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  • 161013_XÖV-000_Auszug aus dem Web-Auftritt der KOSIT
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KOSIT - XÖV


Auszug aus dem Web-Auftritt
_http://www.xoev.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen83.c.8159.de_
zusammengestellt für die AG-Geodaten der GDI-DE von:
Dr. Udo Maack
Beauftragter des KOSIS-Verbundes
für Fragen der europäischen Statistik und der Geodateninfrastruktur
13465 Berlin
Tel.: 0177-405 33 52
eMail: geoconsultant@udo-maack.eu
13.10.2016
Inhalt
Wir über uns
Willkommen
Aufgabenbereiche
Projekte und Gremien
KOSIT-Beirat
Die (Standardisierungs-)Agenda
Wie melde ich Bedarfe?
Was ist ein Standardisierungsbedarf?
Welche Anforderungen bestehen an einen Standardisierungsbedarf?
Wer kann einen Bedarf melden?
Wie werden Bedarfe bearbeitet?
Aktuelle Bedarfe
XÖV-Rahmen(werk)
Was ist eigentlich ein Standard?
Was unterscheidet einen Standard von einer Norm?
Rechtscharakter von Standards und Normen
XÖV-Standards
Standards in der öffentlichen Verwaltung
Ziele und Nutzen
Entwicklungsprozess
Spezifikations- und Produktionswerkzeuge
Aktuelle XÖV-Releases
Zertifizierung von Standards
XÖV-Produkte
XÖV-Bibliothek
Bezug
Methodik
Betrieb
Fassungen
Änderungsanträge
Codeliste Erreichbarkeit (Beispiel)
Bezug
Methodik
Betrieb
Versionen
Datentyp: Code (CODE-Listen)
Datentyp: String.Latin
Genericoder
GML-Adapter
Bezug
Methodik
XÖV-Handbuch
Zielgruppe und Zweck
InteropBrowser
Kernkomponenten
Bezug
Methodik
Betrieb
Versionen
Änderungsanträge
XÖV-Profil
XÖV-Starterpaket
XGenerator
XRepository
Artefakte einstellen und mit Metadaten beschreiben
Inhalte veröffentlichen und finden
XÖV-Zertifizierung durchführen
Inhalte abonnieren
Genericode-Codeliste per Webservice abrufen
Nutzung
XÖV-Standards (Vorhaben)
XÖV-Standards und -Vorhaben
Lateinische Zeichen in Unicode
OSCI-Transport (OSCI 1.2 / OSCI 2) und XTA
OSCI 1.2
OSCI 2: Sichere Webservices
XTA
Public-Key Infrastruktur
Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV)
Zusatztexte
Text 001
Wir über uns
Text 010
Die Agenda
Text 012
Wie und durch wen werden Bedarfe bearbeitet?
Meilensteine eines Standardisierungsbedarfs
Prozess und Kriterien zur Auswahl von Standards
Übersicht der Ausschlusskriterien
Übersicht der fachunspezifischen Bewertungskriterien
Text 13d
Methoden zur Bereitstellung von Wertelisten
Bedarfsvertreter und Ansprechpartner
Bedarfsbeschreibung
Text 013g
Austauschstandards Im Bau- Und Planungsbereich
Bedarfsvertreter und Ansprechpartner
Bedarfsbeschreibung
Text 020
XÖV-Rahmenwerk
Was ist eigentlich ein Standard?
Was unterscheidet einen Standard von einer Norm?
Rechtscharakter von Standards und Normen
XÖV-Standards
Text 021
STANDARDS IN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG
Der XÖV-Ansatz
Text 022
Der XÖV-Standardisierungsrahmen
Ziele und Nutzen der XÖV-Standardisierung
Vorteile des XÖV-Standardisierungsrahmens
Text 025
Übersicht der Releases
Übersicht der Änderungsanträge
Text 030
Was sind XÖV-Produkte?
Verwendung der XÖV-Produkte in den Phasen der Entwicklung eines XÖV-Standards
XÖV-Regelungen
XÖV-Bausteine
XÖV-Werkzeuge
XÖV-Infrastruktur
Text 040
Die aktuellen Standards
Lateinische Zeichen in Unicode (String.Latin)
OSCI Transport (Versionen 1.2 und 2) und XTA
Public-Key Infrastruktur
Service-Registry DVDV
Text 045
Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV)


Wir über uns


Willkommen


Aufgabenbereiche

Die Aufgaben der KoSIT werden entsprechend der Auftraggeberschaft unterschieden. Alle nicht durch den IT-Planungsrat beauftragten Aufgaben werden unter unserer Internetpräsenz www.osci.de beschrieben. Die durch den IT-Planungsrat beauftragten und finanzierten Aufgaben sind in der folgenden Übersicht mit zugehörigen Ansprechpartnern bei der KoSIT dargestellt.

  1. XÖV Entwicklung und Betrieb (Lutz Rabe)
  2. Koordination und Öffentlichkeitsarbeit (Lutz Rabe)
  3. Sicherer Transport von Daten im E-Government, insb. OSCI-Transport (Beate Schulte)
  4. Einheitlicher Zugang zu Transportverfahren: XTA (Beate Schulte)
  5. Standardisierungsagenda (Lutz Rabe) und
  6. Standard zum Austausch von Akten, Vorgängen und Dokumenten (Lutz Rabe)

Die Aufgaben der Bereiche 1. bis 3. sind dauerhaft angelegt und sind im Errichtungskonzept (pdf, 510.2 KB) detailliert beschrieben.
Die Aufgaben der Bereiche 4. bis 6. resultieren aus einem direkten Beschluss des IT-Planungsrats und sind nicht dauerhaft finanziert.
Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Projekten finden Sie auf dieser Website unter Projekte und Gremien und auf der Website des IT-Planungsrats.

Projekte und Gremien

In diesem Bereich sind Beteiligungen der KoSIT an Projekten und Gremien zusammengefasst.

KOSIT-Beirat

Die durch den IT-Planungsrat beauftragten Aufgaben der KoSIT werden durch einen Beirat gesteuert, in dem neben dem Bund und den Ländern auch Kommunen und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vertreten sind.
Den Vorsitz des KoSIT Beirats hat die Geschäftsstelle des IT-Planungsrats inne.
zu den Protokollen des KoSIT-Beirats (passwortgeschützter Bereich)

Die (Standardisierungs-)Agenda


  • > Mehr 010

    Wie melde ich Bedarfe?


    Was ist ein Standardisierungsbedarf?

    Unter dem Begriff verstehen wir im Zusammenhang mit der Standardisierungsagenda einen klar umrissenen Anwendungsbereich mit einer Reihe von Anforderungen. Ein Anwendungsbereich kann beispielsweise die Übermittlung von Akten sein. Die konkreten Anforderungen des Bereichs beschreiben dann beispielsweise im Detail wer an wen Akten übermittelt, in welchen Fällen Akten übermittelt werden sollen und wie die zu übermittelnden Akten beschaffen seine sollen.
    Mit der Formulierung und der letztendlichen Aufnahme eines Standardisierungsbedarfs auf die Agenda wird das Ziel verfolgt, einen (einzigen) Standard für den Anwendungsbereich des Standardisierungsbedarfs per Beschluss des IT-Planungsrats für Bund und Länder verbindlich vorzugeben.Mit der aktuellen Fassung der Agenda sind beispielsweise Standardisierungsbedarfe für die Bereiche "Übermittlung von Antragsdaten" oder "Austausch elektronischer Akten" beschlossen.

    Welche Anforderungen bestehen an einen Standardisierungsbedarf?

    Die Aufnahme eines Bedarfs auf die Agenda kann nur erfolgen, wenn der mit ihm beschriebene Anwendungsbereich in den Zuständigkeitsbereich des IT-Planungsrats fällt. Dessen Zuständigkeiten sind mit dem IT-Staatsvertrag geregelt. Aufgaben des IT-Planungsrats sind u.a. die Festlegung von IT-Interoperabilitäts- und IT-Sicherheitsstandards. Konkret sollen "für den … notwendigen Austausch von Daten zwischen dem Bund und den Ländern gemeinsame Standards für die auszutauschenden Datenobjekte, Datenformate und Standards für Verfahren, die zur Datenübertragung erforderlich sind, sowie IT-Sicherheitsstandards festgelegt werden."
    Ein zweites Kriterium legt fest, dass die Beschreibung des Anwendungsbereichs und seiner Anforderungen in technik- und produktneutraler Form erfolgen muss.
    Ein drittes Kriterium für die Aufnahme eines Bedarfs ist seine Relevanz. Vereinfacht ausgedrückt soll mit diesem Kriterium der Nutzen eines Beschlusses und somit einer für alle Beteiligten verbindlichen Lösung sichergestellt werden. Eine Bewertung der Relevanz erfolgt u.a. auf der Basis der Ziele der Nationalen E-Government Strategie.

    Wer kann einen Bedarf melden?

    Bedarfsmelder können alle Akteure aus dem Umfeld des deutschen E-Governments sein. Dies schließt sowohl die Vertreter der öffentlichen Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen als auch die Vertreter der Privatwirtschaft ein. Bedarfsmelder können ebenso Verbünde der letztgenannten Akteure sein. In diesem Fall sollen alle Mitglieder des Verbundes benannt werden.
    Sollten Sie einen Bedarf kennen, der den oben genannten Kriterien entspricht, sowohl Interesse als auch Bereitschaft an seiner Bearbeitung haben, sprechen sie uns an. Ein erster Schritt kann eine Kurzbeschreibung des Standardisierungsbedarfs sein, die Sie der KoSIT zukommen lassen. Wichtig dabei ist, dass der Bedarf entsprechend der o. g. Kriterien beschrieben ist und uns ein Ansprechpartner für die weitere Bearbeitung genannt wird. Eine detaillierte Beschreibung der Bedarfsbearbeitung finden Sie auf dieser Website unter "Wie werden Bedarfe bearbeitet?".

    Wie werden Bedarfe bearbeitet?

    Mehr 012

    Aktuelle Bedarfe

    Mit der Entscheidung 2012/23 des IT-Planungsrats wurde in 2012 die erste Fassung der Standardisierungsagenda mit insgesamt sechs Standardisierungsbedarfen beschlossen. Auf seiner 18. Sitzung am 1. Oktober 2015 hat der IT-Planungsrat nun die dritte Fortschreibung der Standardisierungsagenda beschlossen. Mit den Entscheidungen des IT-Planungsrats zu den Bedarfen "Gesicherte Übermittlung von Daten" (2015/37) und "Elektronische Vergabe" (2015/18) werden aktuell insgesamt sieben Standardisierungsbedarfe auf der Agenda geführt.
    Für das Jahr 2016 streben drei der insgesamt sieben Standardisierungsbedarfe den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten durch eine Entscheidung des IT-Planungsrats zur Deckung des Bedarfs an. Drei weitere Standardisierungsbedarfe planen die Finalisierung ihrer Bedarfsbeschreibung und somit eine entsprechende Beteiligung der Fachöffentlichkeit.
    Die Standardisierungsbedarfe sind im Einzelnen:

Für die aufgeführten Bedarfe werden durch die sogenannten Bedarfsvertreter bestehende Lösungen geprüft und bewertet. Existieren keine Lösungen, die die Anforderungen vollständig erfüllen, sollen möglichst bestehende Lösungen weiterentwickelt oder, sofern gar keine Lösungen existieren, neue Lösungen geschaffen werden. Positiv geprüfte Lösungen sollen durch einen Beschluss des IT-Planungsrats gemäß § 1 Abs. 1 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 IT-Staatsvertrag zur Deckung des jeweiligen Bedarfs festgelegt werden.

XÖV-Rahmen(werk)

Sind Sie neu im Bereich der Standards und Sie möchten mehr über Standards in der öffentlichen Verwaltung herausfinden? Möchten Sie erfahren, wie XÖV-Standards entwickelt werden? Oder möchten Sie erfahren, welchen Nutzen in diesem Zusammenhang der XÖV-Standardisierungsrahmen für die öffentliche Verwaltung und deren Partner im deutschen E-Government besitzt? Die Seiten dieses Bereichs sollten Ihnen diese und weitere Fragen in diesem Zusammenhang beantworten.

Was ist eigentlich ein Standard?

Mit dem Begriff Standard werden die unterschiedlichsten Vorstellungen, Ideen und Konzepte verbunden. Und tatsächlich kann dieser Begriff nicht erläutert werden ohne zunächst zu klären, in welchem Zusammenhang er verwendet werden soll.
Für den hier betrachteten IKT-Bereich im E-Government verstehen wir unter einem Standard, ein formales technisches Dokument, dass als Regelwerk, Richtlinie oder Definitionen entwickelt wurde.Durch einen XÖV-Standard wird beispielsweise geregelt, wie Kommunikationspartner ihre Daten austauschen können. Dies umfasst beispielsweise die Definition von Strukturen und Bedeutung der übertragenen Daten.

Was unterscheidet einen Standard von einer Norm?

Die die Europäische Kommission führt in diesem Zusammenhang mit dem Europäischen Interoperabilitätsrahmen (European Interoperability Framework, kurz: EIF) die Begrifflichkeiten der formalen Spezifikation ein, die entweder Normen gemäß der Richtlinie 98/34/EG oder aber Standards sind. Als Normen werden dabei nach der verwendeten Richtlinie alle technischen Spezifikationen zusammengefasst, die durch anerkannte internationale, europäische oder nationale Normungsgremium zur wiederholten oder ständigen Anwendung angenommen wurden. Anerkannte Normungsgremien sind auf europäischer Ebene das Europäisches Komitee für Normung (CEN), das Europäisches Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und das Europäisches Institut für Telekommunikationsstandard (ETSI). Nationale deutsche Normierungsgremien sind das Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN) und die Deutsche Elektrotechnische Kommission im DIN und VDE (DKE).
Demgegenüber werden Standards laut Definition von Foren und Konsortien der IKT-Branche aufgestellt und herausgegeben. Die Europäische Kommission bietet mit EIF aber auch beispielsweise mit dem sogenannten EU-Normungspaket eine Reihe von Kriterien die sowohl durch einen Standard als auch durch den Herausgeber und Betreiber des Standards erfüllt werden müssen, um als solcher anerkannt zu werden. Die Kriterien stützen sich auf die von der Welthandelsorganisation (WTO) anerkannten Grundsätze auf dem Gebiet der Normung, nämlich Kohärenz, Transparenz, Offenheit, Konsens, Freiwilligkeit der Anwendung, Unabhängigkeit von Einzelinteressen und Effizienz.

Rechtscharakter von Standards und Normen

Standards wie auch Normen haben zunächst einmal den Charakter von Empfehlungen und besitzen an sich keine rechtliche Verbindlichkeit. Die Verbindlichkeit zur Verwendung von Standards und Normen wird in der Regel durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften oder durch vertragliche Regelungen hergestellt. Für den Bereich der fachübergreifenden bzw. fachunabhängigen XÖV-Standards kann eine solche Regelung beispielsweise durch einen Beschluss des IT-Planungsrats geschaffen werden.

XÖV-Standards

XÖV-Standards sind Spezifikationen zum Datenaustausch in der öffentlichen Verwaltung bzw. zwischen der öffentlichen Verwaltung und ihren Kunden. Obgleich der durch die KoSIT bereitgestellte XÖV-Standardisierungsrahmen die Grundlage zur Entwicklung von XÖV-Standards bildet, ist die KoSIT nur in Ausnahmen am Konsortium zur Entwicklung und Herausgabe des Standards beteiligt. Die KoSIT ist somit kein Standardisierungs- oder Normierungsgremium im Sinne der oben genannten Definition.

