Am informiert die Koordinierungsstelle GDI-DE im Rahmen einer Online-Veranstaltung über aktuelle Themen aus der INSPIRE MIG(-T) sowie weitere europäische Aktivitäten. Der thematische Schwerpunkt wird diesmal auf dem Thema "Alternatives Encoding für die Bereitstellung von INSPIRE-Datensätzen" liegen.
Die Online-Veranstaltung "GDI-DE4EU" richtet sich vor allem an Interessierte aus dem Lenkungsgremium GDI-DE, den Kontaktstellen bei Bund und Ländern sowie den Arbeitskreisen der GDI-DE. Die Teilnahme ist darüber hinaus für alle weiteren Interessierten aus dem Netzwerk der GDI-DE möglich.
Die Zugangsdaten für die Teilnahme sowie die Agenda werden rechtzeitig vor der Veranstaltung hier bekannt gegeben. Eine Anmeldung bzw. Registrierung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Konkrete Themenvorschläge oder Fragestellungen, auf die im Rahmen der Veranstaltung eingegangen werden sollen, können gerne vorab über die Kommentarfunktion auf der Wiki-Seite abgegeben werden (hierfür ist eine Anmeldung im GDI-DE Wiki erforderlich).
Noch bis zum besteht die Möglichkeit an einer Nutzerumfrage zum Europäischen Datenportal teilzunehmen.
Die Umfrage richtet sich gleichermaßen an Datenanbietende, Datennutzende oder einfach nur Interessierte an öffentlichen Daten.
Das Europäische Datenportal bietet Zugang zu fast zwei Millionen Datensätzen aus der öffentlichen Verwaltung. Außerdem soll das Portal mit der data.europa academy, den data stories und diversen Community-Diensten den Nutzenden helfen, den Wert offener Daten zu erschließen.
Die Umfrage ist vollständig anonym und beginnt mit einer Kurzversion, deren Ausfüllen nur 1 Minute dauert. Für detaillierteres Feedback kann mit einer erweiterten Version (ca. 5 Minuten) fortgefahren werden.
Das Interoperability Test Bed (ITB) wurde im EU Open Source Solutions (OSS) Catalogue, dem Europäischen Repository für Open-Source-Lösungen der öffentlichen Verwaltung veröffentlicht. Der Source Code des ITB wurde auf code.europa.eu veröffentlicht, der Entwicklungsplattform für Open-Source-Projekte der Europäischen Institutionen.
Der Open Source Solution Catalogue der EU ist eine Initiative der Europäischen Kommission, um ein europäisches Repository von Open-Source-Lösungen zu pflegen, die von öffentlichen Verwaltungen bereitgestellt werden. Sie ergänzt die Softwareentwicklungsbemühungen sowohl der nationalen Verwaltungen als auch der EU-Institutionen, indem sie eine zentrale Plattform bereitstellt, über die Open-Source-Lösungen für unterschiedliche Anforderungen gefunden werden können.
Im EU-OSS-Katalog werden keine Softwarepakete gehostet, sondern die Quellcode-Repositorys jeder Organisation zugänglich gemacht, was eine zentrale Auffindbarkeit unter Beibehaltung der dezentralen Pflege ermöglicht. Die Lösungen können auf der Grundlage detaillierter Metadaten durchsucht werden, die von gelisteten Repositories unter Verwendung des publiccode.yml-Standards kodiert werden.
Das Interoperability Test Bed bietet Lösungen für die Konformitätsprüfung von IT-Systemen und die Datenvalidierung, die auf unterschiedliche Testanforderungen zugeschnitten sind. Um Wiederverwendung, Transparenz und Zusammenarbeit zu verbessern, werden die Code-Repositories der ITB seit Juni 2018 als Open-Source-Projekte auf GitHub gepflegt. GitHub wird auch als Feedback-Kanal genutzt, über die Nutzer Fragen stellen, Probleme melden und neue Funktionen anfordern können.
Angesichts der zunehmenden Zahl von Open-Source-Lösungen, die von den europäischen Institutionen gepflegt werden, stellte die Europäische Kommission 2022 den Dienst code.europa.eu als Alternative zu GitHub für die Veröffentlichung solcher Open-Source-Software zur Verfügung. Seit August 2025 verwendet das ITB auch code.europa.eu, um seine wichtigste Open-Source-Software zu veröffentlichen, insbesondere die Repositories der GITB-Test Bed-Software und ihrer XML-, RDF-, JSON- und CSV-Validatoren.
