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Am  um 14 Uhr findet ein ELISE Webinar zum Thema "Location Interoperability State of Play - Results of a Europewide Maturity Assessment" statt.

Raumbezogene Daten und die damit verbundenen Interoperabilitätsmaßnahmen sind ein wesentlicher Bestandteil sowohl der Politikgestaltung als auch des digitalen öffentlichen Dienstes in Europa. Inwieweit wenden die europäischen Länder bewährte Verfahren in diesem Bereich an? Wo gibt es Beispiele, die in größerem Umfang übernommen werden können? Entwickeln sich die Trends auf dem Weg zum Programm "Digitales Europa" und zu einer neuen Ära für INSPIRE positiv?

Das Location Interoperability Framework Observatory (LIFO), das im Rahmen der European Location Interoperability Solutions for e-Government (ELISE)-Aktivitäten  des ISA²-Programms entwickelt wurde, hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. In dem Webinar werden die Ergebnisse einer umfassenden Umfrage in 23 Ländern vorgestellt.

Ray Boguslawski, ein externer Berater des JRC, und Massimo Pedroli von Deloitte werden durch das Thema führen und dabei insbesondere auf folgende Punkte näher eingehen:

  • der European Union Location Framework (EULF) Blueprint, dessen Empfehlungen in fünf Schwerpunktbereichen die Grundlage für die Bewertung bilden;
  • die Ergebnisse der LIFO 2020-Umfrage in den 23 teilnehmenden Ländern und ein Überblick über die Interoperabilitäts-Trends in Europa;
  • wie LIFO-Ergebnisse auf Joinup abgerufen werden können, einschließlich neuer vergleichender Funktionen in den interaktiven LIFO-Dashboards;
  • Ergebnisse aus vier Ländern mit Rückmeldungen zur Nutzung und Bewertung der LIFO-Ergebnisse, Online-Tools sowie zur künftige Nutzung von LIFO.

Die Teilnehmenden werden die Möglichkeit haben, ihre Erfahrungen, ihr Feedback und ihre Erwartungen in Bezug auf die Nutzung von LIFO zu teilen und so einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Umsetzung bewährter Verfahren für die Interoperabilität von raumbezogenen Daten in europäischen öffentlichen Verwaltungen zu leisten.

Am  um 14 Uhr findet ein ELISE Webinar zum Thema "Improving the use of location intelligence in Smart Spaces" statt.

In den letzten Jahren hat die Verbreitung von Technologien wie Cloud Computing, Internet der Dinge (IoT) und 4G/5G viele Städte in die Lage versetzt, sich in Zentren des digitalen Wandels zu verwandeln und urbane Plattformen, digitale Zwillinge von Städten und andere digitale Ökosysteme einzurichten, die Standortinformationen nutzen.

"Smart cities" sind Teil eines größeren Trends, der ein starkes räumliches Element beinhaltet - der "Smart Space", der als eine Kombination aus physischen und digitalen Umgebungen definiert werden kann, in denen Menschen und technologiegestützte Systeme in dynamischen, miteinander verbundenen und intelligenten Ökosystemen interagieren.

Während wir beobachten, dass der Markt für "Smart Spaces" expandiert, fehlt uns ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und möglichen Lösungen, die die Standortintelligenz bieten könnte. Im Rahmen von ELISE wird eine besondere Chance gesehen, Bereiche zu identifizieren, in denen der öffentliche Sektor bei der Bewältigung dieser Herausforderungen helfen kann.

In dem Webinar werden die Expertin für Data-Driven Government Clémentine Valayer (Gartner Consulting) sowie Ricardo Vitorino (Ubiwhere, spricht über die Stadt Guimarães), Albert Engels, Bart De Lathouwer (Stadt Rotterdam) und Andraž Logar (3fs, spricht über Smart Mlaka) Einblicke geben in:

  • einen Vorschlag für ein Smart Space Benchmarking Framework und seine vier Dimensionen;
  • Erfahrungen aus der Anwendung der Analyse des Frameworks auf drei Smart Cities;
  • die wichtigsten Ergebnisse zur Verbesserung der Nutzung von Standortinformationen in Smart Spaces, einschließlich Maßnahmenvorschläge für den öffentlichen Sektor und Förderung der Datenverfügbarkeit.