Standards in der öffentlichen Verwaltung

Ziele und Nutzen

Entwicklungsprozess

Grundlage der Entwicklung eines XÖV-Standards ist der in der unten stehenden Abbildung dargestellte modellgetriebene Ansatz, der den Entwicklungsprozess in die drei Phasen Entwurf, Spezifikation und Produktion unterteilt. Die durch die Komponenten des XÖV-Standardisierungsrahmens in den jeweiligen Entwicklungsphasen gebotene Unterstützung wird im XÖV-Handbuch näher beschrieben.
[ /fastmedia/12/MethodischerAnsatz_1.png |http://www.xoev.de/sixcms/detail.php?template=05_content_bild_einzeln_d&gsid=bremen83.c.12477.de]
In der Entwurfsphase werden die fachlichen Anforderungen an die geplanten Szenarien zur Datenübermittlung erhoben und im sogenannten Fachmodell abgebildet. Dies geschieht in der Regel in einem moderierten Prozess, in dem die technischen, semantischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen durch die Beteiligten erarbeitet und formalisiert werden. Im Ergebnis liegt mit dem Fachmodell eine detaillierte und abgestimmte Darstellung der Kommunikationsprozesse und Datenstrukturen in Form von Anwendungsfall-, Aktivitäts- und Klassendiagrammen vor. Eine solche einheitliche Notation der Inhalte des Fachmodells und eine zentrale Bereitstellung fördern die Wiederverwendung der Bestandteile bereits bestehender XÖV-Standards.
In der Spezifikationsphase wird das technikneutrale Fachmodel um XÖV-spezifische Details erweitert und konkretisiert. In diesem Sinne kann das Fachmodell als Schnittstelle zwischen fachlicher und technischer Entwicklung verstanden werden. Ziel dieser Phase ist die Integration aller erforderlichen Informationen zum späteren Standard in einem zentralen Informationsmodell, dem sogenannten XÖV-Fachmodell.
In der abschließenden Produktionsphase werden alle Bestandteile des Standards werkzeuggestützt aus dem XÖV-Fachmodell generiert. Dies umfasst sowohl die technischen Bestandteile zur Implementierung des XÖV-Standards als auch ein menschenlesbares Spezifikationsdokument. Schon während der Verarbeitung des XÖV-Fachmodells stellt eine in die Produktionswerkzeuge integrierte Prüfumgebung die Einhaltung einer Reihe von XÖV-Regelungen sicher. Den Abschluss der Produktionsphase bildet die XÖV-Zertifizierung.
Der XÖV-Entwicklungsansatz wird durch die Verwendung der grafischen Modellierungssprache Unified Modeling Language (UML) ermöglicht. UML erlaubt die Abbildung von Datenübermittlungsszenarien in ihren fachlichen und technischen Facetten in einem integrierten Informationsmodell. Ein solches Modell erlaubt die verlustfreie Weitergabe von Informationen zwischen Fachleuten und technischen Umsetzern. Zudem besitzen UML-Modelle alle erforderlichen Eigenschaften, um die technischen und dokumentarischen Bestandteile eines IT-Standards aus einem Modell zu generieren. Dadurch werden Redundanzen bei der Anlage und Verwaltung von Informationen vermieden und die Konsistenz aller generierten Bestandteile eines Standards sichergestellt.

Spezifikations- und Produktionswerkzeuge

Die XÖV-Spezifikations- und Produktionswerkzeuge, bestehend aus dem XÖV-Profil und dem XGenerator, sind die zentralen Mittel zur automatisierten Erzeugung der Bestandteile eines XÖV-Standards. Sie beeinflussen unmittelbar die technische Ausgestaltung des Standards, sodass für eine XÖV-Zertifizierung die Nutzung aktueller, aufeinander abgestimmter Versionen der Werkzeuge erforderlich ist. Mit der Herausgabe des XÖV-Handbuchs in der Version 2.0.1 können Standards mit den folgenden Werkzeugkonfigurationen XÖV-zertifiziert werden:

XÖV-Version

XÖV-Profil-Version

XGenerator-Version

Gültig ab

Gültig bis

2.0.1

1.4.0

2.6.1

September 2015

bis auf Weiteres

2.0.0

1.3.0

2.5.1

August 2014

September 2018

1.1.0

1.1.3

2.4.0

Januar 2015

Juli 2016

1.1.0

1.1.2

2.4.0

August 2013

Juli 2016

1.1.0

1.1.1

2.4.0

August 2013

Juli 2016

1.1.0

1.1.1

2.3.0

März 2013

Juli 2016

1.0.0

1.0.5/1.1.0

2.2.1

-

nicht mehr gültig

Mit der Herausgabe einer neuen XÖV-Version, das heißt einer neuen Version des XÖV-Handbuchs und dessen Regelungen, beginnt eine Übergangsfrist von 36 Monaten. Nach Ablauf der Frist verliert die Vorgängerversion des XÖV-Handbuchs ihre Gültigkeit. Die Vorgängerversion kann daraufhin nicht mehr zur Prüfung der XÖV-Konformität eines Standards herangezogen werden. Bereits zertifizierte Fassungen eines XÖV-Standards sind hiervon nicht betroffen.

Aktuelle XÖV-Releases

Zertifizierung von Standards

Innerhalb des XÖV-Standardisierungsrahmens ist die Zertifizierung von Standards eine wesentliche Komponente. Eine XÖV-Zertifizierung bedeutet, dass die Ergebnisse eines XÖV-Vorhabens gegen die mit dem XÖV-Standardisierungsrahmen gegebenen Konformitätskriterien und Regelungen geprüft werden. Eine Übersicht aller Kriterien ist im Handbuch zur Entwicklung XÖV-konformer IT-Standards (kurz: XÖV-Handbuch) gegeben.
Die eigentliche Prüfung wird durch das Referat I7 des Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) durchgeführt.
Informationstechnikzentrum Bund Referat I 7 IT-Beratung, IT-Standards und -MethodenBarbarastraße 150735 Köln
Postadresse: Bundesverwaltungsamt, 50728 KölnServicezeiten: montags bis freitags 8:00 Uhr bis 16:30 UhrTel.: +49 (0) 022899 680-9166E-Mail: Standards-Methoden@bva.bund.de Internetseite:www.itzbund.de
Der Ablauf einer Prüfung und Bestätigung der Konformitätsprüfung ist wie folgt:

  1. Zur Durchführung der Prüfung laden Sie bitte den zu prüfenden Standard inklusive der zugehörigen Dokumentation und der Schemata in das XRepository. Für registrierte Vorhaben steht ein spezieller Button zur Verfügung.
  2. Die prüfende Stelle wird die von Ihnen bereitgestellten Unterlagen gegen die abgestimmten Konformitätskriterien, nach der aktuell gültigen Version des "Handbuchs zur Entwicklung XÖV-konformer IT-Standards", prüfen. Die Konformitätsprüfung erfolgt sowohl automatisiert unter Nutzung des Produktes XGenerator, als auch durch manuelle Sichtprüfungen.
  3. Die KoSIT erhält von der BIT das Ergebnis der Prüfung in Form eines Prüfprotokolls und einer Beschlussempfehlung.
  4. Entsprechend der Empfehlung der der BIT kann nach der Prüfung durch die KoSIT die XÖV-Konformität des Standards zertifiziert werden. Sie erhalten von der KoSIT das Prüfprotokoll und die schriftliche Entscheidung mitgeteilt.
  5. Im Falle der festgestellten XÖV-Konformität wird dieser Status sowohl im XRepository, als auch auf der Projektübersicht auf dieser Webseite entsprechend vermerkt.

Eine Beschreibung der zur Zertifizierung erforderlichen Schritte finden Sie im Downloadbereich unter XÖV-Zertifizierung.

XÖV-Produkte


XÖV-Bibliothek

Die XÖV-Bibliothek stellt für Standardisierungsvorhaben den zentralen Bezugspunkt für XÖV-Datentypen und -Kernkomponenten dar. Sie erlaubt eine komfortable und einheitliche Einbindung und Nutzung dieser Bausteine in XÖV-Standards. Veröffentlicht wird die Bibliothek, den XÖV-Prinzipien zur Entwicklung von Standards folgend, in der Form eines UML-Modells, das in andere Standards direkt eingebunden wird und damit die Bausteine als UML-Elemente verfügbar macht.

Bezug

Die XÖV-Bibliothek kann zusammen mit ihrem Spezifikationsdokument im Downloadbereich bezogen werden.

Methodik

Die Methodik zur Nutzung der "XÖV-Bibliothek" ist in dem Kapitel 5 des aktuellen XÖV-Handbuchs beschrieben.

Betrieb

Die Bibliothek wird im geregelten Betrieb unter direkter Beteiligung der XÖV-Gemeinschaft fortentwickelt. Änderungsanträge können Sie direkt über diese Webseite stellen.Die Bausteine der XÖV-Bibliothek werden als eigenständige Produkte betrieben und individuell versioniert. Sobald eine neue Version eines XÖV-Bausteins vorliegt, wird die Bibliothek in einer neuen Fassung herausgegeben.Die XÖV-Bibliothek ist versionsübergreifend. Sie enthält alle aktuellen und früheren Versionen der XÖV-Bausteine. Somit kann in einem XÖV-Standard jederzeit die aktuellste Fassung der Bibliothek eingebunden werden, ohne die individuelle Nutzung der XÖV-Bausteine zu beeinflussen.

Fassungen

Fassung

Zusammenfassung und relevante Änderungsanträge

Status

2015-06-30

Das Spezifikationsdokument zur XÖV-Bibliothek wurde redaktionell angepasst (zugehöriger Änderungsantrag: 506). Eine Anpassung der XÖV-Bausteine wurde nicht vorgenommen.

aktuell

2014-08-01

Zusammenfassung: Die XÖV-Bibliothek steht als zentrale Quelle für XÖV-Datentypen und -Kernkomponenten zur Verfügung. Sie ersetzt die einzelnen UML-Modelle der früheren XÖV-Basisdatentypen, des Datentyps String.Latin und des Kernkomponentenkatalogs.Änderungsanträge:

  • 288 - Erstellung einer XÖV-Bibliothek
  • 46 - Nutzung externer Standards und externer XML-Schema-Dateien

veraltet

Änderungsanträge

ID

Beschreibung

Status

506

Ergänzung des Spezifikationsdokuments zur XÖV-Bibliothek um einen Hinweis auf BausteinvorlagenZu jeder XÖV-Kernkomponente steht in der XÖV-Bibliothek eine Bausteinvorlage zur Verfügung (siehe XÖV-Handbuch 2.0, Abschnitt 7.4. "Nutzung bei Neu- und Fortentwicklungen"). Dieser Bestandteil der XÖV-Bibliothek wird aktuell im Spezifikationsdokument zur Bibliothek nicht beschrieben. Zukünftig soll zumindest auf die Existenz der Bausteinvorlagen hingewiesen werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. In dem Spezifikationsdokument zur XÖV-Bibliothek wurde in Abschnitt 3.2. "Fachübergreifende XÖV-Kernkomponenten" ein entsprechender Hinweis aufgenommen.

umgesetzt

288

Erstellung einer XÖV-BibliothekEs soll eine XÖV-Bibliothek für alle von der KoSIT herausgegebenen Bausteine zur Wiederverwendung (außer Codelisten) bereitgestellt und dokumentiert werden.

umgesetzt

46

Nutzung externer Standards und externer XML-Schema-DateienNachnutzung externer Standards und externer XML Schema Dateien (Standards zu denen kein XÖV-konformes Modell vorhanden ist): Da davon auszugehen ist, dass in vielen Fachlichkeiten und somit auch XÖV-Vorhaben bereits existierende Standards nachgenutzt werden sollen und müssen, wäre ein deutlicher Hinweis zum Umgang mit dieser Thematik im Handbuch nicht nur wünschenswert sondern nötig. Insbesondere bei Vorhaben, die neu in die XÖV-Thematik einsteigen sind Aussagen zur Nachnutzung bereits bestehender Arbeitsergebnisse und Standards wichtig für eine Bewertung der Anwendbarkeit der XÖV-Methodik.

umgesetzt

Codeliste Erreichbarkeit (Beispiel)

Die standardisierte XÖV-Codeliste Erreichbarkeit spezifiziert die Kommunikationskanäle, über die mit Personen und Organisationen Kontakt aufgenommen werden kann.
Die Kennung der Codeliste lautet: urn:de:xoev:codeliste:erreichbarkeit

Bezug

Die Codeliste Erreichbarkeit und ihre Dokumentation werden im XRepository bereitgestellt.

Methodik

Die Methodik zur "Nutzung von Codelisten" ist in dem Abschnitt 8.4 des aktuellen XÖV-Handbuchs beschrieben.

Betrieb

Die Codeliste Erreichbarkeit wird im geregelten Betrieb unter direkter Beteiligung der XÖV-Gemeinschaft fortentwickelt. Änderungsanträge können Sie direkt über diese Webseite stellen.

Versionen

Version

Zusammenfassung und relevante Änderungsanträge

Status

1.0

Zusammenfassung: Die XÖV-Codeliste Erreichbarkeit wird in ihrer ersten Version im XRepository bereitgestellt.

aktuell, seit Jan. 2014

Datentyp: Code (CODE-Listen)

Datentypen sind fachunabhängige technische Datenstrukturen, deren unveränderte Nutzung über XML Schema-Mechanismen in allen XÖV-Standards vorgesehen ist.
Zu ihnen gehört der XÖV-Datentyp Code, welcher die Übermittlung von Werten, so genannter Codes, aus vordefinierten Codelisten ermöglicht. Eine entscheidende Eigenschaft des Datentyps ist die Möglichkeit auf differenzierte Weise Bezug zu Codelisten zu nehmen. In jedem Fall erlauben die übermittelten Daten eine eindeutige Identifizierung der zugrundeliegenden Codeliste.

Datentyp: String.Latin

Der Datentyp String.Latin wird im Rahmen des Standards Lateinische Zeichen in Unicode betrieben und herausgegeben. Detaillierte Informationen zum Standard finden Sie auf dieser Webseite.

Genericoder

Die durch den XÖV-Standardisierungsrahmen bereitgestellten Komponenten zur Abbildung und Bereitstellung von Codelisten basieren auf dem OASIS Standard „Genericode 1.0". Der Standard ermöglicht die Abbildung von Codelisteninhalten und zugehörigen Metadaten in XML-Instanzen.
Mit dem Werkzeug Genericoder können CSV-Textdateien in Genericode-Codelisten transformiert werden.

GML-Adapter

Die XÖV-Bibliothek ermöglicht über so genannte XÖV-Adapter den Zugriff auf Datentypen nicht XÖV-spezifischer Standards und Normen, indem sie diese als UML-Elemente für die direkte Nutzung in dem UML-Fachmodell eines XÖV-Standards bereitstellt.
Der erste über die XÖV-Bibliothek bereitgestellte Adapter stellt die Bausteine der Geography Markup Language (GML) zur Modellierung von Geodaten zur Verfügung.

Bezug

Der GML-Adapter wird mit der XÖV-Bibliothek bereitgestellt.Die Dokumentation der GML-Bausteine ist der Spezifikation des von dem Open Geospatial Consortium (OGC) herausgegebenen GML-Standards zu entnehmen.

Methodik

Die Methodik zur "Nutzung von XÖV-Datentypen" und von "Datentypen anderer Standards und Normen (XÖV-Adapter)" ist in dem Kapitel 6 des aktuellen XÖV-Handbuchs beschrieben.

XÖV-Handbuch

Das Handbuch zur Entwicklung XÖV-konformer Standards ("XÖV-Handbuch") umfasst alle für ein XÖV-Vorhaben relevanten Informationen zum XÖV-Standardisierungsrahmen. In ihm ist neben den XÖV-Regelungen und Vorgaben das XÖV-Angebot in Form von Bausteinen, Infrastrukturkomponenten und Werkzeugen sowie die Methodik zur Nutzung des Angebots beschrieben. Das Handbuch richtet sich an alle Fach und Führungskräfte, die Vorhaben zur Entwicklung von Datenübertragungsstandards in der öffentlichen Verwaltung begleiten, bearbeiten oder verantworten.

