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Die „Checkliste - Fachliche Konventionen (Semantik) für Metadaten“ ist eine Hilfestellung für all jene, die Metadaten erfassen und sich bei der Formulierung eine Unterstützung wünschen. Sie kann ebenso als Leitfaden verwendet werden, um fachspezifische Vorgaben, z. B. aus einer Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft heraus, für die Erfassung von Metadaten festzulegen.

In der Checkliste werden kurz und knapp die wichtigsten Punkte aufgelistet, die es für die Formulierung einzelner Metadaten-Elemente zu beachten gilt. Erläuterungen zum Metadaten-Element und konkrete Beispiele helfen, die Konventionen besser zu verstehen. Sie sind als Empfehlungen zu verstehen, die die Verständlichkeit der Metadaten gegenüber dem Nutzer erhöhen und größere Sicherheit bei der Erfassung geben.

Bisher sind folgende Metadaten-Elemente mit fachlichen Konventionen zur Semantik beschrieben:

  • Titel
  • Kurzbeschreibung
  • Schlüsselwörter
  • Kontaktangaben
  • URL

Wenn Sie eine Hilfestellung für weitere Metadaten-Elemente benötigen, kommentieren Sie gerne hier!

(Quelle: GDI-DE Architektur der Geodateninfrastruktur Deutschland - Konventionen zu Metadaten, Arbeitskreis Metadaten, 05.02.2020, Version: 2.0.3)

Veranlassung + Ausgangslage

Im derzeitigen Kap. 4.3 der "Konventionen zu Metadaten" (Version 2.0.3) hat der Arbeitskreis Metadaten eine notwendige Konkretisierung bei der Angabe des Ressourcenverweises (transferOptions-Element) für INSPIRE-relevante Dienst-Metadatensätze festgestellt. Dieser Änderungsbedarf ergibt sich aus der Berücksichtigung von Requirement 3.7 der INS TG 2.0.1.


  • Der Eintrag im transferOptions-Element in den Dienst-Metadaten muss ein GetCapabilites-Request sein, sofern ein Dienst verfügbar ist.

     INS TG 2.0.1 - Kap. 4.1.3.1 - Resource locator for services, p. 66

    The Resource Locator for Spatial Data Services, if available, provides the access point of the service, that is an Internet-resolvable address containing a detailed description of a Spatial Data Service, including a list of endpoints to allow an automatic execution.

    The [Regulation 1205/2008], Part B, 1.4 describes an element intended for this information:

    1.4. Resource locator

    The resource locator defines the link(s) to the resource and/or the link to additional information about the resource.

    The value domain of this metadata element is a character string, commonly expressed as uniform resource locator (URL).

    The multiplicity of this element as defined in [Regulation 1205/2008], Part C, Table 2 is zero or more, and it is "mandatory if linkage to the service is available".

    TG Requirement 3.7: metadata/2.0/req/sds/resource-locator


    A Resource locator linking to the described Spatial Data Service shall be given, if online access to this service is available.

    If no online access to the described Spatial Data Service is available, but there is a publicly available online resource providing additional information about the described service, the URL pointing to this resource shall be given instead.

    These links shall be encoded using gmd:transferOptions/gmd:MD_DigitalTransferOptions/gmd:onLine/gmd:CI_OnlineResource/gmd:linkage/gmd:URL element.

    The multiplicity of this element is 0..n.

  • Der Eintrag im connectPoint-Element (Verweis auf ISO 19119, Table C.2 No. 6) in den Dienst-Metadaten ersetzt die Angabe im transferOptions-Element nicht.
Überarbeitung + Änderungen

Diese Anpassungen werden - vorbehaltlich der Zustimmung des Lenkungsgremium GDI-DE - mit der nächsten Version des Dokumentes "GDI-DE Architektur der Geodateninfrastruktur Deutschland - Konventionen zu Metadaten" (Version 2.1.0) veröffentlicht und erst dann wirksam.

Kap. 4.3.1 "Ressourcenverweis für Dienste unter transferOptions"

Aufgrund der INSPIRE-Vorgaben ([INS VO MD], B.1.4) ist ein Ressourcenverweis in den Metadaten für Dienste bedingt verpflichtend. Dieser muss angegeben werden, falls solche Ressourcen (s. u.) vorhanden bzw. zugänglich sind ([INS VO MD], Tabelle 2: „wenn ein Link auf den Dienst verfügbar ist“). Gemäß [INS TG MD], 4.1.3.1 (Requirement 3.7) ist der Zugriffspunkt unter transferOptions (ISO 19115, B.2.10.1, No. 270 MD_Distribution / No. 274 MD_DigitalTransferOptions) einzutragen.

Im CI_OnlineResource-Element soll gemäß [INS TG MD], 4.1.3.1 (Recommendation 3.5) eine gültige URL auf eine der folgenden Ressourcen hinterlegt werden:

  • ein Capabilities-Dokument eines Dienstes
  • eine WSDL-Datei (SOAP-Binding)
  • eine Webseite, die weitere Anleitungen bzw. Informationen enthält

Diese Alternativen sind jedoch nicht als gleichwertig zu betrachten, da sich aus [INS TG MD], 4.1.3.1 (Requirement 3.7) weiter ergibt, dass ein direkter Link (GetCapabilities-Request) gegenüber einem Link, der zu ersatzweisen Informationen über den Dienst führt, zu bevorzugen ist.

Zusammengefasst ergibt sich für die GDI-DE die Pflicht, den GetCapabilities-Request des Dienstes einzutragen, wenn der Online-Zugang zum Dienst verfügbar ist.

Handelt es sich bei der Ressource um einen Atom-Download-Dienst, so ist hier die URL des Service Feed einzutragen.