Die code.europa.eu-Repositorys des ITB können für den Zugriff auf den ITB-Quellcode und zur Meldung von Problemen verwendet werden. Aus historischen Gründen ist GitHub jedoch nach wie vor die wichtigste Plattform für die Zusammenarbeit und das Feedback der Nutzer.
Aktuelle Umfrage der Europäischen Kommission zu "Critical Open Source" in Europa - Teilnahme noch bis zum 07.09.2025 möglich
Das FOSSEPS-Team (Free and Open Source Software for European Public Service) im Referat DIGIT.B.2 der Europäischen Kommission hat eine Umfrage zur Verwendung kritischer Open-Source-Software in den europäischen öffentlichen Verwaltungen veröffentlicht. Die Umfrage soll dazu dienen, die Nachhaltigkeit von Open-Source-Software im öffentlichen Dienst sicherzustellen.
Ziel der Europäischen Kommission ist es, zu verstehen, wie kritische Open-Source-Software wesentliche Funktionen innerhalb von Organisationen unterstützt, und die mit ihrer Nachhaltigkeit verbundenen Risiken zu bewerten.
Mit "kritischer Open-Source-Software" ist jede Open-Source-Software gemeint, die Schlüsselfunktionen für ein Unternehmen unterstützt und deren Nachhaltigkeit gefährdet ist und möglicherweise ernsthafte Bedrohungen für dieses Unternehmen darstellt. Darüber hinaus ist es Software mit breiten Interdependenzen mit anderen kritischen Open-Source-Tools.
Die Umfrage adressiert in erster Linie alle öffentlichen Verwaltungen Europas, von der lokalen bis zur nationalen Ebene.
Nähere Informationen zur Umfrage finden sich hier. Das Ausfüllen der Umfrage nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch. Eine Teilnahme ist noch bis zum möglich.
OSOR Webinar "Open Source in Local Governments" am 02.10.2025
Am (14-16 Uhr) lädt die Europäische Kommission zu einem Webinar mit dem Thema "Open Source in Local Governments" ein.
Im Rahmen des Webinars wird u. a. näher eingegangen auf:
- Die Ergebnisse der jüngsten OSOR-Studie "Open Source Software in Local Public Sector Organizations", in der untersucht wird, wie Kommunen in ganz Europa Open-Source-Lösungen übernehmen, entwickeln und zusammenarbeiten.
- Fünf Fallstudien – darunter Consul Democracy, OS2borgerPC, Golemio, Parlameter und Digitransit –, in denen Governance-Modelle, wichtige Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für Kommunen hervorgehoben werden.
- Perspektiven aus erster Hand von Experten und Praktikern, die aktiv an lokalen Open-Source-Initiativen beteiligt sind.
Zu den Referenten gehören:
- Johan Linåker und Nicholas Gates (Autoren der Studie)
- Vertreter von MedborgarPC, Code for Romania und weitere ...
Nähere Informationen zum Webinar und die Möglichkeit der Registrierung finden sich hier.
Über OSOR
OSOR ist ein Ort, an dem die Free- und Open-Source-Software-Community zusammenkommen kann, um Neuigkeiten zu veröffentlichen, sich über Veranstaltungen zu informieren, relevante Open-Source-Softwarelösungen zu finden und über den Einsatz von Free und Open Source in öffentlichen Verwaltungen in ganz Europa und darüber hinaus zu lesen.
OSOR ist eine vertrauenswürdige Beobachtungsstelle, die FOSS-Expertise und -Informationen zur Verfügung stellt und als Mittelweg dient, um europäische öffentliche Verwaltungen mit anderen relevanten Interessenträgern zu verbinden. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert OSOR den Einsatz von Freier und Open Source Software und unterstützt die Community.
Am (10-11 Uhr) veranstaltet die data.europa.academy ein Webinar zum Thema "Data spaces: experience from the European Tourism Data Space".