Zielgruppe und Zweck

Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist das Handbuch in der Version 2.0 in zwei Teile gegliedert.Mit dem ersten Teil des Handbuchs soll den an Standardisierungsvorhaben beteiligten Institutionen und Behörden eine Orientierungshilfe an die Hand gegeben werden, indem Grundlagen, Aufbau und intendierte Verwendung des XÖV-Standardisierungsrahmens in der Übersicht beschrieben und die mit seiner Anwendung verbundenen Anforderungen und Nutzenpotentiale dargestellt werden. Der zweite Teil des Handbuchs soll den mit der Entwicklung, Umsetzung oder dem Betrieb eines Standards betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Behörden und Dienstleistern als Leitfaden zur Produktion von XÖV-konformen Standards dienen. Hierzu werden sie umfassend über die praktische Anwendung des Standardisierungsrahmens und den damit einhergehenden Regelungen, Methoden und Bausteinen informiert. Weitere Informationen zu den für die Entwicklung von XÖV-Standards erforderlichen XÖV-Produkten sind auf dieser Webseite gegeben und werden an den entsprechenden Stellen des Handbuchs referenziert.

InteropBrowser

Der InteropBrowser hilft Standardisierungsvorhaben, sich eine Übersicht über die von der XÖV-Koordination herausgegebenen Kernkomponenten und deren Nutzung durch die XÖV-Vorhaben zu verschaffen. Die interaktive Visualisierung ermöglicht den Vorhaben einen effizienten und umfassenden Zugang zu bestehenden Informationen in diesem Bereich.
Hierzu gehören auf der einen Seite Übersichten zu den Kernkomponenten, deren Strukturen und Dokumentation, sowie die Häufigkeit ihrer Verwendung in XÖV-Standards, auf der anderen Seite detaillierte Informationen, welche die semantische und strukturelle Beziehung der Bausteine eines Standards zu den Kernkomponenten sowie der Bausteine untereinander darstellen. Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Standards können so auf einfache Weise untersucht werden.
Der InteropBrowser erlaubt damit einen direkten Einblick in die fachlichen Konzepte anderer Standards, wie beispielsweise zukünftiger Kommunikationspartner, und kann einem XÖV-Vorhaben beim Entwurf des eigenen Fachmodells als Orientierung dienen. Darüber hinaus unterstützt der InteropBrowser bei der konzeptionellen Abstimmung der auszutauschenden Daten, bei der Entwicklung gemeinsamer Begrifflichkeiten und bei der Harmonisierung organisatorischer und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Kernkomponenten

XÖV-Kernkomponenten sind fachübergreifende Datenstrukturen, die die Grundlage für die Ausprägung standardspezifischer Datenstrukturen darstellen können. Typische Beispiele von Kernkomponenten sind die Datenstrukturen zur Abbildung von Anschriften oder Namen natürlicher Personen.Für die Nutzung von Kernkomponenten gelten weniger strikte Vorgaben als für die Nutzung von XÖV-Datentypen, da fachbereichsübergreifende Vorgaben zum fachlichen Aufbau von Nachrichten wegen individueller rechtlicher Vorgaben häufig nicht umsetzbar wären.Vielmehr soll die Bereitstellung der Kernkomponenten als Angebot verstanden werden, an dem sich Standardisierungsvorhaben bei der Umsetzung ihrer spezifischen fachlichen Anforderungen orientieren können. Die Verwendung von Kernkomponenten hilft einem Vorhaben, eigene fachliche Ausgestaltungen für andere Vorhaben sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Zudem helfen die Kernkomponenten und die zugrundeliegende Methodik bei der Gegenüberstellung eigener fachlicher Lösungen mit denen anderer XÖV-Standards, beispielsweise zur konzeptionellen Abstimmung auszutauschender Nachrichten zwischen (zukünftigen) Kommunikationspartnern.Auf der einen Seite können Verständnisprobleme und Fehler, die aufgrund unterschiedlicher Terminologien der verschiedenen Fachbereiche und -ressorts entstehen können, aufgelöst werden: Die Gemeinsamkeiten und damit auch die Interoperabilität der verschiedenen Standards können so unabhängig von den technischen Strukturen ihrer Bausteine betrachtet werden. Auf der anderen Seite können die gemeinsamen Erkenntnisse helfen, eine Harmonisierung auf semantischer, organisatorischer und rechtlicher Ebene anzustoßen.Zur Visualisierung der Kernkomponenten in ihrer fachlichen Anwendung in den XÖV-Standards wird das Werkzeug InteropBrowser bereitgestellt.

Bezug

Die XÖV-Kernkomponenten und ihre Dokumentation werden mit der XÖV-Bibliothek bereitgestellt.

Methodik

Die Methodik zur "Nutzung von XÖV-Kernkomponenten" ist in dem Kapitel 7 des aktuellen XÖV-Handbuchs beschrieben. Videos, die die praktische Verwendung der Kernkomponenten erläutern, finden Sie unter XÖV-Tutorials.

Betrieb

Die Kernkomponenten werden im geregelten Betrieb unter direkter Beteiligung der XÖV-Gemeinschaft fortentwickelt. Änderungsanträge können Sie direkt über diese Webseite stellen.

Versionen


Version

Zusammenfassung und relevante Änderungsanträge

Status

1.2

Änderungsanträge:

  • CR354 - Konsistenzherstellung zwischen Kernkomponente "Geokodierung" und dem GML-Adapter

geplant

1.1

Zusammenfassung: Im Zuge der Verbesserung des XÖV-Angebots zur Wiederverwendung wurden die XÖV-Kernkomponenten mit dem Ziel fortentwickelt, neuen XÖV-Vorhaben eine möglichst konkrete Orientierungshilfe bei dem Entwurf ihres Datenmodells zu liefern. Hierzu wurden die Kernkomponenten in zweierlei Hinsicht konkretisiert.In der Version 1.0 der XÖV-Kernkomponenten besaßen die Basiskernkomponenten (BCCs) abstrakte UN/CEFACT-Kerndatentypen (Core Data Types). Letztere sind in der Version 1.1 durch konkrete XÖV-Typen ersetzt worden.Anstelle der Stereotypen "ACC", "BCC" und "ASCC" werden in der Version 1.1 die Stereotypen "xoevACC", "xoevBCC" und "xoevASCC" des XÖV-Profils angewandt. Der Einheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit halber annotiert der Stereotyp "xoevASCC" zukünftig nicht mehr Assoziationen, sondern die entsprechenden Assoziationsenden.Semantik und grundsätzliche Strukturen der Kernkomponenten bleiben in dieser Version zunächst unverändert. Eine detaillierte Versionshistorie können sie in dem Spezifikationsdokument zur XÖV-Bibliothek einsehen.Änderungsanträge:

  • CR45 - Entwicklung einer neuen Methodik zur Nutzung von Kernkomponenten
  • CR355 - Anpassung des Kernkomponentenkatalogs an die neue Methodik zur Nutzung

aktuell, Aug. 2014

1.0

Zusammenfassung: Die XÖV-Kernkomponenten werden als Ergebnis der XÖV-Datenkonferenz in der Version 1.0 in einer eigenständigen XÖV-Kernkomponentenbibliothek bereitgestellt.

veraltet

Änderungsanträge

ID

Beschreibung

Status

CR354

Konsistenzherstellung zwischen Kernkomponente "Geokodierung" und dem GML-AdapterMit der Einführung des GML-Adapters können Geodaten-Bausteine wiederverwendet werden. Aus diesem Grund ist voraussichtlich keine explizite Modellierung einer Kernkomponente zur Geokodierung mehr notwendig.In diesem Rahmen ist zu untersuchen inwieweit die Kernkomponenten und der GML-Adapter inhaltlich verknüpft werden können.

erfasst

CR355

Anpassung des Kernkomponentenkatalogs an die neue Methodik zur NutzungDie neue Methodik zur Nutzung der Kernkomponenten und die damit verbundenen Ziele der KoSIT erfordern eine Anpassung der Kernkomponenten im Hinblick auf eine Ersetzung der UN/CEFACT-Kerndatentypen, welche durch konkrete XÖV-Typen ersetzt werden sollen, sowie die Umstellung auf aktuelle XÖV-Stereotypen.

umgesetzt

CR45

Entwicklung einer neuen Methodik zur Nutzung von KernkomponentenLaut XÖV-Handbuch 1.0 sollten "die detaillierten Ausführungen zur Wiederverwendung der XÖV-Kernkomponenten in einem XÖV-Standard (...) mit der nächsten Version dieses Handbuchs veröffentlicht" werden. Ein Workshop innerhalb der XÖV-Anwenderkonferenz hat dieses Thema erneut aufgegriffen und somit die Relevanz deutlich unterstrichen. Dementsprechend sollte die Methodik zur Nutzung der Kernkomponenten im der nächsten Version des XÖV-Handbuchs enthalten sein.

 


XÖV-Profil

Das XÖV-Profil besteht aus drei Bestandteilen, die zur Spezifikation, Generierung und Prüfung eines XÖV-Fachmodells genutzt werden. Zur Spezifikation eines Standards werden Mittel für die technische Konkretisierung der Inhalte eines Fachmodells bereitgestellt (XÖV-Stereotypen und XML Schema-Datentypen). Für die Generierung der Bestandteile eines XÖV-Standards stehen über das Profil Anweisungen zur Verfügung, die durch das Werkzeug XGenerator genutzt werden (XÖV-Übersetzungsanweisungen). Die mit dem Profil bereitgestellten Prüfanweisungen ermöglichen sowohl den Standardisierungsvorhaben als auch der Zertifizierungstelle eine Reihe von XÖV-Regelungen mittels XGenerator zu prüfen (XÖV-Prüfanweisungen).

XÖV-Starterpaket

Das XÖV-Starterpaket stellt für neue XÖV-Vorhaben einen Einstiegspunkt in die praktische Entwicklung eines XÖV-Standards dar. Es besteht aus

  • einem XÖV-Fachmodell mit beispielhaften Anwendungsfällen, Prozessen, Datentypen und Nachrichten sowie eingebundener XÖV-Bibliothek,
  • den aktuellen Prüf- und Übersetzungsanweisungen des XÖV-Profils zur Verarbeitung des XÖV-Fachmodells durch den XGenerator,
  • einem beispielhaften DocBook-Dokument, welches die Grundlage des Spezifikationsdokuments zum Starterpaket darstellt, und
  • ein beispielhaftes DocBook-Zubehör zur automatisierten Erstellung des Spezifikationsdokuments als PDF.

XGenerator

Der XGenerator ist ein Werkzeug, das sowohl die automatisierte Prüfung des XÖV-Fachmodells als auch die Erzeugung der Bestandteile des Standards ermöglicht. Die Anweisungen zur Produktion werden dem XGenerator mit dem XÖV-Profil zur Verfügung gestellt.
Ausgangspunkt der Produktion ist das XÖV-Fachmodell in einer maschinenlesbaren Darstellung im XMI-Format (XML Metadata Interchange). Eine XMI-Darstellung des XÖV-Fachmodells wird in der Regel über die Export-Funktion2 des UML-Modellierungswerkzeugs erzeugt.

XRepository

Das XRepository ist die zentrale XÖV-Distributionsplattform. Es unterstützt die Prozesse der Entwicklung und Bereitstellung eines Standards, seine XÖV-Zertifizierung wie auch seine operative Nutzung.
Alle Bestandteile eines XÖV-Standards sowie die für den Datenaustausch notwendigen Artefakte wie Codelisten können über das XRepository bezogen werden. Das XRepository ist somit für Verfahrenshersteller, Betreiber von IT-Verfahren, Betreiber von XÖV-Standards, Herausgeber von Codelisten und die KoSIT ein wichtiges Werkzeug für die tägliche Arbeit.
Im XRepository werden alle Funktionen bereitgestellt, die das Einstellen, Veröffentlichen und Auffinden von Ergebnissen der XÖV-Standardisierung mitsamt Artefakten und Metadaten ermöglichen. Das XRepository unterstützt die XÖV-Vorhaben zudem bei dem Prozess der XÖV-Zertifizierung. Mit dem Abonnement von Inhalten und der Bereitstellung von Genericode-Codelisten über einen Webservice stellt das XRepository wichtige Servicefunktionen für den Betrieb eines XÖV-Standards zur Verfügung. Als Teil einer Föderation von nationalen XRepositories (unter Regie der EU-Kommission) leistet das XRepository auch einen Beitrag zur Unterstützung von integrierter internationaler Standardisierungsrecherche. Die Funktionalitäten im einzelnen sind:

Artefakte einstellen und mit Metadaten beschreiben

Im XRepository können sämtliche Ergebnisse der XÖV-Standardisierung als Inhalte abgelegt werden. Einzige Voraussetzung ist die Registrierung eines Nutzerkontos beim XRepository. Die Einstellung von Artefakten mitsamt Metadaten wird durch einen Assistenten unterstützt. Damit die Inhalte über die Föderation nationaler Repositories auch im internationalen Kontext wahrgenommen werden, kann ein Inhalt ebenfalls mit englischen Metadaten beschrieben werden.

Inhalte veröffentlichen und finden

Ein mehrstufiger Qualitätssicherungsprozess garantiert, dass nur qualitativ hochwertige Inhalte im XRepository veröffentlicht werden. Umfangreiche Suchfunktionen ermöglichen das schnelle Auffinden von relevanten Inhalten.

XÖV-Zertifizierung durchführen

Das XRepository unterstützt die XÖV-Zertifizierung, den zentralen Qualitätssicherungsprozess der XÖV-Standardisierung für XÖV-Standards von der Veröffentlichung der zertifizierungsrelevanten Dokumente und Artefakte über die Beantragung der XÖV-Zertifizierung bis hin zur Dokumentation des Ergebnisses der Prüfung.

Inhalte abonnieren

Allen registrierten Nutzern steht eine Funktion zum Abonnement von Inhalten zur Verfügung. Bei Bearbeitung des abonnierten Inhalts oder der Veröffentlichung einer neuen Version sendet das XRepository eine E-Mail-Benachrichtigung an die Abonnenten.

Genericode-Codeliste per Webservice abrufen

XÖV-Codelisten im Genericode-Format können über einen angebotenen Webservice bezogen werden. Der Inhalt der über URI und Versionsnummer identifizierten Codeliste wird direkt in die Antwort des Webservice eingebettet und kann anschließend in ein Fachverfahren integriert werden.

Nutzung

Das XRepository steht unter www.xrepository.de zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung.

XÖV-Standards (Vorhaben)

XÖV-Standards und -Vorhaben


Lateinische Zeichen in Unicode

Die in der öffentlichen Verwaltung Deutschlands eingesetzten IT-Verfahren unterscheiden sich derzeit noch hinsichtlich der Menge der Buchstaben, die verarbeitet und übermittelt werden können. Die Grundbuchstaben des lateinischen Alphabets und die in Deutschland gebräuchlichen Umlaute werden überwiegend unterstützt, aber es gibt erhebliche Unterschiede hinsichtlich der in anderen Mitgliedsstaaten gebräuchlichen Diakritika. Dies führt in zunehmendem Maße zu Problemen, weil insbesondere Namen von Personen mit den in Deutschland nicht gebräuchlichen diakritischen Zeichen in elektronisch geführten Registern unterschiedlich dargestellt werden. Daraus resultieren Fehler bei der Identifikation von Personen im Rahmen automatisierter Prozesse, die zu hohen Folgekosten führen können. Zudem gibt es einen Rechtsanspruch von Bürgerinnen und Bürgern dahingehend, dass ihr Name korrekt darzustellen ist.
Mit der Entscheidung 2014/04 hat der IT-Planungsrat in seiner 13. Sitzung den Zeichensatz festgelegt, der von IT-Verfahren zukünftig unterstützt werden muss. Er wird durch den Standard "Lateinische Zeichen in UNICODE" festgelegt. Der Standard wird im Auftrag des IT-Planungsrats von der KoSIT herausgegeben. IT-Verfahren, die dem bund-länderübergreifenden Datenaustausch oder dem Datenaustausch mit Bürgern und Wirtschaft dienen, müssen binnen drei Jahren konform zu Standard werden.
Aufgrund besonderer rechtlicher Regelungen ist die Anwendung dieses Standards im Ausländer, Melde- und Personenstandswesen bereits jetzt verbindlich vorgegeben.

