Das INSPIRE Geoportal wurde zum 1. Juli 2026 abgeschaltet. INSPIRE‑relevante Datensätze sind nun ausschließlich über das Europäische Datenportal zugänglich. Gleichzeitig wurden die Inhalte der INSPIRE Registry vollständig in die EU Vocabularies migriert, wo Codelisten, kontrollierte Vokabulare und weitere semantische Ressourcen seit dem 1. Juli 2026 zentral gepflegt werden. Alle URIs bleiben stabil, so dass bestehende Implementierungen unverändert weiter funktionieren.
Abschaltung des INSPIRE Geoportal
Zum 1. Juli 2026 hat die Europäische Kommission das INSPIRE Geoportal außer Betrieb genommen. Damit entfällt der bisherige zentrale europäische Zugangspunkt für INSPIRE‑relevante Datensätze. Die Funktion übernimmt nun das Europäische Datenportal (EDP), das als einheitlicher Einstiegspunkt für öffentliche Daten in Europa dient, inklusive aller INSPIRE‑Datensätze.
Was bedeutet das für die GDI-DE?
INSPIRE‑Datensätze sind weiterhin zugänglich, jedoch auf europäischer Ebene nicht mehr über das INSPIRE Geoportal, sondern über das EDP recherchierbar.
- Das Joint Research Center (JRC) hat eine statische Kopie des INSPIRE Geoportal im Sinne eines Archivs auf GitHub veröffentlicht.
Das EDP bietet geospezifische Filter, eine Geo‑Viewer‑Funktion sowie ein Dashboard für hochwertige Datensätze, wodurch die Auffindbarkeit und Nutzbarkeit von Geodaten im EDP verbessert wird.
Der Geodatenkatalog.de ist bereits an das EDP angeschlossen und die Metadaten aus der GDI-DE werden von dem Portal regelmäßig geharvestet und nach GeoDCAT‑AP transformiert.
Migration der INSPIRE Registry zu EU Vocabularies
Ebenfalls zum 1. Juli 2026 wurde die INSPIRE Registry abgeschaltet und ihre Inhalte vollständig in die zentrale semantische Infrastruktur der EU, die EU Vocabularies, überführt. Dort werden nun Codelisten, kontrollierte Vokabulare und weitere semantische Ressourcen gepflegt.
Was bedeutet das für bestehende Implementierungen?
Die URIs bleiben stabil, d. h. bestehende Implementierungen müssen nicht angepasst werden.
Die Migration stellt sicher, dass INSPIRE‑Artefakte weiterhin verfügbar bleiben und in eine moderne, nachhaltige europäische Dateninfrastruktur eingebettet sind.
Hintergrund: Europäische Modernisierung der Geodateninfrastruktur
Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Überführung zentraler INSPIRE‑Komponenten in EU‑weite horizontale Dienste, um Nachhaltigkeit, Effizienz und Interoperabilität zu stärken. Die Europäische Kommission betont, dass Kontinuität für Nutzende und Datenbereitstellende gewährleistet bleibt.
Siehe auch:
https://data.europa.eu/en/news-events/news/inspire-datasets-move-european-data-portal
(Text und Grafik mit Hilfe von KI generiert)
Die vom Interoperable Europe Board am 19. Mai 2026 verabschiedeten Guidelines on Sharing of Interoperability Solutions sind ein zentraler Baustein für die Umsetzung des Interoperable Europe Act (IEA). Sie unterstützen Verwaltungen dabei, Interoperabilitätslösungen leichter auffindbar, nachnutzbar und gemeinsam weiterentwickelbar zu machen.
Die Leitlinien liegen in zwei Fassungen vor – einer kompakten Kurzversion und einer ausführlichen Langversion. Beide ergänzen sich:
Kurzversion: Praxisorientierte, knappe Anleitung für die tägliche Umsetzung der IEA-Vorgaben.
Langversion: Vertiefte Darstellung von rechtlichen, organisatorischen und operativen Hintergründen, inklusive Governance, Lifecycle-Management, Beschaffung und Praxisbeispielen.
