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GeoDatenInfrastruktur Mecklenburg-Vorpommern (GDI-MV)

Version 2. (0818.0409.20242025)

Koordinierungsstelle für Geoinformationswesen (KGeo)

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Im Rahmen des Aufbaus der GDI-DE  und  der  technischen  Umsetzung  der  INSPIRE - Anforderungen nimmt das GeoMIS.MV im GeoPortal.MV die Rolle eines zentralen Knotens für Mecklenburg-Vorpommern ein. Über eine standardisierte Schnittstelle (CSW 2.0.2) ist das GeoMIS.MV an den „Deutschland-Knoten“, den Geodatenkatalog.de, angeschlossen. So werden die Metadaten im GeoMIS.MV nicht isoliert, sondern sind auch für andere Metadatenkataloge sichtbar und auffindbar. An der Spitze dieser Architektur steht als europäischer Einstiegsknoten das EU-INSPIRE-Geoportal. (http://inspire-geoportal.ec.europa.eu)

Die Übergabe der Metadaten an den Geodatenkatalog.de erfolgt per CSW-Schnittstelle via „Harvesting“. Dabei wird zu einem definierten Zeitpunkt (Freitag 14:00 Uhr) der vorhandene Bestand für Mecklenburg-Vorpommern im Geodatenkatalog.de gelöscht und alle Metadaten aus dem GeoMIS.MV und den angeschlossenen Katalogen importiert. Bei der Übernahme wird eine vereinfachte Validierung durchgeführt: Metadaten, die bestimmte Grundbedingungen nicht erfüllen werden nicht übernommen und dokumentiert. Die Ergebnisse des Harvesting werden veröffentlicht, detaillierte Informationen werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

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Das GeoMIS.MV beinhaltet derzeit physisch nur „eigene“ Metadaten, die durch Metadatenredakteure der geodatenhaltenden Stellen eingetragen wurden. Bei einer Suchanfrage im GeoMIS.MV werden darüber hinaus jedoch auch Metadaten gezeigt, die durch eine Indizierung per CSW-Schnittstelle aus anderen Metainformationssystemen recherchierbar sind. Innerhalb einer solchen „verteilten Suche“ gefundene Metadaten liegen physisch weiterhin in den originären Katalogen und werden auch nur dort erfasst und gepflegt. 
Dieser Anschluss bewirkt jedoch nicht, dass auch umgekehrt bei einer Suche ausgehend von einem Fachkatalog Inhalte des GeoMIS.MV oder sogar des Geodatenkatalog.de recherchierbar sind.

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Das Harvesting der Metadaten aus dem GeoMIS.MV in den Geodatenkatalog.de ermöglicht die automatisierte Übernahme von Metadaten zu Georessourcen, die unter Open Data fallen und im GovData-Portal in das GOVDATA-Portal (https://www.govdata.de/) für frei zugängliche Verwaltungsdaten gelistet werden sollen.Das Open Government Portal GovData generiert aus den vom Geodatenkatalog.de importierten Metadaten die benötigten Informationen. Nach einheitlichen und abgestimmten Abbildungsregeln .
In einem mit der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) detailliert abgestimmten Übernahmeprozess werden die für Open Data relevanten ISO-Metadaten aus dem Geodatenkatalog.de in das DCAT-AP.de Format transformiert und in das Open Government Portal GOVDATA übernommen.
Alle Für alle Metadaten der GDI-MV, die die Open Data-Kriterien erfüllen und im GovDataGOVDATA-Portal auffindbar sein sollen, müssen bereits gelten daher im GeoMIS.MV entsprechend aufzubereiten werden. Dies erspart eine separate besondere Erfassungsregeln. Die Beachtung dieser Regeln erspart jedoch die doppelte Erfassung der Metadaten im Open Data-Portal.

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  • Open Data-Portale sind „Daten-orientiert“, d.h. im Fokus steht die freie Daten-Ressource. Informationen wie die Kennzeichnung als Open Data-relevant (s.5.2.2.3.3.) sowie Lizenz- bzw. Nutzungsbedingungen (s.5.3.2.3.6.) sind im Metadatensatz zur Daten-Ressource anzugeben.
  • Dienste (WMS, WFS, Atom-Feed) ermöglichen den Zugriff auf eine Daten-Ressource und haben in Open Data-Portalen keine eigenen Metadatensätze. Entscheidend für den Zugang zu den offenen Daten ist daher eine funktionierende korrekte Daten-Dienste-Kopplung (s.5.3.2.2.) in den Metadaten, da ausschließlich . Nur darüber die Dienste der können die Download- und Darstellungsdienste ihren zugehörigen Daten -Ressource zugeordnet werden, wenn keine direkte Downloadmöglichkeit für diese offenen Daten existiert!

Die jeweils speziell für Open Data erforderlichen Informationen in den Metadaten sind in Kapitel 5 im Einzelnen erläutert. Darüber hinaus gelten alle übrigen Regelungen (INSPIRE und Nicht-INSPIRE) unverändert auch für Metadaten zu Open Data-Ressourcen.

Die EU-Kommission hat in der "Durchführungsverordnung zur Festlegung bestimmter hochwertiger Datensätze und der Modalitäten ihrer Veröffentlichung und Weiterverwendung" (HVD-Verordnung) [REF 14] eine Liste besonders hochwertiger Datensätze (High Value Datasets) veröffentlicht, die öffentliche Stellen kostenlos in einer offenen Lizenz zur Verfügung stellen sollen. Für diese Datensätze ist neben der Verwendung einer freien Lizenz auch die Zuordnung in eine von sechs Themenkategorien vorgesehen.

Durch diese Durchführungsverordnung wurde auch ein fester Bezug zwischen INSPIRE-Themen und HVD-Kategorien vorgegeben. Dieser ist in Tabellenform im Bereich Hilfstabellen unter: „Zuordnung der INSPIRE-Themen zu den HVD-Kategorien“ abgebildet.

Durch diese Zuordnung in Form eines zusätzlichen Schlüsselworts aus einem definierten Vokabular wird die Betroffenheit gegenüber der HVD-Richtlinie angezeigt. Diese Kennzeichnung bildet die Grundlage für das zukünftige Monitoring der HVD-Verordnung.
Detaillierte Vorgaben finden sich unter Punkt 5.2.2.3.3 dieses Leitfadens.