OSCI-Transport (OSCI 1.2 / OSCI 2) und XTA

OSCI-Transport ist ein Protokollstandard für die sichere, vertrauliche und rechtsverbindliche Übertragung elektronischer Daten im e-Government. Es werden die klassischen Schutzziele Integrität, Authentizität, Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit bei der Übermittlung von Nachrichten gewährleistet. OSCI findet insbesondere Einsatz in unsicheren Netzen wie dem Internet, bietet aber auch in sicheren Netzen ergänzende Funktionalitäten und sorgt insbesondere für Interoperabilität.
Das Protokoll bietet die technische Basis von E-Government in Deutschland und wurde vom Bundesministerium des Inneren im Rahmen von SAGA als obligatorischer Standard für elektronische Transaktionen mit der Bundesverwaltung gesetzt.

OSCI 1.2

OSCI-Transport in der Version 1.2 ist Grundlage für einige der erfolgreichsten Projekte im deutschen E-Government. Auf Grund von Verordnungen des Bundes zur länderübergreifenden Datenübermittlung ist die flächendeckende Verbreitung sichergestellt.
Die Spezifikation OSCI 1.2 beschreibt das der OSCI-Infrastruktur zugrunde liegende Transportprotokoll. MEHR

OSCI 2: Sichere Webservices

Durch OSCI 2 werden Secure Webservices spezifiziert, basierend auf internationalen Standards (SOAP, WS-Stack). Die Profilierung ist erweitert um optionale Funktionen, die im deutschen E-Government im Kontext von sicheren Webservices benötigt werden. Sie betreffen insbesondere die Umsetzung der Nachweisbarkeit, und bieten Instrumente zur Umsetzung einer asynchronen Kommunikation.
Die Entwicklung erfolgte im Auftrag der öffentlichen Verwaltung (KoopADV) unter Beteiligung von Partnern aus Verwaltung und Industrie.
OSCI 2 ist nicht abwärtskompatibel zu OSCI 1.2, dies ist eine bewusste Entwurfsentscheidung. MEHR

XTA

XTA standardisiert den Transport von Daten im E-Government. Mit XTA sollen die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit einheitlich konfigurierbar und damit für die Verwaltung leichter überprüfbar gemacht werden.
Die XTA-Webservices sind als OSCI 2-Profilisierung realisiert.

Public-Key Infrastruktur


Die öffentliche Verwaltung setzt zur Kommunikation und zum Datenaustausch zunehmend das Internet ein. Die Kernforderung für die erfolgreiche Verbreitung von elektronischen Verwaltungs- und Geschäftsprozessen bei der Benutzung von offenen Netzen ist eine behördenübergreifende Absicherung der Kommunikationsplattform. Hinreichende Sicherheit (Integrität und Vertraulichkeit der Daten) und eine aussagekräftige Authentizität (Identifikation und Unabstreitbarkeit) können auf der Grundlage einer Public Key Infrastruktur (PKI) erreicht werden.Die Public Key Infrastruktur der Verwaltung (im Folgenden als Verwaltungs-PKI bezeichnet oder als V-PKI abgekürzt) bietet diese Basistechnologie als zertifikatsbasierte Sicherheitsdienstleistung für Bundes- und Landesbehörden, Kommunen sowie öffentliche Institutionen an. Ziel der Verwaltungs-PKI ist es, den elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern mindestens auf dem IT-Grundschutz Niveau zu ermöglichen, wie es im Beschluss der Bundesregierung vom 16.01.2002 "Sicherheit im elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr mit der Bundesverwaltung" gefordert wurde. Weitere Informationen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV)


Zusatztexte

Text 001


Wir über uns


Liebe Besucherinnen und Besucher,
herzlich willkommen auf der Internetseite der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT).
Die KoSIT hat die Aufgabe, die Entwicklung und den Betrieb von IT-Standards für den Datenaustausch in der öffentlichen Verwaltung zu koordinieren. Die Errichtung der KoSIT ist eine Folge der Ergänzung des Grundgesetzes um den Artikel 91c sowie des zugehörigen IT-Staatsvertrages. Die KoSIT unterstützt den IT-Planungsrat in dessen Aufgabe, fachunabhängige und fachübergreifende IT-Interoperabilitäts- und IT-Sicherheitsstandards zu beschließen und Bund-Länder-übergreifende E-Government-Projekte zu steuern. Das hieraus resultierende Aufgabenspektrum umfasst unter anderem auch den Betrieb der Standardisierungsagenda und des XÖV-Rahmenwerks. Eine Übersicht der durch den IT-Planungsrat beauftragten Aufgaben ist unter Aufgabenbereiche dargestellt.
Neben diesen Aufgaben für den IT-Planungsrat kann die KoSIT von anderen Stellen der öffentlichen Verwaltung beauftragt werden. Dies setzt eine separate Finanzierung voraus. Diese Möglichkeit wird derzeit insbesondere von der Innenverwaltung genutzt: die KoSIT unterstützt den Arbeitskreis I der Innenministerkonferenz (kurz: AK I der IMK) bei der Entwicklung und dem Betrieb mehrerer IT-Standards in seinem Zuständigkeitsbereich. Eine detaillierte Darstellung aller nicht durch den IT-Planungsrat beauftragten Aufgaben finden sie unter www.osci.de.
Organisatorisch ist die KoSIT in dem für E-Government zuständigen Referat in der Kernverwaltung der Freien Hansestadt Bremen angesiedelt. Sie ist zum 01.04.2011 aus der OSCI-Leitstelle hervorgegangen und führt deren Daueraufgaben fort.


Text 010


Die Agenda

Die Standardisierungsagenda ist das Instrument des IT-Planungsrats um die im föderalen Kontext relevanten Standardisierungsbedarfe zu erfassen, zu klassifizieren und in transparenter und planmäßiger Vorgehensweise einer Lösung zuzuführen.
Standardisierungsbedarfe können als spezifische Anforderungen eines Anwendungsbereichs verstanden werden, die zukünftig durch einen, per Beschluss des IT-Planungsrats verpflichtend vorgegebenen Standard gedeckt werden sollen. Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Übermittlung von Akten, Vorgängen und Dokumenten oder die Übermittlung von Antragsdaten.Der durch die Agenda vorgegebene Weg zu diesem Ziel kann vereinfacht in die Schritte Bedarf melden, Bedarf beschreiben, Lösung ermitteln und Lösung umsetzen unterteilt und beschrieben werden.
[ /fastmedia/12/SchritteDerBedarfsbearbeitung.png |http://www.xoev.de/sixcms/detail.php?template=05_content_bild_einzeln_d&gsid=bremen83.c.13014.de]
Ausgangspunkt des Prozesses ist die Meldung eines Standardisierungsbedarfs durch einen Vertreter der öffentlichen Verwaltung an die KoSIT. Eine solche Bedarfsmeldung sollte neben der Beschreibung des Anwendungsbereichs, für den ein einheitlicher Standard vorgegeben werden soll, auch die Personen und Organisationen benennen, die an der Ermittlung der Anforderungen und der letztendlichen Auswahl des Standards beteiligt sein werden. Was genau ein Standardisierungsbedarf ist und wie er gemeldet werden kann ist unter "Wie melde ich Bedarfe?" beschrieben.
In einem zweiten Schritt werden die Anwendungsszenarien und Anforderungen an einen Standard im Detail beschrieben. Diese Aufgabe wird durch ein Gremium aus Fachexperten des jeweiligen Anwendungsbereichs unter der Leitung des Bedarfsvertreters durchgeführt.
Anhand dieser sogenannten Bedarfsbeschreibung können fachspezifische Kriterien formuliert werden, die zusammen mit einer Reihe von fachunspezifischen Kriterien die Grundlage zur Bewertung und Auswahl eines Standards darstellen. Weitere Details zur Beschreibung von Anforderungen und der Auswahl eines Standards sind unter Sie unter "Wie werden Bedarfe bearbeitet?".
Der auf diesem Wege ermittelte Standard wird abschließend dem IT-Planungsrat zum Beschluss vorgeschlagen. Ein Beschlussvorschlag enthält in der Regel die verbindliche Vorgabe des Standards gemäß § 1 Abs. 1 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 des IT-Staatsvertrags und die zur letztendlichen Umsetzung erforderlichen Fristen.

Text 012


Wie und durch wen werden Bedarfe bearbeitet?


Die Bearbeitung eines Standardisierungsbedarfs von der initialen Bedarfsmeldung bis zum letztendlichen Beschluss einer Lösung erfordert die koordinierte Zusammenarbeit einer Reihe von Beteiligten. Neben der gezielten Einbindung aller relevanten Interessensvertreter und Fachexperten muss dabei auch die Möglichkeit zur öffentlichen Beteiligung geschaffen werden. Um die für diese Zusammenarbeit notwendige Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie die erforderliche Qualität der Ergebnisse zu gewährleisten erfolgt die Bearbeitung aller auf der Agenda geführten Standardisierungsbedarfe entsprechend allgemeingültiger Vorgaben in Form von Meilensteinen und zugehöriger Bearbeitungsergebnisse.

Meilensteine eines Standardisierungsbedarfs


In der folgenden Tabelle ist eine Übersicht über die Meilensteine und zugehöriger Ergebnisse und/oder Ereignisse gegeben.

No.

Bezeichner

Beschreibung

M1

Bedarf registriert

Die Bedarfsmeldung liegt der Koordinierungsstelle für IT Standards zur weiteren Befassung vor.

M2

Bedarfsbeschreibung vorgelegt

Die erste Stufe der Bedarfsbeschreibung wurde entsprechend der Vorgaben aus der Bedarfsmeldung entwickelt. Es sind Anwendungsszenarien, beteiligte Systeme, Rollen und Akteure beschrieben. Es sind fachliche Anforderungen von den Anwendungsszenarien abgeleitet (ggf. skizzenhaft und unvollständig).

M3

Bedarf aufgenommen

Die Bedarfsbeschreibung ist mit der KoSIT und dem Beirat der KoSIT abgestimmt. Der Standardisierungsbedarf wurde durch IT-Planungsrat beschlossen und zur weiteren Bearbeitung auf die Agenda aufgenommen.

M4

Bedarfsbeschreibung veröffentlicht

Die Bedarfsbeschreibung wurde durch ein Fachgremium unter der Leitung des Bedarfsvertreters vervollständigt. Sie enthält Beschreibung aller durch den Standardisierungsbedarf adressierten Anwendungsszenarien, eine vollständige Liste mit ggf. gewichteten Bewertungskriterien zur Auswahl von Lösungen und den angestrebten Beschlussvorschlag. Die Beschreibung wird der Öffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt.

M5

Bedarfsbeschreibung abgestimmt

Stellungnahmen wurden dokumentiert und in transparenter und nachvollziehbarer Art und Weise abgearbeitet. Das Verfahren zur Ermittlung möglicher Lösungen ist eröffnet.

M6

Potentielle Lösungen ermittelt

Eine im Fachgremium abgestimmte Liste der zu analysierenden Lösungen ist erstellt.

M7

Lösungen bewertet

Die Analyse und Bewertung der einzelnen Lösungen ist erfolgt.

M8

Bewertungsergebnis abgestimmt

Das Bewertungsergebnis wurde der Öffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Stellungnahmen wurden dokumentiert und in transparenter und nachvollziehbarer Art und Weise abgearbeitet.

M9

Beschlußvorschlag erstellt

Der Beschlussvorschlag ist erstellt und mit den Beteiligten, der KoSIT und dem Beirat der KoSIT abgestimmt.

M10

Beschluß IT-Planungsrat

Der IT Planungsrat hat zur Deckung des Standardisierungsbedarfs einen Beschluss zur verbindlichen Nutzung der ermittelten Lösung gefasst.

Eine detailliertere Erläuterung welche Akteure und Rollen bei der Bearbeitung existieren und welche Verantwortlichkeit sie haben ist in einem von der Geschäftsstelle des IT-Planungsrats erstellten Papier zu den Rollen und Akteuren der Standardisierungsagenda gegeben.

Prozess und Kriterien zur Auswahl von Standards


Der in den Meilensteinen abgebildete Prozess zur Auswahl eines Standards sieht vor, dass der Bedarfsvertreter in Zusammenarbeit mit einem Fachgremium die Anforderungen des Anwendungsbereichs beschreibt und aus diesen, die konkreten fachlichen Kriterien zur Bewertung eines Standards ableitet. Diese fachlichen Kriterien werden um allgemeingültige, fachunspezifische Kriterien erweitert.
Fachunspezifische Kriterien sind Kriterien zur Prüfung der formalen Qualität eines Standards. Bei den Kriterien handelt sich zum einen um allgemein anerkannte Prinzipien der Standardisierung wie sie beispielsweise durch die Europäische Union bei der „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die europäische Standardisierung" zugrunde gelegt wurden (2011/C 349/04). Zum anderen handelt es sich um Kriterien, die sich direkt aus den mit dem IT-Staatsvertrag vorgegebenen, spezifischen Rahmenbedingungen ableiten lassen.
Fachunspezifische Bewertungskriterien sind in Ausschlusskriterien und Bewertungskriterien unterteilt. Die Analyse der Eigenschaften eines Standards hinsichtlich dieser Kriterien erfolgt über eine binäre Bewertung (ja/nein). Alle Ausschlusskriterien (A1-A9) müssen, soweit sie für den jeweiligen Standardisierungsbedarfs zutreffend sind, vollständig durch einen Standard erfüllt sein. Die Bewertungskriterien (B1-B19) werden angewendet, wenn mehr als ein Standard alle Ausschlusskriterien erfüllt. In diesem Falle ist diejenige Lösung vorzuziehen, die die meisten Bewertungskriterien erfüllt.
Eine Übersicht aller fachunspezifischen Kriterien ist in der unten stehenden Tabelle gegeben. Die in der Tabelle aufgeführten fachunspezifischen Kriterien müssen vor ihrer Anwendung mit den fachspezifischen Kriterien zur Bewertung von Standards abgeglichen werden, um Widersprüche und Redundanz sind zu vermeiden.
Die Analyse und Bewertung sowie die Auswahl eines Standards zur Deckung der zuvor beschriebenen Anforderungen des Anwendungsbereichs erfolgt ausschließlich auf der Basis der in der Bedarfsbeschreibung dokumentierten fachlichen und fachunspezifischen Kriterien. Der Gesamtprozess wird durch den Bedarfsvertreter betrieben. Unterstützt wird er dabei durch das zugehörige Fachgremium und die KoSIT. Das resultierende Bewertungs- und Auswahlergebnis wird, wie schon zuvor die Bedarfsbeschreibung, mit M8 der (Fach-) Öffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt.

Übersicht der Ausschlusskriterien

ID

Beschreibung

A1

Die Lösung ist geeignet den ursprünglichen Standardisierungsbedarf zu decken.

A2

Es handelt sich um eine formalisierte Spezifikation.

A3

Für die Spezifikation wird über einen langen Zeitraum eine ständige Unterstützung und Pflege garantiert, einschließlich einer raschen Anpassung an neue Entwicklungen, für die Notwendigkeit, Effizienz und Interoperabilität belegt ist.

A4

Die Mindestanforderungen an die Offenheit von Lösungen sind erfüllt.

A5

Die Lösung muss den rechtlichen Anforderungen genügen.

A6

Die IT-fachliche Qualität und Widerspruchsfreiheit der Spezifikation zu den fachspezifischen Bewertungskriterien wurde durch ein unabhängiges Gremium geprüft. Dies geschieht vor allem durch die Anwendung dieser Ausschluss- und Bewertungskriterien zur Bewertung der Analyseergebnisse.

A7

Die Spezifikation kann wirtschaftlich, sachgerecht und investitionssicher durch die öffentliche Verwaltung eingesetzt werden.

