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Das INSPIRE Geoportal wurde zum 1. Juli 2026 abgeschaltet. INSPIRE‑relevante Datensätze sind nun ausschließlich über das Europäische Datenportal zugänglich. Gleichzeitig wurden die Inhalte der INSPIRE Registry vollständig in die EU Vocabularies migriert, wo Codelisten, kontrollierte Vokabulare und weitere semantische Ressourcen seit dem 1. Juli 2026 zentral gepflegt werden. Alle URIs bleiben stabil, so dass bestehende Implementierungen unverändert weiter funktionieren.

satellite Abschaltung des INSPIRE Geoportal

Zum 1. Juli 2026 hat die Europäische Kommission das INSPIRE Geoportal außer Betrieb genommen. Damit entfällt der bisherige zentrale europäische Zugangspunkt für INSPIRE‑relevante Datensätze. Die Funktion übernimmt nun das Europäische Datenportal (EDP), das als einheitlicher Einstiegspunkt für öffentliche Daten in Europa dient, inklusive aller INSPIRE‑Datensätze. 

Was bedeutet das für die GDI-DE?

  • INSPIRE‑Datensätze sind weiterhin zugänglich, jedoch auf europäischer Ebene nicht mehr über das INSPIRE Geoportal, sondern über das EDP recherchierbar.

  • Das Joint Research Center (JRC) hat eine statische Kopie des INSPIRE Geoportal im Sinne eines Archivs auf GitHub veröffentlicht.
  • Das EDP bietet geospezifische Filter, eine Geo‑Viewer‑Funktion sowie ein Dashboard für hochwertige Datensätze, wodurch die Auffindbarkeit und Nutzbarkeit von Geodaten im EDP verbessert wird. 

  • Der Geodatenkatalog.de ist bereits an das EDP angeschlossen und die Metadaten aus der GDI-DE werden von dem Portal regelmäßig geharvestet und nach GeoDCAT‑AP transformiert.

books Migration der INSPIRE Registry zu EU Vocabularies

Ebenfalls zum 1. Juli 2026 wurde die INSPIRE Registry abgeschaltet und ihre Inhalte vollständig in die zentrale semantische Infrastruktur der EU, die EU Vocabularies, überführt. Dort werden nun Codelisten, kontrollierte Vokabulare und weitere semantische Ressourcen gepflegt.

Was bedeutet das für bestehende Implementierungen?

  • Die URIs bleiben stabil, d. h. bestehende Implementierungen müssen nicht angepasst werden.

  • Die Migration stellt sicher, dass INSPIRE‑Artefakte weiterhin verfügbar bleiben und in eine moderne, nachhaltige europäische Dateninfrastruktur eingebettet sind.

magnifying glass tilted right Hintergrund: Europäische Modernisierung der Geodateninfrastruktur

Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Überführung zentraler INSPIRE‑Komponenten in EU‑weite horizontale Dienste, um Nachhaltigkeit, Effizienz und Interoperabilität zu stärken. Die Europäische Kommission betont, dass Kontinuität für Nutzende und Datenbereitstellende gewährleistet bleibt.

Siehe auch:

backhand index pointing right https://data.europa.eu/en/news-events/news/inspire-datasets-move-european-data-portal

backhand index pointing right https://op.europa.eu/en/web/eu-vocabularies/news/-/blogs/inspire-registry-content-transition-eu-vocabularies


(Text und Grafik mit Hilfe von KI generiert)

Die vom Interoperable Europe Board am 19. Mai 2026 verabschiedeten Guidelines on Sharing of Interoperability Solutions sind ein zentraler Baustein für die Umsetzung des Interoperable Europe Act (IEA). Sie unterstützen Verwaltungen dabei, Interoperabilitätslösungen leichter auffindbar, nachnutzbar und gemeinsam weiterentwickelbar zu machen.

