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  • Interoperabilitätskonzept

Dokumentinformationen

Art des Dokuments

Bericht

Autor

Markus Seifert

Organisation

GDI-BY

Status

vorgelegt

Version

1.0

erstellt am

30.03.2016

zuletzt geändert

27.04.2016

geändert durch

Anja Litka

Dokumentablage

 

Hinweise

 

 

 

 

25. Sitzung des LG GDI-DE am 24./25. Mai 2016

 

TOP 13.6  Sachstandsbericht AG Geodaten

 

Sachverhalt

Das Lenkungsgremium hat in der 23. Sitzung die Errichtung einer Arbeitsgruppe Geodaten (AG Geodaten) zunächst befristet bis zur 25. Sitzung beschlossen. Die AG wurde eingerichtet, die konstituierende Sitzung fand am 14.07.2015 in Frankfurt statt.

An der ersten Sitzung der AG nahmen 23 Vertreter verschiedener Organisationen und Fachgremien teil, was auf einen großen Bedarf der Behandlung von Geodaten in der GDI-DE schließen lässt. Die Leitung der AG hat Herr Markus Seifert (BY) für ein Jahr übernommen. Zur Erstellung eines Entwurfes für ein Interoperabilitätskonzept hat sich die AG insgesamt fünfmal getroffen. Die aktive Beteiligung ist nach wie vor erfreulich groß.

Aktuelle Aktivitäten der AG Geodaten

Der Arbeitsauftrag umfasste zunächst nur die Erstellung eines Entwurfs für ein Interoperabilitätskonzept. Andere Aufgaben wurden daher bisher nicht angegangen. Aufgrund der Vielzahl an Mitgliedern in der AG Geodaten aus unterschiedlichen Organisationen und Fachgremien waren die Erwartungen an ein Interoperabilitätskonzept zunächst sehr heterogen. Übereinstimmend wurde jedoch in einem Entwurf [Anlage] festgelegt, dass es die zentrale Aufgabe der GDI-DE ist, Geodaten verschiedener Herkunft interoperabel und harmonisiert verfügbar zu machen. Der vorgeschlagene Konzeptentwurf verfolgt daher zwei Ziele:

  • Die Identifizierung von Elementen, deren einheitliche Festlegung für eine interoperable Bereitstellung von Geodaten innerhalb der GDI-DE erforderlich sind (Interoperabilitätselemente).
  • Der Vorschlag einer Methodik für eine bedarfs- und schrittweise Harmonisierung vorhandener Datenbestände und Datenmodelle innerhalb der GDI-DE.

Der vorgelegt Konzeptentwurf  definiert schrittweise die Interoperabilitätsanforderungen an Geodaten innerhalb der GDI-DE, deren Umsetzung in einzelnen Fachdisziplinen oftmals auf Freiwilligkeit basiert und sinnvollerweise nur dann angegangen werden können, wenn es konkrete Anforderungen und ein gemeinsames Verständnis der erforderlichen Interoperabilität gibt. Liegen diese Voraussetzungen aber vor, besteht der dringende Bedarf an einer Reihe von Vorgaben und Empfehlungen zur interoperablen Spezifizierung und Bereitstellung von Geodaten in der GDI-DE.

Aus diesen Überlegungen heraus wurde die Entwicklung des Interoperabilitätskonzepts mit konkreten Elementen begonnen, das eine Methodik vorschlägt, wie Geodaten aus unterschiedlichen Themenkomplexen und innerhalb der GDI-DE harmonisiert werden könnten. Zur Umsetzung dieser Empfehlungen wurden die benötigten zentral bereitzustellenden Komponenten identifiziert und festgelegt sowie konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, sofern nötig. ?

In Anlehnung an ähnliche Überlegungen wie bei INSPIRE, wurden die in Frage kommenden Elemente identifiziert  und für die Umsetzung innerhalb der GDI-DE priorisiert. Folgende Elemente wurden dabei als besonders wichtig eingestuft:

  • Organisatorische Anforderungen
  • Regeln für die Erstellung von Anwendungsschemata
  • Identifikatoren Management
  • Registry
  • Bereitstellung von Schemadateien.

Diese hoch-priorisierten Interoperabilitätselemente wurden von der AG Geodaten im vorgelegten Konzeptentwurf bereits detailliert beschrieben. Die übrigen Interoperabilitätselemente wurden bislang nur grob umrissen und müssen noch schrittweise konkretisiert werden, sofern im LG GDI-DE grundsätzliche Zustimmung zum vorgelegten Konzeptentwurf besteht. Darüber hinaus ist die Umsetzung und Begleitung der vorgeschlagenen Maßnahmen zu organisieren. Hierzu sind insbesondere auch die Fachgremien der GDI-DE einzubeziehen.

Bei der weiteren Entwicklung des Interoperabilitätskonzeptes besteht auch dringender Bedarf an einer engen Abstimmung mit den XÖV-Standards, um ggf. vorhandene Interoperabilitätskomponenten gemeinsam zu nutzen und die ggf. unterschiedlichen Methoden und Konzepte einander anzugleichen.  Durch die von der EU Kommission vorgegebene Priorisierung bei der Bereitstellung von INSPIRE-Datensätzen für EU-Berichtspflichten wird von der AG Geodaten künftig ein erheblicher Abstimmungsbedarf innerhalb der GDI bei der Spezifizierung von möglicherweise zentral bereitgestellten und harmonisierten (interoperablen) Geodatensätzen gesehen.

Weiteres Vorgehen

Da die AG Geodaten zunächst nur für ein Jahr eingerichtet wurde, ist über deren Fortbestand zu befinden. Neben den oben beschriebenen Arbeiten sind der AG auch weitere Arbeiten vom AK Architektur zugewiesen worden:

  • Maßnahme 1.2 Geodaten in XÖV-Modellen integrieren
  • Maßnahme 1.10 Registrierung von Datenmodellen/Transformationsregeln vorbereiten.