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Status

IN BEARBEITUNG

Version0.5
Letzte Aktualisierung

05.11.2019

Änderung gegenüber vorhergehender VersionAktualisierung Zeitplan im Abschnitt "Weiteres Vorgehen".
Autor(en)
HinweiseDas Dokument wird durch die Kst. GDI-DE aktualisiert sobald weitere Informationen vorliegen.


Rechtliche Grundlagen

Am 19.08.2019 ist der Durchführungsbeschluss (EU) 2019/1372 der Kommission zur Durchführung der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich Überwachung und Berichterstattung in Kraft getreten, der die bisher geltende Entscheidung 2009/442/EG vom 05.06.2009 ersetzt. Der Durchführungsbeschluss gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat und regelt, was umgesetzt werden muss. Ziel der Anpassungen ist es, die Überwachung und Berichterstattung zu vereinfachen, eine verbesserte Vergleichbarkeit zu erreichen und den Verwaltungsaufwand der Berichterstattung zu verringern.

Neues Monitoring-Verfahren - was ändert sich?

Das Monitoring-Verfahren wird ab 2019 auf ein automatisiertes Verfahren umgestellt. Alle erforderlichen Informationen werden ab sofort aus den Metadaten abgeleitet, die über die nationalen Metadatenkataloge (in Deutschland: Geodatenkatalog.de) zugänglich sind. D.h. es werden im INSPIRE-Monitoring keine Ressourcen erfasst, die (noch) nicht mit Metadaten beschrieben und über den Geodatenkatalog.de zugänglich sind. Des Weiteren werden nur Ressourcen im INSPIRE-Monitoring erfasst, deren Metadaten das Schlüsselwort "inspireidentifiziert" beinhalten.


Indikatoren

Mit dem neuen Durchführungsbeschluss ergeben sich Änderungen bei den Indikatoren. Die Indikatoren „Existenz von Metadaten“, „Zugänglichkeit von Metadaten über Suchdienste“, „Geografische Abdeckung der Geodatensätze“ und „Nutzung der Netzdienste“ fallen künftig weg. Neu sind die Indikatoren „Geodatensätze, die für die Umweltberichterstattung genutzt werden (Priority Data Sets)“ und „Geodatensätze mit nationaler/ regionaler Abdeckung (Spatial Scope)“. Die Berechnung der Indikatoren erfolgt ausschließlich auf Basis der Metadaten. Die Methodik zur Berechnung der Indikatoren kann dem "Guidance document for calculation of indicators in support of Commission Decision (EU) 2019/1372 implementing Directive 2007/2/EC (INSPIRE) as regards monitoring and reporting", Version 2.0 entnommen werden.


 Klicken Sie hier für Detail-Informationen zur Indikatorenberechnung...

Die folgenden Indikatoren werden berechnet:

IndikatorBeschreibungBerechnungsmethode
DSi1.1Anzahl der Geodatensätze, für die Metadaten existierenAnzahl der Datensatz-Metadatensätze, die über den Geodatenkatalog.de zugänglich sind und das Schlüsselwort "inspireidentifiziert" beinhalten.
DSi1.2Anzahl der Geodatendienste, für die Metadaten existierenAnzahl der Dienst-Metadatensätze, die über den Geodatenkatalog.de zugänglich sind und das Schlüsselwort "inspireidentifiziert" beinhalten.
DSi1.3Anzahl der "Priority Data Sets"Anzahl der Datensatz-Metadatensätze, die mindestens ein Schlüsselwort aus der „Priority Data Sets“-Codeliste beinhalten.
DSi1.4Anzahl der regionalen GeodatensätzeAnzahl der Datensatz-Metadatensätze, die das Schlüsselwort "Regional" aus der „Spatial Scope“-Codeliste beinhalten.
DSi1.5Anzahl der nationalen GeodatensätzeAnzahl der Datensatz-Metadatensätze, die das Schlüsselwort "National" aus der „Spatial Scope“-Codeliste beinhalten.
MDi1.1Konformität der Datensatz-Metadaten

Anzahl der Datensatz-Metadatensätze, die konform zur Metadaten-Verordnung 1205/2008 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch DSi1.1.

Wichtiger Hinweis: Die Konformität der Metadatensätze wird mit dem korrespondierenden Test aus dem INSPIRE Reference Validator zentral und automatisiert durch die Europäische Kommission getestet. Im Monitoring 2019 ist eine Konformität zum Technical Guidance Dokument Metadaten Version 1.3 ausreichend, ab dem Monitoring 2020 wird eine Konformität zum Technical Guidance Dokument Metadaten Version 2.0 erwartet.