3.    Allgemeine Grundsätze zur Erfassung von Metadaten 

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Die Einhaltung der verpflichtenden und konditionalen Festlegungen der GDI-DE oder INSPIRE kann in der Testsuite GDI-DE geprüft werden. In den Metadatenkonventionen der GDI-DE [REF 4] dokumentierten dokumentierte Festlegungen dienen einerseits einer höheren Homogenität der Metadaten in der GDI-DE (und damit einer besseren Auswert- und Interpretierbarkeit) und sollen andererseits die für die Verwendung der Metadaten für INSPIRE notwendige Einhaltung von Vorgaben seitens der EU (sowohl Grundsätzliches aus der IR 1205/2008 als auch Details aus der INSPIRE Technical Guidance Metadata) befördern. Stellenweise hat die GDI-DE auch Präzisierungen von INSPIRE-Vorgaben vorgenommen. Für Tests zu den GDI-DE-Konventionen und den EU-Vorgaben existiert mit der GDI-DE Testsuite ein zentrales Tool, das seit Mai 2020 in einer vollständig neuen Implementierung zur Verfügung steht und diverse Testszenarien (Metadaten GDI-DE oder Metadaten INSPIRE, optional Metadaten zu OpenData etc.) abdeckt. Die für Metadatentests auswählbaren Konformitätsklassen beziehen sich auf die Version 2.0 der Metadatenkonventionen der GDI-DE sowie die Version 2.0.1 der INSPIRE Technical Guidance Metadata.

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Der besondere Vorteil bei der Nutzung der GDI-DE Testsuite liegt darin, dass bei Anlage eines Gruppentests eine einzelne Testdefinition zugleich für die spezifischen Tests der GDI-DE und die grundsätzlichen Tests des INSPIRE Reference Validators genutzt werden kann.

Dabei sind wird für INSPIRE-Relevante Metadaten die Testklassen „INSPIRE Metadata TG 2.0 – data sets and data sets series“ sowie Testklasse „GDI-DE Konventionen für INSPIRE-konforme Metadaten (2v2.0)“ bei Daten-Metadaten und die Testklassen INSPIRE Metadata TG 2.0 – network services“ sowie empfohlen. Bei nicht von INSPIRE betroffenen Metadaten ist die Testklasse „GDI-DE Konventionen für INSPIREGDI-DE-konforme Metadaten (2v2.0) “ bei Dienstemetadaten auszuwählen. Bei nicht von INSPIRE betroffenen Metadaten können die INSPIRE-Testklassen entfallen

Im Zuge der Prüfung von Metadaten für Im Zuge der Prüfung von Metadaten für das INSPIRE-Monitoring sind daher die seitens der GDI-DE (und mittelbar der EU) zur Verfügung gestellten Tests zur Prüfung der Metadaten sehr empfehlenswert, um die Prüfergebnisse zur Verbesserung der Metadaten zu nutzen! Anhang A+B enthält Tabellen, die die Zuordnung der Fehlermeldungen aus der Testsuite und dem Monitoring zu den einzelnen Metadatenelementen erleichtern.

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Ergänzend zu den vorgenannten Testmöglichkeiten stellt die EU über das INSPIRE Geoportal ein Tool zur Prüfung von bereit.
Der „INSPIRE INSPIRE Reference Validator“ Validatorwurde zur Überprüfung der Übereinstimmung mit den grundlegenden INSPIRE-Vorgaben seitens der EU entwickelt. Das Ergebnis der Überprüfung im INSPIRE Reference Validator ist ein aussagekräftiger Anhaltspunkt, um die Konformität der eigenen Metadaten im Hinblick auf INSPIRE (insbes. Technical Guidance) festzustellen. Außerdem wird eine zusätzliche Konformitätsklasse zur Überprüfung der für das INSPIRE-Monitoring relevanten Angaben zum „Spatial Scope“ und den „Priority Data Sets“ angeboten.  
Die

 Die GDI-DE informiert im Wiki über diese Werkzeuge zur Qualitätssicherung und verlinkt auf zugehörige Anleitungen.

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Nr.FeldnameInhaltgilt fürISOINSPIRE
Datensätze, Serien, AnwendungenDienste
B.1TitelName/Bezeichnung der Ressource (Freitext, siehe Besonderheiten)jajaPflichtPflicht
B.2KurztitelAlternativer Name/Bezeichnung der Ressource (Freitext)jajaoptionaloptional
B.3ZusammenfassungKurzbeschreibung, Überblick (Freitext)jajaPflichtPflicht
B.4ZweckZusammenfassung für welchen Zweck oder mit welcher Absicht die Ressource erstellt wurde.jajaoptionaloptional
B.5BearbeitungsstatusBearbeitungsstatus des Datenbestands oder einer Revision.jajaoptionaloptional
B.6VorschaugrafikFunktion zur Einbettung einer Grafik für die Anzeige in den Suchergebnissen (Datenformat: JPG / PNG / GIF)jajaoptionaloptional
B.7DatumDatum der Veröffentlichung (Publikation), der letzten Überarbeitung (Revision) oder Erstellungsdatum (Erzeugung) der Ressource (siehe Besonderheiten)jajaPflichtPflicht
B.8Kontakt Zuständige Stelle und deren Funktion: Kontaktinformation für Fragen zu den Daten an sich bzw. zum Dienst oder zur Anwendung (siehe Besonderheiten)jajaoptionalPflicht
B.9ReferenzsystemAngabe des/der Koordinatensysteme, die in der Ressource verwendet wurden oder für die Datenabgabe gewählt werden können (Zur Auswahl Werkzeug nutzen!)jajaoptionalPflicht
B.10Geografische AusdehnungBegrenzungsrechteck aus geografischen Koordinaten („Min“ und „Max“), das die Ressource abdecktjajaPflichtPflicht
B.11Geografischer BezeichnerDient zum Rückgriff auf ein Objekt, das die geografische Ausdehnung repräsentiert (siehe Besonderheiten)jajaPflichtoptional
B.12Zeitliche AusdehnungAngabe einer Zeitspanne für die „Gültigkeit“ einer Ressource (siehe Besonderheiten B.7/B.12)jajaoptionaloptional
B.13Vertikale AusdehnungDie vertikale Ausdehnung der Ressource.jajaoptionaloptional
B.14BeziehungsinformationInformation zu assoziierten Datenbeständenjaneinoptionaloptional
B.15Struktur der räumlichen Daten Räumliche Darstellungsart (Vektor, Raster, Text oder TIN)janeinoptionalPflicht
B.16SpracheAngabe der in der Ressource verwen­deten Sprache (nicht Sprache der Metadaten!)janeinoptionalPflicht
B.17Zeichensatz Angabe des Zeichencodestandards, der in der Ressource verwendet wurde janeinoptionalPflicht, wenn nicht UTF-8
B.18Pflege der RessourceAngaben zum Aktualisierungszyklus der beschriebenen Ressourcejajaoptionaloptional
B.19Ressourcenidentifikator (Bezeichner)Angabe eines eindeutigen Identifikators der  Ressource, wird vom System vergeben (siehe Besonderheiten)jajaoptionalPflicht

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Bei gleichartigen Ressourcen verschiedener Stellen, z.B. Denkmale/Schutzgebiete bei Kommunen, sollten Absprachen über ein einheitliches Benennungsmuster getroffen und berücksichtigt werden. Dies ist auch für weitere Metainformationen wie Kurzbeschreibung, Schlüsselwörter, Herkunft etc. sinnvoll. Im Bereich der Vermessungsverwaltung existieren solche Regelungen beispielsweise.
Eine  Schlagwortsuche berücksichtigt dieses Feld häufig nicht. Daher empfiehlt es sich, den Titel der Ressource bzw.  die charakteristischen Bestandteile daraus  zusätzlich  auch  als Schlüsselwörter unter der Registerkarte „Kategorisierung“ zu erfassen.

