Blog-Eintrag vom Februar, 2026

Mit dem neuen einheitlichen SEMIC Validator stellt Interoperable Europe erstmals eine zentrale Plattform bereit, um Daten und Datenmodelle gegen europäische semantische Spezifikationen zu prüfen. Statt mehrere Werkzeuge einzeln aufzurufen, können nun alle relevanten DCAT‑AP‑Profile sowie der SEMIC Style Guide über ein gemeinsames Validierungsportal zur Qualitätsprüfung von Daten und Datenmodellen genutzt werden.

Validierung ist ein zentraler Baustein semantischer Interoperabilität. Der SEMIC Validator hilft dabei, frühzeitig Qualitätsprobleme zu erkennen und sicherzustellen, dass Metadaten und Datenmodelle den europäischen Vorgaben entsprechen. Er unterscheidet zwischen Fehlern, die eine Nicht‑Konformität anzeigen und Warnungen, die auf potenzielle Verbesserungen oder Abweichungen von Best Practices hinweisen.

Es werden zwei zentrale Anwendungsfälle bedient:

  • SEMIC SHACL Validator: Validierung von Daten (RDF/XML, JSON-LD, ...) gegen DCAT‑AP, DCAT‑AP HVD, MLDCAT‑AP, BRegDCAT‑AP und CPSV‑AP

  • SEMIC XML Validator: Prüfung der Konformität von Datenmodellen (UML) gegenüber dem SEMIC Style Guide

Beide Werkzeuge sind über eine gemeinsame Oberfläche erreichbar und ermöglichen eine einheitliche, transparente und leicht zugängliche Qualitätskontrolle.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Die Interoperable Europe Academy bietet einen neuen, kostenlosen Online‑Kurs an, der eine kompakte Einführung in DCAT‑AP gibt - den europäischen Standard zur Beschreibung von Datenkatalogen. Der Kurs zeigt, wie DCAT‑AP dabei hilft, Auffindbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Daten in Datenräumen zu verbessern.

In weniger als einer Stunde vermittelt das Training praxisnah, wie Organisationen DCAT‑AP nutzen können, um interoperable Datenräume aufzubauen und Innovation im digitalen Ökosystem voranzutreiben. 

direct hit An wen richtet sich der Kurs?

Der Kurs ist ideal für alle, die in einem Datenraum‑Kontext arbeiten oder sich dafür interessieren - auch ohne Vorkenntnisse zu Semantik oder Datenkatalogen. 

Damit eignet er sich besonders für:

  • Fachleute aus thematischen Datenräumen

  • Mitarbeitende in Verwaltungen, Organisationen oder Projekten, die Daten bereitstellen oder nutzen

  • Personen, die sich mit Interoperabilität, Open Data oder Datenmanagement beschäftigen

books Was sind die Inhalte des Kurses?

Der Kurs besteht aus fünf Kapiteln und vermittelt:

  • Verständnis von DCAT‑AP und seiner Rolle in Data Spaces

  • Praktische Anwendung von DCAT‑AP zur Verwaltung von Open Data

  • Vorteile des Standards für Interoperabilität und Datenqualität

  • Technische Grundlagen für die Einführung von DCAT‑AP in Datenräumen

Nach Abschluss wissen Teilnehmende, wie DCAT‑AP konkret eingesetzt werden kann, um Datenräume effizienter und nachhaltiger zu gestalten. 

compass Wie kann ich teilnehmen?

Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt über die Interoperable Europe Academy. Einfach anmelden, einschreiben und direkt starten. Der Kurs dauert rund 45 Minuten.

backhand index pointing right Zum Kurs geht es hier.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Im Januar haben wir berichtet, dass der Open Data Maturity Report 2025 veröffentlicht worden ist. Hierzu bietet die data.europa academy am ein Webinar an.


spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 10:00–11:30 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Das europäische Open Data Maturity (ODM) Assessment 2025 zeigt, wie weit die Mitgliedstaaten bei der Bereitstellung, Datenqualität und Wirkung offener Verwaltungsdaten sind. Das Webinar macht die Ergebnisse zugänglich und erläutert, wie die Bewertung funktioniert und welche Entwicklungen sich in den vier Dimensionen – Governance und Strategie, Portal, Datenqualität und Wirkung – abzeichnen.

pushpin Inhalte des Webinars:

Arman Behrooz, Mitautor des Berichts, führt in die Methodik und die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen ODM‑Bewertung ein. Anschließend gibt Alicia Nieto Ramos vom spanischen Ministerium für digitale Transformation Einblicke in die Iniciativa Aporta und zeigt, wie nationale Strategie, ein leistungsfähiges Portal und ein Fokus auf Wirkung Spaniens Open‑Data‑Reife stärken. Thanh Ha Le von der französischen Interministeriellen Direktion für Digitales ergänzt praktische Ansätze aus Frankreich, insbesondere zur Steigerung von Wirkung und Wiederverwendung offener Daten.