A8

Die Spezifikation ist selbst eine Norm oder es gibt für denselben Zweck keine alternative Norm.

A9

Die Spezifikation steht nicht im Widerspruch zu gültigen Beschlüssen des IT-Planungsrats.

Übersicht der fachunspezifischen Bewertungskriterien

ID

Beschreibung

B1

Die Spezifikation wurde finalisiert.

B2

Die Spezifikation erfüllt Anforderungen an die Offenheit, die über die Ausschlusskriterien hinausgehen.

B3

Die Spezifikation ist hinreichend hochwertig und detailliert, um die Entwicklung einer Vielfalt an konkurrierenden, innovativen Anwendungen und interoperablen Produkten und Dienstleistungen zu ermöglichen.

B4

Die Spezifikation hat Merkmale, wodurch die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen gefördert wird.

B5

Die Spezifikation hat Sicherheitsfunktionen, die ihren Einsatz unter sehr hohem Schutzbedarf unterstützen.

B6

Die Spezifikation fördert die Agilität von Systemen.

B7

Die Spezifikation fördert die Skalierbarkeit von Systemen.

B8

Die Spezifikation unterstützt mehrsprachige Systeme.

B9

Die Spezifikation wurde durch den Herausgeber noch nicht als veraltet deklariert. Sie entspricht dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik.

B10

Es wird an mindestens einer Implementation der Spezifikation gearbeitet.

B11

Es existieren mindestens zwei unabhängige Implementationen unterschiedlicher Hersteller oder eine lizenzkostenfreie und quelloffene Implementation.

B12

Es existieren Implementationen von hoher Qualität.

B13

Es existieren Implementationen für alle relevanten Plattformen.

B14

Es gibt positive Praxiserfahrung aus der öffentlichen Verwaltung oder vergleichbaren Einsatzfeldern.

B15

Die Spezifikation ist am Markt etabliert (Marktstandard).

B16

Systeme, Elemente oder Modelle, von denen die Spezifikation verwendet wird, können deshalb leichter wiederverwendet werden.

B17

Die Spezifikation unterstützt indirekt die Nutzung vorhandener Modelle, Methoden, Werkzeuge oder Infrastrukturkomponenten der öffentlichen Verwaltung.

B18

Die Spezifikation nutzt direkt vorhandene Modelle oder Methoden der öffentlichen Verwaltung.

B19

Die Lösung ist für den beschriebenen Standardisierungsbedarf alternativlos.



Text 13d


Methoden zur Bereitstellung von Wertelisten


Bedarfsvertreter und Ansprechpartner


Herr Lutz Rabe Senatorin für Finanzen Referat 02 - Koordinierungsstelle für IT-Standards Standardisierungsagenda, XÖV-Rahmenwerk und BeratungSchillerstr. 2228195 BremenTel.: +49 421 361 59411E-Mail: lutz.rabe@finanzen.bremen.de

Bedarfsbeschreibung


Eine zentrale Herausforderung bei der Integration von IT-Fachverfahren ist die Herstellung semantischer Interoperabilität. Die Verwendung von Wertelisten (umgangssprachlich auch Codelisten), bietet in diesem Zusammenhang die Möglichkeit zur fachverfahrensübergreifenden Definition gemeinsam genutzter Begriffe und somit eine explizite und überprüfbare Semantik.
Von ganz besonderer Bedeutung sind dabei fachübergreifende bzw. fachunabhängige Codelisten, die in unterschiedlichsten Kontexten wiederverwendet werden können.
Heutzutage existieren Listen unterschiedlichster Ausprägung wie z. B. den Staaten- und Gebietsschlüssel, die Liste der Gerichte nebst Gerichtskennzahlen oder die Liste bekannter Gefahrenstoffe.
Der Umgang mit diesen Listen ist uneinheitlich und oftmals nur ineffizient geregelt.
Im Allgemeinen sind Codelisten nur in gedruckter Form erhältlich (z. B. als Bekanntmachung im Bundesanzeiger). Die Umsetzung und Bereitstellung dieser Listen zur Nutzung in IT-Verfahren und Übermittlungsstandards ist uneinheitlich und oft nicht in der erforderlichen Qualität geregelt.
Der konkrete Standardisierungsbedarf für den hier dargestellten Bereich umfasst die Vereinheitlichung der Methoden zur Bereitstellung von Codelisten sowie zu deren Distribution in elektronischer Form zur fachverfahrensunabhängigen Nutzung.
Die angestrebte Lösung muss gewährleisten, dass eine elektronisch bereitgestellte Codeliste die gleiche rechtliche Qualität besitzt, wie eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger oder vergleichbaren Quellen. Dies bedeutet insbesondere, dass eine Lösung die rechtlichen Anforderungen an die Schutzziele Integrität und Authentizität zu decken hat.

Text 013g


Austauschstandards Im Bau- Und Planungsbereich



Bedarfsvertreter und Ansprechpartner


Herr Dr. Kai-Uwe Krause Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg Tel.: +49 40 428 26 5317 E-Mail: kai-uwe.krause@gv.hamburg.de
Herr Michael Munske Leiter Oberste Bauaufsicht Neuenfelder Straße 19, 21109 HamburgTel.: +49 40 428 40 2214E-Mail: michael.munske@bsu.hamburg.de

Bedarfsbeschreibung


Das Baugenehmigungs- und das Bauleitplanverfahren sind die wichtigsten öffentlich-rechtlichen Verfahren im Bau- und Planungsbereich. Mit diesen Verfahren wird maßgeblich die bebaute Umwelt Deutschlands geregelt. Die Bedeutung dieser Standardisierungsvorhaben resultiert einerseits aus ihrer Bedeutung an sich, anderseits aus der tiefen Vernetzung dieser Verfahren in der Verwaltung. Die Erstellung von Bauleitplänen und die Durchführung von Baugenehmigungsverfahren erfordert das Zusammenwirken verschiedener Akteure. Die Spezifikation eines digitalen standardisierten Datenformats für Bauleitpläne, Landschaftspläne, Planwerke der Raumordnung oder Bauvorlagen ermöglicht einen verlustfreien Datenaustausch zwischen den verschiedenen Ebenen und Akteuren. Dies gilt gleichermaßen für das Zusammenwirken der Planungsebenen und den unterschiedlichen öffentlichen und privaten Planungsakteuren während des Planungsprozesses wie für den Baugenehmigungsprozess und schließlich die Bereitstellung unterschiedlicher Services im Verwaltungshandeln „Planen und Bauen". Auf Basis eines einheitlichen Objektmodells können über standardisierte Darstellungs- und Downloaddienste die Inhalte von Bauleitplänen über Verwaltungsgrenzen hinweg ausgewertet werden bzw. für Beteiligungs- und Prüfverfahren in E-Government Verfahren bereitgestellt werden.Die Abwicklung von Verwaltungsvorgängen der Bauordnungsbehörden findet heute nahezu ausnahmslos unter Einsatz entsprechender IT-Anwendungen und -Systeme statt. Trotz dieser Entwicklung wird bisher nur ein relativ geringer Teil des vorhandenen gewinnbringenden Potentials für die öffentliche Verwaltung im Bauwesen genutzt. Benötigte Informationen im Laufe eines Bauantragsverfahrens werden mehrfach manuell erfasst. Die Vorgänge in den Bauverwaltungen sind in weiten Teilen von Medienbrüchen oder Transfomationsverlusten durch Inkompatibilitäten geprägt. Es besteht daher ein Bedarf, Inhalte von raumbezogenen Planwerken in einem herstellerunabhängigen Datenmodell semantisch beschreiben zu können und Planwerke verlustfrei zwischen unterschiedlichen Akteuren und den von ihnen genutzten Softwaresystemen austauschen zu können. Weiterhin besteht ein entsprechender Bedarf, die Inhalte von Bauantragsverfahren verlustfrei zwischen den beteiligten Akteuren (z.B. Bauherr, planende Stelle, Genehmigungsstelle, Antragsteller, Träger öffentlicher Belange zuständige Baunebenrechtsdienststelle) austauschen zu können.
Derzeit befindet sich die durch den Bedarfsvertreter in Zusammenarbeit mit einem Fachgremium erstellte Bedarfsbeschreibung im Prozess der öffentlichen Abstimmung. Eine Beschreibung des Abstimmprozesses und der Möglichkeit zur Beteiligung finden Sie auf der Seite Abstimmung der Bedarfsbeschreibung.

Text 020


XÖV-Rahmenwerk

Sind Sie neu im Bereich der Standards und Sie möchten mehr über Standards in der öffentlichen Verwaltung herausfinden? Möchten Sie erfahren, wie XÖV-Standards entwickelt werden? Oder möchten Sie erfahren, welchen Nutzen in diesem Zusammenhang der XÖV-Standardisierungsrahmen für die öffentliche Verwaltung und deren Partner im deutschen E-Government besitzt?Die Seiten dieses Bereichs sollten Ihnen diese und weitere Fragen in diesem Zusammenhang beantworten.

Was ist eigentlich ein Standard?

Mit dem Begriff Standard werden die unterschiedlichsten Vorstellungen, Ideen und Konzepte verbunden. Und tatsächlich kann dieser Begriff nicht erläutert werden ohne zunächst zu klären, in welchem Zusammenhang er verwendet werden soll.
Für den hier betrachteten IKT-Bereich im E-Government verstehen wir unter einem Standard, ein formales technisches Dokument, dass als Regelwerk, Richtlinie oder Definitionen entwickelt wurde.Durch einen XÖV-Standard wird beispielsweise geregelt, wie Kommunikationspartner ihre Daten austauschen können. Dies umfasst beispielsweise die Definition von Strukturen und Bedeutung der übertragenen Daten.

Was unterscheidet einen Standard von einer Norm?

Die die Europäische Kommission führt in diesem Zusammenhang mit dem Europäischen Interoperabilitätsrahmen (European Interoperability Framework, kurz: EIF) die Begrifflichkeiten der formalen Spezifikation ein, die entweder Normen gemäß der Richtlinie 98/34/EG oder aber Standards sind. Als Normen werden dabei nach der verwendeten Richtlinie alle technischen Spezifikationen zusammengefasst, die durch anerkannte internationale, europäische oder nationale Normungsgremium zur wiederholten oder ständigen Anwendung angenommen wurden. Anerkannte Normungsgremien sind auf europäischer Ebene das Europäisches Komitee für Normung (CEN), das Europäisches Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und das Europäisches Institut für Telekommunikationsstandard (ETSI). Nationale deutsche Normierungsgremien sind das Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN) und die Deutsche Elektrotechnische Kommission im DIN und VDE (DKE).
Demgegenüber werden Standards laut Definition von Foren und Konsortien der IKT-Branche aufgestellt und herausgegeben. Die Europäische Kommission bietet mit EIF aber auch beispielsweise mit dem sogenannten EU-Normungspaket eine Reihe von Kriterien die sowohl durch einen Standard als auch durch den Herausgeber und Betreiber des Standards erfüllt werden müssen, um als solcher anerkannt zu werden. Die Kriterien stützen sich auf die von der Welthandelsorganisation (WTO) anerkannten Grundsätze auf dem Gebiet der Normung, nämlich Kohärenz, Transparenz, Offenheit, Konsens, Freiwilligkeit der Anwendung, Unabhängigkeit von Einzelinteressen und Effizienz.

Rechtscharakter von Standards und Normen

Standards wie auch Normen haben zunächst einmal den Charakter von Empfehlungen und besitzen an sich keine rechtliche Verbindlichkeit. Die Verbindlichkeit zur Verwendung von Standards und Normen wird in der Regel durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften oder durch vertragliche Regelungen hergestellt. Für den Bereich der fachübergreifenden bzw. fachunabhängigen XÖV-Standards kann eine solche Regelung beispielsweise durch einen Beschluss des IT-Planungsrats geschaffen werden.

XÖV-Standards

XÖV-Standards sind Spezifikationen zum Datenaustausch in der öffentlichen Verwaltung bzw. zwischen der öffentlichen Verwaltung und ihren Kunden. Obgleich der durch die KoSIT bereitgestellte XÖV-Standardisierungsrahmen die Grundlage zur Entwicklung von XÖV-Standards bildet, ist die KoSIT nur in Ausnahmen am Konsortium zur Entwicklung und Herausgabe des Standards beteiligt. Die KoSIT ist somit kein Standardisierungs- oder Normierungsgremium im Sinne der oben genannten Definition.

Text 021


STANDARDS IN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG

Viele elektronische Schnittstellen zwischen Verwaltungen bzw. zwischen Verwaltung und ihren Kunden basieren nicht auf fachlichen IT-Standards, sondern sind jeweils bilateral zwischen jeweils zwei Hersteller-Produkten implementiert. Der öffentlichen Verwaltung entstehen so unnötig hohe Kosten für die Wartung und Pflege einer Vielzahl von Schnittstellen, die den gleichen fachlichen Zweck erfüllen (Garnter-Group: "Schnittstellen-Spaghetti").
Warum also werden keine Standards genutzt?
Zum einen wird die Verbreitung bestehender IT-Standards in der Fläche stark dadurch behindert, dass aufgrund nicht vorhandener Regeln für die Entwicklung und Bewertung von Standards, das Vertrauen in die Investitionssicherheit der einzelnen Standards fehlt.
Zum anderen führt der Mangel an einheitlichen Konzepten und Regeln auch zu unnötig hohen Kosten für die Entwicklung von Standards und deren Implementierung in Fachverfahren.
Neben den genannten Aspekten kann die Nutzung einzelner Standards in der Fläche erzielt werden, indem die zuständigen Gremien eine verbindliche Nutzung vorschreiben. Ein Beschluss zur verbindlichen Nutzung einzelner Standards kann beispielsweise im Rahmen der Standardisierungsagenda durch den IT-Planungsrat erfolgen.
Wegen der beschriebenen Probleme können Kostensenkungspotenziale durch verwaltungsübergreifende elektronische Geschäftsprozesse in vielen Fällen nicht oder erst viel später als eigentlich möglich realisiert werden - und damit auch nicht die hiermit verbundenen Einsparpotenziale bei Verwaltung und Wirtschaft.

Der XÖV-Ansatz

Mit dem XÖV-Standardisierungsrahmen wird der öffentlichen Verwaltung eine gemeinsam abgestimmte und einheitliche Vorgehensweise zur Entwicklung von IT-Standards geboten. Das Regelwerk des Standardisierungsrahmens stellt sicher das die Entwicklung neuer Standards auf der Basis gemeinsamer Methoden, Konzepte und Gestaltungsrichtlinien erfolgt. Durch diese Festlegung ist es möglich, die Qualität der Standards im Rahmen der IT-Zertifizierung anhand der im Rahmenwerk definierten Konformitätskriterien objektiv festzustellen und so die notwendige Investitionssicherheit zu gewährleisten.
Das den Rahmenwerk zugrundeliegende Prinzip der Wiederverwendung von Komponenten und Methoden stellt sicher, dass bei der Entwicklung neuer Standards die Ergebnisse und Erfahrungen bereits bestehender Standards genutzt werden. So wird nicht nur die Effizienz und Qualität bei der Entwicklung neuer Standards gesteigert sondern auch die Interoperabilität über die Grenzen von Fachverfahren gesteigert. Weitere Nutzeneffekte des Standardisierungsrahmens aus Sicht der Vorhaben sind unter Ziele und Nutzen beschrieben.