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Geodaten und Geodatendienste, die einen räumlichen Bereich in Form einer bestimmten Verwaltungseinheit abdecken, können über deren 12-stelligen Regionalschlüssel gezielt auffindbar gemacht werden, wenn der entsprechende Schlüssel in den Metadaten hinterlegt wird. Die Angabe in den Metadaten ist optional, wird aber empfohlen, um detaillierte Auswertungen im Zusammenhang mit dem INSPIRE-Monitoring zu ermöglichen.

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Konkrete Werte zu einzelnen Gemeinden und Ämtern können dem XÖV-Repository (https://www.xrepository.de/details/urn:de:bund:destatis:bevoelkerungsstatistik:schluessel:rs) oder den Publikationen des Statistischen Bundesamtes (https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/_inhalt.html) entnommen werden. Bei der Erfassung von Metadatensätzen im Editor ist der Wert mit dem Regionalschlüssel für Mecklenburg-Vorpommern vorbelegt.

5.1.2.5.

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     Ressourcenidentifikator (B.19)
Anker
b19
b19

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Im GeoMIS.MV wird der Bezeichner der Ressourcenidentifikator durch die Zeichenkette „http://www.geodaten-mv.de/geomis/id/ und den Metadatensatzbezeichner (UUID) automatisch gebildet und eingetragen. Dieser Eintrag kann nicht verändert werden. Über diesen Bezeichner Ressourcenidentifikator lässt sich der Metadatensatz direkt im XML-Format aufrufen.
Mit Hilfe dieses Bezeichners Ressourcenidentifikators lassen sich die Daten mit den zugehörigen Geowebdiensten verknüp­fen. In :  In alle Dienstemetadaten werden die Bezeichner der Ressourcenidentifikatoren der Metadaten von Datensätzen eingetragen, die durch den Dienst angebotenen Daten eingetragen. Die zugänglich sind.
Diese Daten-Dienste-Kopplung ermöglicht es so einer Anwendung (z. B. einer Katalog-Oberfläche), den Nutzer aus dem Suchergebnis zum Datenbestand unmittelbar zu einem Dienst, der diesen Datenbestand visualisieren kann oder einen Download ermöglicht, zu führen. Auch der umgekehrte Weg vom Dienst zu den darin verwendeten Daten ist dadurch gegeben.
Diese Daten-Dienste-Verbindung wird zum einen innerhalb der Metadaten geschaffen, ist also eine Aufgabe der Stelle, die die Metadaten pflegt. Dazu wird im Editor bei der Erstellung/Pflege der Metadaten zum Dienst (Feld „Datensatzverknüpfung“, s. 5.3.2.2.) mit dem angebotenen Werkzeug nach dem Metadatensatz zum Datenbestand gesucht und intern ein Link auf dessen Bezeichner Ressourcenidentifikator gesetzt. Zum anderen sieht das Konzept der Daten-Dienste-Kopplung die Hinterlegung des Bezeichners auch im Capabilities-Dokument des zugehöri­gen Dienstes vor. Für technische Hintergründe wird auf den entsprechenden Abschnitt in den Metadatenkonventionen der GDI-DE [REF 4] verwiesen.

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  • Schlüsselwörtern mit Zuordnung zum gleichen Thesaurus sind in verschiedenen separaten Eingabefeldern zu gruppieren
  • Schlüsselwörtern ohne Thesaurus-Zuordnung werden in einem separaten eigenen Feld erfasst

Durch die Verwendung der Schaltfläche mit einem + Symbol  lassen sich für jeden Thesaurus und für freie Schlüsselwörter getrennte Eingabefelder anlegen.

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Wenn die als „inspireidentifiziert“ gekennzeichneten Datensätze für die europäischen Berichtspflichten von besonderer Bedeutung sind, so müssen sie zusätzlich mit dem Schlüsselwort „Priority Data Set“ gekennzeichnet werden.

Datensätze, die unter Open Data fallen und mit entsprechenden Lizenz- bzw. Nutzungsbedingungen versehen sind, sollen nach Vorgaben des IT-Planungsrates mittels DCAT-AP.de als formalem Austauschformat beschrieben werden. Zur Vermeidung von Doppelerfassungen wurde in der GDI-DE eine Vorgehensweise etabliert, um die Metadaten via Geodatenkatalog.de automatisiert in das GovData-Portal des Bundes zu integrieren.

Metadaten müssen dazu in ausgewählten Elementen definierte folgende Inhalte aufweisen:

  • In den Schlüsselwörtern wird der Begriff „opendata“ eingetragen. Dieses freie Schlüsselwort ist keinem Thesaurus zugeordnet.
  • Die Angaben zur Lizenz werden als Nutzungsbedingung erfasst und zusätzlich strukturiert in genau einem Element im Datenformat JSON (JavaScript Object Notation) hinterlegt.
  • Zusätzlich zu den o.g. Anforderungen müssen Zugriffswege auf die Daten dokumentiert sein, die bei GovData als sog. „Distributionen“ (Online-Verfügbarkeit) dargestellt werden. Daher muss in den Metadaten mindestens eine der folgenden Verlinkungen existieren:
    • Eine Datensatzverknüpfung (Daten-Dienste-Kopplung) zu den Metadaten eines frei zugänglichen Dienstes für den (freien) Zugriff auf die dokumentierten Daten (s. 2.4.5.3.2.2.)
    • Link zum unmittelbaren Download der Daten

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Wenn die beschriebenen Daten als hochwertige Datensätze zu kennzeichnen sind, weil sie unter die HVD-Verordnung fallen, dann erfolgt die Kennzeichnung über den Eintrag der HVD-Kategorie als Schlüsselwort unter Angabe einer besond+eren besonderen Quelle (Thesaurus). Dabei sind folgende Kategorien vorgegeben:

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Werden die Angaben zu Open Data und die HVD-Kennzeichnung entsprechend dieser Vorgaben eingetragen, erfolgt die Übernahme der HVD-relevanten Metadatensätze automatisiert in das europäische Geoportal.

Verschiedene Weitere freie Schlüsselworte wie GDIMRH oder AdVMIS steuern darüber hinaus die automatisierte Übernahme von Metadaten aus dem GeoMIS.MV in andere Metadatenkataloge.