Thema des Webinars ist die Einführung des gemeinsamen europäischen Tourismusdatenraums (ETDS) und wie dieser durch sicheren, interoperablen und dezentralisierten Datenaustausch die Zukunft des Tourismus unterstützen soll. Ein Experte des Projekts DEPLOYTOUR
wird Einblicke in die Entwicklung des Datenraums geben, einschließlich seiner Ziele, bewährten Verfahren und gewonnenen Erkenntnisse.
Außerdem werden zwei praktische Fallstudien vorgestellt (Pleiades und EONA-X), die zeigen, wie der ETDS in realen Tourismuskontexten
in ganz Europa angewendet wird. Diese Beispiele verdeutlichen, wie Datenräume einen öffentlichen Mehrwert schaffen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern und die digitale und ökologische Transformation des Tourismussektors vorantreiben können.
Am Ende des Webinars gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Das Webinar wird aufgezeichnet und anschließend im Kurs "Moving towards data spaces" verfügbar gemacht.
Die dritte Ausgabe der "European Data Conference on Reference Data and Semantics" (ENDORSE) findet am und in Brüssel statt.
Das Motto der Konferenz "Reference Data and AI: Transforming Data into Action across Borders and Languages" greift das Inkrafttreten der Europäischen Verordnung über künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence Act) im August 2024 auf und möchte einen Raum schaffen, um die Nutzung von KI im Kontext der Bereitstellung von Referenzdaten und semantischen Technologien zu diskutieren.
Die ENDORSE Konferenz dient als Plattform für den Austausch von Wissen, Erfahrungen und bewährten Verfahren für die Bereitstellung interoperabler Referenzdaten und semantischer Technologien. Seit der ersten Konferenz im Jahr 2021 hat die ENDORSE Konferenz Forschende und Fachleute aus nationalen öffentlichen Verwaltungen, internationalen Organisationen und EU-Institutionen zusammengebracht, um neue Trends in den Bereichen semantische Interoperabilität, Wissensmanagement und digitale Politikgestaltung zu diskutieren.
Die Version 2025.2 der INSPIRE Registry wurde am veröffentlicht.
Die Version 2025.2 umfasst die folgenden neuen Funktionalitäten und Fehlerbehebungen:
#109 Incorrect Application Schema
#114 Incorrect value for OGC API-Features in metadata-codelist/ProtocolValue
Nähere Informationen zum Update finden sich auf GitHub.
Feedback zur neuen Version kann über den Registry Helpdesk auf GitHub eingebracht werden.
Die Version 2025.1 des INSPIRE Reference Validator wurde am veröffentlicht.
Die neue Version umfasst neben Fehlerbereinigungen eine neue Conformance Class 4b: INSPIRE Network Services metadata for Monitoring, um die korrekte Angabe der Konformität gegenüber der Netzdienste-Verordnung in den Metadaten testen zu können.
Die Version 2025.1 ist das einzige Release des INSPIRE Reference Validator in diesem Jahr und wird im kommenden INSPIRE Monitoring für die Validierung der Metadaten-Konformität genutzt.
Nähere Informationen zur Version 2025.1 finden sich auf GitHub. Das Update wird im nächsten Release der GDI-DE Testsuite verfügbar sein.
Feedback zur neuen Version kann über den Validator Helpdesk auf GitHub eingebracht werden.
Im Dezember 2024 hat der Beirat für ein interoperables Europa Leitlinien zur Standardisierung der Durchführung von Interoperabilitätsbewertungen angenommen (siehe Interoperabilitätsbewertungen sind jetzt verpflichtend - Webinar am 29.01.2025#LeitlinienundUnterst%C3%BCtzungdurchdieKommission).
Diese Leitlinien sind inzwischen in alle EU-Sprachen übersetzt worden und liegen damit auch in deutscher Sprache vor.
Die Leitlinien erläutern im Einzelnen
warum eine Interoperabilitätsbewertung nützlich ist und wie sie öffentlichen Organisationen dabei helfen kann, bessere digitale öffentliche Dienste zu geringeren Kosten und mit größerer Wirksamkeit bereitzustellen;
wann eine Interoperabilitätsbewertung laut der Verordnung für ein interoperables Europa obligatorisch ist;
die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Durchführung einer Interoperabilitätsbewertung;
was für den Bericht über die Interoperabilitätsbewertung zu berücksichtigen ist;
die entscheidenden Faktoren für die erfolgreiche Umsetzung und Steuerung der Prozesse im Zusammenhang mit Interoperabilitätsbewertungen in einer öffentlichen Organisation;
weitere Ressourcen und Informationen darüber, wie zur Weiterentwicklung der Leitlinien beigetragen werden kann.