Die Leitlinien strukturieren die Umsetzung des Interoperable Europe Act entlang klarer Handlungspfade. Diese orientieren sich an den Artikeln des Gesetzes und bilden den Kern des Dokuments:
Lösungen mit offenen Lizenzbedingungen priorisieren (Artikel 4 Abs. 6);
Veröffentlichung über das Interoperable Europe Portal (Artikel 4 Abs. 3, inkl. angebundener Kataloge und Repositorien);
direktes Teilen auf Anfrage (Artikel 4 Abs. 1);
angepasste Lösungen teilen (Artikel 4 Abs. 4);
Kostenbeteiligung für Weiterentwicklungen (Artikel 4 Abs. 5);
Portale und Kataloge anbinden (Artikel 8 Abs. 4).
Diese Pfade übersetzen die gesetzlichen Anforderungen in konkrete, nachvollziehbare Schritte für Behörden und Organisationen.
Die Leitlinien sollen die europäische Verwaltungspraxis spürbar verbessern:
bessere Auffindbarkeit wiederverwendbarer Lösungen;
weniger Parallelentwicklungen durch transparente Veröffentlichung;
stärkere sektorübergreifende Kooperation und
effizientere digitale öffentliche Dienste für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.
Damit leisten sie einen Beitrag zu einem vernetzten, interoperablen europäischen Verwaltungsraum.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Worum geht es?
Der Europäische Interoperabilitätsrahmen erleichtert den Behörden in der EU die Zusammenarbeit durch klare Leitlinien, wie digitale Dienste über Grenzen und Sektoren hinweg vernetzt werden sollten. Nachdem er 2017 zuletzt aktualisiert wurde, muss er nun erneut überarbeitet werden, um ihn an neue Rechtsvorschriften, Technologien und digitale Erfordernisse anzupassen. Angesichts der neuen Prioritäten in den Bereichen technologische Souveränität, Wettbewerbsfähigkeit und KI-Nutzung im Interesse besserer öffentlicher Dienste zielt diese Überarbeitung darauf ab, den Rahmen zu aktualisieren und dabei die Umsetzung der Verordnung für ein interoperables Europa zu unterstützen.
Wie kann ich Feedback geben?
Noch bis zum kann zu der Initiative zur Überprüfung des Europäischen Interoperabilitätsrahmens Feedback über die Have-Your-Say-Plattform der Europäischen Kommission abgegeben werden. Rückmeldungen werden insbesondere zu folgenden Themen erbeten:
- Welche Elemente der früheren EIF-Versionen sollten beibehalten oder weiter ausgebaut werden?
- Was sind die größten Hindernisse für die Umsetzung des EIF auf EU-, nationaler, regionaler oder lokaler Ebene?
- Welche zusätzlichen Leitfäden würden eine systematischere Einführung erleichtern?
- Wie kann der künftige EIF die nächsten Schritte beim digitalen Wandel der öffentlichen Verwaltungen unterstützen?
- Welche Änderungen Verbesserungen würden Sie für den künftigen EIF vorschlagen?
Forschende des VTT Technical Research Centre of Finland untersuchen derzeit, wie Nutzende den KI‑gestützten organisationsübergreifenden Datenaustausch erleben. Die Studie ist Teil des EU‑Projekts Dataspace Datashare 2.0 (DS2). Im Rahmen des Projekts wurde ein intelligenter Chatbot entwickelt, der nun in einer frühen Version verfügbar ist. Rückmeldungen aus der Praxis sind ausdrücklich erwünscht.
Ablauf der Teilnahme
Die Teilnahme dauert insgesamt 15–30 Minuten und umfasst zwei Schritte:
Kurze Interaktion mit dem DS2‑Chatbot
Anschließender Fragebogen zur Bewertung der Nutzererfahrung
Ziel der Studie
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, vertrauenswürdige KI‑gestützte Werkzeuge für den Datenaustausch in Europa zu entwickeln. Die Rückmeldungen aus der Community fließen direkt in die Weiterentwicklung der technischen und organisatorischen Konzepte ein.
Warum mitmachen?