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Die im GeoMIS.MV unter dem Werkzeugsymbol hinterlegte Liste beinhaltet jedoch weitaus mehr Begriffe als für INSPIRE relevant sind. Diese Einträge beziehen sich auf den Werteumfang der ISO-Norm. Für eine erfolgreiche Validierung bzgl. INSPIRE darf aber nur ein mit „INSPIRE ...“ beginnender Eintrag ausgewählt werden.  Die naheliegenden Auswahlmöglichkeiten zu OGC-konformen Diensten sollten hier nicht genutzt werden, sofern es sich um eine für INSPIRE relevante Ressource handelt und die Metadaten INSPIRE-konform sein sollen. Stattdessen können derartige Informationen im folgenden Feld „Version des Dienstes“ angegeben werden. Die Dokumentation eines Dienstes als „INSPIRE ... Service“ beinhaltet jedoch keine automatische Aussage, dass dieser Dienst die INSPIRE-Regelungen für die jeweilige Dienstart erfüllt. Dies wird erst durch eine entsprechende Angabe unter „Konformität“ (Registerkarte „Qualität“, s.5.5.2.4.) ausgedrückt.

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Durch die Metadatenkonventionen der GDI-DE [REF 4] wird vorgegeben, neben der Angabe einer Version des Dienstes an dieser Stelle auch über die genaue Art des Dienstes, z. B. gem. OGC, zu informieren, einen OGC -WMS API-Features-Dienst (OAF) also beispielsweise als „OGC :WMS 1.3.0“ API-Features“ zu kennzeichnen. Diese Angabe können werden aus einer hinterlegten Liste übernommen werden.

5.3.    Metadaten unter der Registerkarte „Zugriff“

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Nr.FeldnameInhaltgilt fürISOINSPIRE
Datensätze, Serien, AnwendungenDienste
Z.1GeodatenlinkInformationen für den Zugriff auf die Ressource bzw. Link zum Datenbereitstellungsprozessjaneinoptionaloptional
Z.2Operationen des DienstesAngabe der Operationen (und deren Aufrufe), die durch den Dienst aufrufbar sind (siehe Besonderheiten)neinjaPflichtoptional
Z.3DatensatzverknüpfungDaten-Dienste-Kopplung: Verweis auf den eindeutigen Bezeichner einer Daten-Ressource (siehe B.1519), um von einem Datensatz zum zugehörigen Dienst zu gelangen (Auswahl über Werkzeugsymbol, siehe Besonderheiten)neinjaoptionalPflicht
Z.4AnwendungseinschränkungenFreitext: Einschränkungen, die die (fachliche) Eignung der Ressource betreffen. (z. B. „für Navigationszwecke nicht geeignet“ oder „… stellt keinen amtlichen Nachweis dar“)jajaoptionaloptional
Z.5ZugriffseinschränkungenBeschränkung des öffentlichen Zugang (Auswahl über Werkzeugsymbol, siehe Besonderheiten)jajaoptionalPflicht
Z.6NutzungseinschränkungenEinschränkungen der Nutzung zum Schutz der Privatsphäre oder des geistigen Eigentums sowie andere besondere Einschränkungen (Auswahl über Werkzeugsymbol, siehe Besonderheiten)jajaoptionalPflicht
Z.7SicherheitseinstufungKlassifizierung: Sicherheitseinstufung beim Umgang mit der Ressource  (Auswahl über Werkzeugsymbol)jajaoptionaloptional

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Dieses Element ist mindestens einmal zu belegen und muss dabei . Es muss jene URL beinhalten, die den Aufruf des vom Dienst selbst bereitgestellten Dokumentes, das den Dienst beschreibt und automatisiert auswertbar ist, ermöglicht. Diese URL wird auch als Zugang zum Dienst verstanden. Dies kann 

  • die Basis-URL

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  • sein, unter der mittels eines gezielten Requests das Capabilities-Dokument des Dienstes abgerufen werden kann. Im Gegensatz zum Element „Online-Ressource“ (V.1) ist hier lediglich die Basis-URL bis zum Fragezeichen und nicht der komplette Aufruf (z. B. mit „…SERVICE=WMS&REQUEST=GetCapabilities“) anzugeben. 
  • die vollständige URL sein, die zur Landing Page (OGC API-Features), zum Service-Feed (Atom-Feed) oder zu den Capabilities eines REST-Dienstes führt. 

Begleitet wird diese Angabe vom Element „Name der Operation“. Hierbei ist „GetCapabilities“ aus der Auswahlliste zu verwenden, wenn es sich bei der angegebenen URL um das Anfordern des Capabilities-Dokumentes (s.o., auch bei REST) handelt. Bei Atom- Begleitet wird diese Angabe vom Element „Name der Operation“ = „GetCapabilities“ aus der Auswahlliste. Bei Atom-Feeds ist für „Name der Operation“ der entsprechende Wert z. B. „Download“, bei OGC API-Features „LandingPage“ zu setzen. 
Weitere Elemente, wie eine d. h. URL mit Zuordnung zu anderen Operationen des jeweiligen Dienstes, sind optional möglich, für die Metadaten selbst und deren Weiterverarbeitung aber nicht erforderlich.

5.3.2.2.      Datensatzverknüpfung (Z.3)
Anker
z3
z3

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Wie schon unter 2.4. beschrieben, wird die Daten-Dienste-Kopplung auch benötigt, um bei Open Data-Ressourcen die zu den Daten zugehörigen Dienste (WMS, WFS, Atom-Feed,...) bzw. deren Metadaten auffinden zu können. Daraus wird während der Migration ein gemeinsamer Datensatz zur Übernahme in das GovData-Portal generiert.

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Die Dokumentation von Beschränkungen im Sinne von „Bedingungen für den Zugang und die Nutzung“ bei INSPIRE erfolgt durch (a) die exklusive Auswahl von „andere Beschränkungen“ für das Feld „Nutzungseinschränkungen“ (Z.6) sowie (b) Angabe der Nutzungs- bzw. Zugangs-bedingungen Zugangsbedingungen als Freitext im Feld „Beschreibung“.

Im Falle von Open Data bietet der Editor des GeoMIS.MV an dieser Stelle eine Unterstützung für die Erfassung der Nutzungseinschränkungen Angaben zu den gebräuchlichsten freien Lizenzen (siehe 5.3.2.3.6.).

Auch das Nicht-Vorliegen von Zugangs- und Nutzungsbeschränkungen muss für INSPIRE entsprechend dokumentiert werden: per Referenzierung des in der INSPIRE-Registry hinterlegten Wertes im Feld „Link“ (als sog. gmx:Anchor-Element) und Angabe der deutschsprachigen Entsprechung „Es gelten keine Bedingungen“ im Feld „Beschreibung“. Die bisherige Erfassung nur per Freitext ist heute nicht mehr zulässig. Im Editor des GeoMIS.MV wird über das Werkzeugsymbol der entsprechende Inhalt in der vorgegebenen Schreibweise eingetragen.

