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Die Version 2023.0 des INSPIRE Reference Validator wurde am  veröffentlicht. Die neue Version umfasst diverse Bugfixes und kleinere Anpassungen am User Interface. Nähere Informationen zum Update finden sich auf Github. Das Update wird voraussichtlich Anfang Februar in der GDI-DE Testsuite verfügbar sein.

Feedback zur neuen Version kann über den Validator Helpdesk in Github eingebracht werden.

Am  wurde die Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 zur Festlegung bestimmter hochwertiger Datensätze und der Modalitäten ihrer Veröffentlichung und Weiterverwendung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie tritt damit am in Kraft.

Die Verordnung besteht aus zwei Dokumenten, einem Hauptteil und einem Anhang, in dem die zu veröffentlichenden Datensätze für die Kategorien Geospatial, Earth observation and environment, Meteorological, Statistics, Companies and company ownership und Mobility näher beschrieben werden. Dabei wird klar auf bestehende sektorspezifische Regelungen (INSPIRE, Umweltberichterstattung, ...) Bezug genommen.

Die hochwertigen Datensätze (HVD) sind unter einer offenen Lizenz, in einem maschinen-lesbaren Format und über "Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs)" zu veröffentlichen. Unter einer API wird laut Durchführungsverordnung ein Bestand an Funktionen, Verfahren, Definitionen und Protokollen für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und den lückenlosen Datenaustausch verstanden. Sofern im Anhang angegeben müssen die Datensätze zusätzlich als "Massen-Download" zur Verfügung gestellt werden. Unter "Massen-Download" wird eine Funktion verstanden, die das Herunterladen eines vollständigen Datensatzes in einem oder mehreren Paketen ermöglicht.

Am hat die Europäische Kommission die Durchführungsverordnung zu hochwertigen Datensätzen (HVD) angenommen. Die deutsche Fassung der Verordnung wurde auf der "Have-your-say"-Plattform veröffentlicht. Die Europäische Kommission geht davon aus, dass die Verordnung in Kürze im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht wird und anschließend in Kraft treten wird.

Die Verordnung besteht aus zwei Dokumenten, einem Hauptteil und einem Anhang, in dem die zu veröffentlichenden Datensätze für die Kategorien Geospatial, Earth observation and environment, Meteorological, Statistics, Companies and company ownership und Mobility näher beschrieben werden. Dabei wird klar auf bestehende sektorspezifische Regelungen (INSPIRE, Umweltberichterstattung, ...) Bezug genommen.

Die hochwertigen Datensätze (HVD) sind unter einer offenen Lizenz, in einem maschinen-lesbaren Format und über "Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs)" zu veröffentlichen. Unter einer API wird laut Durchführungsverordnung ein Bestand an Funktionen, Verfahren, Definitionen und Protokollen für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und den lückenlosen Datenaustausch verstanden. Sofern im Anhang angegeben müssen die Datensätze zusätzlich als "Massen-Download" zur Verfügung gestellt werden. Unter "Massen-Download" wird eine Funktion verstanden, die das Herunterladen eines vollständigen Datensatzes in einem oder mehreren Paketen ermöglicht.

   


Am , 16:00-17:30 Uhr führt das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Kommission ein Webinar zum Thema "INSPIRE Good Practice - Data Service Linking Simplification" durch.

In dem Webinar werden die Ergebnisse und erfolgreiche Umsetzung des INSPIRE-Good-Practice-Dokumentes zu "Data and Service Linking Simplification" vorgestellt. Nähere Informationen zum Webinar sind hier zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nähere Informationen zum Verfahren sowie einen Überblick über die bisher von der MIG verabschiedeten INSPIRE-Good-Practice-Dokumente finden Sie hier.

Die Europäische Kommission hat am einen "Call for evidence" für eine geplante Mitteilung zur Schaffung eines gemeinsamen europäischen Mobilitätsdatenraums veröffentlicht. Noch bis zum können Stellungnahmen über die Have-your-say-Plattform eingereicht werden. 

Der gemeinsame europäische Mobilitätsdatenraum (EMDS) zielt darauf ab, im Hinblick auf eine größere Effizienz, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Resilienz des Verkehrs den Datenzugang, die Bündelung sowie den Austausch von Daten zu erleichtern. Er beruht auf Initiativen und Anwendungen im Zusammenhang mit Verkehrsdaten und wird durch Initiativen zur Förderung der Interoperabilität, der Sicherheit sowie der Verfügbarkeit und Bereitstellung von Daten und Diensten unterstützt.