The four dimensions of the Smart Space framework

The four dimensions of the Smart Space framework

Auf der GDI-DE Webseite ist eine neue Version der Handlungsempfehlung für GDI-Koordinierungsstellen und geodatenhaltende Stellen zur Bereitstellung von Geodaten für INSPIRE veröffentlicht worden. Neben redaktionellen Änderungen und der Überführung in ein neues Layout wurde eine Empfehlung bezüglich der Handhabung der Konformitätserklärung zur Verordnung (EG) Nr. 1089/2010 in den Metadaten ergänzt.

Die Handlungsempfehlung richtet sich an die geodatenhaltenden Stellen auf allen Verwaltungsebenen sowie an die Koordinierungsstellen für Geodateninfrastruktur in den Ländern und beim Bund, die den Prozess der Umsetzung der Richtlinie 2007/2/EG zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der europäischen Gemeinschaft (INSPIRE) begleiten. Sie konzentriert sich auf die Bereitstellung der Geodatensätze unter Berücksichtigung der Anforderungen der INSPIRE-Richtlinie.


Die Europäische Kommission hat am das Release 2021.2 der INSPIRE XML Schemata veröffentlicht. Das Release umfasst sowohl größere ("breaking") als auch kleinere ("non-breaking") Änderungen an den XML Schemata. Alle aktuellen Schemata sind hier abgelegt: https://inspire.ec.europa.eu/schemas/. Die vorhergehenden Schemata sind hier verfügbar: https://inspire.ec.europa.eu/schemas/2021.1.

Die Änderungen wurden im Rahmen des Governance-of-INSPIRE-Artefacts-Prozesses innerhalb der Arbeitsgruppe "Governance of INSPIRE Artefacts", der MIG-T und der MIG abgestimmt, siehe auch Governance of INSPIRE artefacts - neuer Workflow zur Pflege der INSPIRE Artefakte

Künftig sollen die INSPIRE XML Schemata zweimal jährlich aktualisiert werden, jeweils am 31. Januar und 31. Juli. 

Auf der Staging-Umgebung des INSPIRE Validator ist eine erste Version zum Testen von OGC API Features veröffentlicht worden. Die Entwicklung umfasst die Integration der in der OGC TEAM Engine veröffentlichten Testfälle über die REST-Schnittstelle der TEAM Engine API. 

Zu beachten ist, dass der INSPIRE Validator als Schnittstelle zur TEAM Engine API fungiert und die Tests in der (externen) OGC TEAM Engine ausgeführt werden. Die Verfügbarkeit und die Systemauslastung der OGC TEAM Engine liegen daher außerhalb der Kontrolle des INSPIRE Validator. Die Tests können mehrere Minuten dauern und es sind Zeitüberschreitungen möglich.

Feedback kann über den INSPIRE Validator Helpdesk abgegeben werden.


Das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Kommission führt im Rahmen der ELISE-Action des ISA²-Programms eine Umfrage durch, um die Vorteile der Interoperabilität - insbesondere der Interoperabilität von raumbezogenen Informationen - für die Erbringung digitaler öffentlicher Dienstleistungen zu ermitteln. 

Mit der Umfrage möchte das JRC Meinungen zu folgenden Themen einholen:

  • Welche Arten von Mehrwert lassen sich aus der Interoperabilität ziehen, und wie lassen sie sich quantifizieren?
  • Welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um diese Mehrwerte zu erzielen?
  • Wie können die Möglichkeiten zur Erzielung von Mehrwerten erweitert werden?

Das Ausfüllen der Umfrage nimmt ca. 30 Minuten in Anspruch. Die Umfrage läuft noch bis zum 5. November 2021 (ggf. darüber hinaus offen bis Ende November). Die Umfrage richtet sich an alle Personen/Verwaltungen, die an der Nutzung von Geodaten für öffentliche Dienstleistungen beteiligt sind.


Das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Kommission hat einen Science for Policy Report mit dem Titel "INSPIRE - A Public Sector Contribution to the European Green Deal Data Space" veröffentlicht.

Der Bericht beschreibt u. a. den aktuellen Status von INSPIRE, den politischen und technologischen Kontext und die "Lessons learned" aus der Umsetzung von INSPIRE. Darüber hinaus wird eine Vision für die technische Weiterentwicklung skizziert und mögliche Maßnahmen zur Verwirklichung der Vision vorgeschlagen.