Text 022


Der XÖV-Standardisierungsrahmen

Der XÖV-Standardisierungsrahmen wurde mit der Absicht entworfen, die systematische Entwicklung und Bereitstellung von IT-Standards für den elektronischen Datenaustausch im E-Government zu fördern, sodass elektronische Prozesse für die Verwaltung kostengünstig, schnell und mit hoher Qualität umgesetzt werden können.
Basierend auf einer Reihe von abgestimmten Regeln soll der im XÖV-Handbuch dokumentierte XÖV-Standardisierungsrahmen einen effizienten Ansatz bieten, Standards zur Datenübermittlung zu entwickeln, zu betreiben und aufeinander abzustimmen.
Standards die auf diesem Regelwerk basierend entwickelt und betrieben werden, weisen nicht nur vergleichbare Strukturen auf sondern haben aus organisatorischer und technischer Sicht ein einheitlich hohes Qualitätsniveau. Wesentliche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang das Grundprinzip der Wiederverwendung, das auf allen Ebenen des Regelwerks verankert ist. Die Wiederverwendung von Komponenten bei Entwicklung und Betrieb von Standards reduziert nicht nur die Aufwände für die einzelnen Standards, sie bietet auch die Möglichkeit, bereits in der Praxis bewährte, qualitativ hochwertige Komponenten zur Lösung eigener Problemstellungen zu nutzen und somit die Qualität des eigenen Standards zu sichern.
Bei der Entwicklung von XÖV-Standards wird die Wiederverwendung von Komponenten, wie beispielsweise Codelisten, Datentypen und Kernkomponenten ausdrücklich gefordert. Die damit in Zusammenhang stehenden Regelungen im XÖV-Rahmenwerk sind aus Sicht der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) wesentlich, weil das Prinzip der Wiederverwendung nicht nur für die einzelnen Standards vorteilhaft sondern ein unverzichtbarer Baustein zur Steigerung der Interoperabilität zwischen den Standards ist.

Ziele und Nutzen der XÖV-Standardisierung

Mit der XÖV-Standardisierung wird das Ziel verfolgt, die systematische Entwicklung und Bereitstellung von IT-Standards für den elektronischen Datenaustausch im E-Government zu fördern.
Hierbei kann unterschieden werden in die durch den IT-Planungsrat beauftragten Aufgaben zur Koordination und Entwicklung der XÖV-Standardisierung zum allgemeinen Nutzen für die öffentliche Verwaltung und in die Bereitstellung des XÖV-Standardisierungsrahmens zur Entwicklung konkreter Standards.
Die in dem XÖV-Standardisierungsrahmen bereitgestellten Methoden, Werkzeuge und Infrastrukturen sind speziell ausgerichtet auf die Anforderungen des deutschen E-Governments und der darin angesiedelten Standardisierungsprojekte. Sie ermöglichen eine kostengünstige und schnelle Entwicklung qualitativ hochwertiger IT-Standards zur Umsetzung elektronische Prozesse innerhalb (G2G) und mit der Verwaltung (G2C, G2B).
Die Verwendung des XÖV-Standardisierungsrahmens erzeugt also bei den Standardisierungsprojekten einen direkten Nutzen. Gleichzeitig wird durch häufige Verwendung des Rahmenwerks ein direkter Nutzen für die öffentliche Verwaltung insgesamt erzeugt.

Vorteile des XÖV-Standardisierungsrahmens

Reduzierung von Entwicklungskosten und Projektrisiken: Durch die Wiederverwendung von Methoden und Werkzeugen, die sich in erfolgreichen XÖV-Projekten bewährt haben, können Entwicklungskosten und Projektrisiken reduziert werden.
Höheres Vertrauen in die Investitionssicherheit: Mit den bereitgestellten XÖV-Standardisierungsrahmen und dem darin enthaltenen Regelwerk zur XÖV-Zertifizierung werden einheitliche und transparente Bewertungs- und Qualitätskriterien für alle XÖV-Standards zur Verfügung gestellt. Fachverfahrensherstellern die Schnittstellen für XÖV-Standards implementieren wird hierdurch eine höhere Investitionssicherheit geboten.
Organisation politischer und finanzieller Unterstützung für die Entwicklung von XÖV-Standards: Die schon häufig in der Praxis erprobte Entwicklungsmethoden des XÖV-Standardisierungsrahmens helfen Projektrisiken besser zu erkennen und zu reduzieren. Das erleichtert es öffentlichen Auftraggeber, XÖV-Projekte politisch und finanziell zu unterstützen.
Verbesserung der Interoperabilität: Durch die Wiederverwendung von fachlichen Komponenten, wie beispielsweise Codelisten, Datentypen und Kernkomponenten wird die Interoperabilität zwischen verschiedenen XÖV-Standards verbessert und damit langfristig auch die fach- und ebenenübergreifende Interoperabilität von Fachverfahren.
Reduzierung und Sozialisierung der Kosten von Querschnittskomponenten: Die gemeinsame Nutzung von Komponenten und Infrastruktur steigert nicht nur die fach- und ebenenübergreifende Interoperabilität sondern führt auch zu einer qualitativen Verbesserung der in den Standards verwendeten Lösungsansätze bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten für die einzelnen Vorhaben.


Text 025

Übersicht der Releases

Produktrelease

Beschreibung

Status

Bibliothek 2015-06-30

Das Spezifikationsdokument zur XÖV-Bibliothek wurde redaktionell angepasst (zugehöriger Änderungsantrag: 506). Eine Anpassung der XÖV-Bausteine wurde nicht vorgenommen.

aktuell

Handbuch 2.0.1

Das XÖV-Handbuch wurde in verschiedenen Bereichen aktualisiert und konkretisiert. Wesentliche inhaltliche Änderungen sind die Konkretisierung des XÖV-Konformitätskriterium K-5 (Nachhaltigkeit des Standards), die Überarbeitung des Leitfadens zur Bildung von Codelisten-Kennungen und die Anpassung der Übergangsfrist für die Gültigkeit veralteter Handbuchversionen.

  • 390 - Ergänzung des Glossars des XÖV-Handbuchs um den Begriff "XÖV-Starterpaket"
  • 441 - Anpassung des Leitfadens zu Bildung von Codelisten-URNs
  • 479 - Korrektur der Abbildung 7.3. "Beziehungen zu den Eigenschaften einer XÖV-Kernkomponente" im XÖV-Handbuch
  • 512 - Erweiterung des Prüfinhalts zu Konformitätskriterium K-5 (Nachhaltigkeit des Standards)
  • 516 - Redaktionelle Korrekturen im XÖV-Handbuch
  • 526 - Anpassung der Übergangsfrist zur Gültigkeit der XÖV-Regelungen
  • 528 - Redaktionelle Überarbeitung der Tabelle "Metadaten einer Codeliste"
  • 529 - Ergänzung eines Hinweises auf die XÖV-Webseite zur Übersicht der XÖV-Releases

aktuell

Profil 1.4.0

Mit dem Release 1.4.0 wurde das XÖV-Profil sowohl im Bereich der Stereotypen, als auch im Bereich der Prüf- und Übersetzungsanweisungen erweitert. Auch Korrekturen wurden vorgenommen. Des Weiteren kann von nun an allen Auslieferungsbestandteilen des XÖV-Profils ihre Version entnommen werden. Hinweis: Das XÖV-Profil 1.4.0 erfordert die Nutzung des XGenerators 2.6.1.

  • 35 - Unterstützung des W3C-Datentyps "xs:anyType"
  • 91 - Maskierung von Zeichen in dem "pattern"-Attribut einer XML-Restriktion
  • 414 - Unterbindung ungeordneter Ausgaben in den XML Schema-Definitionen
  • 426 - Eindeutige Kennzeichnung der Version des XÖV-Profils und seiner Bestandteile
  • 427 - Sicherstellung eindeutiger Namen innerhalb eines Namensraums
  • 444 - Erweiterung der Prüfanweisungen im Kontext von XML Schema-Restriktionen
  • 478 - Unterstützung des XML Schema-Elements "xs:all"
  • 480 - Korrektur der XÖV-Übersetzungsanweisungen im Kontext von XML-Enumerationen
  • 481 - Korrektur der XÖV-Übersetzungsanweisungen im Kontext von xs:any
  • 482 - Unterstützung des W3C-Datentyps "dateTypeStamp"
  • 488 - Aktualisierung der XÖV-Prüf- und Übersetzungsanweisungen aufgrund der XGenerator-Version 2.6.1
  • 497 - Globale Bestimmung der Qualifizierung von XML-Elementen

aktuell

XGenerator 2.6.1

Der XGenerator und sein technischer Unterbau wurden auf den aktuellen Stands der Technik umgestellt (zugehöriger Änderungsantrag: 522). Hinweis: Der XGenerator 2.6.1 erfordert die Nutzung des XÖV-Profils 1.4.0.

aktuell

XRepository 2.5.0

Metadaten und Inhalte von Codelisten werden neben der bereits bestehenden Möglichkeit des Downloads als Genericode-Datei auch als HTML-Ansicht bereitgestellt. Die zu einer Spezifikation gehörigen Metadaten zu den Spezifikations- und Produktionswerkzeugen können von nun an erfasst und angezeigt werden.

  • 324 - Weitere Metadatenfelder verpflichtend anbieten
  • 399 - Codelisten in Klartext im XRepository einsehen

aktuell

InteropBrowser 1.1

Erste Standards wurden nach den XÖV 2.0-Regelungen zertifiziert und erscheinen zusammen mit ihren fachlichen Bausteinen im InteropBrowser. Anhand der neuen Inhalte wurden Änderungs- und Weiterentwicklungsbedarfe des InteropBrowsers erkannt und umgesetzt. Änderungsanträge:

  • 544 - Korrektur des Umgangs mit neuen Eigenschaften eines standardspezifischen Bausteins
  • 546 - Anzeige der Abweichungsmotivation wird für Eigenschaften eines Bausteins
  • 547 - Konsistente Benennung von Abweichungen
  • 548 - Reduzierung von Animationen
  • 549 - Fehlerhafte Anzeige bei strukturellen Aufspaltungen
  • 557 - Ergänzung der Detailansicht zu Bausteinen
  • 574 - Anpassung der Spaltenreihenfolge in der Gegenüberstellung Kernkomponente/Baustein
  • 575 - Anzeige der Metadaten eines Standards
  • 576 - Anzeige von Referenzen auf Codelisten
  • 577 - Ersetzung elliptischer Darstellungen durch kreisförmige

aktuell

Übersicht der Änderungsanträge

ID

Beschreibung

Status

35

Unterstützung des W3C-Datentyps "xs:anyType"Das XÖV-Profil ermöglicht mittels des Stereotyps xsdAnyContent die Nutzung von "xs:any"Elementen, sieht im Kontext der W3C-Datentypen jedoch nicht den Datentyp "xs:anyType" vor, welcher simple, complex- und mixed-Content erlauben würde. (xs:any setzt dagegen Element-Strukturen als Muster voraus.)Die KoSIT beschließt aufgrund der Rückmeldungen zur Vorveröffentlichung die Aufnahme der Datentypen xs:anyType und xs:anySimpleType in die Menge der W3C-Datentypen des XÖV-Profils.

umgesetzt

91

Maskierung von Zeichen in dem "pattern"-Attribut einer XML-RestriktionDas Vorkommen eines Apostrophs oder bestimmter anderer Sonderzeichen in dem "pattern"-Attribut einer XML-Restriktion (Eigenschaft "pattern" des Stereotyps "xsdRestriction") führt zu einer ungültigen XML Schema-Definition. Die XÖV-Übersetzungsanweisungen sollen die fehlerverursachenden Sonderzeichen automatisch mit den üblichen XML-Mitteln maskieren. Die KoSIT empfiehlt diesen Änderungsantrag nicht umzusetzen. Andernfalls wäre eine transparente Übersetzung eines XÖV-Fachmodells in XML Schema-Definitionen nicht mehr gegeben. Darüber hinaus würde bei einer automatisierten Maskierung eine manuelle Maskierung im XÖV-Fachmodell ggf. zu einer falschen XML Schema-Definition führen. Ein Hinweis auf eine ggf. notwendige Maskierung von Sonderzeichen wurde in die Dokumentation der Eigenschaft "pattern" aufgenommen.

umgesetzt

324

Weitere Metadatenfelder verpflichtend anbietenDerzeit besteht keine Möglichkeit bei der Inhaltsart "Spezifikation" die konkrete Version des Modellierungswerkzeugs und des XGenerators anzugeben. Weitere Metadatenfelder sind hier verpflichtend anzubieten, um zukünftig den Zertifizierungsprozess zu vereinfachen. Die KoSIT beschließt die Umsetzung wie gefordert.

umgesetzt

390

Ergänzung des Glossars des XÖV-Handbuchs um den Begriff "XÖV-Starterpaket"Das Produkt "XÖV-Starterpaket" soll im Glossar des XÖV-Handbuchs beschrieben werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Das XÖV-Glossar wurde entsprechend erweitert.

umgesetzt

399

Codelisten in Klartext im XRepository einsehenDie Inhalte einer Codeliste sollen in einem geeigneten, menschenlesbaren Format im XRepository eingesehen werden können. Dazu sollen bei der Inhaltsart "Codeliste" unter "Download" und sowie in der Suchergebnisliste der Aufruf zur Visualisierung der Codeliste in einem einzelnen HTML-Fenster umgesetzt werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung wie gefordert.

umgesetzt

414

Unterbindung ungeordneter Ausgaben in den XML Schema-DefinitionenAktuell werden verschiedene XML Schema-Bestandteile (z. B. XML-Imports) ungeordnet generiert, sodass sich die Reihenfolge der Bestandteile bei jedem XGenerator-Durchlauf unterscheiden kann. Dies soll unterbunden werden, sodass dasselbe XÖV-Fachmodell jederzeit in dieselben XML Schema-Definitionen resultiert. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Zukünftig werden XML Schema-Bestandteile in einer festen (sortierten) Reihenfolge generiert.

umgesetzt

426

Eindeutige Kennzeichnung der Version des XÖV-Profils und seiner BestandteileJedem Bestandteil des XÖV-Profils soll ohne Weiteres die vorliegende Version entnommen werden können. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Zukünftig kann allen Auslieferungsbestandteilen des XÖV-Profils ihre Version entnommen werden.

