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Handbücher GDI-Registry

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Anmerkung

Bei Fehlern, Anmerkungen oder falls die Erläuterungen zu den Namensräumen oder der Schritt-für-Schritt Anleitungen nicht ausreichen, bitte ich Sie als registrierter Wiki-Nutzer einen Kommentar an dem ensprechenden Bereich oder unter der Seite anzubringen.

Definition und Anwendung

Das Namensraumregister dient der Vergabe und Verwaltung eindeutiger Namensräume. Jedes registrierte Namensraum-Objekt repräsentiert einen Namensraum, der von einer geodatenerfassenden oder geodatenhaltenden Stelle registriert ist. Dadurch ergeben sich verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten wie z.B. die Umsetzung der Datenservicekopplung, die Vergabe von INSPIRE Objektidentifikatoren oder eindeutige URLs für Geodienste. Im Allgemeinen kann man sagen, dass überall dort wo eindeutige Identifkatoren/URLs gebraucht werden Namensräume zum Einsatz kommen.

Aufbau von Namensräumen

Namensräume in der Registry werden in Form von URLs vergeben und beginnen immer mit der URL der Registry selbst (http://registry.gdi-de.org) gefolgt von einem nutzerspezifischen Teil (z.B. "de" für Deutschland), so dass der Namensraum für Deutschland dann wie folgt lauten würde http://registry.gdi-de.org/de . Wenn eine Namensraum-URL selbst aufgerufen wird, erfolgt eine Weiterleitung an eine für diesen Namensraum definierte URL, die der Ersteller des Namesraums selbst festgelegt hat. Auch können beliebiege Werte an einem Namensraum angehangen werden, die an die weitergeleitetete URL übergeben werden können (Bsp: http://registry.gdi-de.org/de/12345)

Zu jedem Registry-Namensraum können beliebig viele Unternamensräume vergeben werden und zu jedem Unternamensraum können wiederrum beliebig viele Unternamensräume angelegt werden. Getrennt werden die Namensräume von den Unternamensräumen mit einem ".". Somit ergibt sich eine hirarchische Struktur. (Bsp. http://registry.gdi-de.org/de.bund.bkg.wms ).

Control-Body

In der Registry können aber nicht nur die Namensräume hirarchisch angelegt werden, sondern auch hirarchisch verwaltet werden. Dazu gibt es die Möglichkeit den Verwalter, sprich die Control-Body-Organisation, für den neuanzulegenden Namensraumes auszuwählen. Der Antragsteller des neuen Namensraumes, erhält dann, falls er seine eigene Organisation als Control-Body auswählt automatisch die Rechte um seinen neuen Namensraum und alle untergeordneten Namensräume zu verwalten. Somit entstehen folgende Aufgaben:

  • Entwicklung eines Konzeptes, wie Unternamensräume strukturiert werden sollen
    (Bsp: Sie sind Control-Body für den Namensraum „de.bund“. Sie müssen sich jetzt auf eine Struktur festlegen, wie sie weitere Unternamensräume von Organisationen bspw. „de.bund.umweltbundesamt“ oder von Ressourcen bspw. „de.bund.metadaten“ strukturieren wollen)
  • Prüfung und Genehmigung aller Anträge für Unternamensräume
    (Bsp: Sie sind Control-Body für den Namensraum „de.bund“ und das Umweltbundesamt möchte den Namensraum de.bund.uba in der Registry registrieren. Sie haben nun die Aufgabe, die Anträge entsprechend Ihres strukturellen Konzeptes und hinsichtlich der Syntax zu prüfen und danach anzunehmen, zu ändern oder abzulehnen.)

Konventionen zur Struktur der Namensräume

Hinsichtlich der Unternamensräume ist jeder Control-Body frei zu entscheiden wie er sie strukturiert.

Bisher wurden in der GDI-DE lediglich folgende Konventionen getroffen (siehe auch Konvention zur Bildung von Namensräumen in der GDI-DE):

  • „de“ stellt den globalen Namensraum für Deutschland dar
  • Darunter gliedern sich die Bundesländer mit einem zweistelligem Kürzel (Bsp. „de.by“ für Bayern) und der Bund mit „de.bund“.

 

 

Die Prozesse innerhalb des Registers sind identisch mit den allgemeinen Prozessen, die in Kapitel 3: Prozesse beschrieben sind

 

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