Im Anschluss haben Teilnehmende die Möglichkeit, in einer Q&A‑Session direkt mit den Referierenden ins Gespräch zu kommen.


light bulb Hinweis: Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit dem Link zum Webinar und einem Kalendereintrag. Das Webinar wird aufgezeichnet und als Teil des Kurses Measuring the impact of open data veröffentlicht.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung

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Die Europäische Kommission lädt am  zu einem Webinar ein, das zeigt, wie zentrale Interoperable-Europe-Ressourcen in der Verwaltungspraxis eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht, wie öffentliche Stellen diese Angebote für die Umsetzung des Interoperable Europe Act nutzen und sich gleichzeitig mit der Kommission sowie mit Fachleuten aus ganz Europa vernetzen können.

pushpin Inhalte des Webinars:

Das Webinar beleuchtet drei Bereiche, die Verwaltungen unmittelbar unterstützen:

  • Gemeinsam gestalten in der Interoperable Europe (IOPEU) Community
    Austausch mit Fachleuten aus anderen Mitgliedstaaten und aktive Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Interoperable Europe.

  • Interoperabilität messen und verbessern mit IOPEU Monitoring
    Nutzung evidenzbasierter Daten, Werkzeuge und Ressourcen, um Fortschritte sichtbar zu machen und gezielt Handlungsfelder zu identifizieren.

  • Digitale Kompetenzen stärken in der Interoperable Europe Academy
    Aufbau fortgeschrittener digitaler Fähigkeiten und Zugriff auf Expert*innenmaterialien, um organisationsweite Interoperabilität zu fördern.

Die Teilnehmenden erhalten Einblicke aus erster Hand: Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Mitgliedstaaten berichten, wie sie die gemeinsamen Ressourcen bereits eingesetzt und in konkrete Maßnahmen in ihren Verwaltungen übersetzt haben. Live-Demonstrationen zeigen zudem, wie die Werkzeuge funktionieren und welchen Mehrwert sie im Alltag bieten.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Die Europäische Kommission hat ihren ersten Jahresbericht über die Interoperabilität in der Union veröffentlicht. Der Bericht bietet einen Überblick über die Fortschritte seit Inkrafttreten des Interoperable Europe Act (IEA) im April 2024.

Interoperabilität als Schlüssel für moderne Verwaltungsdienste

Interoperabilität ermöglicht es öffentlichen Verwaltungen, Systeme, Daten und Prozesse über Organisations- und Ländergrenzen hinweg reibungslos zusammenzuführen. Das reduziert Doppelstrukturen, senkt Kosten und erleichtert Bürgerinnen und Bürgern wie Unternehmen den Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen.

Laut Kommission könnten die Maßnahmen des IEA jährlich bis zu 5 Milliarden Euro einsparen – durch weniger redundante IT‑Investitionen und geringere Verwaltungsaufwände. Gleichzeitig unterstützt der Rechtsrahmen das Ziel der Digitalen Dekade, bis 2030 alle zentralen öffentlichen Dienste online verfügbar zu machen.

Ein Jahr Interoperable Europe Act: Von der Regulierung zur Umsetzung

Der Bericht zeigt, dass der IEA im ersten Jahr deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Die wichtigsten Entwicklungen:

Governance-Strukturen stehen

  • Der Interoperable Europe Board wurde eingerichtet und steuert die Umsetzung auf EU‑Ebene.

  • Mitgliedstaaten und Kommission entwickeln gemeinsam eine europaweite Interoperabilitätsagenda.

Interoperable Europe Portal als zentrale Anlaufstelle

  • Das Portal bündelt Lösungen, Leitfäden, Bewertungswerkzeuge und Schulungsangebote.

  • Ziel ist die Wiederverwendung digitaler Lösungen über Verwaltungs- und Ländergrenzen hinweg.