Ihre Teilnahme unterstützt die europäische Forschung dabei,
Anforderungen an vertrauenswürdige KI‑Assistenzsysteme besser zu verstehen,
praktische Bedarfe aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung abzubilden,
und die Gestaltung zukünftiger Datenräume nutzerorientiert auszurichten.
(Text und Grafik mit Hilfe von KI generiert)
Worum geht es?
- Die vom Arbeitskreis Metadaten erarbeitete Entscheidungsmatrix unterstützt dabei, raumbezogene hochwertige Datensätze (sog. High Value Datasets) gemäß der Vorgaben der GDI-DE bereitzustellen.
- Das Diagramm ist ein hilfreiches Werkzeug für alle, die GDI-DE-konforme hochwertige Geodaten bereitstellen.
Was ist zu tun?
- Die relevanten Datensätze identifizieren und ihre fachlichen sowie technischen Anforderungen prüfen.
- Sofern erforderlich, die vorhandenen Metadaten anpassen oder neue Metadatensätze erstellen.
Wie läuft der Prozess ab?
- Zunächst sind die Datensätze anhand der Kriterien der Durchführungs-Verordnung zur Bereitstellung von hochwertigen Datensätzen (DVO-HVD) zu prüfen, wie bspw. Kategorie, Bereitstellung in offenen und maschinenlesbaren Formaten, die Nutzung offener Lizenzen sowie das Vorhandensein einer API.
- Danach erfolgt die Bewertung, ob die Datensätze unter die INSPIRE‑Vorgaben fallen, d. h. ob sie im deutschen Hoheitsgebiet liegen, im öffentlichen Auftrag erfasst bzw. gepflegt werden und einem oder mehreren INSPIRE‑Themen zugeordnet werden können.
- Bei bereits existierenden Metadaten sind diese gemäß der Vorgaben der GDI-DE zu aktualisieren. Das Schlüsselwort „opendata“ sowie die Lizenzinformationen in einer JSON-Notation sind zu ergänzen. Ansonsten sind neue Metadatensätze zu erfassen.
weiterführende Informationen
Die öffentliche Review‑Phase für DCAT‑AP in der Version 3.0.2 hat begonnen. Der neue Entwurf ist ein Wartungsrelease mit Fokus auf Klarheit, Validierungssicherheit und präziseren Modellierungsempfehlungen bei gleichzeitig gewahrter Rückwärtskompatibilität.
Alle im Entwurf adressierten Punkte sind über die Issues‑Übersicht oder das Changelog einsehbar.
Neuerungen in Version 3.0.2
Terminologie, Konsistenz und Notation
Harmonisierte Benennungen und konsistentere Schreibweisen
Verbesserte Verständlichkeit durch klarere Begriffe und einheitliche Modellierungsmuster
Verbesserungen bei Codelists
Aktualisierte Referenzen und konsolidierte Hinweise zur Konformität
Erweiterte Nutzungshinweise und klarere Empfehlungen zur Anwendung von kontrollierten Vokabularen
Weiterentwicklung des DCAT‑AP‑Ökosystems
Integration von DCAT‑AP NL, DCAT‑AP ES und DCAT‑AP Flanders in die übergreifende Dokumentation
Verfeinerungen im Datenmodell
Einführung der optionalen Eigenschaft
adms:statusfür Datensätze (Issue #242)Präzisierte Empfehlung zur Modellierung von Agenten mittels Core Business und Core Person (#357)
Verbesserte Hinweise zu geografischen Serialisierungen und zur Kodierung von Orten
Überarbeitete Artefakte:
SHACL‑Korrekturen
stärkere Ausrichtung an der W3C‑DCAT‑Recommendation
konsistente Behandlung von Kardinalitäten
Klarstellungen zur Nutzung externer Vokabulare wie SPDX und ADMS
Verbesserte Versionierungs- und Release‑Kommunikation
Feedback erwünscht
Neben Rückmeldungen zum gesamten Entwurf wird besonders Input zu den als „feedback‑requested“ markierten Issues erbeten. Diese Rückmeldungen fließen direkt in die finale Ausgestaltung der Version 3.0.2 ein.