MDi1.2Konformität der Dienst-Metadaten

Anzahl der Dienst-Metadatensätze, die konform zur Metadaten-Verordnung 1205/2008 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch DSi1.2.

Wichtiger Hinweis: Die Konformität der Metadatensätze wird mit dem korrespondierenden Test aus dem INSPIRE Reference Validator zentral und automatisiert durch die Europäische Kommission getestet. Im Monitoring 2019 ist eine Konformität zum Technical Guidance Dokument Metadaten Version 1.3 ausreichend, ab dem Monitoring 2020 wird eine Konformität zum Technical Guidance Dokument Metadaten Version 2.0 erwartet.

DSi2Konformität der Geodatensätze

Anzahl der Datensatz-Metadaten, die konform zur Interoperabilitäts-Verordnung 1089/2010 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch DSi1.1.

Wichtiger Hinweis: Die Konformität der Geodatensätze wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Geodatensätze mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

DSi2.1Konformität der Anhang I-Geodatensätze

Anzahl der Datensatz-Metadaten, die mindestens einem Anhang I-Thema zugeordnet und konform zur Interoperabilitäts-Verordnung 1089/2010 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Anhang I-Geodatensätze.

Wichtiger Hinweis: Die Konformität der Geodatensätze wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Geodatensätze mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

DSi2.2Konformität der Anhang II-Geodatensätze

Anzahl der Datensatz-Metadaten, die mindestens einem Anhang II-Thema zugeordnet und konform zur Interoperabilitäts-Verordnung 1089/2010 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Anhang II-Geodatensätze.

Wichtiger Hinweis: Die Konformität der Geodatensätze wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Geodatensätze mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

DSi2.3Konformität der Anhang III-Geodatensätze

Anzahl der Datensatz-Metadaten, die mindestens einem Anhang III-Thema zugeordnet und konform zur Interoperabilitäts-Verordnung 1089/2010 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Anhang III-Geodatensätze.

Wichtiger Hinweis: Die Konformität der Geodatensätze wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Geodatensätze mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

NSi2Zugänglichkeit der Geodatensätze über Darstellungs- und Downloaddienste

Anzahl der Geodatensätze, die im INSPIRE-Geoportal als "viewable" und "downloadable" interpretiert werden, multipliziert mit 100 und geteilt durch DSi1.1.

Wichtiger Hinweis: Die Methode zur Daten-Dienste-Kopplung, die in der GDI-DE umgesetzt wird und die in den Metadaten-Konventionen der GDI-DE bzw. den Handlungsempfehlungen zur Bereitstellung von Darstellungsdiensten und Downloaddiensten in der GDI-DE beschrieben ist, wird vom INSPIRE Geoportal unterstützt.

NSi2.1Zugänglichkeit der Geodatensätze über Darstellungsdienste

Anzahl der Geodatensätze, die im INSPIRE-Geoportal als "viewable" interpretiert werden, multipliziert mit 100 und geteilt durch DSi1.1.

Wichtiger Hinweis: Die Methode zur Daten-Dienste-Kopplung, die in der GDI-DE umgesetzt wird und die in den Metadaten-Konventionen der GDI-DE bzw. den Handlungsempfehlungen zur Bereitstellung von Darstellungsdiensten und Downloaddiensten in der GDI-DE beschrieben ist, wird vom INSPIRE Geoportal unterstützt.

NSi2.2Zugänglichkeit der Geodatensätze über Downloaddienste

Anzahl der Geodatensätze, die im INSPIRE-Geoportal als "downloadable" interpretiert werden, multipliziert mit 100 und geteilt durch DSi1.1.

Wichtiger Hinweis: Die Methode zur Daten-Dienste-Kopplung, die in der GDI-DE umgesetzt wird und die in den Metadaten-Konventionen der GDI-DE bzw. den Handlungsempfehlungen zur Bereitstellung von Darstellungsdiensten und Downloaddiensten in der GDI-DE beschrieben ist, wird vom INSPIRE Geoportal unterstützt.

NSi4Konformität der Netzdienste

Anzahl der Netzdienste, die konform zur Netzdienste-Verordnung 976/2009 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Netzdienste.