Bisher veröffentlichte Interoperabilitätsbewertungen
Bisher sind insgesamt drei Interoperabilitätsbewertungen veröffentlicht worden, zwei von der Europäischen Kommission und eine durch Tschechien.
Einschätzung der Bedeutung für die GDI-DE
Die Koordinierungsstelle GDI-DE geht davon aus, dass innerhalb der GDI-DE i. d. R. keine Interoperabilitätsbewertungen durchzuführen sind (der Anwendungsbereich der Verordnung für ein interoperables Europa betrifft speziell transeuropäische digitale öffentliche Dienste). Nichtsdestotrotz enthalten die Leitlinien einige interessante Begriffsdefinitionen (z. B. zur Maschinenlesbarkeit von Dokumenten) und Prinzipien, die auf die GDI-DE übertragbar wären und unter Umständen zu mehr Interoperabilität in der GDI-DE beitragen könnten, z. B. im Zusammenhang mit der Harmonisierung von Geodaten.
Zum Hintergrund
Mit Interoperabilitätsbewertungen wie sie in der Verordnung für ein interoperables Europa vorgeschrieben werden, wird sichergestellt, dass grenzüberschreitende digitale öffentliche Dienste in der gesamten EU reibungslos und effizient funktionieren. Diese Bewertungen betreffen rechtliche, organisatorische, semantische und technische Aspekte und erleichtern die Mobilität von Bürgern und Unternehmen in der gesamten Union. Der Prozess ist erforderlich, wenn sich verbindliche Anforderungen auf grenzüberschreitende Interaktionen auswirken, und umfasst die Vorbereitung, die Ermittlung der Interessenträger, eine erste Analyse und eine detaillierte Bewertung unter Verwendung des Europäischen Interoperabilitätsrahmens (European Interoperability Framework, EIF) als Unterstützungsinstrument. Die Berichte müssen umfassend und maschinenlesbar sein und sowohl veröffentlicht als auch an den Beirat für ein interoperables Europa übermittelt werden.
Je nach Anwendungsbereich sind öffentliche Einrichtungen entweder gesetzlich verpflichtet, Interoperabilitätsbewertungen durchzuführen oder können diese auf freiwilliger Basis durchführen.
Die Registrierung für die SEMIC 2025, die am 25./26.11.2025 in Kopenhagen stattfindet, ist ab sofort möglich.
Die Veranstaltung wird von der Europäischen Kommission gemeinsam mit der dänischen EU-Ratspräsidentschaft organisiert und gilt als europäischer Treffpunkt für Innovation, Zusammenarbeit und digitale Transformation im öffentlichen Sektor.
Am ersten Tag finden technische Workshops statt, in denen Beispiele aus der Praxis und aktuelle Herausforderungen vertieft werden. Die Hauptkonferenz findet am zweiten Tag statt und bietet strategische Diskussionen, Erfolgsgeschichten und eine interaktive Ausstellung.
Neben der Teilnahme vor Ort ist auch eine Online-Teilnahme möglich.
Für die Registrierung ist ein EU-Login erforderlich, der in wenigen Schritten eingerichtet werden kann. Es wird empfohlen Google Chrome für die Registrierung zu nutzen.
Das Open Geospatial Consortium (OGC) hat einen Aufruf zur Einreichung von Beiträgen für das "OGC Spatial Data Infrastructure Modernization Project 2025-2026" veröffentlicht. Gefragt sind demonstrative Beispiele von innovativen und praxisnahen Implementierungen, die Interoperabilität, neue Architekturen und Zukunftstechnologien veranschaulichen. Das OGC plant die Einrichtung einer Online-Ressource, die Informationen zu subnationalen, nationalen, globalen und weiteren Geodateninfrastrukturen bereitstellt und Proof-of-Concept-Anwendungen demonstriert. Die Beiträge sollen sich auf eines oder mehrere der folgenden drei Themen konzentrieren: Governance, Daten und Technologie sowie Menschen.