Hinweis: Längere bestehende Issues können bei ausbleibendem Feedback geschlossen werden, ohne dass weitere Änderungen vorgenommen werden.
Entwurf einsehen und Rückmeldung geben
Der Entwurf kann hier eingesehen werden. Feedback kann direkt über das GitHub‑Repository eingereicht werden.
Das öffentliche Review läuft bis September 2026.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Die SEMIC 2026 findet am 30. November 2026 in Dublin, Irland, statt. Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der irischen EU‑Ratspräsidentschaft ausgerichtet und bringt erneut Fachleute aus den Bereichen Interoperabilität und digitale Verwaltung aus ganz Europa zusammen.
Schwerpunkt 2026
Das diesjährige Leitthema lautet: Interoperable Europe driving competitiveness. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie interoperable digitale öffentliche Dienste zu einem wettbewerbsfähigeren Europa beitragen können. Dabei geht es insbesondere darum, Verwaltungsdienste einfacher, schneller, nachnutzbar und grenzüberschreitend skalierbar zu gestalten.
Programm und Format
Neu in diesem Jahr ist die direkte Integration praktischer Workshops in das Hauptprogramm. Dadurch können Teilnehmende strategische Impulse und praxisorientierte Arbeitsphasen an einem Tag verbinden. Die Konferenz bietet damit sowohl inhaltliche Orientierung als auch Raum für konkrete fachliche Zusammenarbeit.
Registrierung
Die Registrierung wird in Kürze geöffnet. Es wird empfohlen, sich vor der Sommerpause einen Platz zu sichern.
Weiterführende Informationen
Ein Überblick zu den inhaltlichen Schwerpunkten der SEMIC 2026 findet sich im aktuellen Artikel auf dem Interoperable Europe Portal.
- Aktuelle Hinweise und Ankündigungen werden über die Interoperable‑Europe‑Gruppe auf LinkedIn geteilt.
- Weitere Informationen zum Programm und zu organisatorischen Details folgen in den kommenden Wochen.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Das Open Geospatial Consortium (OGC) hat die openEO‑Spezifikation offiziell als Community Standard veröffentlicht. openEO beschreibt eine offene API, die Anwendungen und Client‑Software mit großen Cloud‑Backends für Erdbeobachtungsdaten interoperabel verbindet.
Ziel der Spezifikation ist es, die Verarbeitung großer EO‑Datensätze (z. B. Satellitenbilder) über verschiedene Plattformen hinweg zu vereinheitlichen. openEO dient dabei als zusätzliche Interoperabilitätsschicht über bestehenden Diensten.
Hintergrund und Motivation
Die Entwicklung von openEO wurde durch die Vielfalt unterschiedlicher Werkzeuge, APIs und Datenformate im Geodatenbereich vorangetrieben. Jede Version der Spezifikation wurde von funktionierenden Implementierungen begleitet.
Der zentrale Anwendungsfall: Datenverarbeitung über eine gemeinsame API und einen definierten Satz wiederverwendbarer Prozesse vereinfachen und vereinheitlichen.
Nutzende können weiterhin in ihrer bevorzugten Programmiersprache arbeiten, ohne sich um Datenorganisation oder Vorverarbeitung kümmern zu müssen. Gleichzeitig reduziert openEO das Risiko von Vendor‑Lock‑in, da Prozessbeschreibungen auf verschiedenen Endpunkten ausgeführt werden können.
Einsatz in europäischen EO‑Initiativen
openEO ist bereits in wichtigen europäischen Erdbeobachtungsumgebungen im Einsatz:
Im Copernicus Dataspace Ecosystem unterstützt openEO interaktive Abfragen und großskalige FAIR‑konforme Verarbeitung.
ESA APEx und EarthCODE nutzen openEO für On‑Demand‑Dienste, reproduzierbare wissenschaftliche Workflows und nahezu Echtzeit‑Verarbeitung.
Spezifikation
Die openEO‑Spezifikation besteht aus zwei Teilen:
openEO API (Version 1.2.0): HTTP‑API, spezifiziert als OpenAPI‑Dokument, von OGC als Community Standard anerkannt.
openEO Processes (Version 1.2.0): Anforderungen an vordefinierte Prozesse, von OGC als Community Practice anerkannt.