Wichtiger Hinweis: Bei der Berechnung des Indikators werden nur Such-, Darstellungs-, Download- und Transformationsdienste berücksichtigt. Diese werden anhand des in den zugehörigen Metadaten angegebenen "spatial data service type" ermittelt. Die Konformität der Netzdienste wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Netzdienste mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

NSi4.1Konformität der Suchdienste

Anzahl der Suchdienste, die konform zur Netzdienste-Verordnung 976/2009 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Suchdienste.

Wichtiger Hinweis: Bei der Berechnung des Indikators werden nur Suchdienste berücksichtigt, die durch die Mitgliedstaaten registriert worden sind. Die Konformität der Suchdienste wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Suchdienste mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

NSi4.2Konformität der Darstellungsdienste

Anzahl der Darstellungsdienste, die konform zur Netzdienste-Verordnung 976/2009 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Darstellungsdienste.

Wichtiger Hinweis: Bei der Berechnung des Indikators werden nur Darstellungsdienste berücksichtigt. Diese werden anhand des in den zugehörigen Metadaten angegebenen "spatial data service type" ermittelt. Die Konformität der Darstellungsdienste wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Darstellungsdienste mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

NSi4.3Konformität der Downloaddienste

Anzahl der Downloaddienste, die konform zur Netzdienste-Verordnung 976/2009 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Downloaddienste.

Wichtiger Hinweis: Bei der Berechnung des Indikators werden nur Downloaddienste berücksichtigt. Diese werden anhand des in den zugehörigen Metadaten angegebenen "spatial data service type" ermittelt. Die Konformität der Downloaddienste wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Downloaddienste mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen.

NSi4.4Konformität der Transformationsdienste

Anzahl der Transformationsdienste, die konform zur Netzdienste-Verordnung 976/2009 sind, multipliziert mit 100 und geteilt durch die Gesamtanzahl der Transformationsdienste.

Wichtiger Hinweis: Bei der Berechnung des Indikators werden nur Transformationsdienste berücksichtigt. Diese werden anhand des in den zugehörigen Metadaten angegebenen "spatial data service type" ermittelt. Die Konformität der Transformationsdienste wird aus dem "conformity statement" der zugehörigen Metadaten abgeleitet. Die Europäische Kommission behält sich jedoch vor stichprobenhaft die Konformität der als konform gekennzeichneten Transformationsdienste mit dem INSPIRE Reference Validator zu überprüfen (Anmerkung: aktuell ist kein Test für Transformationsdienste im INSPIRE Reference Validator verfügbar).

Zusätzliche Anforderungen an die Metadaten

Im Zusammenhang mit der Berechnung der neuen Indikatoren ergeben sich zusätzliche Anforderungen an die Metadaten, da hierfür neue Schlüsselwörter in den Metadaten ergänzt werden müssen.

Priority Data Sets

Für die Berechnung des neuen Indikators DSi1.3 ist die Kennzeichnung von sog. "Priority Data Sets" erforderlich. Hierbei handelt es sich um Geodatensätze, die im Rahmen der Umweltberichterstattung der EU verwendet werden (Berichtsdatensätze). Die Kennzeichnung erfolgt über die Ergänzung von Schlüsselwörtern in den zugehörigen Metadaten.

Die Berichtsdatensätze werden i.d.R. bei den zuständigen Bundesbehörden erzeugt und bereitgestellt. Derzeit wird geprüft, ob darüber hinaus in den Ländern weitere "Priority Data Sets" existieren, die zusätzlich gekennzeichnet werden müssen.   

Spatial Scope

Für die Berechnung der neuen Indikatoren DSi1.4 und DSi1.5 ist die Kennzeichnung von regionalen und nationalen Geodatensätzen erforderlich. Dies erfolgt über die Ergänzung von Schlüsselwörtern in den zugehörigen Metadaten. Der "Spatial Scope" kann sich dabei von der tatsächlichen geografischen Abdeckung des Datensatzes unterscheiden. Beispielsweise decken Datensätze zu Küstenstreifen nur das Küstengebiet von Deutschland ab, sind in ihrer Bedeutung aber deutschlandweit gültig. Sie sind daher mit dem Schlüsselwort "National" zu kennzeichnen. Während die Kennzeichnung von regionalen und nationalen Geodatensätzen verpflichtend ist, können darüber hinaus auch lokale Geodatensätze mit dem Schlüsselwort "Lokal" gekennzeichnet werden. Zur Unterstützung der Klassifizierung von regionalen und nationalen Geodatensätze können die Definitionen und Beschreibung der Codelist-Werte sowie diese Beispiele herangezogen werden. 