Die Leitlinien liegen in zwei Fassungen vor – einer kompakten Kurzversion und einer ausführlichen Langversion. Beide ergänzen sich:

backhand index pointing right Kurzversion: Praxisorientierte, knappe Anleitung für die tägliche Umsetzung der IEA-Vorgaben.

backhand index pointing right Langversion: Vertiefte Darstellung von rechtlichen, organisatorischen und operativen Hintergründen, inklusive Governance, Lifecycle-Management, Beschaffung und Praxisbeispielen.

Die Leitlinien strukturieren die Umsetzung des Interoperable Europe Act entlang klarer Handlungspfade. Diese orientieren sich an den Artikeln des Gesetzes und bilden den Kern des Dokuments:

  • Lösungen mit offenen Lizenzbedingungen priorisieren (Artikel 4 Abs. 6);

  • Veröffentlichung über das Interoperable Europe Portal (Artikel 4 Abs. 3, inkl. angebundener Kataloge und Repositorien);

  • direktes Teilen auf Anfrage (Artikel 4 Abs. 1);

  • angepasste Lösungen teilen (Artikel 4 Abs. 4);

  • Kostenbeteiligung für Weiterentwicklungen (Artikel 4 Abs. 5);

  • Portale und Kataloge anbinden (Artikel 8 Abs. 4).

Diese Pfade übersetzen die gesetzlichen Anforderungen in konkrete, nachvollziehbare Schritte für Behörden und Organisationen.

Die Leitlinien sollen die europäische Verwaltungspraxis spürbar verbessern:

  • bessere Auffindbarkeit wiederverwendbarer Lösungen;

  • weniger Parallelentwicklungen durch transparente Veröffentlichung;

  • stärkere sektorübergreifende Kooperation und

  • effizientere digitale öffentliche Dienste für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.

Damit leisten sie einen Beitrag zu einem vernetzten, interoperablen europäischen Verwaltungsraum.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

magnifying glass tilted right Worum geht es?

Der Europäische Interoperabilitätsrahmen erleichtert den Behörden in der EU die Zusammenarbeit durch klare Leitlinien, wie digitale Dienste über Grenzen und Sektoren hinweg vernetzt werden sollten. Nachdem er 2017 zuletzt aktualisiert wurde, muss er nun erneut überarbeitet werden, um ihn an neue Rechtsvorschriften, Technologien und digitale Erfordernisse anzupassen. Angesichts der neuen Prioritäten in den Bereichen technologische Souveränität, Wettbewerbsfähigkeit und KI-Nutzung im Interesse besserer öffentlicher Dienste zielt diese Überarbeitung darauf ab, den Rahmen zu aktualisieren und dabei die Umsetzung der Verordnung für ein interoperables Europa zu unterstützen.

speech balloon Wie kann ich Feedback geben?

Noch bis zum kann zu der Initiative zur Überprüfung des Europäischen Interoperabilitätsrahmens Feedback über die Have-Your-Say-Plattform der Europäischen Kommission abgegeben werden. Rückmeldungen werden insbesondere zu folgenden Themen erbeten:

  1. Welche Elemente der früheren EIF-Versionen sollten beibehalten oder weiter ausgebaut werden?
  2. Was sind die größten Hindernisse für die Umsetzung des EIF auf EU-, nationaler, regionaler oder lokaler Ebene?
  3. Welche zusätzlichen Leitfäden würden eine systematischere Einführung erleichtern?
  4. Wie kann der künftige EIF die nächsten Schritte beim digitalen Wandel der öffentlichen Verwaltungen unterstützen?
  5. Welche Änderungen Verbesserungen würden Sie für den künftigen EIF vorschlagen?

backhand index pointing right Jetzt Feedback geben!