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Bei Metadaten zu OGC-Diensten gilt darüber hinaus: Aussagen über Zugriffs- und Nutzungsbeschränkungen sollen sollten identisch zu den Informationen im Capabilities-Dokument unter dem Tag „AccessConstraints“ abgebildet werden.

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  • id: Identifier der Lizenz (entsprechend der DCAT-AP.de-Liste, Spalte „Lizenzcode“)
  • name: Name der Lizenz (entsprechend der DCAT-AP.de-Liste, Spalte „Name“)
  • url: URL, unter welcher der Lizenztext bezogen werden kann
  • quelle: Text der Namensnennung für das Zitieren bei einer Weiternutzung der Daten
  • Beispiel:{"id":"dl-by-de/2.0", "name": "Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0", "url": "https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0", "quelle": "Quelle: GeoBasis-DE/MV"}

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  • URL einer Webseite mit Detailinformationen zu den Daten, zum Dienst oder zur Anwendung;
  • bei Datenressourcen auch Downloadlinks, Bestellmöglichkeiten und/oder URL eines entsprechenden Dienstes
  • bei Diensten immer ein Link auf die Abfrage des Capabilities-Dokuments (ein den Dienst bzw. die Schnittstelle beschreibendes Dokument (z. B. Capabilities: hier der komplette Dienstaufruf mit dem Request „GetCapabilities“) bzw. zur Landing Page (bei OGC API-Features). Die Angabe erfolgt zusätzlich zu den Angaben unter „Operationen des Dienstes“ (Z.2) ist hier der komplette Dienstaufruf mit dem Request „GetCapabilities“ zu dokumentieren2). 

Die Metadatenkonventionen der GDI-DE [REF 4] sehen eine Angabe dieser Links zwar bisher nicht verpflichtend vor, ein fehlen wird in der GDI-DE Testsuite jedoch mit einer entsprechenden Warnung quittiert. Da für die Zukunft von einer Belegungspflicht auszugehen ist, wird an dieser Stelle für die GDI-MV bereits heute für Dienst-Metadaten empfohlen, hier den Link zur Abfrage des Capabilities-Dokuments zu hinterlegen.

Als Interpretationshilfe der Links für den Nutzer sollen diese Angaben mit der entsprechenden Funktion „Information“ bzw. „Download“ oder „Bestellung“ versehen werden.

Handelt es sich bei der Ressource um Bei einen Atom-Download-Dienst , so ist an dieser Stelle die URL vom Service Feed anzugeben und bei einem OGC API-Features-Dienst die URL zur Landing Page einzutragen sowie unter Protokoll den Wert „OGC API Features“ auszuwählen.

5.4.2.2.      Format (V.2)
Anker
v2
v2

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Informationen über die zugrundeliegende logische Datenstruktur (z. B. die Angabe einer INSPIRE-Datenspezifikation oder die Dokumentation eines Objektmodells) können bzw. sollen stattdessen in einem vorgesehenen dem Bereich „Anwendungsschema“ abgelegt werden. Momentan werden die dazu benötigten Metadatenelemente im Editor des GeoMIS.MV jedoch noch nicht unterstützt. Eine entsprechende Erweiterung ist bereits vorgesehenunter der Registerkarte „Qualität“ (Q.7) abgelegt werden.

5.5.       Metadaten unter der Registerkarte „Qualität“

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Nr.FeldnameInhaltgilt fürISOINSPIRE
Datensätze, Serien, AnwendungenDienste
Q.1MaßstabsäquivalentAngabe von Vergleichsmaßstab (Maßstab einer vergleichbaren gedruckten Karte) oder Bodenauflösung (Distanz)janeinoptionalPflicht,
Q.2BodenauflösungAbstand der RastermittelpunktejaneinoptionalPflicht,
Q.3Aussage zur HerkunftFreitext zur kurzen Beschreibung der Herkunft der Daten, zum Ablauf der Datenerstellung und/oder zur Gesamtqualität des Geodatensatzes .zur Gesamtqualität des Geodatensatzes. (ggf. ergänzt durch die detaillierte Benennung einer Datenquelle unter Q.4) jajaPflichtPflicht
Q4DatenquelleInformation über die bei der Datenerzeugung genutzten Datenquellen. (siehe Besonderheiten)jajaneinoptionaloptional
Q.5Ebenenbeschreibung
(Geltungsbereich)
Angabe der Ebene, die den Geltungsbereich für die Qualitätsaussage bildet (siehe Besonderheiten)jajaPflicht (bei Diensten)Pflicht
Q.6Konformitätsergebnis (Qualitätsbericht)Angabe einer Spezifikation (z. B. Durchführungsbestimmung INSPIRE) oder einer rechtlichen Grundlage (Verordnung, gesetzlicher Rahmen etc.) und des „Grad der Übereinstimmung“ um die „Verbindlichkeit“ von Daten oder Diensten zu dokumentieren (siehe Besonderheiten)jajaoptionalPflicht
Q.7AnwendungsschemaInformation zum Anwendungsschema, das bei der Erstellung des Datenbestands verwendet wurde.janeinoptionaloptional

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Hier lassen sich Qualitätsinformation ablegen, die über die Herkunft der Daten informieren. 

5.5.2.2.      Datenquelle (Q4)
Anker
q4
q4

Metadaten zu Geodaten sollen Informationen enthalten, die die Herkunft der Daten (z. B. den Datenursprung oder die Grundlage) beschreiben. Sofern es sich um Daten handelt, die aus anderen Datenbeständen abgeleitete Daten handeltabgeleitet wurden, soll hier auf diese Datenquelle(n) verwiesen und ein Zugriff auf die zugehörigen Metadaten ermöglicht werden. 
Die GDI-DE sieht in den Metadatenkonventionen [REF 4] zumindest für INSPIRE-Datensätze vor, die hier verfügbaren Elemente wie folgt zu befüllen:

  •  Beschreibung: nähere Dokumentation des originären Datensatzes und ggf. eine Information, welche Teile aus diesem in den neuen Datensatz überführt wurden.
  • Titel: (Metadaten-)Titel des originären Datensatzes, aus dem die hier beschriebenen Daten abgeleitet wurden.
  • Datum und Datumstyp: Stand der verwendeten Daten (diese werden i.d.R. selbst auch fortgeführt; so kann der genaue Stand dokumentiert werden)
  • Code: Dies ist hier das wichtigste Element! Darüber werden die Metadaten des originären Datensatzes referenziert. Dies geschieht in Form des eindeutigen Bezeichners („Ressourcenidentifikator“)Ressourcenidentifikators, der gem. B.16 19 für die Metadaten des originären Datensatzes vergeben worden ist.