Die Spezifikation ist offen lizenziert (Apache 2.0), öffentlich verfügbar und wird durch ein Project Steering Committee gepflegt.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Die SEMIC hat zur öffentlichen Kommentierung der Spezifikation DCAT‑AP für High Value Datasets (HVD) 3.0.1 aufgerufen. Die Community ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und die Weiterentwicklung dieses wichtigen Bausteins zur Umsetzung der Anforderungen aus der Durchführungsverordnung zur Bereitstellung von hochwertigen Datensätzen (DVO-HVD) mitzugestalten.
Der Entwurf steht bereit unter https://semiceu.github.io/DCAT-AP/drafts/3.0.1-hvd/
Die Kommentierungs-Phase läuft bis September 2026. Rückmeldungen können direkt über das zugehörige Github-Repository eingereicht werden.
Die SEMIC ruft insbesondere Fachleute aus Verwaltung, Dateninfrastrukturen und operativen Metadatenprozessen dazu auf, den Entwurf kritisch zu prüfen und seine Anwendbarkeit zu bewerten. Gefragt sind insbesondere:
Bewertung der Praxistauglichkeit: Wie gut unterstützt die Spezifikation bestehende Workflows?
Einbringen von Verbesserungsvorschlägen: Hinweise zu Modelllogik, Begrifflichkeiten oder Beispielen.
Melden von Issues: Identifizierte Unklarheiten oder technische Inkonsistenzen.
Die Rückmeldungen der Community sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Spezifikation robust, klar und zukunftsfähig bleibt.
Was ist neu in Version 3.0.1?
Die Version 3.0.1 enthält eine Reihe gezielter redaktioneller und modellbezogener Verbesserungen. Dazu gehören:
Stärkere Unterstützung für HVD‑Berichtspflichten, u. a. präzisierte Pflichtattribute wie dataset title, description und distribution downloadURL.
Verbesserte Ausrichtung an DCAT‑AP, engere Abstimmung mit den Anforderungen des Basisprofils.
Überarbeitete Vokabularnutzung, klarere Vorgaben zu kontrollierten Vokabularen und deren Einsatz.
Optimierungen für die Nutzbarkeit, u. a. verständlichere Beispiele, Syntaxkorrekturen und eine verbesserte Dokumentationsstruktur.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Die SEMIC‑Community hat neue Versionen der SEMIC Core Vocabularies sowie die vollständig überarbeitete Version 2.0.0 des Core Vocabularies Handbook veröffentlicht. Beide Veröffentlichungen unterstützen öffentliche Verwaltungen und Fach-Communities dabei, semantische Interoperabilität in europäischen Datenräumen konsistent umzusetzen.
Überblick über die aktualisierten Core Vocabularies
Die Updates der Core Vocabularies basieren auf Rückmeldungen aus der Community und wurden in drei thematischen Webinaren vorgestellt und abgestimmt.
Bug‑Fix‑Releases: redaktionelle Korrekturen und ReSpec‑Optimierungen
Diese Versionen verbessern Lesbarkeit, Konsistenz und Darstellung der Spezifikationen:
Core Public Organisation Vocabulary v2.1.2 - redaktionelle Korrekturen, aktualisierte ReSpec‑Struktur
Core Public Event Vocabulary v1.1.1 - Klarstellungen und Formatangleichungen
Core Location Vocabulary v2.1.1 - kleinere Korrekturen und Layout‑Verbesserungen
Core Person Vocabulary v2.1.2 - redaktionelle Anpassungen und Fehlerbehebungen
Minor Releases: neue Modellelemente und verbesserte Ausrichtung
Diese Versionen enthalten funktionale Erweiterungen:
Core Business Vocabulary v2.3.0 - neue Elemente zur Unternehmensbeschreibung
Core Criterion and Core Evidence Vocabulary v2.2.0 - Erweiterungen zur Modellierung von Kriterien und Nachweisen
Detaillierte Änderungen sind in den jeweiligen Changelogs dokumentiert. Rückmeldungen können wie gewohnt über die GitHub‑Repositories der Vokabulare eingebracht werden.