In der geplanten Mitteilung werden die wichtigsten Merkmale, Ziele, Governance, Meilensteine und unterstützende Maßnahmen des EMDS beschrieben.

Neben der Möglichkeit eine Stellungnahme zum Call for evidence abzugeben, sind Workshops mit Interessensträgern für das vierte Quartal 2023 geplant, auf denen die wichtigsten Punkte, die die Kommission mit der Mitteilung angehen will, erörtert werden sollen. Interessensträger aus allen Tätigkeitsfeldern in den Bereichen Verkehr und Mobilität, die u. a. durch die Antworten auf den aktuell laufenden "Call for evidence" ermittelt werden, werden zu den Workshops eingeladen. 

Am  informiert die deutsche Vertretung der MIG-T im Rahmen einer Online-Veranstaltung über aktuelle Themen aus der INSPIRE MIG(-T). Hannes Reuter von der Europäischen Kommission wird uns über die gemachten Erfahrungen von Eurostat bei der Bildung von pan-Europäischen Geodatensätzen berichten. Außerdem stellen wir zwei neue INSPIRE-Good-Practice-Dokumente näher vor und informieren wie gewohnt über die aktuellen Aktivitäten in der MIG-T. 

Die Online-Veranstaltung "INSPIRE" richtet sich vor allem an Interessierte aus dem Lenkungsgremium GDI-DE, den Kontaktstellen GDI-DE bei Bund und Ländern sowie den Arbeitskreisen der GDI-DE. Die Teilnahme ist darüber hinaus für alle weiteren Interessierten aus dem Netzwerk der GDI-DE möglich.

Die Zugangsdaten für die Teilnahme sowie die Agenda sind hier zu finden.

Konkrete Themenvorschläge oder Fragestellungen, auf die im Rahmen der Veranstaltung eingegangen werden sollen, können gerne vorab über die Kommentarfunktion auf der Wiki-Seite abgegeben werden.

Am , 13:30-15:30 Uhr führt das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Kommission ein Webinar zum Thema "INSPIRE Good Practice - GeoPackage and implementation practice" durch.

In dem Webinar werden der aktuelle Status des INSPIRE-Good-Practice-Dokuments zu "GeoPackage encoding of INSPIRE datasets" sowie einige erste Beispiele der erfolgreichen Umsetzung vorgestellt. Nähere Informationen zum Webinar sind hier zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nähere Informationen zum Verfahren sowie einen Überblick über die bisher von der MIG verabschiedeten INSPIRE-Good-Practice-Dokumente finden Sie hier.


Am  informiert die deutsche Vertretung der MIG-T im Rahmen einer Online-Veranstaltung über aktuelle Themen aus der INSPIRE MIG(-T). 

Die Online-Veranstaltung "INSPIRE" richtet sich vor allem an Interessierte aus dem Lenkungsgremium GDI-DE, den Kontaktstellen GDI-DE bei Bund und Ländern sowie den Arbeitskreisen der GDI-DE. Die Teilnahme ist darüber hinaus für alle weiteren Interessierten aus dem Netzwerk der GDI-DE möglich.

Die Zugangsdaten für die Teilnahme sowie die Agenda werden rechtzeitig vor der Veranstaltung hier bekannt gegeben.

Konkrete Themenvorschläge oder Fragestellungen, auf die im Rahmen der Veranstaltung eingegangen werden sollen, können gerne vorab über die Kommentarfunktion auf der Wiki-Seite abgegeben werden.

Die der INSPIRE-Registry zugrunde liegende Software Re3gistry wurde am   auf die Version 2.3.1 aktualisiert

Die Version bietet mehrere Verbesserungen und neue Funktionen, wie z. B. eine Verwaltungsschnittstelle zum Hinzufügen und Ändern des Status von Objekten und die Möglichkeit, den gesamten Lebenszyklus von Objekten gemäß dem in der ISO-Norm 19135 definierten Arbeitsablauf zu verfolgen, was insbesondere im Rahmen der Registerverwaltung relevant ist.

Die wichtigsten Funktionalitäten im Überblick:

  • Benutzerfreundliche Bearbeitungsoberfläche zum Hinzufügen, Bearbeiten und Verwalten von Registern und Referenzcodes
  • Verwaltung des gesamten Lebenszyklus der Referenzcodes (basierend auf der ISO-Norm 19135)
  • Äußerst flexible und anpassbare Datenmodelle
  • Unterstützung für mehrsprachige Inhalte
  • Unterstützung für die Versionierung
  • RESTful API mit Inhaltsverhandlung (einschließlich OpenAPI 3 Deskriptor)
  • Freitext-Suche
  • Unterstützte Formate: HTML, ISO 19135 XML, JSON, RDF/XML, Re3gistry XML, CSV.
  • Mehrere Authentifizierungsoptionen.
  • Extern verwaltete Elemente, die über URI referenziert werden.
  • Web-App für den Zugriff auf die Referenzcodes in einer für Menschen lesbaren Form.