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Sofern für die Ressourcenart Dienst im Feld „Konformitätsergebnis“ Angaben zur Qualität dokumentiert werden, erfordert die ISO-Norm begleitend dazu die Aussage über den Geltungsbereich der Qualitätsaussage. Hier ist für Dienste unter Ausprägung der Eintrag „Andere“ auszuwählen und der Wert „service“ „Dienst“ anzugeben.
Bei Datensätzen und –serien wird dagegen unterstellt, dass sich die Qualitätsaussage 1:1 auf den Datensatz bzw. die Datensatzserie bezieht. Somit ist hier in diesem Fall keine Eingabe erforderlich.

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Die INSPIRE-Regelungen fordern, in den Metadaten auch eine Aussage zur Übereinstimmung der Ressource mit den INSPIRE-Durchführungsbestimmungen (Implementing Rules) zu treffen. Eine solche Aussage setzt sich aus einer Quellenangabe (Titel und Stand der Spezifikation) und einem „Grad der Übereinstimmung“ zusammen.
Für Datenbestände zielt die Konformitätsaussage auf die Übereinstimmung mit den Durchfüh­rungsbestimmungen zur Interoperabilität [REF 9], die Festlegungen zu den Datenmodellen treffen, in denen die Daten bereitzustellen sind. Mittels dieser Konformitätsaussage wird dokumentiert, ob der Datenbestand bereits in der von INSPIRE geforderten Datenstruktur verfügbar ist.
Vergleichbares gilt für Dienste und die zugehörigen INSPIRE-Anforderungen an deren Funktions­umfang, Kapazität, Dokumentation etc. Dazu wird die Übereinstimmung mit der Durchführungsbestimmung zu Netzdiensten [REF 10] dokumentiert.

Seit Oktober 2020 besteht die Verpflichtung, Datensätze und –serien in INSPIRE-konformen Datenstrukturen bereitzustellen.

Das Konformitätsergebnis bzgl. der Übereinstimmung mit den Durchführungsbestimmungen drückt aus, ob die Vorgaben erfüllt sind:

  • „wahr“ bzw. „bestanden“, sofern die Datenbestände in den INSPIRE-Datenmodellen vorliegen bzw. die Dienste die Vorgaben für INSPIRE-Netzdienste erfüllen;
  • „falsch“ bzw. „nicht bestanden“, sofern die jeweiligen Vorgaben (noch) nicht erfüllt sind.
  • Von der Verwendung des Konformitätsergebnisses „unbekannt“, wird abgeraten, da sich dies u. U. nicht fehlerfrei validieren lässt.

, die Festlegungen zu den Datenmodellen treffen, in denen die Daten bereitzustellen sind. Mittels dieser Konformitätsaussage wird dokumentiert, ob der Datenbestand bereits in der von INSPIRE geforderten Datenstruktur verfügbar ist.
Vergleichbares gilt für Dienste und die zugehörigen INSPIRE-Anforderungen an deren Funktions­umfang, Kapazität, Dokumentation etc. Dazu wird die Übereinstimmung mit der Durchführungsbestimmung zu Netzdiensten [REF 10] dokumentiert.

Seit Oktober 2020 besteht die Verpflichtung, Datensätze und –serien in INSPIRE-konformen Datenstrukturen bereitzustellen.

Das Konformitätsergebnis bzgl. der Übereinstimmung mit den Durchführungsbestimmungen drückt aus, ob die Vorgaben erfüllt sind:

  • „wahr“ bzw. „bestanden“, sofern die Daten in den abgestimmten Strukturen der INSPIRE-Datenmodelle vorliegen bzw. die Dienste die Vorgaben für INSPIRE-Netzdienste erfüllen.
  • „falsch“ bzw. „nicht bestanden“, sofern die jeweiligen Vorgaben (noch) nicht erfüllt sind.
  • Von der Verwendung des Konformitätsergebnisses „unbekannt“, wird abgeraten, da sich dies u. U. nicht fehlerfrei validieren lässt.

Um eine einheitliche Benennung der Spezifikationen in den Metadaten zu erreichen, ist es erforderlich, die exakten Titel gem. Metadatenkonventionen der GDI-DE [REF 7] zu verwenden. Beim Zitieren der Durchführungsbestimmungen ist auf die vorgegebene Schreibweise (tlw. in Großbuchstaben!) zu achten, da es sonst bei der Validierung zu Fehlermeldungen kommen kann.

Titel der Spezifikation

Datum der Veröffentlichung

zu verwenden bei

VERORDNUNG (EG) Nr. 1089/2010 DER KOMMISSION vom 23. November 2010 zur Durchführung der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Interoperabilität von Geodatensätzen und -diensten

08.12.2010

Datensatz, -serie

VERORDNUNG (EG) Nr. 976/2009 DER KOMMISSION vom 19. Oktober 2009 zur Durchführung der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Netzdienste

20.10.2009

Dienst

Zum Eintragen der exakten Titel bitte das Eingabewerkzeug im smartEditor nutzen!Um eine einheitliche Benennung der Spezifikationen in den Metadaten zu erreichen, ist es sinnvoll, zum Eintragen der exakten Titel das Eingabewerkzeug im smartEditor zu nutzen.  

Eine Leitlinie zu den inhaltlichen Aspekten der Belegung der Elemente zum Konformitätsergebnis für Daten („wann ist was zu setzen?“) ist in der Handlungsempfehlung der GDI-DE für die Bereitstellung von Geodaten für INSPIRE [REF 11] zu finden.
Weitere Konformitätsaussagen bzgl. INSPIRE Datenspezifikationen oder Technical Guidance zu Diensten, sind möglich, aber nicht notwendig.

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Anhang A: Zuordnungshilfe für Fehlermeldungen aus der GDI-DE Testsuite und dem INSPIRE Reference Validator

Im Folgenden sind Tabellen als Zuordnungshilfe für Fehlermeldungen aus der GDI-DE Testsuite enthalten, um von der Bezeichnung des Testschritts aus den Tests der GDI-DE bzw. der EU auf das zu überarbeitende Metadatenelement schließen zu können.