Innovationsförderung durch regulatorische Sandboxes

  • Ein neuer Durchführungsrechtsakt definiert, wie Mitgliedstaaten innovative digitale Lösungen unter realen Bedingungen testen können.

  • Die Sandboxes sollen regulatorisches Lernen ermöglichen und Innovation beschleunigen.

Stärkung von Kompetenzen

  • Die Interoperable Europe Academy verzeichnete über 12.000 neue Teilnehmende.

  • Das Angebot unterstützt Fachkräfte dabei interoperable digitale Dienste zu entwickeln.

Interoperabilitätsbewertungen verpflichtend

  • Seit Januar 2025 sind Bewertungen für neue oder wesentlich überarbeitete transeuropäische digitale öffentliche Dienste verpflichtend.

  • Leitlinien stehen in allen EU‑Sprachen bereit und werden bereits breit angewendet.

Wachsende Community

Ausblick 2026: Umsetzung der Interoperabilitätsagenda

Für 2026 kündigt die Kommission folgende Schwerpunkte an:

  • Start der Umsetzung der ersten Interoperable Europe Agenda mit klar priorisierten Maßnahmen.

  • Veröffentlichung der ersten Interoperable Europe‑zertifizierten Lösungen.

  • Ausbau der Unterstützungsangebote über Portal und Academy.

  • Weiterentwicklung der Interoperabilitätsbewertungen, um sie praxisnäher und weniger administrativ zu gestalten.

  • Stärkung der digitalen Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit Europas.


backhand index pointing right Der Jahresbericht über die Interoperabilität in der Union kann hier (in deutscher Sprache) heruntergeladen werden.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Mit der Interoperable Europe Agenda 2026 hat das Interoperable Europe Board erstmals eine Jahresagenda unter dem Interoperable Europe Act verabschiedet. Sie definiert sieben prioritäre Maßnahmen, die die europäische Verwaltungsdigitalisierung im kommenden Jahr prägen sollen.

Ein gemeinsames Zielbild für Interoperabilität in Europa

Die Agenda setzt auf ein abgestimmtes europäisches Architekturverständnis. Dazu gehört ein umfassendes Mapping bestehender Interoperabilitätslösungen entlang der European Interoperability Reference Architecture (EIRA). Ziel ist es, die Vielzahl vorhandener Komponenten sichtbarer und leichter wiederverwendbar zu machen.

Ein zentrales Element ist die Einführung des Labels „Interoperable Europe Solutions“, das hochwertige, etablierte Lösungen kennzeichnet. Zu den ersten ausgezeichneten Komponenten gehören unter anderem die Core Vocabularies sowie DCAT‑AP.

Semantische Standards und Register im Fokus

Die Agenda betont die Bedeutung semantischer Interoperabilität als Grundlage für vernetzte Verwaltungsdienste. Geplant ist der Aufbau eines europäischen semantischen Registers, das nationale und europäische Modelle zusammenführt. Ergänzend sollen bestehende Spezifikationen wie CPSV‑AP weiter verbreitet und in der Praxis gestärkt werden.

Offene und wiederverwendbare Lösungen stärken

Die Agenda unterstreicht die Rolle offener Technologien für digitale Souveränität. Der EU Open Source Solutions Catalogue soll weiter ausgebaut werden, um wiederverwendbare Komponenten leichter auffindbar zu machen. Ergänzend entstehen Leitlinien für das Teilen und Wiederverwenden von Interoperabilitätslösungen – ein Kernelement des Interoperable Europe Act.

Finanzierung über Multi‑Country Projects

Im Digital Europe Work Programme 2025-2027 ist ein neues Multi‑Country Project vorgesehen, das innovative und vernetzte öffentliche Verwaltungen unterstützt. Es soll gemeinsame Bedarfe identifizieren, Interoperabilitätslösungen entwickeln und grenzüberschreitend ausrollen. Die Ausschreibung läuft noch bis 19. Mai 2026.

Jährlicher Zyklus für kontinuierliche Weiterentwicklung

Die Agenda 2026 ist der erste Jahreszyklus unter dem Interoperable Europe Act. Die Prioritäten wurden gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und der Community erarbeitet. Künftige Agenden werden jährlich aktualisiert, um neue Bedarfe, Technologien und Erfahrungen aus der Umsetzung zu berücksichtigen.

backhand index pointing right Die Interoperable Europe Agenda 2026 kann hier heruntergeladen werden.


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