Noch bis zum können Beiträge von Mitgliedern des OGC eingereicht werden. Nähere Informationen sind hier erhältlich.
Das Open Geospatial Consortium (OGC) hat einen Aufruf zur Teilnahme an der Entwicklung eines neuen "Vocabulary Service Standard" gestartet. Der neue Standard soll den Zugriff, die Verwaltung und die gemeinsame Nutzung von Vokabularen über APIs vereinfachen. Die Initiative unterstützt die Interoperabilität von semantischen Daten, indem sie die standardisierte Suche, Synchronisation, Auswahl von Teilmengen und Nachverfolgung der Herkunft von Vokabularen ermöglicht und so die Integration föderierter Datensysteme über Domänen hinweg erleichtert.
Noch bis zum können sich Interessierte beim OGC melden. Nähere Informationen sind hier erhältlich.
Die Europäische Kommission bietet mit dem "Licensing Assistant" ein Tool an, welches den datennutzenden Stellen dabei hilft, die Lizenzbestimmungen offener Daten besser zu verstehen und die datenbereitstellenden Stellen bei der Auswahl einer geeigneten Lizenz unterstützt.
Der "Licensing Assistant" bietet eine Anleitung zur Auswahl der richtigen Open-Data-Lizenz und bietet Zugriff auf 177 häufig verwendete Lizenzen. Jede Lizenz wird in drei Hauptkategorien klassifiziert: Berechtigungen, Verpflichtungen und Verbote. Die Merkmale ermöglichen es datennutzenden Stellen zu verstehen, was eine Lizenz beinhaltet, und datenbereitstellenden Stellen, Lizenzen auszuwählen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Darüber hinaus sind detaillierte Beschreibungen der Lizenzen enthalten und Erläuterungen, wie mehrere Lizenzen miteinander kombiniert werden können, wenn dies notwendig ist.
Der "Licensing Assistant" ist aktuell nur in englischer Sprache verfügbar.
Am , 10-11 Uhr bietet die Europäische Kommission ein Webinar zur Vorstellung des neuen "Interoperable Europe Monitoring" an, das im Rahmen der Umsetzung der Verordnung für ein interoperables Europa eingeführt wird (siehe Artikel 20 der Verordnung).
Im Rahmen des Webinars werden die folgenden Aspekte behandelt:
- Es wird auf die Bedeutung der Überwachung der Umsetzung der Verordnung für ein interoperables Europa eingegangen. Warum ist die Überwachung der Interoperabilität für Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, Unternehmen und Forschende wichtig?
- Wie wird die Interoperabilität in der gesamten EU überwacht? Der neue Überwachungsmechanismus „Interoperables Europa“ (auf der Grundlage der Verordnung) wird vorgestellt – einschließlich der Art und Weise, wie seine fünf Bausteine in der Praxis erfasst werden.
- Welche Ressourcen stehen zur Verfügung, um das Interoperabilitätsniveau zu verstehen und zu verbessern (Schulungen, Berichte, Tools usw.)?
Am (10-11 Uhr) veranstaltet die data.europa.academy ein Webinar zum Thema "Charting the currents: the potential of open marine data".
Im Rahmen des Webinars soll anhand von Echtzeit-Beispielen gezeigt werden, wie offene Meeresdaten verwendet werden, um den umweltbezogenen und gesellschaftlichen Herausforderungen im maritimen Umfeld zu begegnen.
Es werden in diesem Zusammenhang zwei vielversprechende Fallstudien vorgestellt:
- Marine Analyst: Diese Plattform wurde 2020 ins Leben gerufen und optimiert den Zugang zu globalen Meeresdatensätzen und Analysewerkzeugen, die verschiedene Anwendungen von der Klimaforschung bis hin zu erneuerbarer Meeresenergie unterstützen.
- Digitaler Zwilling der südlichen Ostsee: Mit Hilfe einer Pilotstudie entlang der polnischen Halbinsel Hel sollen hydrodynamische Überwachung und numerische Modellierung den Weg für einen digitalen Zwilling der südlichen Ostsee ebnen.
Am Ende des Webinars gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Das Webinar wird aufgezeichnet und anschließend im Kurs "Incorporating open data in your application" verfügbar gemacht.