I. Meldungen aus den Testklassen der GDI-DE:

Testschritt GDI-DEElementname
Nr
Position im GeoMIS.MV
gdide_2.2_metadatensatzidentifikatorMetadatensatzbezeichnerM.1
gdide_2.3_artRessourceArt der RessourceK.1
gdide_2.4_spracheMetadatenSprache (Metadaten)M.6
gdide_2.5_kontaktMetadatenKontakt (Metadaten)M.4
gdide_2.6_kontaktRessourceKontakt (Ressource)B.6
gdide_2.7.1_schluesselwortInspireidentifiziertSchlüsselwörterK.3

gdide_2.8.1_beschraenkungenGDIde

gdide_2.8.2_

beschraenkungOeffZugang

Nutzungsbedingungen

Z.6

beschraenkungenINSPIRE

ZugriffseinschränkungenZ.5

gdide_2.9.1_

bedingungenGDIde

bedingungenGDIde

gdide_2.9.2_

beschraenkungenINSPIRE

bedingungenINSPIRE

NutzungsbedingungenZ.6
gdide_2.10_regionalschluesselGeografischer BezeichnerB.9
gdide_2.13_raumbezugssystemKoordinatenreferenzsystem Referenzsystem B.7
gdide_3.1_ressourcenidentifikatorBezeichnerB.16
gdide_3.2.1_quellenangabeINSPIRESchlüsselwörterK.3
gdide_3.2.2_schluesselwortOpendataSchlüsselwörterK.3
gdide_3.3_themenkategorieISO_INSPIREThematikK.4
gdide_3.4_ressourcenverweisDatensatzSerieOnline-RessourceV.1
gdide_3.5_konformitaetDatensatzSerieQualitätsberichtQ.6
gdide_3.6_bedingungen_lizenzOpendataNutzungsbedingungenZ.6

gdide_3.8.1_herkunftGDIde

gdide_3.8.2_herkunftINSPIRE 

HerkunftQ.3

gdide_3.8.3_herkunftDetails 

DatenquelleQ.4
gdide_4.1.1_schluesselwortDienstSchlüsselwörterK.3
gdide_4.2.1_verlinkungDatenbestandDatensatzverknüpfungZ.3
gdide_4.3.1_ressourcenverweisTransferOptionsOnline-RessourceV.1
gdide_4.3.2_ressourcenverweisConnectPointOperationen des DienstesZ.2
gdide_4.4_artGeodatendienstArt des DienstesK.5
gdide_4.5_versionGeodatendienstVersion des DienstesK.6
gdide_4.6_konformitaetDienstQualitätsberichtQ.6

II. Meldungen aus den Testklassen der EU:

Testschritt EU

Elementname

Nr

Position im GeoMIS.MV

1.1: Resource Type

Art der Ressource

K.1

1.10: Dataset Conformity

Qualitätsbericht

Q.6

1.11: Lineage

Herkunft

Q.2

1.3: Dataset UID

Bezeichner

B.16

1.4: INSPIRE Theme Keyword

Schlüsselwörter

K.3

1.5: Spatial Resolution

Räumliche Auflösung

Q.1

1.6: Resource Language

Sprache (Ressource)

B.13

1.7: Topic Category

Thematik

K.4

1.8: Resource Locator

Online-Ressource

V.1

1.9: Data Quality Info

Konformität

Q.5 / Q.6

2.1: Coordinate Reference System

Referenzsystem

B.7

2.3: Temporal Reference System

Zeitliche Ausdehnung

B.10

2.4: Spatial Representation Type

Struktur der räumlichen Daten

B.12

2.5: Character Encoding

Zeichensatz

B.14

2.6: Data Encoding

Format

V.3

3.1: Resource Type

Art der Ressource

K.1

3.4: Spatial Data Service Category

Schlüsselwörter

K.3

3.5: Spatial Data Service Type

Art des Dienstes

K.5

3.6: Coupled Resource

Datensatzverknüpfung

Z.3

3.7: Resource Locator

Online-Ressource

V.1

4.1: Spatial Data Service Type

Art des Dienstes

K.5

C.10: Responsible Organisation

Kontakt (Ressource)

B.6

C.11 – C.13: Temporal Reference

Datum (Stand der Ressource)

B.5

C.14: Temporal Extent

Zeitliche Ausdehnung

B.10

C.15 – C.16: Keywords

Schlüsselwörter

K.3

C.17: Limitations on Public Access

Zugriffseinschränkungen

Z.5

C.18: Conditions for Access and Use

Nutzungsbedingungen

Z.6

C.19: Geographical Bounding Box

Geografische Ausdehnung

B.8

C.20 – C.22: Conformity

Qualitätsbericht

Q.6

C.5: Language Code

Sprache (Metadaten)

M.6

C.6: Metadata Point of Contact

Kontakt (Metadaten)

M.4

C.7: Metadata Date

Datumsstempel

M.3

C.8: Resource Title

Titel

B.1

C.9: Resource Abstract

Zusammenfassung

B.3

 

Anhang B: Mapping der Metadatenelemente des GeoMIS.MV zu den Strukturen gem. ISO 19115/19119 bzw. XML gem. ISO19139

Nr.FeldnameInhaltXPath
B.1TitelName/Bezeichnung der Ressource (Freitext, )<gmd:title>
B.2KurztitelAlternativer Name/Bezeichnung der Ressource (Freitext)<gmd:alternateTitle>
B.3ZusammenfassungKurzbeschreibung, Überblick (Freitext)<gmd:abstract>
B.4ZweckZusammenfassung für welchen Zweck oder mit welcher Absicht die Ressource erstellt wurde.<gmd:purpose>
B.5BearbeitungsstatusBearbeitungsstatus des Datenbestands oder einer Revision.<gmd:status>
B.6VorschaugrafikFunktion zur Einbettung einer Grafik für die Anzeige in den Suchergebnissen (Datenformat: JPG / PNG / GIF)<gmd:graphicOverview>
B.7DatumDatum der Veröffentlichung (Publikation), der letzten Überarbeitung (Revision) oder Erstellungsdatum (Erzeugung) der Ressource <gmd:date>
B.8Kontakt / Verantwortliche StelleZuständige Stelle und deren Funktion: Kontaktinformation für Fragen zu den Daten an sich bzw. zum Dienst oder zur Anwendung <gmd:pointOfContact>
B.9ReferenzsystemAngabe des/der Koordinatensysteme, die in der Ressource verwendet wurden oder für die Datenabgabe gewählt werden können<gmd:referenceSystemInfo>
B.10Geografische AusdehnungBegrenzungsrechteck aus geografischen Koordinaten („Min“ und „Max“), das die Ressource abdeckt<gmd:EX_GeographicBoundingBox>
B.11Geografischer Bezeichnerdient zum Rückgriff auf ein Objekt, das die geografische Ausdehnung repräsentiert <gmd:geographicIdentifier>
B.12Zeitliche AusdehnungAngabe einer Zeitspanne für die „Gültigkeit“ einer Ressource<gmd:EX_TemporalExtent>
B.13Vertikale AusdehnungDie vertikale Ausdehnung der Ressource.<gmd:EX_VerticalExtent>
B.14Beziehungsinformation

B.15Struktur der räumlichen DatenRäumliche Darstellungsart (Vektor, Raster, Text oder TIN)<gmd:spatialRepresentationType>
B.1516SpracheAngabe der in der Ressource verwendeten Sprache (nicht Sprache der Metadaten!)<gmd:language>
B.1617ZeichensatzAngabe des Zeichencodestandards, der in der Ressource verwendet wurde<gmd:characterSet>
B.1718Pflege der RessourceAngaben zum Aktualisierungszyklus der beschriebenen Ressource<gmd:maintenanceAndUpdateFrequency>

B.