Am  informiert die deutsche Vertretung der MIG-T im Rahmen einer Online-Veranstaltung über aktuelle Themen aus der INSPIRE MIG(-T). Der Fokus wird vor allem auf den aktuellen Aktivitäten im Rahmen des Arbeitsprogramms der MIG liegen. Die Online-Veranstaltung "INSPIRE" richtet sich vor allem an Interessierte aus dem Lenkungsgremium GDI-DE, den Kontaktstellen GDI-DE bei Bund und Ländern sowie den Arbeitskreisen der GDI-DE. Die Teilnahme ist darüber hinaus für alle weiteren Interessierten aus dem Netzwerk der GDI-DE möglich.

Die Zugangsdaten für die Teilnahme sowie die Agenda werden rechtzeitig vor der Veranstaltung hier bekannt gegeben.

Konkrete Themenvorschläge oder Fragestellungen, auf die im Rahmen der Veranstaltung eingegangen werden sollen, können gerne vorab über die Kommentarfunktion auf der Wiki-Seite abgegeben werden.

Für die Beschreibung von InVeKoS-Daten ist eine neue Codeliste in der INSPIRE Registry veröffentlicht worden. Hierdurch soll die Auffindbarkeit von InVeKoS-Daten verbessert werden. Die Veröffentlichung der Codeliste in der INSPIRE Registry ist ein Beitrag der GreenData4All-Initiative zur Umsetzung der Europäischen Datenstrategie.

Die Codeliste wurde innerhalb der Community zur Gemeinsamen Agrarpolitik (CAP) abgestimmt und ist in dem Bericht "Technical guidelines on IACS spatial data sharing, Part 1 - Data discovery" dokumentiert.

Am 08.06.2021 fand ein Workshop mit dem Titel "IACS agricultural data discoverability clinic" statt, an dem Vertreter der Mitgliedstaaten, Zahlstellen und Nationalen Anlaufstellen von INSPIRE teilgenommen haben. Ziel des Workshops war es die CAP- und die INSPIRE-Community zusammenzuführen, die Auffindbarkeit von InVeKoS-Daten in der europäischen Infrastruktur (INSPIRE) zu verbessern und einen Leitfaden für die Nutzung der Codeliste bereitzustellen.

Die INSPIRE Conference 2021 findet vom 25. bis 29.10.2021 statt. Die Konferenz wird auch in diesem Jahr vollständig virtuell stattfinden. Sie steht unter dem Motto "Towards a Common European Green Deal data space for environment and sustainability". Für die (kostenfreie) Teilnahme ist eine Registrierung über die Konferenz-Webseite erforderlich. 

Die Version 2021.3 des INSPIRE Reference Validator wurde am  veröffentlicht. Die neue Version umfasst neben diversen Bugfixes sechs neue ETS zur Prüfung der Konformität von Datensätzen zu den Themen "Mineralische Bodenschätze", "Energiequellen", "Ozeanografisch-geografische Kennwerte", "Atmosphärische Bedingungen und Meteorologisch-geografische Kennwerte", "Statistische Einheiten" und "Boden". Damit sind nun für alle Datenspezifikationen Konformitätstests verfügbar. Nähere Informationen zum Update finden sich auf Github. Das Update wird voraussichtlich Anfang Oktober auch in der GDI-DE Testsuite verfügbar sein. Eine Übersicht über die aktuell in der GDI-DE Testsuite nachgenutzten Conformance Classes aus dem INSPIRE Reference Validator finden Sie im GDI-DE Redmine.

Feedback zur neuen Version kann über den Validator Helpdesk in Github eingebracht werden.

Am um 14:30 bis 16:00 Uhr findet im Rahmen der "European Week of Cities and Regions" ein interaktiver Workshop zum Thema "How innovation in location services and data ecosystems can help transform your city and region" statt.

Die "European Week of Cities and Regions" ist die größte jährliche Veranstaltung in Brüssel, die der europäischen Regional- und Städtepolitik gewidmet ist und Regionen und Städte aus ganz Europa zusammenbringt, darunter Personen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft. 