Forschende des VTT Technical Research Centre of Finland untersuchen derzeit, wie Nutzende den KI‑gestützten organisationsübergreifenden Datenaustausch erleben. Die Studie ist Teil des EU‑Projekts Dataspace Datashare 2.0 (DS2). Im Rahmen des Projekts wurde ein intelligenter Chatbot entwickelt, der nun in einer frühen Version verfügbar ist. Rückmeldungen aus der Praxis sind ausdrücklich erwünscht.

alarm clock Ablauf der Teilnahme

Die Teilnahme dauert insgesamt 15–30 Minuten und umfasst zwei Schritte:

  • Kurze Interaktion mit dem DS2‑Chatbot

  • Anschließender Fragebogen zur Bewertung der Nutzererfahrung

backhand index pointing right an Studie teilnehmen

direct hit Ziel der Studie

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, vertrauenswürdige KI‑gestützte Werkzeuge für den Datenaustausch in Europa zu entwickeln. Die Rückmeldungen aus der Community fließen direkt in die Weiterentwicklung der technischen und organisatorischen Konzepte ein.

handshake Warum mitmachen?

Ihre Teilnahme unterstützt die europäische Forschung dabei,

  • Anforderungen an vertrauenswürdige KI‑Assistenzsysteme besser zu verstehen,

  • praktische Bedarfe aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung abzubilden,

  • und die Gestaltung zukünftiger Datenräume nutzerorientiert auszurichten.

backhand index pointing right an Studie teilnehmen


 (Text und Grafik mit Hilfe von KI generiert)

magnifying glass tilted right Worum geht es?

  • Die vom Arbeitskreis Metadaten erarbeitete Entscheidungsmatrix unterstützt dabei, raumbezogene hochwertige Datensätze (sog. High Value Datasets) gemäß der Vorgaben der GDI-DE bereitzustellen.
  • Das Diagramm ist ein hilfreiches Werkzeug für alle, die GDI-DE-konforme hochwertige Geodaten bereitstellen.

pushpin Was ist zu tun?

  1. Die relevanten Datensätze identifizieren und ihre fachlichen sowie technischen Anforderungen prüfen.
  2. Sofern erforderlich, die vorhandenen Metadaten anpassen oder neue Metadatensätze erstellen.

shuffle tracks button Wie läuft der Prozess ab?

  1. Zunächst sind die Datensätze anhand der Kriterien der Durchführungs-Verordnung zur Bereitstellung von hochwertigen Datensätzen (DVO-HVD) zu prüfen, wie bspw. Kategorie, Bereitstellung in offenen und maschinenlesbaren Formaten, die Nutzung offener Lizenzen sowie das Vorhandensein einer API.
  2. Danach erfolgt die Bewertung, ob die Datensätze unter die INSPIRE‑Vorgaben fallen, d. h. ob sie im deutschen Hoheitsgebiet liegen, im öffentlichen Auftrag erfasst bzw. gepflegt werden und einem oder mehreren INSPIRE‑Themen zugeordnet werden können.
  3. Bei bereits existierenden Metadaten sind diese gemäß der Vorgaben der GDI-DE zu aktualisieren. Das Schlüsselwort „opendata“ sowie die Lizenzinformationen in einer JSON-Notation sind zu ergänzen. Ansonsten sind neue Metadatensätze zu erfassen.

light bulb weiterführende Informationen

Diagramm zur Prüfung von HVD-Daten

Die öffentliche Review‑Phase für DCAT‑AP in der Version 3.0.2 hat begonnen. Der neue Entwurf ist ein Wartungsrelease mit Fokus auf Klarheit, Validierungssicherheit und präziseren Modellierungsempfehlungen bei gleichzeitig gewahrter Rückwärtskompatibilität.

Alle im Entwurf adressierten Punkte sind über die Issues‑Übersicht oder das Changelog einsehbar.