Core Vocabularies Handbook 2.0.0
Parallel zu den Vokabular‑Updates wurde die neue Version 2.0.0 des Core Vocabularies Handbook veröffentlicht. Sie ersetzt die Ausgabe von 2015 und bietet eine deutlich erweiterte, praxisorientierte Anleitung für die Arbeit mit Core Vocabularies.
Wesentliche Neuerungen im Handbook 2.0.0
Erweiterte Tutorials für die praktische Implementierung
Unterstützung moderner Serialisierungsformate wie JSON‑LD
Leitfäden für fachliche und technische Perspektiven
Aktualisierte Empfehlungen für die Entwicklung semantischer Datenmodelle und die Ausrichtung an EU‑Standards
Das Handbook steht online zur Verfügung: Core Vocabularies Handbook 2.0.0. Weitere Informationen und Diskussionen finden sich im zugehörigen GitHub‑Repository.
Die SEMIC‑Community lädt dazu ein, Erfahrungen, Fragen und Verbesserungsvorschläge aktiv über die offenen GitHub‑Diskussionen einzubringen.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Termin:
Uhrzeit: 13:00–13:45 Uhr (CET)
Ort: Online
Worum geht es?
Das Webinar bietet einen praxisnahen Einstieg in GeoAI - die Verbindung von künstlicher Intelligenz und Geodaten. Teilnehmende erhalten einen Überblick darüber, wie GeoAI bereits heute eingesetzt wird und wie sie selbst Kompetenzen in diesem Bereich aufbauen können, unter anderem über frei verfügbare Online‑Kurse des Location Innovation Hub.
Inhalte des Webinars
Einführung in GeoAI: Was bedeutet die Kombination aus KI und Geodaten in der Praxis?
Open GeoAI in practice: Präsentation eines realen Anwendungsfalls.
Vorstellung der kostenlosen Location & AI‑Onlinekurse für den individuellen Kompetenzaufbau.
Für wen ist das Webinar gedacht?
Führungskräfte, die verstehen möchten, wie GeoAI bessere Entscheidungen unterstützt.
Fachleute aus den Bereichen Daten, Digitalisierung und Business Development.
Technische Spezialistinnen und Spezialisten, die sich in Richtung GeoAI weiterentwickeln möchten.
Alle, die KI und Geodaten praktisch anwenden wollen.
Wer nicht live dabei sein kann, sollte sich dennoch registrieren, um die Aufzeichnung des Webinars zu erhalten.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Termin:
Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr (CET)
Ort: Online
Worum geht es?
Das europäische Energiesystem befindet sich im Wandel: Energiekrise, Klimaziele und der European Green Deal erhöhen den Bedarf an intelligenter, widerstandsfähiger und nachhaltiger Energieinfrastruktur. Das Webinar „Reusing energy data: working towards a smarter and greener Europe“ der data.europa academy zeigt, wie offene und interoperable Energiedaten zur Stabilität der Netze, zur besseren sektorübergreifenden Zusammenarbeit und zur Beschleunigung der Energiewende beitragen.
Inhalte des Webinars
- Politische Perspektive der Europäischen Kommission: die Europäische Kommission erläutert, welche Rolle Energiedaten für die Resilienz europäischer Stromnetze, die saubere Energiewende und die Koordination zwischen Akteuren spielen. Im Fokus steht, wie Datenbereitstellung und sektorübergreifender Datenaustausch helfen, Energie‑ und Klimaziele effizienter zu erreichen.
- Praxisbeispiel aus dem europäischen Energieprojekt COSMIC: Adrián Carrasco Revilla (Inetum) stellt einen konkreten Anwendungsfall aus dem EU-Projekt COSMIC vor. Das Beispiel zeigt, wie daten- und KI‑gestützte Werkzeuge, Energiedaten aus verschiedenen Quellen und europäische Pilotaktivitäten zu intelligenterem Energieeinsatz, optimierten Betriebsabläufen und besseren Entscheidungen auf Systemebene beitragen. Ziel ist ein flexibles, zukunftsfähiges Energienetz.