Neue Fristen

Stichtag für die Ableitung der Informationen aus den Metadaten ist der 15. Dezember. Die Ergebnisse werden jeweils am 31. März des Folgejahres in der INSPIRE Knowledge Base veröffentlicht (in Form von Dashboards, derzeit noch in der Entwicklung).

Was ist zu tun?

Da das Monitoring künftig ausschliesslich aus den Metadaten abgeleitet wird, müssen die geodatenhaltenden Stellen dafür Sorge tragen, dass die zusätzlichen Anforderungen an die Metadaten erfüllt werden, das Schlüsselwort „inspireidentifiziert“ in den Metadaten eingetragen ist und dass eine Konformität zum aktuellen Technical Guidance Dokument Metadaten der EU sowie zu den GDI-DE Konventionen erreicht wird. Hierzu gehört auch eine funktionierende Daten-Dienste-Kopplung sicherzustellen. Die Metadaten müssen über den Geodatenkatalog.de zugänglich gemacht werden, d.h. die geodatenhaltenden Stellen haben ebenso dafür Sorge zu tragen, dass die Metadaten rechtzeitig vor Durchführung des Monitoring durch den Geodatenkatalog.de geharvestet werden.

Schlüsselwort „inspireidentifiziert“

Gemäß Konvention der GDI-DE muss für INSPIRE-relevante Ressourcen das Schlüsselwort „inspireidentifiziert“ in den Metadaten eingetragen sein. Nur die Ressourcen, deren Metadaten dieses Schlüsselwort enthalten, werden über den Geodatenkatalog.de an das INSPIRE Geoportal abgegeben und im Monitoring berücksichtigt. Die korrekte Angabe des Schlüsselwortes kann mit der GDI-DE Testsuite getestet werden (Testklasse "Metadaten | Konventionen der GDI-DE für INSPIRE-relevante Metadaten (Version 1.1.1)").

Schlüsselwörter zum räumlichen Geltungsbereich ("Spatial Scope")

Handelt es sich um einen Geodatensatz mit regionaler oder nationaler Bedeutung muss zusätzlich das Schlüsselwort "Regional" oder "National" gemäß „Spatial Scope“-Codeliste in den Metadaten eingetragen werden. Die europäische Kommission hat hierfür eine konkrete Anleitung zur Verfügung gestellt. Ein Test zur korrekten Angabe der Schlüsselwörter in den Metadaten wird voraussichtlich erst 2020 zur Verfügung gestellt.

Schlüsselwörter für „Priority Data Sets“

Handelt es sich bei dem Geodatensatz um einen sog. „Priority Data Set“ müssen zusätzliche Schlüsselwörter gemäß „Priority Data Sets“-Codeliste in den Metadaten eingetragen werden. Auch hierfür hat die europäische Kommission eine konkrete Anleitung zur Verfügung gestellt. Die Kennzeichnung der „Priority Data Sets“ durch die betroffenen Bundesbehörden ist bereits weitestgehend im Zuge der Realisierung des „Priority Data Sets Viewers“ im INSPIRE Geoportal erfolgt. Ein Test zur korrekten Angabe der Schlüsselwörter in den Metadaten wird voraussichtlich erst 2020 zur Verfügung gestellt.

Konformität zum Technical Guidance Dokument Metadaten der EU

Die Metadaten müssen die Anforderungen des europäischen Technical Guidance Dokumentes zur Umsetzung von Metadaten erfüllen. Die Version 1.3 des Technical Guidance Dokumentes ist noch bis zum 19.12.2019 gültig, eine Konformität zur Version 1.3 ist daher für das Monitoring 2019 ausreichend. Ab dem Monitoring 2020 wird eine Konformität zur Version 2.0 erwartet. Daher wird empfohlen die Metadaten zeitnah auf eine Konformität zur Version 2.0 umzustellen. Die Konformität zu den Technical Guidance Dokumenten Version 1.3 und Version 2.0 kann mit dem INSPIRE Reference Validator getestet werden.

