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  • Interoperabilitätskonzept

Umsetzung der Maßnahmen aus dem Interoperabilitätskonzept der GDI-DE

 

 

Dieses Dokument ist Anlage an das GDI-DE Interoperabilitätskonzept vorgelegt von der AG Geodaten. Im Folgenden werden die im beschlossenen Interoperabilitätskonzept formulierten Maßnahmen für jedes Interoperabilitätselement aufgelistet und den verantwortlichen Akteuren zugeordnet, die sich um die Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen kümmern.

Dokumenteninformation

Bezeichnung

Umsetzung der Maßnahmen aus dem Interoperabilitätskonzept der GDI-DE

Autor

Seifert, Markus (LVG)

Erstellt am

Januar 2018

Zuletzt geändert

6.4. 2018

Bearbeitungszustand

X

in Bearbeitung

 

Vorgelegt in der Version

 

Abgestimmt

Dokumentablage

Kollaborationsplattform GDI-DE

V-Modell-XT Version

Versio n 1.3 (Bund)

Mitwirkend

Mitglieder der AG Geodaten

Änderungsverzeichnis

Version

Datum

Änderung

Ersteller

0.9

Januar 2016

Initialfassung

Markus Seifert

1.0

31.01.2018

Abgestimmt auf der 11. Sitzung der AG Geodaten und als Entwurf dem Vorsitz des LG und der Kst. GDI-DE vorgelegt

AG Geodaten

1.1

06.04.2018

Ergänzungen des AK Architektur, abgestimmt auf der 12.Sitzung AG Geodaten

AG Geodaten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Interoperabilitätselement „Organisatorische Anforderungen“

 

 

Maßnahmen

 

Federführer , Akteure

Evaluierung der Anwendung des XÖV-Prozesses zur Erstellung eines nationalen Datenmodells

 

AG Geodaten , KoSIT, (Leitstelle XBau und XPlanung)

Prüfung, ob die GDI-DE Datenmodelle als XÖV-Standards für Geodaten eingebracht werden können

 

AG Geodaten , AK Architektur, KoSIT, (Leitstelle XBau und XPlanung)

Prüfung, welche XÖV-Komponenten von der GDI-DE nachgenutzt und ggf. erweitert werden können.

 

AG Geodaten , AK Architektur, KoSIT, (Leitstelle XBau und XPlanung)

 

 

Interoperabilitätselement „Referenzmodell“

 

 

Maßnahmen

 

Federführer , Akteure

Festlegung von ISO 19101 als Grundlage für die standardisierte Beschreibung der Geodaten im Technikdokument der GDI-DE

 

AK Architektur , AG Geodaten

Entwicklung eines Referenzmodells für die Datenmodellierung für die GDI-DE auf Basis des INSPIRE Generic Conceptual Model [INSPIRE GCM 2014]

 

AG Geodaten

Prüfung zur Übernahme eines GDI-DE-Referenzmodells (z.B. Geometrieaspekte) durch die KoSIT

 

AG Geodaten , AK Architektur, KoSIT, (Leitstelle XBau und XPlanung)

 

 

Interoperabilitätselement „Regeln für das Anwendungsschema“

 

 

Maßnahmen

 

Federführer , Akteure

Erstellung von abgestimmten Modellierungsvorgaben für Datenmodelle der GDI-DE

 

AG Geodaten , AK Architektur

Wie können die Ergebnisse in bestehende eGovernment-Prozesse eingebracht werden?

 

AG Geodaten

 

Interoperabilitätselement „Identifikatormanagement“

 

 

Maßnahmen

 

Federführer , Akteure

Realisierung eines Prozesses zur Vergabe und Registrierung von Objektidentifikatoren, die folgenden Anforderungen erfüllt:

  • Ein Objektidentifikator für ein Geoobjekt darf bzw. kann nur einmal vergeben werden.
  • Die Verknüpfung zwischen Geoobjekt und dessen Objektidentifikator muss auflösbar (d.h. rückverfolgbar) sein.
  • „Verfallene“ Objektidentifikatoren müssen erfasst bleiben, damit diese nicht irrtümlich erneut vergeben werden können.

Ggf. Erstellung von Handlungsempfehlungen dazu

 

AK Architektur , AG Geodaten, GDI-DE Betriebsstelle

Eine klare Benennung der verantwortlichen Stellen für die Pflege der Objektidentifikatoren ist zwingend erforderlich. Ihnen obliegt die Durchsetzung bzw. Einhaltung dieser Anforderungen.

 

AK Architektur , Datenanbieter

Klärung von im Konzept formulierten Fragen zur Vergabe und Führung von Objektidentifikatoren. Die Lösungsansätze sind zu erproben und ggf. weiterzuentwickeln. Die in der GDI-DE bereits geleisteten Vorarbeiten zum syntaktischen Aufbau von Namensräumen und Registries sind im Wesentlichen noch umzusetzen.

 

AK Architektur, AG Geodaten, Datenanbieter

Verknüpfung zwischen dem Datenprovider und dessen Namensraum muss definiert und diese Information in einer geeigneten Registry hinterlegt werden.