NEW button Neuerungen in Version 3.0.2

Terminologie, Konsistenz und Notation

  • Harmonisierte Benennungen und konsistentere Schreibweisen

  • Verbesserte Verständlichkeit durch klarere Begriffe und einheitliche Modellierungsmuster

Verbesserungen bei Codelists

  • Aktualisierte Referenzen und konsolidierte Hinweise zur Konformität

  • Erweiterte Nutzungshinweise und klarere Empfehlungen zur Anwendung von kontrollierten Vokabularen

Weiterentwicklung des DCAT‑AP‑Ökosystems

  • Integration von DCAT‑AP NL, DCAT‑AP ES und DCAT‑AP Flanders in die übergreifende Dokumentation

Verfeinerungen im Datenmodell

  • Einführung der optionalen Eigenschaft adms:status für Datensätze (Issue #242)

  • Präzisierte Empfehlung zur Modellierung von Agenten mittels Core Business und Core Person (#357)

  • Verbesserte Hinweise zu geografischen Serialisierungen und zur Kodierung von Orten

  • Überarbeitete Artefakte:

    • SHACL‑Korrekturen

    • stärkere Ausrichtung an der W3C‑DCAT‑Recommendation

    • konsistente Behandlung von Kardinalitäten

  • Klarstellungen zur Nutzung externer Vokabulare wie SPDX und ADMS

  • Verbesserte Versionierungs- und Release‑Kommunikation

speech balloon Feedback erwünscht

Neben Rückmeldungen zum gesamten Entwurf wird besonders Input zu den als „feedback‑requested“ markierten Issues erbeten. Diese Rückmeldungen fließen direkt in die finale Ausgestaltung der Version 3.0.2 ein.

Hinweis: Längere bestehende Issues können bei ausbleibendem Feedback geschlossen werden, ohne dass weitere Änderungen vorgenommen werden.

magnifying glass tilted left Entwurf einsehen und Rückmeldung geben

Der Entwurf kann hier eingesehen werden. Feedback kann direkt über das GitHub‑Repository eingereicht werden.

Das öffentliche Review läuft bis September 2026.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Die SEMIC 2026 findet am 30. November 2026 in Dublin, Irland, statt. Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der irischen EU‑Ratspräsidentschaft ausgerichtet und bringt erneut Fachleute aus den Bereichen Interoperabilität und digitale Verwaltung aus ganz Europa zusammen.

pushpin Schwerpunkt 2026

Das diesjährige Leitthema lautet: Interoperable Europe driving competitiveness. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie interoperable digitale öffentliche Dienste zu einem wettbewerbsfähigeren Europa beitragen können. Dabei geht es insbesondere darum, Verwaltungsdienste einfacher, schneller, nachnutzbar und grenzüberschreitend skalierbar zu gestalten.

puzzle piece Programm und Format

Neu in diesem Jahr ist die direkte Integration praktischer Workshops in das Hauptprogramm. Dadurch können Teilnehmende strategische Impulse und praxisorientierte Arbeitsphasen an einem Tag verbinden. Die Konferenz bietet damit sowohl inhaltliche Orientierung als auch Raum für konkrete fachliche Zusammenarbeit.

backhand index pointing right Registrierung

Die Registrierung wird in Kürze geöffnet. Es wird empfohlen, sich vor der Sommerpause einen Platz zu sichern.

light bulb Weiterführende Informationen

  • Ein Überblick zu den inhaltlichen Schwerpunkten der SEMIC 2026 findet sich im aktuellen Artikel auf dem Interoperable Europe Portal.

  • Aktuelle Hinweise und Ankündigungen werden über die Interoperable‑Europe‑Gruppe auf LinkedIn geteilt.
  • Weitere Informationen zum Programm und zu organisatorischen Details folgen in den kommenden Wochen.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Das Open Geospatial Consortium (OGC) hat die openEO‑Spezifikation offiziell als Community Standard veröffentlicht. openEO beschreibt eine offene API, die Anwendungen und Client‑Software mit großen Cloud‑Backends für Erdbeobachtungsdaten interoperabel verbindet. 