Konformität zu den Metadaten-Konventionen der GDI-DE

Innerhalb der GDI-DE sind darüber hinaus die Metadaten-Konventionen der GDI-DE zu erfüllen. Die aktuelle Version 2.0.1 berücksichtigt bereits die Anforderungen aus dem europäischen Technical Guidance Dokument Version 2.0. Die Konformität zu den Metadaten-Konventionen kann mit der GDI-DE Testsuite getestet werden. Allerdings werden die Tests zur Version 2.0.1 erst Ende des Jahres zur Verfügung stehen. Bis dahin können die Tests für die Version 1.1.1 genutzt werden. Für das Monitoring 2019 ist eine Konformität zur Version 1.1.1 ausreichend.

Daten-Dienste-Kopplung

Für die Berechnung der Indikatoren zur Zugänglichkeit der Geodatensätze über Darstellungs- und Downloaddienste ist eine funktionierende Daten-Dienste-Kopplung die Voraussetzung. Ein Datensatz gilt dann als zugänglich, wenn der gekoppelte Darstellungsdienst bzw. Downloaddienst durch das INSPIRE Geoportal gefunden wird und verfügbar, d.h. aufrufbar ist. Die Methode zur Daten-Dienste-Kopplung, die in der GDI-DE umgesetzt wird und die in den Metadaten-Konventionen der GDI-DE bzw. den Handlungsempfehlungen zur Bereitstellung von Darstellungsdiensten und Downloaddiensten in der GDI-DE beschrieben ist, wird vom INSPIRE Geoportal unterstützt. Ob die Daten-Dienste-Kopplung funktioniert, kann bspw. mit dem Resources Linkage Checker der EU getestet werden.

Verfügbarkeit der Ressourcen im INSPIRE Geoportal

Die Ressourcen sind dann im INSPIRE Geoportal verfügbar, wenn sie mit Metadaten beschrieben sind und diese über den Geodatenkatalog.de zugänglich sind. D.h. es müssen folgende Schritte durchlaufen werden, bevor die Ressourcen im INSPIRE Geoportal sichtbar bzw. Änderungen an den Metadaten wirksam sind:

  1. Die geodatenhaltenden Stellen passen ihre Metadaten an und tragen dafür Sorge, dass diese in einem an den Geodatenkatalog.de angeschlossenen Katalog veröffentlicht werden.
  2. Die Metadaten werden über die angeschlossenen Kataloge vom Geodatenkatalog.de entsprechend der vereinbarten Harvesting-Zyklen geharvestet.
  3. Die Metadaten werden über den Geodatenkatalog.de vom INSPIRE Geoportal geharvestet.

Die Verfügbarkeit der Ressourcen im INSPIRE Geoportal kann entweder über das INSPIRE Geoportal selbst (bei einer großen Menge an Ressourcen sehr zeitaufwändig) oder über den INSPIRE Resource Browser überprüft werden. Zur Unterstützung der Nutzung des INSPIRE Resource Browser steht eine Anleitung zur Verfügung. 

Weiteres Vorgehen

Die Europäische Kommission plant bis zum 08.11.2019 ein Update des INSPIRE Geoportals bereitzustellen. Die Mitgliedstaaten können diese neue Version bis zum 20.11.2019 testen. Am 02.12.2019 soll die Monitoring-Funktionalität im INSPIRE Geoportal (Harvesting Console) fertiggestellt sein. Das neue System ermöglicht lediglich die Berechnung der Indikatoren auf Basis der geharvesteten Metadaten. Der Export der Ergebnisse und insbesondere der zugrunde liegenden Datenbasis ist nicht möglich. Es wird daher nicht möglich sein, die Plausibilität und Korrektheit der Indikatorwerte zu prüfen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen verzichtet die Kst. GDI-DE auf den zunächst eingeplanten Testlauf.

Da das Harvesting der Kataloge aller Mitgliedstaaten erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen wird, werden Koordinierungsstelle und Betrieb GDI-DE das Harvesting des Geodatenkatalog.de im INSPIRE Geoportal zur Durchführung des Monitoring unmittelbar anstoßen, sobald die neue Version der Harvesting Console verfügbar ist, um den Stichtag am 15.12.2019 einhalten zu können. Daher bittet die Koordinierungsstelle GDI-DE die GDI-Kontaktstellen bzw. die geodatenhaltenden Stellen dafür Sorge zu tragen, dass bis Ende November die Metadaten die o.g. Anforderungen erfüllen und vom Geodatenkatalog.de geharvestet worden sind.

Die Koordinierungsstelle GDI-DE hat zum Austausch und zur Diskussion von Fragestellungen rund um das INSPIRE-Monitoring 2019 ein „Forum“ eingerichtet.