 

AK Architektur, Datenanbieter

Zusätzlich muss ein interoperabler Dienst (z.B. CSW) bereitgestellt werden, der das Auffinden von Downloaddiensten für die von ihm bereitgestellten Geoobjekte ermöglicht.

-           Es kann auch auf höherer Ebene (z. B. Bund, Land) ein solcher Dienst bereitgestellt werden, der stellvertretend für mehrere Datenprovider Geoobjekte auffindbar macht.

-           Der Zugriff auf vorangegangene Versionen eines Geoobjektes ist optional. Der Suchende muss aber erkennen können, welche Version des Geoobjektes über den Datenzugriffsdienst bezogen werden kann.

 

AK Architektur , AG Geodaten

 

 

Interoperabilitätselement „Nutzung zentraler Komponenten“

 

 

Maßnahmen

 

Federführer , Akteure

Es muss ein klares, nachhaltiges Organisationsmodell für alle zentralen Komponenten als Bestandteil des Aufbaus einer Geodateninfrastruktur entwickelt und festgeschrieben werden.

 

AK Architektur , AG Geodaten, GDI-DE Betriebsstelle

Die GDI-DE Testsuite ist zu erweitern, damit künftig auch Datentests möglich sind. Die Erweiterbarkeit von anwenderspezifischen Testfällen ist zu berücksichtigen.

 

AK Architektur , AG Geodaten, GDI-DE Betriebsstelle

Prüfung der Möglichkeit zur Verknüpfung mit anderen eGovernment-Komponenten

 

AK Architektur , AG Geodaten, KoSIT

Festlegung der Rollen gemäß ISO 19135 und der entsprechenden verantwortlichen Akteure für jedes Register der GDI-DE.

 

AK Architektur

Ermittlung der zusätzlich zu registrierenden Ressourcen in einer Registry, z.B. Darstellungsregeln und Symbole.

 

AK Architektur , AG Geodaten, Datenanbieter

Abstimmung der gemeinsamen Nutzung zentraler Komponenten von XÖV.

 

AK Architektur , AG Geodaten, KoSIT

Analyse der Anforderung der verschiedenen Datenanbieter und ggf. anschließende Weiterentwicklung der Codelisten-Registry. Ferner sind die Prozesse zu definieren, wie ein Nutzersystem mit einer Registry kommuniziert (z. B. wie Registryinhalte recherchiert und ausgewertet werden können).

 

AK Architektur , AG Geodaten, Datenanbieter, Betrieb GDI-DE

Diskussion über die verschiedenen Aspekte bei der Erweiterung von Codelisten in den Fachgremien erforderlich.

 

AG Geodaten, Datenanbieter

Erarbeitung eines Workflows zur Codelistenerweiterung durch die betroffenen Stellen

 

AG Geodaten

Abstimmung bei Codelistenerweiterungen mit international festgelegten Codelisten und Ermittlung der Möglichkeiten für den technischen Zugriff darauf, wie z.B. der INSPIRE-Codelisten-Federation (siehe [INSPIRE Registry Federation]).

 

AK Architektur , AG Geodaten

Festlegung von Abstimmungsprozessen zwischen unterschiedlichen Registern, die ähnlich Inhalte verwalten (z.B. XÖV-Codelisten).

 

AK Architektur , AG Geodaten, KoSIT

Entwicklung und Betrieb eines, von allen Datenanbietern nutzbares CRS-Registers für die GDI-DE, über das alle Anwendungen über einen CRS-Identifikator exakt die gleichen CRS-Parameter erhalten.

 

AK Architektur

Durch die Nutzung und Pflege dieses Registers muss gewährleistet werden, dass Transformationen, die über externe Dienste bereitgestellt werden, oder Anwendungen, die selbst transformieren oder für andere Zwecke CRS-Informationen benötigen, im Ergebnis zu den gleichen Resultaten kommen.

 

AK Architektur, Betrieb GDI-DE, AdV

Das Zusammenwirken der GDI-DE Registry und der EPSG-Datenbank ist zu klären, insbesondere, ob und wie CRS erfasst werden, die derzeit noch nicht in der EPSG-Datenbank geführt werden.

 

AK Architektur, Betrieb GDI-DE, AdV

Initiierung der Erfassung und Beschreibung der verwendeten Maßeinheiten in einer Registry (UoM-Registry) durch die jeweiligen Fachgremien.

Sollte zukünftig durch ISO, das Open Geospatial Consortium (OGC) oder eine andere Stelle ein entsprechendes Register von Maßeinheiten mit Kurzbezeichnungen geführt werden, so sind die Bezeichnungen auf die dort definierten Einträge umzustellen.

AK Architektur , Betrieb GDI-DE , Datenanbieter

Zentrale Bereitstellung aller abgestimmten Schemadateien durch die jeweiligen Datenanbieter, welche interoperable Daten in der GDI-DE nach einheitlichen Regeln spezifizieren.

 

AG Geodaten, AK Architektur, Datenanbieter

Damit das Einstellen der Schemadateien und deren Strukturierung in den Verzeichnissen der Registry nach einheitlichen Regeln erfolgt, ist die Festlegung entsprechender Regelungen für den Namensraum von Schemata durch den AK Architektur erforderlich.

 

AK Architektur