Ziel der Spezifikation ist es, die Verarbeitung großer EO‑Datensätze (z. B. Satellitenbilder) über verschiedene Plattformen hinweg zu vereinheitlichen. openEO dient dabei als zusätzliche Interoperabilitätsschicht über bestehenden Diensten. 

magnifying glass tilted left Hintergrund und Motivation

Die Entwicklung von openEO wurde durch die Vielfalt unterschiedlicher Werkzeuge, APIs und Datenformate im Geodatenbereich vorangetrieben. Jede Version der Spezifikation wurde von funktionierenden Implementierungen begleitet. 

Der zentrale Anwendungsfall: Datenverarbeitung über eine gemeinsame API und einen definierten Satz wiederverwendbarer Prozesse vereinfachen und vereinheitlichen.

Nutzende können weiterhin in ihrer bevorzugten Programmiersprache arbeiten, ohne sich um Datenorganisation oder Vorverarbeitung kümmern zu müssen. Gleichzeitig reduziert openEO das Risiko von Vendor‑Lock‑in, da Prozessbeschreibungen auf verschiedenen Endpunkten ausgeführt werden können.

globe with meridians Einsatz in europäischen EO‑Initiativen

openEO ist bereits in wichtigen europäischen Erdbeobachtungsumgebungen im Einsatz:

  • Im Copernicus Dataspace Ecosystem unterstützt openEO interaktive Abfragen und großskalige FAIR‑konforme Verarbeitung. 

  • ESA APEx und EarthCODE nutzen openEO für On‑Demand‑Dienste, reproduzierbare wissenschaftliche Workflows und nahezu Echtzeit‑Verarbeitung.

puzzle piece Spezifikation

Die openEO‑Spezifikation besteht aus zwei Teilen:

  • openEO API (Version 1.2.0): HTTP‑API, spezifiziert als OpenAPI‑Dokument, von OGC als Community Standard anerkannt.

  • openEO Processes (Version 1.2.0): Anforderungen an vordefinierte Prozesse, von OGC als Community Practice anerkannt.

Die Spezifikation ist offen lizenziert (Apache 2.0), öffentlich verfügbar und wird durch ein Project Steering Committee gepflegt.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Die SEMIC hat zur öffentlichen Kommentierung der Spezifikation DCAT‑AP für High Value Datasets (HVD) 3.0.1 aufgerufen. Die Community ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und die Weiterentwicklung dieses wichtigen Bausteins zur Umsetzung der Anforderungen aus der Durchführungsverordnung zur Bereitstellung von hochwertigen Datensätzen (DVO-HVD) mitzugestalten.

Der Entwurf steht bereit unter https://semiceu.github.io/DCAT-AP/drafts/3.0.1-hvd/

Die Kommentierungs-Phase läuft bis September 2026. Rückmeldungen können direkt über das zugehörige Github-Repository eingereicht werden.

Die SEMIC ruft insbesondere Fachleute aus Verwaltung, Dateninfrastrukturen und operativen Metadatenprozessen dazu auf, den Entwurf kritisch zu prüfen und seine Anwendbarkeit zu bewerten. Gefragt sind insbesondere:

  • Bewertung der Praxistauglichkeit: Wie gut unterstützt die Spezifikation bestehende Workflows?

  • Einbringen von Verbesserungsvorschlägen: Hinweise zu Modelllogik, Begrifflichkeiten oder Beispielen.

  • Melden von Issues: Identifizierte Unklarheiten oder technische Inkonsistenzen.

Die Rückmeldungen der Community sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Spezifikation robust, klar und zukunftsfähig bleibt.

magnifying glass tilted left Was ist neu in Version 3.0.1?

Die Version 3.0.1 enthält eine Reihe gezielter redaktioneller und modellbezogener Verbesserungen. Dazu gehören:

  • Stärkere Unterstützung für HVD‑Berichtspflichten, u. a. präzisierte Pflichtattribute wie dataset title, description und distribution downloadURL.

  • Verbesserte Ausrichtung an DCAT‑AP, engere Abstimmung mit den Anforderungen des Basisprofils.