18

19

BezeichnerAngabe eines eindeutigen Identifikators für die Ressource, wird vom System vergeben<gmd:MD_Identifier>
K.1Art der RessourceArt / Typ der Ressource: wurde bereits bei Anlage des Metadatensatzes vom System vergeben <gmd:hierarchyLevel>
K.2KategorienAuswahl der Region aus hinterlegtem Hierarchiebaum ( Verwaltungsstruktur M-V) und/oder Liste von Fachkategorien (Auswahl über Werkzeugsymbol)<gmd:hierarchyLevelName>
K.3SchlüsselwörterBegriffe zum Auffinden des Metadatensatzes durch die Schlagwortsuche und die Einfache Suche (tlw. inhaltliche Vorgaben)<gmd:MD_Keywords>
K.4ThematikAuswahl eines oder mehrerer Begriffe aus vorgegebener Liste (ISO Festlegungen)<gmd:topicCategory>
K.5Art des DienstesZuordnung zu einer Dienstegruppe (ISO-Festlegungen)<srv:serviceType>
K.6Version des Dienstesz.B. WMS 1.1.1 <srv:serviceTypeVersion>
K.7Art der KopplungVerbindung zwischen Dienst und verknüpften Daten (bei Geowebdiensten ist  „eng“ auszuwählen)<srv:couplingType>
Z.1GeodatenlinkInformationen für den Zugriff auf die Ressource bzw. Link zum Datenbereitstellungsprozess<gmd:resourceFormat>
Z.2Operationen des DienstesAngabe der Operationen (und deren Aufrufe), die durch den Dienst aufrufbar sind<gmd:CI_OnlineResource>
Z.3DatensatzverknüpfungDaten-Dienste-Kopplung:<srv:operatesOn
Z.4Anwendungs-einschränkungenFreitext: Einschränkungen, die die (fachliche) Eignung der Ressource betreffen. (z. B. „für Navigationszwecke nicht geeignet“ oder „… stellt keinen amtlichen Nachweis dar“)<gmd:useLimitation>
Z.5Zugriffsein-schränkungenBeschränkung des öffentlichen Zugangs. (Auswahl über Werkzeugsymbol)<gmd:accessConstraints>
Z.6Nutzungs-einschränkungenEinschränkungen der Nutzung zum Schutz der Privatsphäre oder des geistigen Eigentums sowie andere besondere Einschränkungen (Auswahl über Werkzeugsymbol)<gmd:useConstraints>
Z.7SicherheitseinstufungKlassifizierung: Sicherheitseinstufung beim Umgang mit der Ressource  (Auswahl über Werkzeugsymbol)<gmd:MD_SecurityConstraints>
V.1Online-RessourceVerweis auf weitere Informationen oder zum Aufruf des Dienstes bzw. der Anwendung <gmd:transferOptions>
V.2FormatAngaben zum Dateiformat zur Abgabe der Daten (z.B. NAS, Shape, GeoTiff etc.)<gmd:distributionFormat>
V.3KontaktZuständige Stelle und deren Funktion: Kontaktinformation für Fragen zum Vertrieb <gmd:distributor>
Q.1MaßstabsäquivalentAngabe von Vergleichsmaßstab (Maßstab einer vergleichbaren gedruckten Karte) oder Bodenauflösung (Distanz)<gmd:equivalentScale>
Q.2BodenauflösungAbstand der Rastermittelpunkte<gmd:MD_Resolution>
Q.3Aussage zur HerkunftFreitext zur kurzen Beschreibung der Herkunft der Daten<gmd:lineage>
Q.4DatenquelleInformation über die bei der Datenerzeugung genutzten Datenquellen<gmd:LI_Source>
Q.5EbenenbeschreibungAngabe der Ebene, die den Geltungsbereich für die Qualitätsaussage bildet<gmd:MD_ScopeDescription>
Q.5Konformitätsergebnis (Qualitätsbericht)Angabe einer Spezifikation (z. B. Durchführungsbestimmung INSPIRE) und des „Grad der Übereinstimmung“ </gmd:report>
M.1Metadatensatz-bezeichnerEindeutiger Identifikator für den Metadatensatz (vom System festgelegt)<gmd:fileIdentifier>
M.2Bezeichner des übergeordneten MetadatensatzesEindeutiger Identifikator des übergeordneten Metadatensatzes; damit kann eine Verknüpfung von Metadaten eines Datensatzes zu denen einer übergeordneten Geodatensatzreihe hergestellt werden<gmd:parentIdentifier>
M.3DatumsstempelDatum, wann der Metadatensatz erzeugt bzw. geändert wurde<gmd:dateStamp>
M.4KontaktZuständige Stelle und deren Funktion: Kontaktinformation für Fragen zu den Metadaten <gmd:contact>
M.5ZeichensatzAngabe des Zeichencodestandards, der in den Metadaten verwendet wurde (Auswahl aus Liste, z.B. „utf8“)<gmd:characterSet>
M.6SpracheAngabe der in den Metadaten verwendeten Sprache (nicht Sprache der Ressource!)<gmd:language>
M.7Bezeichnung des MetadatenstandardsFreitext zur Benennung des Standards, z.B. „ISO 19115“<gmd:metadataStandardName>
M.8Version des MetadatenstandardsFreitext zur Angabe der Version des o.g. Standards<gmd:metadataStandardVersion>

...

Version

Änderung/Ergänzung

Autor

Datum

0.x

Entwurf

KGeo-MV

01.10.2012

1.0

Veröffentlichung

KGeo-MV

15.10.2013

1.1

Anpassung

KGeo-MV

15.05.2014

1.2

Anpassung

KGeo-MV

05.07.2016

1.3

Anpassung

KGeo-MV

10.10.2016

1.4

Anpassung

KGeo-MV

20.09.2017

1.5

Anpassung

KGeo-MV

02.11.2018

1.6

Anpassung

KGeo-MV

27.11.2019

2.0

Anpassung

KGeo-MV

27.07.2020

2.1

Anpassung an Version 2.1.1. des Editor

KGeo-MV

10.05.2021

2.2

Anpassung auf Grund der Weiterentwicklung des Editor und Fortschreibungen am Konventionendokument der GDI-DE

KGeo-MV

30.09.2022

2.3

Anpassung auf Grund der Weiterentwicklung des Editors und Erweiterung des GDI-DE Konventionendokument (Version 2.2.1) sowie der DURCHFÜHRUNGSVERORD-NUNG (EU) 2023/138 DER KOMMISSION zur Festlegung bestimmter hochwertiger Datensätze und der Modalitäten ihrer Veröffentlichung und Weiterverwendung (HVD-Richtlinie)

KGeo-MV

08.04.2024

2.4

Anpassung auf Grund der Weiterentwicklung des Editors (Version 2.7) und Erweiterung des GDI-DE Konventionendokument (Version 2.3.1)

KGeo-MV

18.09.2025