Weitere Informationen finden Sie im Re3gistry Helpdesk Repository.


Die Version 2022.3 des INSPIRE Reference Validator wurde am  veröffentlicht. Die neue Version umfasst diverse Bugfixes. Nähere Informationen zum Update finden sich auf Github. Das Update wird voraussichtlich Anfang Oktoberin der GDI-DE Testsuite verfügbar sein.

Feedback zur neuen Version kann über den Validator Helpdesk in Github eingebracht werden.

Die Europäische Kommission hat am  das Release 2022.2 der INSPIRE UML-Modelle veröffentlicht. Das Release umfasst folgende kleinere ("non-breaking") Änderungen:

  • #11 - [SO] changed soilDerivedObjectObservation multiplicity from 1 to [1..*] - non breaking change
  • #14 - [GE] introduced multiplicity for geophObjectSet and geophObjectMember associations - non breaking change
  • #25 - [EL] changed endLifespanVersion multiplicity from 1 to [0..1]- non breaking change

Die Änderungen korrespondieren mit entsprechenden Änderungen der zugehörigen XML-Schemata und/oder der Technical Guidance Dokumente.

Die Änderung wurde im Rahmen des Governance-of-INSPIRE-Artefacts-Prozesses innerhalb der Arbeitsgruppe "Governance of INSPIRE Artefacts", der MIG-T und der MIG abgestimmt, siehe auch Governance of INSPIRE artefacts - neuer Workflow zur Pflege der INSPIRE Artefakte

Die INSPIRE UML-Modelle werden zweimal jährlich aktualisiert, das nächste Release ist am  geplant.

Die Europäische Kommission hat am  das Release 2022.2 der INSPIRE XML Schemata veröffentlicht. Das Release umfasst größere ("breaking") und kleinere ("non-breaking") Änderungen der folgenden Schemata:

  • PF (V4.0.2)
  • us-net-th (v4.0.1)
  • inspire_vs (v1.0.2)
  • EL (v4.0.1)
  • MR (v4.0.1)

Alle aktuellen Schemata sind hier abgelegt: https://inspire.ec.europa.eu/schemas/. Die vorhergehenden Schemata sind hier verfügbar: https://inspire.ec.europa.eu/schemas/2022.1/.

Die Änderung wurde im Rahmen des Governance-of-INSPIRE-Artefacts-Prozesses innerhalb der Arbeitsgruppe "Governance of INSPIRE Artefacts", der MIG-T und der MIG abgestimmt, siehe auch Governance of INSPIRE artefacts - neuer Workflow zur Pflege der INSPIRE Artefakte

Die INSPIRE XML Schemata werden zweimal jährlich aktualisiert, das nächste Release ist am  geplant. 

Die Europäische Kommission hat am  das Release 2022.2 der INSPIRE Technical Guidance Documents veröffentlicht.

Das Release umfasst größere ("breaking") und kleinere ("non-breaking") Änderungen zu folgenden Technical Guidance Dokumenten:

Die aktuellen Versionen der Technical Guidance Dokumente sind in den Formaten AsciiDoc, HTML und PDF auf GitHub veröffentlicht.

Version 3.2.0 des Technical Guidance Dokumentes zur Umsetzung von INSPIRE-Darstellungsdiensten berücksichtigt nun, dass ein Darstellungsdienst harmonisierte und/oder nicht-harmonisierte Layer enthalten kann. Hierfür wurden die Requirements 33, 39, 42 und 85 angepasst. Im nächsten Schritt können nun die Tests des INSPIRE Reference Validators nachgezogen werden.

Die Änderungen wurden im Rahmen des Governance-of-INSPIRE-Artefacts-Prozesses innerhalb der Arbeitsgruppe "Governance of INSPIRE Artefacts", der MIG-T und der MIG abgestimmt, siehe auch Governance of INSPIRE artefacts - neuer Workflow zur Pflege der INSPIRE Artefakte

Die INSPIRE Technical Guidance Documents werden zweimal jährlich aktualisiert, das nächste Release ist am  geplant. 

Die Europäische Kommission hat ein "Staff Working Document" (Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen) zur Evaluierung der INSPIRE-Richtlinie veröffentlicht.

