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  • Konvention zur Bildung von Namensräumen in der GDI-DE
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Eine detaillierte Beschreibung zur Bedienung der Software zum Namensraum-Register ist im Anwender-Handbuch enthalten.


Namensräume werden in der GDI-DE benötigt, um die Herkunft von Geodaten eindeutig nachzuweisen. Die Festlegung von Namensräumen in der GDI-DE erfolgt für Bund und Länder nach folgender Konvention:

https://registry.gdi-de.org/id/de."&Bund-/Länderkürzel&"/"

Hierdurch ergeben sich die in der nachfolgenden Tabelle aufgelisteten Namensräume für den Bund und die Länder. Bei der Registrierung der Namensräume ist als übergeordneter Namensraum "Deutschland (de)" auszuwählen.


GDI-KontaktstelleNamensraum
Bund (IMAGI)https://registry.gdi-de.org/id/de.bund/
Baden-Württemberghttps://registry.gdi-de.org/id/de.bw/
Bayernhttps://registry.gdi-de.org/id/de.by/
Berlinhttps://registry.gdi-de.org/id/de.be/
Brandenburghttps://registry.gdi-de.org/id/de.bb/
Bremenhttps://registry.gdi-de.org/id/de.hb/
Hamburghttps://registry.gdi-de.org/id/de.hh/
Hessenhttps://registry.gdi-de.org/id/de.he/
Mecklenburg-Vorpommernhttps://registry.gdi-de.org/id/de.mv/
Niedersachsenhttps://registry.gdi-de.org/id/de.ni/
Nordrhein-Westfalenhttps://registry.gdi-de.org/id/de.nw/
Rheinland-Pfalzhttps://registry.gdi-de.org/id/de.rp/
Saarlandhttps://registry.gdi-de.org/id/de.sl/
Sachsenhttps://registry.gdi-de.org/id/de.sn/
Sachsen-Anhalthttps://registry.gdi-de.org/id/de.st/
Schleswig-Holsteinhttps://registry.gdi-de.org/id/de.sh/
Thüringenhttps://registry.gdi-de.org/id/de.th/


Unterhalb der Namensräume des Bundes- bzw. der Länder können weitere Unternamensräume (z.B. Kürzel von Bundes-/Landesbehörden oder Kommunen) registriert werden. Die Konventionen hierfür werden jeweils beim Bund (IMAGI) bzw. in den Ländern vereinbart.

Beispiele für Bundesbehörden:

  • https://registry.gdi-de.org/id/de.bund.wsv/
  • https://registry.gdi-de.org/id/de.bund.bsh/
  • https://registry.gdi-de.org/id/de.bund.bkg/

Beispiel für Landesbehörde (fiktiv):

  • https://registry.gdi-de.org/id/de.he.hvbg/


  • No labels

4 Comments

  1. Die INSPIRE-ID muss eindeutig und stabil sein. Sie wird gebildet aus Namensraum+localId (+ ggf. versionId).

    Diese Anforderung kann unter Verwendung des Schlüssels aus dem Datensatz also erreicht werden durch Änderung im Namensraum oder durch Änderung der localID.

    Meine Frage: Welche Argumente oder Anforderungen sprechen dafür, den Namensraum anzupassen und welche Argumente/Anforderungen sprechen dafür, die localId zu verändern?

    Angenommen, eine Flurstücksnummer 4711 oder ein B-Plan-Nr 4711 ist ein geeigneter eindeutiger Schlüssel innerhalb des jeweiligen Datensatzes. Dann kann eine INSPIRE-Id durch

    • Erweiterung des Namensraumes gebildet werden ...gdi.de.org/id/de.be.cp/4711 bzw. gdi.de.org/id/de.be.lu/4711 oder durch
    • Erweiterung der localId bei gleichem Namensraum ...gdi.de.org/id/de.be/cp4711 bzw. gdi.de.org/id/de.be/lu4711

     

     

     

     

     

    1. Wir finden die Fragestellung sehr gut und würden gern einen umfassenden Diskussionsprozess zum Thema INSPIRE-ID anregen. In diesem Zusammenhang sollten folgende Betrachtungen eine Rolle spielen, um die Anforderungen an den Aufbau der INSPIRE-ID abzuwägen:

      • Zweck der INSPIRE-ID,
      • Ausgestaltung und
      • Sichten aus deren Verwendung.

      Unser Ansatz zielt im Wesentlichen auf die Abbildung von Informationen zur Herkunft der Quelldaten eines INSPIRE-Objektes in der INSPIRE-ID. Erforderlich wird dies, da wir in Sachsen jeweils für ein INSPIRE-Thema einen landesweiten INSPIRE-Datensatz (aus mehreren Quelldatensätzen verschiedener geodatenhaltender Stellen) aggregieren und so die Nachvollziehbarkeit der Herkunft der Informationen für Nutzer sicherstellen wollen. Weiterhin ist vorgesehen, dass wir als Koordinierungsstelle (zentral) die an der INSPIRE-Umsetzung in Sachsen beteiligten Institutionen verwalten wollen (Organisationen-Register). Bislang erfolgte in der Registry-DE keine Registrierung der Namensräume, da uns derzeit keine Anwendungsfälle bekannt sind.

      Die Abbildung der thematischen Zuordnung im Namensraum erscheint uns schlüssig; ist jedoch letztlich eine individuelle Festlegung der GDI Sachsen.

      Beispiel Aufbau INSPIRE-ID in Sachsen:

      DE.SN.[INSPIRE Thema]/[Code für geodatenhaltende Stelle]-[eindeutige ID]

      (z.B. DE.SN.AD/0033-1441770198 (die Codierung 0033 steht für Quelldaten des Staatsbetriebes Geobasisinformation und Vermessung Sachsen))

      1. Evtl. könnte der Diskussionsprozess auf dem nächsten AP-Workshop stattfinden. Auch würde ich vorschlagen ihre Vorgehensweise auf der anderen Seite Szenarien zur Nutzung des Registers Namensräume zu ergänzen. Dort haben schon andere Bundesländer und Bundeseinrichtungen die jeweilige Vorgehensweise erläutert. Vielen Dank.

  2. Wir haben unsere Vorgehensweise im Parallelzweig "Szenarien zur Nutzung ..." dokumentiert!

    Für jeden neuen INSPIRE-Datenbestand wird dabei ein eigener Namensraum angelegt, aus dem sich sowohl das Annex-Thema als auch die Datenquelle ablesen lässt. So kann später einmal über den jeweiligen Namensraum ein bestimmter WFS angesprochen werden, ohne in der URL-Vorlage noch nach Mustern im Identifikator selbst differenzieren zu müssen.

    Eine Ergänzung des einzelnen Identifikators um ein Prefix "TN", "HY" etc. hatten wir ebenfalls mal erwogen; nach Entscheid für die einzelnen Namensräume wäre diese Information aber redundant, so dass wir nun den Identifikator z.B. aus 3A-Features übernehmen und "nur noch" wg. Mehrfachverwendung innerhalb desselben Themas ein Suffix anhängen (z.B. "FOW" für FormOfWay bei TN).