Hinweis: Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit dem Link zum Webinar und einem Kalendereintrag. Das Webinar wird aufgezeichnet und als Teil des Kurses Measuring the impact of open data veröffentlicht.
(Text mit Hilfe von KI generiert)
Mit dem European Register for Protected Data (ERPD) stellt die EU erstmals ein zentrales Verzeichnis für öffentliche Datensätze bereit, die nicht als Open Data veröffentlicht werden können. Das Register ist über das Europäische Datenportal zugänglich und wurde im Rahmen des Data Governance Act (DGA) aufgebaut.
Viele öffentliche Stellen verfügen über wertvolle Daten, deren Veröffentlichung rechtlich eingeschränkt ist, z. B. aus den Bereichen Gesundheit, Mobilität oder Wirtschaft. Statt die Daten selbst bereitzustellen, veröffentlichen Behörden Metadaten, die Auskunft geben über:
- die Existenz eines Datensatzes,
die verantwortliche Stelle,
mögliche Zugangswege und Bedingungen.
Jeder Mitgliedstaat betreibt dafür einen nationalen Single Information Point, der strukturierte Metadaten in das europäische Register einspeist (siehe Harvesting Guidelines). Durch gemeinsame Standards (DCAT-AP) können diese Informationen EU‑weit durchsucht werden.
Das ERPD schafft Transparenz über geschützte Datenbestände, unterstützt Forschung und Innovation und ermöglicht verantwortungsvolle Datennutzung, ohne Datenschutz‑ oder Vertraulichkeitsregeln zu verletzen.
Das Register ergänzt die bestehenden offenen Daten im Europäischen Datenportal und erweitert dessen Funktion um eine neue Ebene für sensible, aber nutzbare öffentliche Daten.
(Text und Grafik mit Hilfe von KI erzeugt)
Termin:
Uhrzeit: 11:00-12:00 Uhr (CET)
Ort: Online
Zur Anmeldung (EU-Login erforderlich)
Worum geht es?
Die vierte Ausgabe der Interoperable Europe Community Talks stellt zwei zentrale Bausteine der europäischen Interoperabilitätsarchitektur vor:
die European Interoperability Reference Architecture (EIRA) und
die Common Assessment Method for Standards and Specifications (CAMSS).
Beide Lösungen unterstützen Verwaltungen und Dienstanbieter dabei, interoperable digitale Verwaltungsdienste grenzen- und verwaltungsebenenübergreifend zu analysieren, zu planen und umzusetzen.
Inhalte
Die Session bietet einen praxisnahen Einblick in die Interoperability Architecture Solutions:
EIRA liefert ein strukturiertes Rahmenwerk und Leitlinien für die Analyse und Gestaltung digitaler Verwaltungsdienste. Die Architektur beschreibt Anforderungen und Fähigkeiten, die notwendig sind, um Interoperabilität gemäß dem European Interoperability Framework (EIF) sicherzustellen.
CAMSS unterstützt die Bewertung, Auswahl und Begründung von Standards und Spezifikationen in E‑Government‑Projekten. CAMSS stellt Werkzeuge, Vokabulare und Bibliotheken bereit, um sicherzustellen, dass digitale Dienste insbesondere im Hinblick auf das EIF und den Interoperable Europe Act EU‑weit kompatibel sind.
Darüber hinaus bietet das Webinar:
einen Überblick über das gesamte Portfolio der Interoperability Architecture Solutions,
Einblicke in die Rolle von EIRA und CAMSS bei der Entwicklung interoperabler Dienste,
eine Live‑Q&A‑Session sowie
Austauschmöglichkeiten mit der Interoperable‑Europe‑Community.
Für wen ist das Webinar gedacht?
Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an alle, die sich für Interoperabilität und digitale öffentliche Dienste in Europa interessieren.
Hinweis: Für die Anmeldung ist eine Registrierung im Interoperable Europe Portal erforderlich. Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende eine E-Mail mit den Zugangsdaten.
(Text mit Hilfe von KI generiert)