  • Überarbeitete Vokabularnutzung, klarere Vorgaben zu kontrollierten Vokabularen und deren Einsatz.

  • Optimierungen für die Nutzbarkeit, u. a. verständlichere Beispiele, Syntaxkorrekturen und eine verbesserte Dokumentationsstruktur.


(Text mit Hilfe von KI generiert)


Das Open Geospatial Consortium (OGC) hat den neuen Standard OGC Features and Geometries JSON (JSON‑FG) veröffentlicht. JSON‑FG baut auf dem etablierten GeoJSON‑Format auf, erweitert es jedoch um Funktionen, die für viele geodatenbezogene Anwendungsfälle notwendig sind, aber außerhalb des ursprünglichen GeoJSON‑Scopes liegen.

Hintergrund

GeoJSON ist weit verbreitet und wird u.  a. in OGC API - Features unterstützt. Gleichzeitig ist es bewusst eingeschränkt, etwa auf WGS 84, auf einfache Geometrietypen und ohne Möglichkeit, Feature Types zu klassifizieren. Dadurch stößt GeoJSON in anspruchsvolleren Szenarien an Grenzen.

Was JSON‑FG ergänzt

Der neue Standard definiert Erweiterungen, die komplexere Geodaten interoperabel beschreibbar machen ohne GeoJSON zu ersetzen.

Verpflichtende Erweiterungen

  • Nutzung anderer Koordinatenreferenzsysteme als WGS 84 

  • Zeitliche Eigenschaften von Features können kodiert werden

  • Angabe der unterstützten JSON‑FG‑Konformitätsklassen

Optionale Erweiterungen

  • Solids und Prismen als zusätzliche Geometrietypen

  • Kurvengeometrien wie Kreisbögen oder Compound Curves

  • Measure‑Werte in Koordinaten

  • Deklaration von Feature‑Typ und Schema

Kompatibilität mit GeoJSON

JSON‑FG ist vollständig kompatibel. Alles, was GeoJSON darstellen kann, bleibt GeoJSON. Erweiterte Informationen werden über zusätzliche, konfliktfreie Schlüssel ergänzt. GeoJSON‑Clients können weiterhin GeoJSON‑Inhalte verarbeiten. JSON‑FG‑fähige Clients interpretieren zusätzlich die erweiterten Elemente.

Die Spezifikation basiert formal auf JSON Schema und ist wie alle OGC‑Standards frei verfügbar.


(Text mit Hilfe von KI generiert)


Die SEMIC‑Community hat neue Versionen der SEMIC Core Vocabularies sowie die vollständig überarbeitete Version 2.0.0 des Core Vocabularies Handbook veröffentlicht. Beide Veröffentlichungen unterstützen öffentliche Verwaltungen und Fach-Communities dabei, semantische Interoperabilität in europäischen Datenräumen konsistent umzusetzen.

Überblick über die aktualisierten Core Vocabularies

Die Updates der Core Vocabularies basieren auf Rückmeldungen aus der Community und wurden in drei thematischen Webinaren vorgestellt und abgestimmt.

hammer and wrench Bug‑Fix‑Releases: redaktionelle Korrekturen und ReSpec‑Optimierungen

Diese Versionen verbessern Lesbarkeit, Konsistenz und Darstellung der Spezifikationen:

hammer and wrench Minor Releases: neue Modellelemente und verbesserte Ausrichtung

Diese Versionen enthalten funktionale Erweiterungen:

Detaillierte Änderungen sind in den jeweiligen Changelogs dokumentiert. Rückmeldungen können wie gewohnt über die GitHub‑Repositories der Vokabulare eingebracht werden.

