Blog-Eintrag vom Juni, 2026

magnifying glass tilted right Worum geht es?

Der Europäische Interoperabilitätsrahmen erleichtert den Behörden in der EU die Zusammenarbeit durch klare Leitlinien, wie digitale Dienste über Grenzen und Sektoren hinweg vernetzt werden sollten. Nachdem er 2017 zuletzt aktualisiert wurde, muss er nun erneut überarbeitet werden, um ihn an neue Rechtsvorschriften, Technologien und digitale Erfordernisse anzupassen. Angesichts der neuen Prioritäten in den Bereichen technologische Souveränität, Wettbewerbsfähigkeit und KI-Nutzung im Interesse besserer öffentlicher Dienste zielt diese Überarbeitung darauf ab, den Rahmen zu aktualisieren und dabei die Umsetzung der Verordnung für ein interoperables Europa zu unterstützen.

speech balloon Wie kann ich Feedback geben?

Noch bis zum kann zu der Initiative zur Überprüfung des Europäischen Interoperabilitätsrahmens Feedback über die Have-Your-Say-Plattform der Europäischen Kommission abgegeben werden. Rückmeldungen werden insbesondere zu folgenden Themen erbeten:

  1. Welche Elemente der früheren EIF-Versionen sollten beibehalten oder weiter ausgebaut werden?
  2. Was sind die größten Hindernisse für die Umsetzung des EIF auf EU-, nationaler, regionaler oder lokaler Ebene?
  3. Welche zusätzlichen Leitfäden würden eine systematischere Einführung erleichtern?
  4. Wie kann der künftige EIF die nächsten Schritte beim digitalen Wandel der öffentlichen Verwaltungen unterstützen?
  5. Welche Änderungen Verbesserungen würden Sie für den künftigen EIF vorschlagen?

backhand index pointing right Jetzt Feedback geben!

Forschende des VTT Technical Research Centre of Finland untersuchen derzeit, wie Nutzende den KI‑gestützten organisationsübergreifenden Datenaustausch erleben. Die Studie ist Teil des EU‑Projekts Dataspace Datashare 2.0 (DS2). Im Rahmen des Projekts wurde ein intelligenter Chatbot entwickelt, der nun in einer frühen Version verfügbar ist. Rückmeldungen aus der Praxis sind ausdrücklich erwünscht.

alarm clock Ablauf der Teilnahme

Die Teilnahme dauert insgesamt 15–30 Minuten und umfasst zwei Schritte:

  • Kurze Interaktion mit dem DS2‑Chatbot

  • Anschließender Fragebogen zur Bewertung der Nutzererfahrung

backhand index pointing right an Studie teilnehmen

direct hit Ziel der Studie

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, vertrauenswürdige KI‑gestützte Werkzeuge für den Datenaustausch in Europa zu entwickeln. Die Rückmeldungen aus der Community fließen direkt in die Weiterentwicklung der technischen und organisatorischen Konzepte ein.

handshake Warum mitmachen?

Ihre Teilnahme unterstützt die europäische Forschung dabei,

  • Anforderungen an vertrauenswürdige KI‑Assistenzsysteme besser zu verstehen,

  • praktische Bedarfe aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung abzubilden,

  • und die Gestaltung zukünftiger Datenräume nutzerorientiert auszurichten.

backhand index pointing right an Studie teilnehmen


 (Text und Grafik mit Hilfe von KI generiert)

magnifying glass tilted right Worum geht es?

  • Die vom Arbeitskreis Metadaten erarbeitete Entscheidungsmatrix unterstützt dabei, raumbezogene hochwertige Datensätze (sog. High Value Datasets) gemäß der Vorgaben der GDI-DE bereitzustellen.
  • Das Diagramm ist ein hilfreiches Werkzeug für alle, die GDI-DE-konforme hochwertige Geodaten bereitstellen.

pushpin Was ist zu tun?

  1. Die relevanten Datensätze identifizieren und ihre fachlichen sowie technischen Anforderungen prüfen.
  2. Sofern erforderlich, die vorhandenen Metadaten anpassen oder neue Metadatensätze erstellen.

shuffle tracks button Wie läuft der Prozess ab?

