förderung der Datenveröffentlichung ergreift, mit einem strategischen Ansatz zur Verbesserung der Qualität der veröffentlichten Metadaten und zur Erhöhung der Einhaltung von Qualitätsstandards wie DCAT-AP und gemeinsamen Lizenzen. Das nationale Portal bietet einen guten Funktionsumfang, der die Bedürfnisse von Einsteigern und fortgeschrittenen Nutzern abdeckt, und es gibt Prozesse zur kontinuierlichen Verbesserung. Es werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Auswirkungen von Open Data zu überwachen. Allerdings sind noch einige Probleme bei der Datenveröffentlichung oder der Erzielung von Wirkung zu beobachten, obwohl Maßnahmen zu deren Behebung vorhanden sind. Die Qualität der Metadaten, die offene Daten im Land begleiten, ist sehr hoch, und es gibt verschiedene Initiativen, um die Veröffentlichung hochwertiger Metadaten und die Einhaltung des Datenkatalog-Vokabular-Anwendungsprofils (DCAT-AP) sicherzustellen. Offene Daten werden für verschiedene Zwecke genutzt und wiederverwendet, wodurch sie in mehreren Bereichen Wirkung zeigen. Es werden Maßnahmen zur Messung der Wiederverwendung durchgeführt, und es gibt Methoden zur Bewertung der Auswirkungen in verschiedenen Bereichen. Es sind wenige oder keine Einschränkungen bei der Veröffentlichung oder Wiederverwendung zu beobachten." (Text maschinell übersetzt)

Nähere Informationen zur zugrunde liegenden Methodik sowie weiter führende Auswertungen und Analysen enthält der ergänzend veröffentlichte Report Framework for open data maturity - Country profiles and clusters.