Core Vocabularies Handbook 2.0.0

Parallel zu den Vokabular‑Updates wurde die neue Version 2.0.0 des Core Vocabularies Handbook veröffentlicht. Sie ersetzt die Ausgabe von 2015 und bietet eine deutlich erweiterte, praxisorientierte Anleitung für die Arbeit mit Core Vocabularies.

blue book Wesentliche Neuerungen im Handbook 2.0.0

  • Erweiterte Tutorials für die praktische Implementierung

  • Unterstützung moderner Serialisierungsformate wie JSON‑LD

  • Leitfäden für fachliche und technische Perspektiven

  • Aktualisierte Empfehlungen für die Entwicklung semantischer Datenmodelle und die Ausrichtung an EU‑Standards

Das Handbook steht online zur Verfügung: Core Vocabularies Handbook 2.0.0. Weitere Informationen und Diskussionen finden sich im zugehörigen GitHub‑Repository.

backhand index pointing right Die SEMIC‑Community lädt dazu ein, Erfahrungen, Fragen und Verbesserungsvorschläge aktiv über die offenen GitHub‑Diskussionen einzubringen.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 13:00–13:45 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Das Webinar bietet einen praxisnahen Einstieg in GeoAI - die Verbindung von künstlicher Intelligenz und Geodaten. Teilnehmende erhalten einen Überblick darüber, wie GeoAI bereits heute eingesetzt wird und wie sie selbst Kompetenzen in diesem Bereich aufbauen können, unter anderem über frei verfügbare Online‑Kurse des Location Innovation Hub.

pushpin Inhalte des Webinars

  • Einführung in GeoAI: Was bedeutet die Kombination aus KI und Geodaten in der Praxis?

  • Open GeoAI in practice: Präsentation eines realen Anwendungsfalls. 

  • Vorstellung der kostenlosen Location & AI‑Onlinekurse für den individuellen Kompetenzaufbau.

graduation cap Für wen ist das Webinar gedacht?

  • Führungskräfte, die verstehen möchten, wie GeoAI bessere Entscheidungen unterstützt.

  • Fachleute aus den Bereichen Daten, Digitalisierung und Business Development.

  • Technische Spezialistinnen und Spezialisten, die sich in Richtung GeoAI weiterentwickeln möchten.

  • Alle, die KI und Geodaten praktisch anwenden wollen.

light bulb Wer nicht live dabei sein kann, sollte sich dennoch registrieren, um die Aufzeichnung des Webinars zu erhalten.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr (CET) 

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Das europäische Energiesystem befindet sich im Wandel: Energiekrise, Klimaziele und der European Green Deal erhöhen den Bedarf an intelligenter, widerstandsfähiger und nachhaltiger Energieinfrastruktur. Das Webinar „Reusing energy data: working towards a smarter and greener Europe“ der data.europa academy zeigt, wie offene und interoperable Energiedaten zur Stabilität der Netze, zur besseren sektorübergreifenden Zusammenarbeit und zur Beschleunigung der Energiewende beitragen.

pushpin Inhalte des Webinars

  • Politische Perspektive der Europäischen Kommission: die Europäische Kommission erläutert, welche Rolle Energiedaten für die Resilienz europäischer Stromnetze, die saubere Energiewende und die Koordination zwischen Akteuren spielen. Im Fokus steht, wie Datenbereitstellung und sektorübergreifender Datenaustausch helfen, Energie‑ und Klimaziele effizienter zu erreichen.
  • Praxisbeispiel aus dem europäischen Energieprojekt COSMIC: Adrián Carrasco Revilla (Inetum) stellt einen konkreten Anwendungsfall aus dem EU-Projekt COSMIC vor. Das Beispiel zeigt, wie daten- und KI‑gestützte Werkzeuge, Energiedaten aus verschiedenen Quellen und europäische Pilotaktivitäten zu intelligenterem Energieeinsatz, optimierten Betriebsabläufen und besseren Entscheidungen auf Systemebene beitragen. Ziel ist ein flexibles, zukunftsfähiges Energienetz.


light bulb Hinweis: Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit dem Link zum Webinar und einem Kalendereintrag. Das Webinar wird aufgezeichnet und als Teil des Kurses Measuring the impact of open data veröffentlicht.