  1. Zunächst sind die Datensätze anhand der Kriterien der Durchführungs-Verordnung zur Bereitstellung von hochwertigen Datensätzen (DVO-HVD) zu prüfen, wie bspw. Kategorie, Bereitstellung in offenen und maschinenlesbaren Formaten, die Nutzung offener Lizenzen sowie das Vorhandensein einer API.
  2. Danach erfolgt die Bewertung, ob die Datensätze unter die INSPIRE‑Vorgaben fallen, d. h. ob sie im deutschen Hoheitsgebiet liegen, im öffentlichen Auftrag erfasst bzw. gepflegt werden und einem oder mehreren INSPIRE‑Themen zugeordnet werden können.
  3. Bei bereits existierenden Metadaten sind diese gemäß der Vorgaben der GDI-DE zu aktualisieren. Das Schlüsselwort „opendata“ sowie die Lizenzinformationen in einer JSON-Notation sind zu ergänzen. Ansonsten sind neue Metadatensätze zu erfassen.

light bulb weiterführende Informationen

Diagramm zur Prüfung von HVD-Daten

Die öffentliche Review‑Phase für DCAT‑AP in der Version 3.0.2 hat begonnen. Der neue Entwurf ist ein Wartungsrelease mit Fokus auf Klarheit, Validierungssicherheit und präziseren Modellierungsempfehlungen bei gleichzeitig gewahrter Rückwärtskompatibilität.

Alle im Entwurf adressierten Punkte sind über die Issues‑Übersicht oder das Changelog einsehbar.

NEW button Neuerungen in Version 3.0.2

Terminologie, Konsistenz und Notation

  • Harmonisierte Benennungen und konsistentere Schreibweisen

  • Verbesserte Verständlichkeit durch klarere Begriffe und einheitliche Modellierungsmuster

Verbesserungen bei Codelists

  • Aktualisierte Referenzen und konsolidierte Hinweise zur Konformität

  • Erweiterte Nutzungshinweise und klarere Empfehlungen zur Anwendung von kontrollierten Vokabularen

Weiterentwicklung des DCAT‑AP‑Ökosystems

  • Integration von DCAT‑AP NL, DCAT‑AP ES und DCAT‑AP Flanders in die übergreifende Dokumentation

Verfeinerungen im Datenmodell

  • Einführung der optionalen Eigenschaft adms:status für Datensätze (Issue #242)

  • Präzisierte Empfehlung zur Modellierung von Agenten mittels Core Business und Core Person (#357)

  • Verbesserte Hinweise zu geografischen Serialisierungen und zur Kodierung von Orten

  • Überarbeitete Artefakte:

    • SHACL‑Korrekturen

    • stärkere Ausrichtung an der W3C‑DCAT‑Recommendation

    • konsistente Behandlung von Kardinalitäten

  • Klarstellungen zur Nutzung externer Vokabulare wie SPDX und ADMS

  • Verbesserte Versionierungs- und Release‑Kommunikation

speech balloon Feedback erwünscht

Neben Rückmeldungen zum gesamten Entwurf wird besonders Input zu den als „feedback‑requested“ markierten Issues erbeten. Diese Rückmeldungen fließen direkt in die finale Ausgestaltung der Version 3.0.2 ein.

Hinweis: Längere bestehende Issues können bei ausbleibendem Feedback geschlossen werden, ohne dass weitere Änderungen vorgenommen werden.

magnifying glass tilted left Entwurf einsehen und Rückmeldung geben

Der Entwurf kann hier eingesehen werden. Feedback kann direkt über das GitHub‑Repository eingereicht werden.

Das öffentliche Review läuft bis September 2026.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Die SEMIC 2026 findet am 30. November 2026 in Dublin, Irland, statt. Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der irischen EU‑Ratspräsidentschaft ausgerichtet und bringt erneut Fachleute aus den Bereichen Interoperabilität und digitale Verwaltung aus ganz Europa zusammen.

pushpin Schwerpunkt 2026

Das diesjährige Leitthema lautet: Interoperable Europe driving competitiveness. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie interoperable digitale öffentliche Dienste zu einem wettbewerbsfähigeren Europa beitragen können. Dabei geht es insbesondere darum, Verwaltungsdienste einfacher, schneller, nachnutzbar und grenzüberschreitend skalierbar zu gestalten.

puzzle piece Programm und Format

Neu in diesem Jahr ist die direkte Integration praktischer Workshops in das Hauptprogramm. Dadurch können Teilnehmende strategische Impulse und praxisorientierte Arbeitsphasen an einem Tag verbinden. Die Konferenz bietet damit sowohl inhaltliche Orientierung als auch Raum für konkrete fachliche Zusammenarbeit.

backhand index pointing right Registrierung

Die Registrierung wird in Kürze geöffnet. Es wird empfohlen, sich vor der Sommerpause einen Platz zu sichern.

light bulb Weiterführende Informationen

  • Ein Überblick zu den inhaltlichen Schwerpunkten der SEMIC 2026 findet sich im aktuellen Artikel auf dem Interoperable Europe Portal.