  • UML-Modell des XÖV-Profils (XOEV-Profil.mdxml): Als Dokumentation des UML-Pakets "XOEV-Profil" wurde die Version als Dokumentation eingetragen. Darüber hinaus wurde über den MagicDraw-Stereotypen "Info" die Eigenschaft "version" befüllt.
  • Prüfanweisungen (.invariants), Übersetzungsanweisungen (.vm), Hilfsoperationen (*.operations): Die Version wurde als Kommentar in jede Datei aufgenommen.

umgesetzt

427

Sicherstellung eindeutiger Namen innerhalb eines NamensraumsDie aktuellen Prüfanweisungen des XÖV-Profils stellen sicher, dass die Namen von Datentypen im Kontext desselben Namensraums eindeutig sind. Für globale Elemente, also insbesondere für Nachrichten eines Standards existiert eine analoge Prüfanweisung bisher nicht. Das XÖV-Profil soll entsprechend ergänzt werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt. Zukünftig wird eine Eindeutigkeit sichergestellt für Namen von Datentypen und für Namen globaler Elemente. Bei Nichteinhaltung der entsprechenden Prüfanweisungen gibt der XGenerator auch die fehlerverursachenden Namen und Namensräume an, sodass die fehlerhafte Modellierung schneller identifiziert werden kann.

umgesetzt

441

Anpassung des Leitfadens zur Bildung von Codelisten-URNsDer "Leitfaden zur Bildung von Uniform Resource Names" (Abschnitt 8.4.1.) soll überarbeitet werden, sodass er insbesondere für Herausgeber, die kein eigenes URN-Konzept entwickelt haben oder kein bereits existierendes nutzen, eine noch gezieltere Handreichung bietet und damit die gemeinschaftliche Verwendung von Codelisten-Kennungen noch weiter vereinfacht.Dieser Änderungsantrag soll auch eine Vorbereitung für ein Gesamtkonzept zur Bildung von URNs für verschiedene Arten von Ressourcen sein.Der Abschnitt 8.4.1. "Leitfaden zur Bildung von Uniform Resource Names" wurde von der KoSIT inhaltlich, sowie redaktionell überarbeitet. Der Vorschlag der KoSIT wurde in der RC-Phase von der XÖV-Gemeinschaft bewertet und qualitätsgesichert und in die finale Fassung des Handbuchs 2.0.1 übernommen.

umgesetzt

444

Erweiterung der Prüfanweisungen im Kontext von XML Schema-RestriktionenDie aktuellen Prüfanweisungen des XÖV-Profils fangen abweichende Elementreihenfolgen bei XML Schema-Restriktionen nicht ab. Der Umfang der Prüfung soll entsprechend erweitert werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags. Zukünftig werden, zusätzlich zu den bestehenden Prüfungen, Inkonsistenzen in der Reihenfolge der Elemente des Basistyps und des ableitenden Typs durch die XÖV-Prüfanweisungen aufgedeckt.

umgesetzt

478

Unterstützung des XML Schema-Elements "xs:all"Das aktuelle XÖV-Profil unterstützt das XML Schema-Element "xs:all" bisher nicht als Alternative zu "xs:sequence" oder "xs:choice". In der Praxis ist jedoch nicht immer eine bestimmte Reihenfolge von XML-Elementen notwendig. Begründung seitens des XÖV-Vorhabens XJustiz: "Durch „sequence" wird die Reihenfolge der Felder zwingend vorgeschrieben, durch „all" genau nicht. Da jede Software beim Lesen von XML-Strukturen mit den Namen der Felder arbeitet, spielt die Reihenfolge beim Lesen keine Rolle. Beim Schreiben einer XML-Struktur ist es jedoch einfacher, die Felder in beliebiger Reihenfolge erstellen zu können. „sequence" ist aus unserer Sicht eine unnötige Beschränkung. Darüber hinaus ist „all" ein in der XML-Basis-Definition enthaltener Typ, wie auch „sequence" und „choice", die zusammen die drei Order Indicators sind." Der Änderungsantrag wurde mit der folgenden Lösung umgesetzt: Ein neuer Stereotyp "xsdAll" wurde erstellt, der analog zum bereits existierenden Stereotyp "xsdChoice" verwendet wird. Die Reihenfolge der in der "all"Gruppe eines Datentyps aufgeführten Elemente wird (wie bei "sequence" und "choice"-Gruppen) über die Eigenschaft "position" des Stereotyps xsdElement gesteuert. Dadurch wird eine eindeutige Überführung des XÖV-Fachmodells in XML Schema-Definitionen gewährleistet und bei der Modellierung die Möglichkeit geboten Elemente sinnvoll in der XML Schema-Definition zu gruppieren. Hinweis: Die aktuelle Lösung ermöglicht auch XML-Restriktionen und XML-Erweiterungen mit "all"-Gruppen. XML-Erweiterungen mit "all"-Gruppen erfordern jedoch XML Schema in der Version 1.1 und entsprechend ausgerüstete XML Schema-Validatoren.

umgesetzt

479

Korrektur der Abbildung 7.3. "Beziehungen zu den Eigenschaften einer XÖV-Kernkomponente" im XÖV-HandbuchIn der Abbildung 7.3 ist der Stereotyp xoevASBIE an eine Assoziation angehängt. Dies ist ein Fehler, da der Stereotyp an die Eigenschaften einer UML-Klasse gehängt werden muss. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Der falsch angehängte Stereotyp wurde entfernt.

umgesetzt

480

Korrektur der XÖV-Übersetzungsanweisungen im Kontext von XML-EnumerationenIn bestimmten Situationen werden XML-Enumerationen nicht korrekt aus dem XÖV-Fachmodell heraus generiert. Dies muss korrigiert werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung der Fehlerkorrektur. Die Übersetzungsanweisungen des XÖV-Profils wurden korrigiert.

umgesetzt

481

Korrektur der XÖV-Übersetzungsanweisungen im Kontext von xs:anyIn xs:any-Elementen werden die Werte des Attributs "processContents" teilweise nicht passend generiert. Dies muss korrigiert werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Die Korrektur wurde vorgenommen.

umgesetzt

482

Unterstützung des W3C-Datentyps "dateTypeStamp"Im Rahmen verschiedener XÖV-Standards (wie z. B. XInneres) werden Angaben zu Zeitpunkten übermittelt, die der Eindeutigkeit halber die Zeitzone beinhalten müssen. Anders als im W3C-Datentyp xs:dateTime ist in dem W3C-Datentyp xs:dateTimeStamp die Angabe der Zeitzone zwingend. Letzterer Datentyp steht aktuell jedoch nicht über das XÖV-Profil zur Verfügung. Das XÖV-Profil soll entsprechend ergänzt werden. Nach einer Prüfung der KoSIT wurde dieser Änderungsantrag aus den folgenden Gründen zurückgezogen und damit ohne Umsetzung geschlossen: Die XML Schema-Definitionen von XÖV-Standards basieren aktuell durchgehend auf der XML Schema-Version 1.0. Der genannte Datentyp xs:dateTimeStamp steht jedoch erst mit der XML Schema-Version 1.1 zur Verfügung. Eine Umstellung auf XML Schema-Version 1.1 hätte einige Auswirkungen auf die XÖV-Vorhaben und die Nutzer der XÖV-Standards. Beispiele: Sofern ein Standard XML Schema-Version 1.1 spezifische Funktionalität nutzt (z. B. xs:dateTimeStamp verwendet), müssen die betroffenen XML Schema-Definitionen mit XML Schema 1.1 Validatoren verarbeitet werden. XÖV-Vorhaben müssen somit Zugriff auf derartige Validatoren haben. (Viele XML/XSD-Werkzeuge validieren standardmäßig mit der XML Schema-Version 1.0.) Auch für Verfahrenshersteller, die XML-Instanzdokumente zu XML Schema-Definitionen nach XML Schema 1.1 validieren müssten, können sich Anpassungsaufwände ergeben. Im Rahmen von XInneres wird vermutet, dass der mögliche Anpassungsaufwand durch die Umstellung auf XML Schema 1.1 nicht im Verhältnis zu den Vorteilen durch die Nutzung des Typs xs:dateTimeStamp steht.

abgelehnt

487

Paging der Listenansichten erweitern und flexibilisierenDerzeit sind Listen im XRepository auf eine feste Anzahl von 15 Einträgen beschränkt. Es ist geplant, diese Beschränkung aufzuheben und z.B. 50 oder 100 Einträge pro Seite zu erlauben.

eingeplant

488

Aktualisierung der XÖV-Prüf- und Übersetzungsanweisungen aufgrund der XGenerator-Version 2.6.1Der XGenerator 2.6.1 bedingt verschiedenartige Anpassungen der XÖV-Prüf- und Übersetzungsanweisungen, welche jedoch keine Auswirkungen auf generierte XML Schema-Definitionen oder DocBook-Dateien haben. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Das XÖV-Profil wurde wie vorgegeben angepasst.

umgesetzt

497

Globale Bestimmung der Qualifizierung von XML-ElementenEiner XML Schema-Empfehlung folgend, hat das XML-Attribut "elementFormDefault" der XML Schema-Definitionen eines XÖV-Standards immer den Wert "qualified". Damit gelten standardmäßig alle XML-Elemente eines XÖV-Standards als "qualifiziert". Das aktuelle XÖV-Profil bietet jedoch über die Eigenschaft "form" des Stereotyps "xsdElement" die Funktionalität, einzelne XML-Elemente explizit als unqualifiziert zu deklarieren (form="unqualified"). Diese Funktionalität wird (nach Vorgaben von XML Schema) insbesondere bei der Ableitung (XML-Restriktion) von Basistypen anderer Namensräume benötigt. Von einem Basistyp kann über Namensraum-Grenzen hinweg nur abgeleitet werden, wenn seine Elemente als unqualifiziert deklariert sind. Es existieren Standards (wie z. B. XInneres), deren Datentypen explizit zur Nutzung in anderen Standards vorgesehen sind (z. B. in XAusländer, XMeld und XPersonenstand). Um eine aufwändige und fehleranfällige manuelle Deklaration aller Elemente, aller Datentypen zu vermeiden, wird folgender Änderungsantrag gestellt: Es sollte möglich sein, die Form "unqualified" in einer XML Schema-Definition als Default (elementFormDefault) für alle XML-Elemente vorgeben zu können. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Folgende Lösung wurde umgesetzt: 1. Der Stereotyp xsdXModel wurde um die Eigenschaft "elementFormDefault" mit den möglichen Werten "qualified" und "unqualified" ergänzt (standardmäßig wird "qualified" angenommen). Falls der Wert "qualified" bzw. "unqualified" gesetzt ist, wird das XML-Attribut "elementFormDefault" für alle XML Schema-Definitionen des Modells auf "qualified" bzw. "unqualified" gesetzt. Diese Modell-weite Vorgabe kann für jede XML Schema-Datei (d. h. auf der XÖV-Fachmodell-Ebene jedes Schema-Paket) wie folgt überschrieben werden: 2. Der Stereotyp xsdSchema wurde um die Eigenschaft "elementFormDefault" mit den möglichen Werten "default", "qualified" und "unqualified" ergänzt (standardmäßig wird "default" angenommen). Falls der Wert "default" gesetzt ist, gilt die Modell-weite Vorgabe. Andernfalls wird, ausschließlich für das annotierte Schema-Paket, der jeweils gesetzte Wert "qualified" oder "unqualified" genutzt. Der "elementFormDefault" des Schemas kann auf Element-Ebene überschrieben werden: 3. Die Eigenschaft "form" des Stereotyps xsdElement wurde angepasst, sodass die Werte "default", "qualified" und "unqualified" vergeben werden können (standardmäßig wird "default" angenommen). Im Falle des Wertes "default" gilt der "elementFormDefault" des zugrunde liegenden Schema-Pakets. Im Falle des Wertes "qualified" bzw. "unqualified" wird für das Element explizit das XML Attribut "form" mit dem Wert "qualified" bzw. "unqualified" gesetzt.

umgesetzt

506

Ergänzung des Spezifikationsdokuments zur XÖV-Bibliothek um einen Hinweis auf BausteinvorlagenZu jeder XÖV-Kernkomponente steht in der XÖV-Bibliothek eine Bausteinvorlage zur Verfügung (siehe XÖV-Handbuch 2.0, Abschnitt 7.4. "Nutzung bei Neu- und Fortentwicklungen"). Dieser Bestandteil der XÖV-Bibliothek wird aktuell im Spezifikationsdokument zur Bibliothek nicht beschrieben. Zukünftig soll zumindest auf die Existenz der Bausteinvorlagen hingewiesen werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. In dem Spezifikationsdokument zur XÖV-Bibliothek wurde in Abschnitt 3.2. "Fachübergreifende XÖV-Kernkomponenten" ein entsprechender Hinweis aufgenommen.

umgesetzt

512

Erweiterung des Prüfinhalts zu Konformitätskriterium K-5 (Nachhaltigkeit des Standards)Als Prüfinhalt soll die für die Pflege zuständige Stelle ergänzt werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Der Prüfinhalt zu Konformitätskriterium K-5 wurde entsprechend ergänzt.

umgesetzt

516

Redaktionelle Korrekturen im XÖV-HandbuchKontext "NDR-4 (SOLL): Erlaubte Einbindungsarten für Codelisten" IST: "Eine Codeliste soll ausschließlich mittels der in Abschnitt Abschnitt 8.5: Nutzung von Codelisten beschriebenen Code-Typen 1 bis 4 in einem XÖV-Standard genutzt werden." SOLL: "Eine Codeliste soll ausschließlich mittels der in Abschnitt 8.5: Nutzung von Codelisten beschriebenen Code-Typen 1 bis 4 in einem XÖV-Standard genutzt werden."

umgesetzt

522

Aktualisierung des technischen FrameworksDie Laufzeitumgebung des XGenerator soll aus Gründen der Wartbarkeit und Sicherheit auf die derzeit aktuellen Basiskomponenten umgestellt werden. Die KoSIT beschließt ein Update der Laufzeitumgebung auf Eclipse 4.4 SR2 und auf USE 4.0.0.

umgesetzt

526

Anpassung der Übergangsfrist zur Gültigkeit der XÖV-RegelungenFür Standards, die Standards nutzen, kann eine Übergangsfrist von 24 Monaten zur Umstellung auf die neuen XÖV-Regelungen zu knapp bemessen sein, da zunächst der genutzte Standard (z. B. XInneres) auf die neuen Regelungen und die zugehörigen Spezifikations- und Produktionswerkzeuge umgestellt und in einer neuen Version veröffentlicht werden muss. Erst danach können die den Standard nutzenden Standards (z. B. XAusländer, XMeld und XPersonenstand) umgestellt werden.Aus diesem Grund soll die Übergangsfrist zur Gültigkeit der XÖV-Regelungen auf 36 Monate verlängert werden.Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags wie gefordert. Das Kapitel 3. "XÖV-Konformität" wurde entsprechend aktualisiert. Zudem wurden die Fristen auf den XÖV-Produktseiten ({*}http://www.xoev.de/de/produkte*) und auf der Seite zu den Spezifikations- und Produktsionswerkzeugen ({*}http://www.xoev.de/de/spezifikationproduktion*) angepasst.

umgesetzt

528

Redaktionelle Überarbeitung der Tabelle "Metadaten einer Codeliste"Zur präziseren Darstellung der Metadaten und ihrer Häufigkeiten soll die Tabelle "Metadaten einer Codeliste" überarbeitet werden. Hierbei soll auch verdeutlicht werden, dass 1-n Code-Spalten existieren können. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags wie gefordert.

umgesetzt

529

Ergänzung eines Hinweises auf die XÖV-Webseite zur Übersicht der XÖV-ReleasesDie neue Webseite zur Übersicht der XÖV-Releases ({*}http://www.xoev.de/de/releases*) soll aus dem XÖV-Handbuch heraus referenziert werden.Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags. Der Abschnitt 2.5. "Änderungsmanagement" wurde entsprechend erweitert.

umgesetzt

544

Korrektur des Umgangs mit neuen Eigenschaften eines standardspezifischen BausteinsEigenschaften eines standardspezifischen Bausteins (ausgezeichnet als xoevABIE), die mit keiner Kernkomponenteneigenschaft in einer Beziehung stehen, werden aktuell im Bereich der "BBIE"s angezeigt. Sie sollen jedoch der Nachvollziehbarkeit halber in einem separaten Bereich "Ergänzte Eigenschaften" angezeigt werden. Darüber hinaus kann es geschehen, dass ein Baustein mit vielen neuen Eigenschaften fälschlicherweise größer erscheint als die entsprechende Kernkomponente. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

546

Anzeige der Abweichungsmotivation für Eigenschaften eines BausteinsDerzeit kommt es vor, dass für eine Bausteineigenschaft (xoevBBIE) keine Abweichungsmotivation angezeigt wird, obwohl eine solche für die Eigenschaft vorliegt. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des CRs. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

547

Konsistente Benennung von AbweichungenWenn ein standardspezifischer Baustein Eigenschaften aufweist, die nicht mit einer Kernkomponenteneigenschaft in einer Beziehung stehen, zeigt der InteropBrowser die Abweichung derzeit "hinzugefügt" an. Im XÖV-Handbuch heißt die Abweichung dagegen "Ergänzte Eigenschaft". Der Konsistenz und Nachvollziehbarkeit halber soll der InteropBrowser zukünftig den String "Ergänzte Eigenschaft." anzeigen. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

548

Reduzierung von AnimationenBeim Wechsel der Ansichten führt der InteropBrowser derzeit pendelnde/schwingende Animationen aus, die von den Inhalten zu stark ablenken. Die Animationen sollen auf eine gleichförmige Bewegung beschränkt werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

