Die SEMIC‑Community hat neue Versionen der SEMIC Core Vocabularies sowie die vollständig überarbeitete Version 2.0.0 des Core Vocabularies Handbook veröffentlicht. Beide Veröffentlichungen unterstützen öffentliche Verwaltungen und Fach-Communities dabei, semantische Interoperabilität in europäischen Datenräumen konsistent umzusetzen.
Überblick über die aktualisierten Core Vocabularies
Die Updates der Core Vocabularies basieren auf Rückmeldungen aus der Community und wurden in drei thematischen Webinaren vorgestellt und abgestimmt.
Bug‑Fix‑Releases: redaktionelle Korrekturen und ReSpec‑Optimierungen
Diese Versionen verbessern Lesbarkeit, Konsistenz und Darstellung der Spezifikationen:
Core Public Organisation Vocabulary v2.1.2 - redaktionelle Korrekturen, aktualisierte ReSpec‑Struktur
Core Public Event Vocabulary v1.1.1 - Klarstellungen und Formatangleichungen
Core Location Vocabulary v2.1.1 - kleinere Korrekturen und Layout‑Verbesserungen
Core Person Vocabulary v2.1.2 - redaktionelle Anpassungen und Fehlerbehebungen
Minor Releases: neue Modellelemente und verbesserte Ausrichtung
Diese Versionen enthalten funktionale Erweiterungen:
Core Business Vocabulary v2.3.0 - neue Elemente zur Unternehmensbeschreibung
Core Criterion and Core Evidence Vocabulary v2.2.0 - Erweiterungen zur Modellierung von Kriterien und Nachweisen
Detaillierte Änderungen sind in den jeweiligen Changelogs dokumentiert. Rückmeldungen können wie gewohnt über die GitHub‑Repositories der Vokabulare eingebracht werden.
Core Vocabularies Handbook 2.0.0
Parallel zu den Vokabular‑Updates wurde die neue Version 2.0.0 des Core Vocabularies Handbook veröffentlicht. Sie ersetzt die Ausgabe von 2015 und bietet eine deutlich erweiterte, praxisorientierte Anleitung für die Arbeit mit Core Vocabularies.
Wesentliche Neuerungen im Handbook 2.0.0
Erweiterte Tutorials für die praktische Implementierung
Unterstützung moderner Serialisierungsformate wie JSON‑LD
Leitfäden für fachliche und technische Perspektiven
Aktualisierte Empfehlungen für die Entwicklung semantischer Datenmodelle und die Ausrichtung an EU‑Standards
Das Handbook steht online zur Verfügung: Core Vocabularies Handbook 2.0.0. Weitere Informationen und Diskussionen finden sich im zugehörigen GitHub‑Repository.
Die SEMIC‑Community lädt dazu ein, Erfahrungen, Fragen und Verbesserungsvorschläge aktiv über die offenen GitHub‑Diskussionen einzubringen.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Termin:
Uhrzeit: 13:00–13:45 Uhr (CET)
Ort: Online
Worum geht es?
Das Webinar bietet einen praxisnahen Einstieg in GeoAI - die Verbindung von künstlicher Intelligenz und Geodaten. Teilnehmende erhalten einen Überblick darüber, wie GeoAI bereits heute eingesetzt wird und wie sie selbst Kompetenzen in diesem Bereich aufbauen können, unter anderem über frei verfügbare Online‑Kurse des Location Innovation Hub.
Inhalte des Webinars
Einführung in GeoAI: Was bedeutet die Kombination aus KI und Geodaten in der Praxis?
Open GeoAI in practice: Präsentation eines realen Anwendungsfalls.
Vorstellung der kostenlosen Location & AI‑Onlinekurse für den individuellen Kompetenzaufbau.
Für wen ist das Webinar gedacht?
Führungskräfte, die verstehen möchten, wie GeoAI bessere Entscheidungen unterstützt.
Fachleute aus den Bereichen Daten, Digitalisierung und Business Development.
Technische Spezialistinnen und Spezialisten, die sich in Richtung GeoAI weiterentwickeln möchten.
Alle, die KI und Geodaten praktisch anwenden wollen.
Wer nicht live dabei sein kann, sollte sich dennoch registrieren, um die Aufzeichnung des Webinars zu erhalten.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Termin:
Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr (CET)
Ort: Online
Worum geht es?
Das europäische Energiesystem befindet sich im Wandel: Energiekrise, Klimaziele und der European Green Deal erhöhen den Bedarf an intelligenter, widerstandsfähiger und nachhaltiger Energieinfrastruktur. Das Webinar „Reusing energy data: working towards a smarter and greener Europe“ der data.europa academy zeigt, wie offene und interoperable Energiedaten zur Stabilität der Netze, zur besseren sektorübergreifenden Zusammenarbeit und zur Beschleunigung der Energiewende beitragen.
Inhalte des Webinars
- Politische Perspektive der Europäischen Kommission: die Europäische Kommission erläutert, welche Rolle Energiedaten für die Resilienz europäischer Stromnetze, die saubere Energiewende und die Koordination zwischen Akteuren spielen. Im Fokus steht, wie Datenbereitstellung und sektorübergreifender Datenaustausch helfen, Energie‑ und Klimaziele effizienter zu erreichen.
- Praxisbeispiel aus dem europäischen Energieprojekt COSMIC: Adrián Carrasco Revilla (Inetum) stellt einen konkreten Anwendungsfall aus dem EU-Projekt COSMIC vor. Das Beispiel zeigt, wie daten- und KI‑gestützte Werkzeuge, Energiedaten aus verschiedenen Quellen und europäische Pilotaktivitäten zu intelligenterem Energieeinsatz, optimierten Betriebsabläufen und besseren Entscheidungen auf Systemebene beitragen. Ziel ist ein flexibles, zukunftsfähiges Energienetz.
Hinweis: Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit dem Link zum Webinar und einem Kalendereintrag. Das Webinar wird aufgezeichnet und als Teil des Kurses Measuring the impact of open data veröffentlicht.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Mit dem European Register for Protected Data (ERPD) stellt die EU erstmals ein zentrales Verzeichnis für öffentliche Datensätze bereit, die nicht als Open Data veröffentlicht werden können. Das Register ist über das Europäische Datenportal zugänglich und wurde im Rahmen des Data Governance Act (DGA) aufgebaut.
Viele öffentliche Stellen verfügen über wertvolle Daten, deren Veröffentlichung rechtlich eingeschränkt ist, z. B. aus den Bereichen Gesundheit, Mobilität oder Wirtschaft. Statt die Daten selbst bereitzustellen, veröffentlichen Behörden Metadaten, die Auskunft geben über:
- die Existenz eines Datensatzes,
die verantwortliche Stelle,
mögliche Zugangswege und Bedingungen.
Jeder Mitgliedstaat betreibt dafür einen nationalen Single Information Point, der strukturierte Metadaten in das europäische Register einspeist (siehe Harvesting Guidelines). Durch gemeinsame Standards (DCAT-AP) können diese Informationen EU‑weit durchsucht werden.
Das ERPD schafft Transparenz über geschützte Datenbestände, unterstützt Forschung und Innovation und ermöglicht verantwortungsvolle Datennutzung, ohne Datenschutz‑ oder Vertraulichkeitsregeln zu verletzen.
Das Register ergänzt die bestehenden offenen Daten im Europäischen Datenportal und erweitert dessen Funktion um eine neue Ebene für sensible, aber nutzbare öffentliche Daten.
(Text und Grafik mit Hilfe von KI erzeugt)