Der Workshop soll allen Teilnehmenden einen Einblick in die Aktivitäten von ELISE, Städten und Regionen zu regionalen und städtischen Datenökosystemen und zur innovativen Nutzung von Standortdaten und Technologien auf lokaler und regionaler Ebene bieten. Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Registrierung finden sich auf der Veranstaltungsseite


Die Europäische Kommission hat den Entwurf zur Änderung der Verordnung Nr. 1089/2010 zur Interoperabilität von Geodatensätzen und -diensten vorgelegt und zur öffentlichen Kommentierung bereitgestellt. Feedback zum Entwurf kann noch bis zum  hier abgegeben werden. Anschließend geht der Entwurf in das förmliche Annahmeverfahren durch die Europäische Kommission.

Im Rahmen der Action 2.3.1 des INSPIRE Work Programme 2021-2024 wurden in GitHub zwei neue Repositories zur Pflege der INSPIRE Schemata und der Technical Guidance Dokumente eingerichtet. Mit Hilfe der Repositories wird ein neuer Workflow umgesetzt, mit dessen Hilfe die Fortschreibung der sog. INSPIRE Artefakte vereinfacht werden soll.

Änderungsvorschläge können von allen Interessierten als Issue (idealerweise ergänzt um einen Pull Request) über GitHub eingereicht werden. Der Änderungsvorschlag wird zunächst durch die Arbeitsgruppe der Action 2.3.1 geprüft bevor er entweder bei kleineren Änderungen (z. B. Fehlern) an das INSPIRE Coordination Team (CT) oder bei größeren Änderungen an die MIG-T zur Entscheidung weitergereicht wird. Die MIG hat anschließend ebenfalls noch die Gelegenheit innerhalb einer zweiwöchigen Frist ein Veto einzulegen. Erfolgt kein Einspruch, wird das Schema bzw. das Technical Guidance Dokument durch das JRC aktualisiert. Ggf. werden durch die Änderung weitere Änderungen der Durchführungsbestimmungen oder des INSPIRE Reference Validator bzw. der INSPIRE Registry erforderlich.

Aktuell werden die bisherigen Kanäle zur Einreichung von Änderungsvorschlägen (INSPIRE Helpdesk, INSPIRE Community Forum) durch die INSPIRE Helpdesk Facilitators geprüft und bereits eingereichte Änderungsvorschläge in die neuen Repositories übertragen.


Workflow Fortschreibung INSPIRE Schemata                       Workflow Fortschreibung Technical Guidance Dokumente


Am  um 14 Uhr findet ein ELISE Webinar zum Thema "Data-driven methodology for electricity characterisation of districts" statt.

Die energetische Charakterisierung bestehender Gebäude auf mehreren administrativen Ebenen (Bezirk, Stadt, Region) kann genutzt werden, um Trends im Energieverbrauch zu ermitteln. Darüber hinaus kann sie den Energieverbrauch mit Merkmalen des Gebiets korrelieren und bestimmte Standorte identifizieren, an denen es Gebäude mit schlechter Energieeffizienz gibt. Im ELISE-Anwendungsfall, der in diesem Webinar vorgestellt wird, werden die Probleme, die mit einer solchen Charakterisierung verbunden sind, durch einen Bottom-up-Ansatz, der auf einer datengesteuerten Methodik basiert, angegangen.

Giacomo Martirano (externer Berater beim JRC), Gerard Mor und Jordi Cipriano von CIMNE (International Center for Numerical Methods in Engineering) und BEE Group (Building Energy and Environment Group) werden insbesondere auf die folgenden Aspekte näher eingehen:

  • Überblick über ELISE Energy & Location Anwendungen;
  • Stand der Technik bei Methoden und Technologien zur Berechnung von Energieeffizienz-Indikatoren auf Stadtteilebene, basierend auf der Integration von dynamischen Energieverbrauchsmessungen, Katasterdaten, Wetterdaten und sozioökonomischen Daten;
  • wie diese Methoden und Technologien das Geschäft von Start-up-Unternehmen unterstützen können.

Anschließend präsentiert Jordi Cipriano, wie diese Methoden und Technologien die Stadtplanung und Energieeffizienzpolitik einer Regionalregierung unterstützen können, und berichtet über erste Erfahrungen mit der katalanischen Regierung im Rahmen des Projekts Pi-Plates. Abschließend wird Javier Orozco-Messana von der DG CNECT einige Best Practices im Zusammenhang mit der städtischen Energiesimulation mit Unterstützung der Local Digital Twins Toolbox vorstellen.