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  • Kapitel 4.4: Das Codelisten-Register

Handbücher GDI-Registry

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Das Codelisten-Register dient der Verwaltung von Codelisten und Codes und externen Codes, die als Register-Items im Rahmen der Registerprozesse registriert werden können.

Die Anwendungsfälle für Proposals der Typen Addition, Clarification, Supersession und Retirement entsprechen den normalen Registerprozessen.


Der Reiter "Übersicht" enthält die Beschreibung des Registers.

Der Reiter "Inhalte" zeigt eine Übersicht aller im Register enthaltenen Objekte, mit Status ( gültig oder ungültig).


Der Reiter "Proposal-Verwaltung" gibt eine Übersicht der zu bearbeitenden Proposals.

Die Sicht auf die "Proposal-Verwaltung" ist abhängig von der Nutzerrolle (s. Kapitel 2 Rollen). Siehe Beispiel:

Im oberen Teil der Register-Übersicht (dies ist für die Namensraum-, Codelisten- und Organisationsregister gleich) befindet sich Import und Exportfunktionen für Proposal der jeweiligen Register.

Addition

Im Codelisten-Register können Objekte zu folgenden Kategorien (Item-Klassen) angelegt werden:

Bei einem Addition-Proposal für eine Codeliste können die in der Codeliste enthaltenen Codes zusammen mit der Codeliste vorgeschlagen werden, wie beispielhaft in der folgenden Abbildung gezeigt:


Proposal-Details

Supersession

Eine Supersession dient dazu Objekte durch Nachfolgeobjekte zu ersetzen oder zu aktualisieren.

Über den Button "Supersession" können bestehende Einträge ersetzt werden. Dies erfolgt in vier Schritten.

  1. Ersetzte Einträge: Gewünschter Eintrag wählen und mit "Zu ersetzende einträge wählen" bestätigen.
  2. Nachfolger: Über "Neuer Nachfolger erstellen" muss ein Nachfolger erstellt werden.
  3. Weitere Daten:  Enthält die Proposal-Begründung und Anmerkungen für Register-Manager und Control-Body
  4. Übersicht: Zeigt den ersetzten Eintrag und seinen Nachfolger

Clarification

Die Clarification Funktion dient dazu Fehler, zum Beispiel Rechtschreibfehler, innerhalb einer Objektbeschreibung zu berichtigen. Das Eingabeformular ist vergleichbar zur Addtion in zwei Reiter aufgeteilt.

  • Fachliche Informationen
  • Proposal-Details

Fachliche Informationen - Kontaktinformationen

Proposal-Details

  • Definition
  • Proposal-Begründung
  • Anmerkungen für den Register-Manager
  • Anmerkungen für den CB

Retirement

Die Retirement Funktion dient dazu Objekt des Register stillzulegen. Wird die Stilllegung durch den zuständigen CB akzeptiert erscheint das Objekt in der Registerreiter- Inhalte mit dem Status "aufgegeben".



Die im Codelisten-Register enthaltenen Items der Klassen:

  • "Codes"
  • "Codelisten"
  • "Externer Code"

können in verschiedenen Formaten exportiert werden. Um zum Export zu gelangen, ist die Detailansicht des Items notwendig.

Dazu erfolgt die Auswahl über "Aktion" Button --> Auswahl Detailansicht!


In der Detailansicht befinden sich im Header der Item Ansicht drei Export-Buttons mit den Formaten:

  • SKOS
  • GML
  • GenericCode

Die Auswahl des gewünschten Formates, erfolgt über den jeweiligen Button. Beispieldownloads ais dem Testsystem sind nachfolgend visualisiert.

SKOS = Simple Knowledge Organization System


GenericCode

GML = Geography Markup Language


Codelist-Resolver-Schnittstelle

Für die Abfrage von Codelisten steht außerdem eine REST-Schnittstelle zur Verfügung, die über folgende URL abgefragt werden kann:

http://<registry-host>/codelist/<domain>[/<timestamp>][?format=<format>]

In spitze Klammern gesetzte Parameter müssen wie folgt ersetzt werden:

ParameterBedeutung
<registry-host>Hostname und ggf. Basispfad der Registry-Installation, z. B. "registry.gdi-de.org".
<domain>

Kurznamen-Pfad der abzufragenden Codeliste. Der Kurznamen-Pfad einer Codeliste besteht aus zwei Komponenten:

  1. Der Kurzname des Registers, in dem die Codeliste registriert ist (z. B. "codelist")
  2. Der Kurzname der Codeliste

Beide Komponenten werden durch einen Punkt (".") getrennt zum Kurznamen-Pfad verbunden.

<timestamp>Optionale Angabe eines Zeitpunkts. Wenn angegeben wird der Stand der Codeliste zu diesem Zeitpunkt zurückgeliefert.
<format>

Optionale Angabe des Ausgabeformats. Folgende Werte werden unterstützt:

  • skos
  • genericode
  • gml
  • xml
  • No labels