549

Fehlerhafte Anzeige bei strukturellen AufspaltungenWenn ein standardspezifischer Baustein mit einer Kernkomponente in einer Beziehung steht und mehrere seiner Eigenschaften mit derselben Kernkomponenteneigenschaft in einer Beziehung stehen, liegt eine strukturelle Aufspaltung vor. Der InteropBrowser zeigt strukturelle Aufspaltungen derzeit falsch an. Die Namen der beteiligten Bausteineigenschaften werden ohne Trennzeichen konkateniert. Des Weiteren ist nicht erkennbar welche der angezeigten Abweichungen welcher Bausteineigenschaft zuzuordnen ist. Schließlich werden die Motivationstexte der Eigenschaften nicht korrekt angezeigt. Stattdessen wird der Motivationstext des Bausteins (xoevABIE) aufgeführt. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags. Zukünftig wird jede an einer strukturellen Aufspaltung beteiligte Bausteineigenschaft mit den korrekten Angaben in einer eigenen Zeile der Gegenüberstellungstabelle des InteropBrowsers angezeigt.

umgesetzt

557

Ergänzung der Detailansicht zu BausteinenDie Dateilansicht zu Bausteinen soll um die Informationen ergänzt werden, die auch in der Übersicht aufgeführt sind: Angabe von Multiplizität und Typ der Eigenschaften. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

574

Anpassung der Spaltenreihenfolge in der Gegenüberstellung Kernkomponente/BausteinIn der Ansicht des InteropBrowsers zur Gegenüberstellung einer Kernkomponente und eines standardspezifischen Bausteins sollen die Eigenschaften der Kernkomponente in der ersten Tabellenspalte aufgeführt werden und die Bausteineigenschaften in der zweiten. Derzeit ist die Reihenfolge vertauscht, sodass die Übersicht leidet. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

575

Anzeige der Metadaten eines StandardsIn der Ansicht der Bausteine eines Standards sollen die Metadaten des Standards per Default eingeblendet sein. Die Version des Standards soll ohne Klammern angezeigt werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

576

Anzeige von Referenzen auf CodelistenWenn im Kontext einer Kernkomponenten- bzw. Bausteineigenschaft auf eine oder mehrere Codelisten referenziert wird, sollen die Codelisten in der BCC/BBIE-Übersicht mit ihrem Kurznamen aufgeführt werden. Hinter dem Kurznamen soll sich ein Link auf das Deckblatt der Codeliste im XRepository verbergen. In der Detailansicht sollen die Codelisten nach der Beschreibung der zugrunde liegenden Eigenschaft mit ihrem Kurznamen, ihrer Kennung (URI) und ihrer Beschreibung aufgeführt werden. Die KoSIT beschließt die Umsetzung dieses Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt

577

Ersetzung elliptischer Darstellungen durch kreisförmigeDerzeit werden in verschiedenen Ansichten des InteropBrowsers Objekte elliptisch um eine zentrale Komponente (einen Baustein, eine Kernkomponente oder einen Standard) angeordnet. Eine kreisförmige Anordnung scheint jedoch sinnvoller und übersichtlicher zu sein. Die KoSIT beschließt die Umsetzung des Änderungsantrags. Die Umsetzung ist erledigt.

umgesetzt




Text 030


Was sind XÖV-Produkte?

Die KoSIT stellt mit dem XÖV-Standardisierungsrahmen eine Reihe von aufeinander abgestimmten Komponenten zur Verfügung. Diese sogenannten XÖV-Produkte ermöglichen oder unterstützen den Prozess der Entwicklung eines XÖV-Standards. XÖV-Produkte werden in die im Folgenden beschriebenen Bereiche Regelungen, Werkzeuge, Bausteine und Infrastrukturkomponenten eingeteilt.

Verwendung der XÖV-Produkte in den Phasen der Entwicklung eines XÖV-Standards


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XÖV-Regelungen

Mit den Regelungen des XÖV-Standardisierungsrahmens wird das Ziel verfolgt, das dem XÖV-Entwicklungsansatz zugrundeliegende Prinzip der Wiederverwendung bestehender Lösungen in der praktischen Arbeit der Vorhaben zu verankern. XÖV-Regelungen geben den Vorhaben eine praktische Handlungsgrundlage bei der Verwendung der mit dem Rahmenwerk bereitgestellten Komponenten und helfen dabei gleichzeitig, Ergebnisse der Standardisierung strukturell zu vereinheitlichen und somit deren (Wieder-) Verwendung zu vereinfachen.
Das Regelwerk des XÖV-Standardisierungsrahmens setzt sich zusammen aus den XÖV-Konformitätskriterien und den sogenannten Namens- und Entwurfsregeln (engl. Naming and Design Rules, kurz NDR). Während XÖV-Konformitätskriterien das grundsätzliche Vorgehen im XÖV-Entwicklungsprozess regeln, legen die Namens- und Entwurfsregeln insbesondere die technische Ausgestaltung eines XÖV-Standards fest. Für die Konformitätskriterien wie auch die Namens- und Entwurfsregeln sind die Verbindlichkeitsstufen Soll und Muss gegeben.
Eine detaillierte Beschreibungen der XÖV-Konformitätskriterien wie auch der Namens- und Entwurfsregeln finden Sie im XÖV-Handbuch.

XÖV-Bausteine

Mit dem XÖV-Standardisierungsrahmen werden eine Reihe von wiederverwendbaren Bausteinen angeboten, die direkt oder in angepasster Form genutzt werden können.
Die Wiederverwendung dieser sogenannten XÖV-Bausteine ermöglicht Standardisierungsvorhaben die effiziente und wirtschaftliche Umsetzung eigener Anforderungen auf der Basis praxisgeprüfter und qualitätsgesicherter Lösungen.
Die XÖV-Bausteine haben entweder einen fachübergreifenden oder fachunabhängigen Charakter. Fachübergreifende Bausteine, wie zum Beispiel die Anschrift einer natürlichen Person, können in bestimmten Fachbereichen als Grundlage zur Umsetzung konkreter, fachspezifischer Anforderungen dienen. Demgegenüber stehen die fachunabhängigen Bausteine, wie zum Beispiel ein Datentyp zur Übermittlung von Codes aus Codelisten. Die fachunabhängigen Bausteine stellen grundlegende, technische Lösungsansätze dar, die in allen Datenübermittlungsszenarien eingesetzt werden können und sollen.
XÖV-Bausteine liegen derzeit in den Bereichen der Datentypen, Kernkomponenten und Codelisten vor. Zur Unterstützung der oben genannten Ziele wird die Verwendung der Bausteine durch das XÖV-Rahmenwerk sowohl methodisch als auch regulatorisch unterstützt. Detaillierte Informationen zur Verwendung der einzelnen Bausteinarten sind in den jeweiligen Kapiteln des XÖV-Handbuchs dargestellt.

XÖV-Werkzeuge

XÖV-Produkte in der Kategorie Werkzeuge sind der XÖV-InteropBrowser, der XGenerator und das XÖV-Profil.
Der InteropBrowser hilft Standardisierungsvorhaben, sich eine Übersicht über die von der XÖV-Koordination herausgegebenen Kernkomponenten und deren Nutzung durch die XÖV-Vorhaben zu verschaffen. Die interaktive Visualisierung ermöglicht den Vorhaben einen effizienten und umfassenden Zugang zu bestehenden Informationen in diesem Bereich.
Der XGenerator ist ein Werkzeug, das sowohl die automatisierte Prüfung des XÖV-Fachmodells als auch die Erzeugung der Bestandteile des Standards ermöglicht. Die Anweisungen zur Produktion werden dem XGenerator mit dem XÖV-Profil zur Verfügung gestellt. Ausgangspunkt der Produktion ist das XÖV-Fachmodell in einer maschinenlesbaren Darstellung im XMI-Format (XML Metadata Interchange). Eine XMI-Darstellung des XÖV-Fachmodells wird in der Regel über die Export-Funktion2 des UML-Modellierungswerkzeugs erzeugt.
Das XÖV-Profil besteht aus drei Bestandteilen, die zur Spezifikation, Generierung und Prüfung eines XÖV-Fachmodells genutzt werden.Zur Spezifikation eines Standards werden Mittel für die technische Konkretisierung der Inhalte eines Fachmodells bereitgestellt (XÖV-Stereotypen und XML Schema-Datentypen). Für die Generierung der Bestandteile eines XÖV-Standards stehen über das Profil Anweisungen zurVerfügung, die durch das Werkzeug XGenerator genutzt werden (XÖV-Übersetzungsanweisungen). Die mit dem Profil bereitgestellten Prüfanweisungen ermöglichen sowohl den Standardisierungsvorhaben als auch der Zertifizierungstelle eine Reihe von XÖV-Regelungen mittels XGenerator zu prüfen (XÖV-Prüfanweisungen).

XÖV-Infrastruktur

Die XÖV-Bibliothek und das XRepository sind die Infrastrukturkomponenten des XÖV-Standardisierungsrahmens.
Das XRepository ist die zentrale XÖV-Distributionsplattform. Es unterstützt die Prozesse der Entwicklung und Bereitstellung eines Standards, seine XÖV-Zertifizierung wie auch seine operative Nutzung. Alle Bestandteile eines XÖV-Standards sowie die für den Datenaustausch notwendigen Artefakte wie Codelisten können über das XRepository bezogen werden. Das XRepository ist somit für Verfahrenshersteller, Betreiber von IT-Verfahren, Betreiber von XÖV-Standards, Herausgeber von Codelisten und die KoSIT ein wichtiges Werkzeug für die tägliche Arbeit.
Die XÖV-Bibliothek stellt für Standardisierungsvorhaben den zentralen Bezugspunkt für XÖVDatentypen und -Kernkomponenten dar. Sie erlaubt eine komfortable und einheitliche Einbindung und Nutzung dieser Bausteine in XÖV-Standards. Veröffentlicht wird die Bibliothek, den XÖV-Prinzipien zur Entwicklung von Standards folgend, in der Form eines UML-Modells, welches in andere Standards direkt eingebunden wird und damit die Bausteine als UML-Elemente verfügbar macht.

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Die aktuellen Standards

In diesem Bereich soll Standardisierungsvorhaben und Interessierten eine Übersicht über die in der XÖV-Standardisierung relevanten Standards gegeben werden.
Das sind zum einen die mehr 20 derzeit registrierte Vorhaben. Unter diesen Vorhaben befinden sich auch zum Teil bereits mehrfach zertifizierte und im Betrieb befindliche XÖV-Standards. Mit dieser Übersicht soll neuen Standardisierungsvorhaben auch die Frage nach bereits bestehenden Entwicklungen für ihren Bereich beantwortet werden. Eine Übersicht hierzu finden sie unter XÖV-Standards und Vorhaben.
Zum zweiten soll in diesem Bereich der Überblick über bestehende Standards und Dienste gegeben werden, die XÖV-Standardisierungsvorhaben aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Interoperabilität, in angemessenem Umfang berücksichtigen sollen. Eine Übersicht dieser Standards und Komponenten ist im Folgenden gegeben.

Lateinische Zeichen in Unicode (String.Latin)


Die Vereinbarung eines einheitlichen Zeichensatzes ist grundlegend für die Interoperabilität zwischen fachlichen Standards. Dies betrifft sowohl den in dem Zeichensatz enthaltenen Zeichenumfang als auch die in dem Zeichensatz verwendete Codierung (technische Repräsentation) der Zeichen. Mit dem Standard Lateinische Zeichen in Unicode ist hierzu eine Lösung entwickelt, die durch den IT-Planungsrat empfohlen und durch die Innenverwaltung bereits verbindlich eingeführt wurde. MEHR

OSCI Transport (Versionen 1.2 und 2) und XTA


[ /fastmedia/12/logo%20osci%20transport.3731.bmp |http://www.xoev.de/sixcms/detail.php?template=05_content_bild_einzeln_d&gsid=bremen83.c.2469.de]
Mit dem Protokoll OSCI-Transport werden die klassischen Ziele Integrität, Authentizität, Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit bei der Übermittlung von Nachrichten gewährleistet. OSCI-Transport bietet damit die technische Basis von E-Government in Deutschland. MEHR

Public-Key Infrastruktur


[ /fastmedia/12/logo%20pki.3719.bmp |http://www.xoev.de/sixcms/detail.php?template=05_content_bild_einzeln_d&gsid=bremen83.c.2159.de]
Die öffentliche Verwaltung setzt zur Kommunikation und zum Datenaustausch zunehmend das Internet ein. Die Kernforderung für die erfolgreiche Verbreitung von elektronischen Verwaltungs- und Geschäftsprozessen bei der Benutzung von offenen Netzen ist eine behördenübergreifende Absicherung der Kommunikationsplattform. MEHR

Service-Registry DVDV


[ /fastmedia/12/logoDVDV%2Cproperty%3Ddefault.3755.jpg |http://www.xoev.de/sixcms/detail.php?template=05_content_bild_einzeln_d&gsid=bremen83.c.2470.de]
Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) bildet eine fach- und ebenenübergreifende Infrastrukturkomponente für das E-Government in Deutschland. In diesem Verzeichnisdienst werden jene technischen Verbindungsparameter von Online-Diensten der öffentlichen Verwaltung hinterlegt, die zu ihrer Nutzung benötigt werden. MEHR

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Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV)


Modell des DVDV
Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) bildet eine fach- und ebenenübergreifende Infrastrukturkomponente für das E-Government in Deutschland. In diesem Verzeichnisdienst werden jene technischen Verbindungsparameter von Online-Diensten der öffentlichen Verwaltung hinterlegt, die zu ihrer Nutzung benötigt werden.
Grundlage des DVDV ist ein Verzeichnisdienst, in dem Behörden und andere Betreiber mit ihren Diensten aufgenommen werden können. Auskunftssuchende und Nutzer des DVDV sind Applikationen (Fachverfahren) und nicht natürliche Personen.
Das DVDV – welches durch die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) - die ab dem 1.1.2016 in das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) übergeleitet wurde - gemeinsam mit mehreren Partnern der Kommunen und der Länder entwickelt wurde – hat damit die Funktion einer zentralen Registrierungsstelle für Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Zugleich ermöglicht es eine rechtsverbindliche elektronische Kommunikation von und mit Behörden über die vorhandenen Fachverfahren auf höchstem Sicherheitsniveau.
Die erste Anwendung ist die Umsetzung des im Jahre 2002 novellierten Melderechtsrahmengesetzes (MRRG), speziell der länderübergreifenden Datenübermittlungen gemäß § 17 Abs. 1 und Abs. 2 MRRG, die zum 01.01.2007 realisiert wurden. Damit soll im Meldewesen auf den papiergebundenen länderübergreifenden Austausch von Rückmeldungen und Fortschreibungen des Melderegisters verzichtet werden. Stattdessen werden die Daten zwischen den beteiligten Behörden ausschließlich elektronisch übermittelt. Die Einsatzmöglichkeiten des DVDV erschöpfen sich aber nicht mit dieser ersten Anwendung. Es ist in seiner Architektur vielmehr so angelegt, dass prinzipiell beliebige Kommunikationsbeziehungen im E-Government seine Dienste nutzen können.
Der Kern des DVDV ist der zentrale Bundesmaster, der durch das ITZBund bereitgestellt wird. Er ist die einzige Stelle, bei der ein schreibender Zugriff auf die Datenbestände erfolgen kann. Diese Datenpflege erfolgt durch die angeschlossenen und berechtigten Behörden. Der Bundesmaster spiegelt seinen Datenbestand kontinuierlich auf dezentral (z.B. in den Bundesländern) aufgestellte DVDV-Landesserver, die sich die Anfragelast der einzelnen Datenabrufe teilen. Die technische Basis bildet der "OpenLDAP" - Verzeichnisdienst, welcher alle Einträge beinhaltet und bereitstellt. Die Kommunikation erfolgt XML-basiert, über OSCI -Transport abgesichert. Hierdurch können missbräuchliche Zugriffe auf die Datenbank des Replikationsmasters wirksam verhindert werden.
Neben dem Betrieb des Bundesmasters nimmt das ITZBund auch die Aufgaben einer koordinierende Stelle wahr. Sie ist im Sinne einer Servicestelle für alle Nutzer des Verfahrens erreichbar.
Weitere Informationen erhalten Sie bei dem Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund)

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