  • Aktuelle Hinweise und Ankündigungen werden über die Interoperable‑Europe‑Gruppe auf LinkedIn geteilt.
  • Weitere Informationen zum Programm und zu organisatorischen Details folgen in den kommenden Wochen.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Das Open Geospatial Consortium (OGC) hat die openEO‑Spezifikation offiziell als Community Standard veröffentlicht. openEO beschreibt eine offene API, die Anwendungen und Client‑Software mit großen Cloud‑Backends für Erdbeobachtungsdaten interoperabel verbindet. 

Ziel der Spezifikation ist es, die Verarbeitung großer EO‑Datensätze (z. B. Satellitenbilder) über verschiedene Plattformen hinweg zu vereinheitlichen. openEO dient dabei als zusätzliche Interoperabilitätsschicht über bestehenden Diensten. 

magnifying glass tilted left Hintergrund und Motivation

Die Entwicklung von openEO wurde durch die Vielfalt unterschiedlicher Werkzeuge, APIs und Datenformate im Geodatenbereich vorangetrieben. Jede Version der Spezifikation wurde von funktionierenden Implementierungen begleitet. 

Der zentrale Anwendungsfall: Datenverarbeitung über eine gemeinsame API und einen definierten Satz wiederverwendbarer Prozesse vereinfachen und vereinheitlichen.

Nutzende können weiterhin in ihrer bevorzugten Programmiersprache arbeiten, ohne sich um Datenorganisation oder Vorverarbeitung kümmern zu müssen. Gleichzeitig reduziert openEO das Risiko von Vendor‑Lock‑in, da Prozessbeschreibungen auf verschiedenen Endpunkten ausgeführt werden können.

globe with meridians Einsatz in europäischen EO‑Initiativen

openEO ist bereits in wichtigen europäischen Erdbeobachtungsumgebungen im Einsatz:

  • Im Copernicus Dataspace Ecosystem unterstützt openEO interaktive Abfragen und großskalige FAIR‑konforme Verarbeitung. 

  • ESA APEx und EarthCODE nutzen openEO für On‑Demand‑Dienste, reproduzierbare wissenschaftliche Workflows und nahezu Echtzeit‑Verarbeitung.

puzzle piece Spezifikation

Die openEO‑Spezifikation besteht aus zwei Teilen:

  • openEO API (Version 1.2.0): HTTP‑API, spezifiziert als OpenAPI‑Dokument, von OGC als Community Standard anerkannt.

  • openEO Processes (Version 1.2.0): Anforderungen an vordefinierte Prozesse, von OGC als Community Practice anerkannt.

Die Spezifikation ist offen lizenziert (Apache 2.0), öffentlich verfügbar und wird durch ein Project Steering Committee gepflegt.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Die SEMIC hat zur öffentlichen Kommentierung der Spezifikation DCAT‑AP für High Value Datasets (HVD) 3.0.1 aufgerufen. Die Community ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und die Weiterentwicklung dieses wichtigen Bausteins zur Umsetzung der Anforderungen aus der Durchführungsverordnung zur Bereitstellung von hochwertigen Datensätzen (DVO-HVD) mitzugestalten.

Der Entwurf steht bereit unter https://semiceu.github.io/DCAT-AP/drafts/3.0.1-hvd/

Die Kommentierungs-Phase läuft bis September 2026. Rückmeldungen können direkt über das zugehörige Github-Repository eingereicht werden.

Die SEMIC ruft insbesondere Fachleute aus Verwaltung, Dateninfrastrukturen und operativen Metadatenprozessen dazu auf, den Entwurf kritisch zu prüfen und seine Anwendbarkeit zu bewerten. Gefragt sind insbesondere:

  • Bewertung der Praxistauglichkeit: Wie gut unterstützt die Spezifikation bestehende Workflows?

  • Einbringen von Verbesserungsvorschlägen: Hinweise zu Modelllogik, Begrifflichkeiten oder Beispielen.

  • Melden von Issues: Identifizierte Unklarheiten oder technische Inkonsistenzen.

Die Rückmeldungen der Community sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Spezifikation robust, klar und zukunftsfähig bleibt.

magnifying glass tilted left Was ist neu in Version 3.0.1?

Die Version 3.0.1 enthält eine Reihe gezielter redaktioneller und modellbezogener Verbesserungen. Dazu gehören:

  • Stärkere Unterstützung für HVD‑Berichtspflichten, u. a. präzisierte Pflichtattribute wie dataset title, description und distribution downloadURL.

  • Verbesserte Ausrichtung an DCAT‑AP, engere Abstimmung mit den Anforderungen des Basisprofils.

  • Überarbeitete Vokabularnutzung, klarere Vorgaben zu kontrollierten Vokabularen und deren Einsatz.

  • Optimierungen für die Nutzbarkeit, u. a. verständlichere Beispiele, Syntaxkorrekturen und eine verbesserte Dokumentationsstruktur.


(Text mit Hilfe von KI generiert)