Darin stellt sie zusammenfassend fest (Zusammenfassung des Evaluierungsberichtes in deutscher Sprache): 

Gegenüber der Ausgangssituation im Jahr 2007, als öffentliche Verwaltungen so gut wie keine Geodaten elektronisch austauschten, konnten erhebliche Fortschritte erzielt werden. Mit der INSPIRE-Richtlinie wurde ein Rahmen für die Verbreitung von Geodaten nach den FAIR-Grundsätzen (auffindbare, zugängliche, interoperable und wiederverwendbare Daten) geschaffen und so die Effizienz des Datenaustauschs verbessert. Der wichtigste unmittelbare Mehrwert der INSPIRE-Richtlinie besteht darin, dass die gemeinsame Nutzung von Daten als ein Grundprinzip herausgestellt wird und der Aufbau von Governance-Strukturen, die EU-weite Interoperabilität, die Erschließung öffentlicher Daten, eine bessere Transparenz sowie die Zentralisierung von Fachwissen auf EU-Ebene gefördert werden. Durch die wirksame Positionierung der INSPIRE-Richtlinie in der entstehenden europäischen Daten-Governance-Landschaft und als einer der Schlüsselfaktoren für den künftigen Datenraum für den Grünen Deal kann der EU-Mehrwert der Richtlinie aufrechterhalten und weiter gesteigert werden und gleichzeitig die Umsetzung der Strategien des Grünen Deals sowie die Umweltdemokratie durch mehr Transparenz gefördert werden. 

Bei der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie bestehen jedoch nach wie vor Lücken sowie technische und organisatorische Hindernisse, die sich auch auf die gemeinsame Nutzung und Weiterverwendung vorhandener Geodaten erstrecken. Die Bewertung ergab, dass es dem Rechtsrahmen durch die technische Überspezifizierung der INSPIRE-Richtlinie und angesichts der technologischen Entwicklungen an Zukunftsfähigkeit mangelt und die volle Entfaltung seines Potenzials beeinträchtigt wird. Die Interoperabilität (von Daten und Diensten) wurde als wichtigster Kostenfaktor bei der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie eingestuft. Bei der Umsetzung besteht im Hinblick auf die übermäßig detaillierten Interoperabilitätsanforderungen Vereinfachungspotenzial. Dabei könnte auch der Rechtsrahmen technologieneutral gestaltet und die Kosteneffizienz erhöht werden, indem die Verwendung von Standardinstrumenten bei der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie ermöglicht wird. Außerdem sollte bei der Anwendung von Datenspezifikationen ein gewisser Ermessensspielraum eingeräumt werden. Mit der INSPIRE-Richtlinie allein kann die grenzüberschreitende und sektorübergreifende Interoperabilität nicht ausreichend sichergestellt werden. Es bedarf zusätzlicher Anstrengungen, um Geodaten für Endnutzer verwendbar zu machen, wie es das Beispiel des Europäischen Meeresbeobachtungs- und Meeresdatennetzwerks (EMODnet) im Bereich Meeresgewässer veranschaulicht.

Zusammenfassend hat die Bewertung gezeigt, dass die INSPIRE-Richtlinie nach wie vor hohe Relevanz in Bezug auf die Beseitigung von Hindernissen bei der gemeinsamen Nutzung von Daten aus der Vergangenheit und auf den Datenbedarf der Zukunft besitzt. Angesichts dieser zunehmenden Relevanz hat sich auch herausgestellt, dass der Rechtsrahmen im Hinblick auf seine Wirksamkeit verbessert werden kann. Durch eine Modernisierung dank einer besseren Umsetzung wird das Eingreifen zu einem entscheidenden Instrument für die Bereitstellung der erforderlichen Daten zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen (europäischer Grüner Deal), für die Stärkung der Umweltdemokratie und für die Förderung der entstehenden Datenwirtschaft (gemeinsame europäische Datenräume).

Der Evaluierungsbericht umfasst folgende Dokumente:

Am , 14:00 bis 15:30 Uhr findet ein Webinar zum Thema "GAIA-X for INSPIRE" statt.

GAIA-X schafft ein offenes, transparentes und sicheres föderiertes digitales Ökosystem, in dem Daten und Dienste gemeinsamen Regeln folgen und frei und sicher erstellt und gemeinsam genutzt werden können. Nach dieser Definition überschneiden sich die Ziele von GAIA-X mit den Zielen von INSPIRE. Eine spezielle GAIA-X 4 INSPIRE-Studie hat diese Überschneidung und die "inspirierenden" Teile von GAIA-X untersucht. Im Rahmen des Webinars wird GAIA-X näher vorgestellt und wie INSPIRE davon profitieren kann.