(Text mit Hilfe von KI generiert)

Mit dem European Register for Protected Data (ERPD) stellt die EU erstmals ein zentrales Verzeichnis für öffentliche Datensätze bereit, die nicht als Open Data veröffentlicht werden können. Das Register ist über das Europäische Datenportal zugänglich und wurde im Rahmen des Data Governance Act (DGA) aufgebaut.

Viele öffentliche Stellen verfügen über wertvolle Daten, deren Veröffentlichung rechtlich eingeschränkt ist, z. B. aus den Bereichen Gesundheit, Mobilität oder Wirtschaft. Statt die Daten selbst bereitzustellen, veröffentlichen Behörden Metadaten, die Auskunft geben über:

  • die Existenz eines Datensatzes,
  • die verantwortliche Stelle,

  • mögliche Zugangswege und Bedingungen.

Jeder Mitgliedstaat betreibt dafür einen nationalen Single Information Point, der strukturierte Metadaten in das europäische Register einspeist (siehe Harvesting Guidelines). Durch gemeinsame Standards (DCAT-AP) können diese Informationen EU‑weit durchsucht werden.

Das ERPD schafft Transparenz über geschützte Datenbestände, unterstützt Forschung und Innovation und ermöglicht verantwortungsvolle Datennutzung, ohne Datenschutz‑ oder Vertraulichkeitsregeln zu verletzen.

Das Register ergänzt die bestehenden offenen Daten im Europäischen Datenportal und erweitert dessen Funktion um eine neue Ebene für sensible, aber nutzbare öffentliche Daten.


(Text und Grafik mit Hilfe von KI erzeugt)

spiral calendar Termin:  

ten o’clock Uhrzeit: 11:00-12:00 Uhr (CET)

globe with meridians Ort: Online

link Zur Anmeldung (EU-Login erforderlich)

magnifying glass tilted left Worum geht es?

Die vierte Ausgabe der Interoperable Europe Community Talks stellt zwei zentrale Bausteine der europäischen Interoperabilitätsarchitektur vor:

Beide Lösungen unterstützen Verwaltungen und Dienstanbieter dabei, interoperable digitale Verwaltungsdienste grenzen- und verwaltungsebenenübergreifend zu analysieren, zu planen und umzusetzen.

pushpin Inhalte

Die Session bietet einen praxisnahen Einblick in die Interoperability Architecture Solutions:

  • EIRA liefert ein strukturiertes Rahmenwerk und Leitlinien für die Analyse und Gestaltung digitaler Verwaltungsdienste. Die Architektur beschreibt Anforderungen und Fähigkeiten, die notwendig sind, um Interoperabilität gemäß dem European Interoperability Framework (EIF) sicherzustellen.

  • CAMSS unterstützt die Bewertung, Auswahl und Begründung von Standards und Spezifikationen in E‑Government‑Projekten. CAMSS stellt Werkzeuge, Vokabulare und Bibliotheken bereit, um sicherzustellen, dass digitale Dienste insbesondere im Hinblick auf das EIF und den Interoperable Europe Act EU‑weit kompatibel sind.

Darüber hinaus bietet das Webinar:

  • einen Überblick über das gesamte Portfolio der Interoperability Architecture Solutions,

  • Einblicke in die Rolle von EIRA und CAMSS bei der Entwicklung interoperabler Dienste,

  • eine Live‑Q&A‑Session sowie

  • Austauschmöglichkeiten mit der Interoperable‑Europe‑Community.

graduation cap Für wen ist das Webinar gedacht?

Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an alle, die sich für Interoperabilität und digitale öffentliche Dienste in Europa interessieren.


light bulb Hinweis: Für die Anmeldung ist eine Registrierung im Interoperable Europe Portal erforderlich. Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit den Zugangsdaten. 


(Text mit Hilfe von KI generiert)